Antifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im A-Radio Berlin

uneviedelutte_aradio_interviewAntifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im A-Radio Berlin

Danke an die Genoss*innen vom A-Radio Berlin

Den kompletten Audibeitrag vom Dezember 2015 findet ihr unter folgendem Link:
aradio.blogsport.de/2016/01/08/libertaerer-podcast-dezemberrueckblick-2015/

Download:
„Une vie de lutte“

Mehr Infos zum Film:
Filmprojekt zum Mord an Clément Méric: Une vie de lutte | Der Kampf geht weiter

Audio-Beitrag:
Mitschnitt: Veranstaltung „Der französische Rechtsruck“

Update (Februar 2016):

Seit dem 5.2.2016 ist ein Interview mit der NEA über die Antifa-Doku „Une vie de lutte“ online. Alle Downloads und Links findet ihr auf dem Blog des Anarchistischen Radios Berlin. Am 5. Juli 2015 hat die North-East Antifascists (NEA) im Lichtblick-Kino die Premiere ihres lang angekündigten Films „Une vie de lutte“ gefeiert. Inzwischen wurde der Film auch von zahlreichen anderen Gruppen gezeigt. Als Anarchistisches Radio Berlin haben wir uns den halbstündigen Streifen natürlich auch angesehen und den Macher*innen ein paar Fragen gestellt. Im Gespräch geht es natürlich um den Film, aber auch um Gedenkpolitik, den Rechtsruck in Frankreich und die Situation in den Banlieus.

Eine gekürzte Version dieses Interviews erschien im Dezemberrückblick des Libertären Podcasts. Hier also nun die fast doppelt so lange Komplettfassung.

Gekürzte Fassung (Januar 2016):

Antifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im Ⓐ-Radio Berlin by Antifa Nordost on Mixcloud

Längere Fassung (Februar 2016):

In der 60-minütige Sendung wird auf folgende Themen zurückgeblickt:

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Zweifacher rassistisch motivierter Angriff auf Hausprojekt

m29_transpi_01Zwei rassistisch motivierte Angriffe & Zerstörung von Transparent (Kein Mensch ist illegal) am linken Hausprojekt M29 im Prenzlauer Berg

Mehr Infos: Hausprojekt M29

Die Botschaft bleibt: Kein Mensch ist illegal!

Anfang November haben wir ein sehr großes weithin sichtbares Transparent an der Vorderseite unseres Hauses angebracht, mit der Aufschrift: Kein Mensch ist illegal. Gestern Abend wurde es abgerissen und gestohlen. Das lassen wir uns nicht bieten: Zwei Stunden später hing ein neues Transparent mit der gleichen Aufschrift an der gleichen Stelle. Wir lassen uns von Rassist*innen nicht einschüchtern.

Nachtrag zum Diebstahl am 17. November

Am Abend des 17. November wurde ein an der Vorderseite des Hauses angebrachtes „Kein Mensch ist illegal“ Transparent mit einem Messer abgeschnitten und gestohlen. Ein Gast des Projektraums verfolgte die Diebe und stoppte einen. Der Dieb zeigte ihn daraufhin wegen Körperverletzung an. Bei der Suche nach dem Transparent wurden in der Nähe weitere vermutlich am Diebstahl beteiligte Personen angesprochen, diese griffen daraufhin mit Pfefferspray an und flohen. Read the rest of this entry »

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Video: „Freiheit für die politischen Gefangenen in Ägypten!“

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YXK: Newroz-Delegationsreise nach Nord-Kurdistan 2016

yxk_newroz_2016_bannerNewroz Delegation 2016

Zeitraum: 17. – 27.03.2016
Mehr Infos: Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)
Kontakt: newroz@yxkonline.de
Anmeldeformular: [Download]

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit diesem Schreiben möchten wir euch einladen, an der Newroz-Delegation 2016 teilzunehmen.

Die Newroz-Delegation 2016 wird vom 17.03.2016 bis zum 27.03.2016 stattfinden. Die Anreise ist für den 17.03. vorgesehen, die Abreise für den 28.03.

Ziel der Newroz-Delegation ist es, Kurdistan und die kurdische Kultur zu erleben, einen Austausch zwischen den Menschen in Kurdistan und Europa herzustellen und die politische Situation und den Umsetzung des demokratischen Konföderalismus der europäischen Öffentlichkeit zu vermitteln. Hierzu werden wir Einrichtungen der Zivilgesellschaft in verschiedenen kurdischen Orten und das Newrozfest in Amed besuchen. Der Plan kann sich jedoch auf Grund Sicherheitstechnischer Aspekte spontan ändern. Von den Teilnehmenden wird dahingehend Flexibilität und Verständnis erwartet.

