[Kontrapolis] Free Adel – Free all Antifascists

Free Adel – Free all Antifascists

Im März 2021 in Berlin tausende Menschen unter dem Motto „Frieden – Freiheit – Souveränität“ zu einem „Marsch“ gegen die staatlichen Coronamaßnahmen. Darunter auch viele Verschwörungenstheoretiker*innen, Coronaleugner*innen und Neonazis. Im Rahmen dieser Demonstration kam es im Tiergarten zu einem ernsten Zwischenfall zwischen Antifaschist*innen und rechten Demoteilnehmer*innen. In Folge dessen wurde unser Freund und Genosse Adel sowie andere Personen von der berliner Polizei plötzlich mit einem massiven Aufgebot verhaftet. Adel musste stundenlang, ohne zu wissen was ihm überhaupt vorgeworfen wird, in einer kleinen engen Zelle im Gefangenentransporter ausharren. Auf fragen reagierten die Bullen genervt und gaben mehrfach rassistische Bemerkungen gegenüber ihm von sich.

Als Adel wissen wollte welcher tag denn heute sei entgegnete ein Bulle: „Heute ist der Tag an dem du in Untersuchungshaft kommst!“

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Redebeitrag & Fotos: Gedenken an Ernst Thälmann im Prenzlauer Berg

Gedenken an Ernst Thälmann im Prenzlauer Berg

Am Samstag, den 22.08.2021 wurde im Prenzlauer Berg am Ehrenmal an Ernst Thälmann erinnert. Ernst Thälmann war von 1925 bis zu seiner Verhaftung 1933 Vorsitzender Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und wurde vor 77 Jahren am 18. August 1944 im KZ Buchenwald auf direkten Befehl von Adolf Hitler ermordet. Wir beteiligten uns an dem Gedenken mit einem Redebeitrag. Im folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag und ein paar Fotos.

Redebeitrag der North-East Antifascists [NEA]:

Wir sind heute hier, um Ernst Thälmann zu gedenken. Vor 77 Jahren, ein Dreivierteljahr vor Kriegsende wurde er im KZ Buchenwald von den Nazis ermordet, auf direkten Befehl Adolf Hitlers. Die Nazis behaupteten daraufhin, er sei bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Wir wissen, dass das nicht stimmt, die genauen Umstände und das genaue Todesdatum sind aber bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Zuvor verbrachte er 11 Jahre im Gefängnis und im Zuchthaus. Am 3. März 1933, kurz nach dem Reichstagsbrand wurde er, wie auch viele andere Kommunist*innen, ohne Rechtsgrundlage von den deutschen Faschisten verhaftet – deren Aufstieg er stets bekämpft hatte, wenn auch leider erfolglos. Das müssen wir stets voranstellen, auch um jenen bürgerlichen Kräften entgegenzutreten, die ihn als aktiven Kommunisten diffamieren und in der Vergangenheit etwa immer wieder forderten, dieses Denkmal hier abzureißen.

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Fotos & Kurz-Bericht: Gedenkdemonstration für Beate Fischer in Berlin-Wedding & Reinickendorf

Gedenkdemonstration für Beate Fischer in Berlin

Ankündigung: Gedenken an Beate Fischer
Gedenk-Website: berlin.niemandistvergessen.net

Am 23.07.2021 nahmen ca. 70 Menschen an einer Gedenkdemonstration für Beate Fischer teil. Sie wurde am 23. Juli 1994 auf ekelhafteste Weise von vier Nazis ermordet. Die 32-jährige Sexarbeiterin hinterließ eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Wir haben uns sehr gefreut, dass dieses Jahr zum dritten Mal in Folge ein Gedenken stattfinden konnte, das erstmals in Form einer Demo durch den Wedding und Reinickendorf lief. Besonders erfreulich war dabei auch, dass dieses Jahr erstmals die Genoss*innen der Sex Workers Action Group bereits an der Vorbereitung beteiligt waren.

Die Demo lief bunt, laut und kraftvoll vom Gesundbrunnen zur Emmentaler Straße, wo Beates Leben viel zu früh beendet wurde. Auf der Route wurden die Anwohner*innen über den Anlass unserer Demo informiert und wir durften viele positive Reaktionen von Passant*innen auf unser antifaschistisches Gedenken erleben. Auch wurden viele Parolen mit feministischen und Rechte für Sexworker*innen forderndem Inhalt skandiert. Die Demo mündete in ein trauriges, aber würdevolles Gedenken in der Emmentaler Straße, wo eine Gedenkminute abgehalten und Blumen niedergelegt wurden.