Die Delegation ist keine touristische Reise und hat einen großen politischen Charakter. Daher wollen wir uns mit euch im Vorfeld sowohl über Zielsetzungen und politische Arbeiten nach der Rückkehr austauschen, als auch einen Input zur aktuellen politischen Lage in der Region, der Reiseroute, dem Programm der Delegation und kulturellen Verhaltensgrundsätzen geben.

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LL-Demo 2016: Redebeitrag zur aktuellen politischen Situation im Baskenland

ll_demo_2016_rede_nea_libreGemeinsamer Redebeitrag der North-East Antifascists [NEA] und Libre Berlin, welcher die aktuelle politische Situation im Baskenland, die anhaltende Repression des spanischen Staates gegen Aktivist*innen von Askapena und die Solidaritätsdemonstration von über 70.000 Menschen in Bilbo (Bilbao) thematisiert. Verlesen wurde der Beitrag im Antifa-Block auf der LL-Demo 2016. Diesen möchten wir hiermit dokumentieren:

Zur aktuellen politischen Situation um Baskenland…

Liebe Genoss*innen,
wir haben uns hier nicht nur versammelt um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg als Personen zu gedenken, sondern auch um Ihre antifaschistischen und internationalistischen Ideale zu vertreten. In diesem Sinne wollen wir mit diesem Redebeitrag ein kurzes Schlaglicht auf die politische Situation im Baskenland werfen.

Die baskische Gesellschaft befindet sich derzeit in einem beispiellosen einseitigen Friedensprozess. Der bewaffnete Kampf ist definitiv beendet, die politischen Strukturen im Baskenland formieren sich neu und die gesellschaftliche Aufarbeitung des Konfliktes hat begonnen. Doch während große Teile der Bevölkerung im Baskenland den Dialog suchen, kennt der spanische Zentralstaat weiter nur eine Antwort: Repression.

Unter der fadenscheinigen Losung “Alles ist ETA” werden linke Gruppen und Aktivisten reihenweise überwacht, verhaftet und zum Teil auch gefoltert. Die meisten Beschuldigten verbüßen schon vor Prozessbeginn viele Monate in Untersuchungshaft, bevor sie unter harten Auflagen auf Kaution entlassen werden. So auch 5 Genossen von der internationalistischen Organisation Askapena.

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Fotos: Antifa-Block auf der LL-Demo 2016

ll_demo_2016_fotos_18Fotos: Antifa-Block auf der LL-Demo 2016

Unter dem Motto: „Solidarisch kämpfen: Antifaschistisch. Antirassistisch. Internationalistisch. Antikapitalistisch.“ hatten die North-East Antifascists [NEA] & die Radikale Linke Berlin zum Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration 2016 aufgerufen, an dem sich ca. 500 Antifaschist*innen aus verschiedenen Spektren beteiligten. An der anschließenden Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof der Sozialist*innen mit dem Historiker Bernd Langer nahmen ca. 70 Menschen teil. Ein ausführlicher Bericht folgt noch, hier zunächst einige Fotos von unseren Freund*innen von Left Report.

Artikel zum Thema:
Antifa-Block auf der LL-Demo 2016: Solidarisch kämpfen
Interview in der Jungen Welt: »Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«
Videobericht von der LL-Demo 2015

Fotos: Read the rest of this entry »

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LL-Demo 2016 – Interview in der Jungen Welt: »Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«

logo_junge_welt»Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«

Für den 10.01.2016 rufen North-East Antifascists [NEA] und Radikale Linke Berlin zur Teilnahme am Antifa-Block auf der diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration auf.

Im Vorfeld der Demonstration und des Blocks unter dem Motto >>Solidarisch kämpfen: Antifaschistisch. Antirassistisch.Internationalistisch. Antikapitalistisch.<< führte die NEA ein Interview mit dem Journalisten Willi Effenberger (u.a. junge welt, Lower Class Magazine)[1]. Jenseits von Revolutionsromantik und unreflektierter Ignoranz gegenüber (inner-linken) Auseinandersetzungen um das „korrekte Gedenken“ an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und alle ermordeten Revolutionär*innen, obliegt es den progressiven gesellschaftlichen Akteur*innen, gegen die Vereinnahmung linker Geschichte durch reaktionäre Parteien und Organisationen anzukämpfen. Die radikale Linke muss dabei stets aus der Geschichte lernen, um solidarische, libertäre Gesellschaftsbilder verwirklichen zu können. Sie darf linke, widerspruchsvolle Geschichte nicht den regressiven Kräften, bspw. CDU-Opferverbänden etc., überlassen. Nichts erscheint in einer Zeit der politischen Marginalität tragischer, als geschichtslos umhergeworfen zu sein.

Wir betrachten die bevorstehende Gedenkdemonstration somit als Arbeitsauftrag für das gerade erst eingeleitete Jahr und laden die fortschrittlichen Kräfte zu unserem gemeinsamen Block ein.