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Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Der aktuellen Ausgabe (3/2021) des Berliner Anstoß, der Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin, haben wir ein Interview zum Thema Gedenkarbeit und der Notwendigkeit sich als Antifa mit den Coronaleugner*innen auseinanderzusetzen gegeben. Die vollständige Ausgabe könnt ihr euch hier runterladen.

Interview:

Über antifaschistisches Gedenken im Bezirk und darüber, warum die Antifa sich mit »Coronaleugnern« beschäftigt.
Ein Gespräch mit Nico Steinert von der Antifa Nord-Ost

»Herrschaftskritik hört man oft, Systemkritik jedoch nie«

Wie kam es zur Gründung der Antifa Nord-Ost, warum dieser Name?

Los ging es im Sommer 2007, in der Zeit, als der Staat Prozesse führte gegen Demonstranten, die in Heiligendamm gegen das G8-Treffen, protestiert hatten. Damals haben sich Leute aus verschiedenen Strukturen zusammengefunden, um sozusagen klassische Anti-Nazi-Arbeit zu machen. Und zwar im Bezirk Pankow, sprich im Nordosten Berlins.

Was verstehst du unter »klassischer Anti-Nazi-Arbeit«?

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Liebe, Frieden, Volksverräter – Zustandsbericht und Analyse zu rechten und verschwörungsideologischen Strategien während der Corona-Pandemie und antifaschistischen Interventionen

Das Jahr 2020 wurde von einem großen Thema bestimmt: COVID-19. Für die radikale Linke bedeutete diese Pandemie vor allem, sich mit alten Problemen, in durch eine globale Krise verschärfter Form, auseinanderzusetzen. Wirtschaftskriege, soziale Ungerechtigkeiten, Klimawandel, Migration, Kapitalismus, staatliche Repression, Gentrifizierung und Kampf um Freiräume – kein Bereich war nicht direkt oder indirekt betroffen durch den dunklen Schatten, den das SARS-CoV-2 Virus ab spätestens Februar über die gesamte Welt warf. Schnell gab es aber auch erste Ansätze, linke Antworten auf die sich weiter verschärfenden Kämpfe in allen Teilen der Welt zu finden. Die Kampagnen „Leave No One Behind“ und „Nicht auf unserem Rücken“ seien hier nur als zwei Beispiele genannt. Zeitgleich mit diesen ersten linken Reaktionen auf die Krise, formierte sich aber ausgehend von Städten wie Berlin und später Stuttgart auch eine ganz andere Bewegung, die sich das Thema Corona für Forderungen und Positionen zunutze machte, die zunächst deutlich schwerer zu erkennen waren. Dass es bei dieser neuen Bewegung allerdings nicht um „Liebe“ oder „Frieden“ ging, sondern sich hinter den neuen Namen wie „Nicht ohne uns“ und „Hygiene Demo“ ein altbekanntes Querfront-Konzept zu verstecken versuchte, das immer wieder in neuen Formen und Themenbereichen auftaucht und mal mehr, mal weniger erfolgreich dazu dient reaktionäre, autoritäre bis faschistische Konzepte für ein neues, breiteres Publikum anschlussfähig zu machen, war spätestens nach den ersten Demonstrationen auf dem Berliner Rosa-Luxemburg-Platz im April 2020 klar. Dennoch tat sich die Linke lange schwer, dieser neuen rechten Massenmobilisierung eine angemessene antifaschistische Antwort auch auf der Straße entgegenzusetzen.

Link zum Blog: LIEBE, FRIEDEN, VOLKSVERRÄTER

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Antifa-Demo: Ost-Berlin gegen AfD und Rechtsruck!

Ost-Berlin gegen AfD und Rechtsruck!