[W.E.] Sie rufen unter dem Motto »Solidarisch kämpfen« zur Teilnahme an der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf. Wofür steht Ihr Motto im Zusammenhang mit der Demonstration?

[NEA] Den Antifablock auf der LL-Demo gibt es jetzt seit drei Jahren, und er setzt sich aus mehreren Antifagruppen und Einzelpersonen zusammen. Durch unsere Teilnahme wollen zeigen, dass die verschiedenen antirassistischen, antifaschistischen und internationalistischen Kämpfe gemeinsam geführt werden müssen. Gerade angesichts des Rechtsrucks in ganz Europa müssen linksradikale Forderungen vertreten werden. Außerdem ist der Antifablock für uns der politische Start ins neue Jahr. Wir werden also auch auf der Demo versuchen, die Leute dazu aufzurufen, 2016 mit uns auf die Straße zu kommen und ihren Protest aus der virtuellen Welt zu lösen, damit wir gemeinsam aktiv werden können.

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Videobericht von der LL-Demo 2015

ll_demo_2016_videobericht2015Videobericht von der LL-Demo 2015

Videobericht auf Vimeo: www.vimeo.com/150557324

Am 11.01.2015 fand die Gedenkdemonstration zum 96. Jahrestag der Ermordung der Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Wie jedes Jahr führte die Demonstration vom Frankfurter Tor zum Friedhof Lichtenberg. Teil des Demonstrationszuges war auch ein lautstarker und gut aufgestellter antifaschistischer libertärer Block.

Im Anschluss fand eine Veranstaltung am Gedenkstein für die gefallenen Revolutionär*innen mit Bernd Langer statt, bei der die Geschichte des historischen Antifaschismus beleuchtet wurde.
Hier seht ihr einen Videobericht von der Demo und der anschließenden Friedhofsveranstaltung.

Videobericht auf Vimeo: www.vimeo.com/150557324

Auch dieses Jahr wird zur Teilnahme am Antifa-Block auf der LL-Demo aufgerufen. Das Mobi-Video dazu findet ihr hier: www.youtube.com/watch?v=r_vIuf_0yGM

Antifa-Block auf der LL-Demo 2016:
So, 10.01.2016 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Aufruf & Infos zu allen Aktionen auf www.antifa-nordost.org

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Radikale Linke Berlin
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30. April – Antikapitalistische Demonstration: „Organize!“

organize_demo_2016_500x457Organize! – United neighbours against racism and social exclusion

Antikapitalistische Demonstration:
Sa, 30.04.2016 | 16:30 Uhr | U-Bahnhof Osloer Straße (Wedding)

Veranstalter*innen & mehr Infos: Hände weg vom Wedding
Banner: [800×554] [600×322] [500×457] [600×338] [600×300]
Flyer: [Termine]
Mobi-Video: MobiVideo 30.04.2016 | Organize – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Mehrsprachiger Aufruf

Demostrecke

MobiVideo 30.04.2016 | Organize – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Aufruf:

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27. April: Uni-, Azubi- und Schulstreik & Zubringer-Demos im Prenzlauer Berg

schulstreik2016_zugringerdemos_flyer_frontSchulter an Schulter für eine Welt ohne Ausgrenzung, Abschiebung und Krieg

Schulstreik-Demo:
Mi, 27.04.2016 | 11:00 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

Zubringer-Demos: Mi, 27.04.2016
08:00 Uhr | Kurt-Schwitters-Schule (Greifswalder Straße 25 / Prenzlauer Berg)
08:45 Uhr | Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule (Eugen-Schönhaar-Straße 18 / Prenzlauer Berg)
09:30 Uhr | Käthe-Kollwitz-Oberschule (Dunckerstraße 65 / Prenzlauer Berg)
09:30 Uhr | Heinrich-Schliemann-Oberschule (Dunckerstraße 64 / Prenzlauer Berg)
10:00 Uhr | Wilhelm-von-Humboldt Gemeinschaftsschule (Erich-Weinert-Straße 70 / Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: Solidarische Jugendbewegung
Flyer: [Front] [Back]

Beleidigungen, Prügelattacken, Brandanschläge und Handgranaten gegen Geflüchtete: Rechte Gewalt ist auch Anfang 2016 auf dem Vormarsch. Rechte Parteien und Bewegungen wissen fremdenfeindliche Ängste in Deutschland und Europa sehr gut auszunutzen. Die AfD fordert lauthals den Schießbefehl, mobilisiert auf dem Rücken von Minderheiten und erhält bei Landtagswahlen bis zu 24%. Die Grenze zwischen moderater Selbstinszenierung und offenem Rassismus verschwimmt zunehmend: „Besorgte Bürger“ versammeln sich Hand in Hand mit Neonazis bei PEGIDA-Kundgebungen.

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