Antifaschistische Demonstration:
Mi. 22.09.2021 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg

Gemeinsame Anreise: 16:40 Uhr | S-Bahnhof Pankow

Mehr Infos unter: www.twitter.com/noafdberlin & www.twitter.com/antifanordost

Banner: [Twitter] [Instagram] | [Karte] | [Mobi-Video]

Die AfD veranstatet am 22. September eine Wahlkampfkundgebung in Pankow.
Hauptredner ist der AfD-Hetzer Gottfried Curio, der Veranstaltungsort ist der Vorplatz ihres Parteibüros in Blankenburg. Hier hatten sie viele Prozente bei den Wahlen und fühlen sich sicher.

Wer es nicht 17:00 Uhr zur Gegendemo schafft, kann vom S-Bahnhof Blankenburg nachkommen. Wir sind mindestens eine Stunde vorm AfD-Büro. Protest ist bis 20:00 Uhr angemeldet.

Sagt allen Leuten bescheid. Mobilisiert Gruppen und Verbände zur Gegendemo!

Wir sagen: keine Faschos in unseren Vierteln!
Die Rechten sind nicht die Lösung der Krise!

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Den Rechten den Tag versauen! AfD Wahlkampfabschluss am 24.09. in Berlin zum Desaster machen!

Den Rechten den Tag versauen!
AfD Wahlkampfabschluss am 24.09. in Berlin zum Desaster machen!

Kundgebung gegen den AfD Wahlkampfabschluss:
Fr. 24.09.2021 | 16:00 Uhr | vor dem Schloss Charlottenburg (Spandauer Damm 10-22 / Charlottenburg)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Material: [Plakat] | [Banner]

Am Freitag, den 24.09.2021 will die AfD ab 17:00 Uhr ihren „Großen Wahlkampfabschluss“ vor dem Schloss Charlottenburg zelebrieren. Geladen ist das Who is Who der rechten Hetzer*innen. Neben Jörg Meuthen, Alice Weidel und Beatrix von Storch wollen noch eine ganze Reihe weiterer Faschos ihren menschenverachtenden, rassistischen und sexistischen Mist in die Mikrofone blöken. Außerdem will der rechtsradikale Görlitzer Maler- und Lackierermeister Tino Chrupalla zum Ausklang sein Lieblingsgedicht vortragen. Es droht also ein wirklich widerliches Ereignis zu werden. Doch gemeinsam können wir den Rassist*innen der AfD den Tag versauen und zeigen, dass wir ihre rechte Hetze in Berlin nicht dulden und auch weiterhin gilt: Ganz Berlin hasst die AfD!

Kommt am 24.09. ab 16:00 zur Gegenkundgebung am Spandauer Damm vor dem Schloss Charlottenburg! Bringt alles mit was Lärm macht! Seid kreativ und lasst uns den AfD Wahlkampfabschluss in Berlin zu einem Desaster machen!

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Infoveranstaltung zu evangelikalen Corona-Leugner:innen im Wedding

Infoveranstaltung
Mittwoch, 15.09.2021 | 19:00 Uhr

JUP | Florastr. 84, Berlin-Pankow

Im Rahmen der Mobilisierung gegen den „Marsch für das Leben“ am 18.09.2021 findet am Mittwoch, den 15.09.2021 eine Infoveranstaltung über das evangelikale Café Mandelzweig statt. Das in der Seestraße 101 gelegene, unscheinbare Café Mandelzweig hat sich über das vergangene Jahr hinweg von einem evangelikalen Treffpunkt, der versucht “Kiezarbeit” von rechts zu machen, hin zu einer wichtigen Struktur für mehrere Gruppen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum der Pandemieleugner:innen entwickelt. Mittlerweile nutzen den Raum die „Christen im Widerstand“, die neugegründete Partei DIE BASIS, der sogenannte „Demokratische Widerstand“ und diverse andere „Querdenker:innen“ für ihre Veranstaltungen. Broschüren mit Falschinformationen über die Corona-Impfungen werden von dort aus bundesweit verschickt. Wir wollen über das Treiben rund um das Café Mandelzweig aufklären und mit euch ins Gespräch kommen, was gegen die rechten, evangelikalen Coronaleugner:innen im Kiez getan werden kann.

Bitte kommt geimpft, genesen oder negativ getestet.

Weitere Informationen zum Café Mandelzweig finden sich hier.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: „Die Qual mit der Wahl“

„Die Qual mit der Wahl“

Podiumsdiskussion & Antifa-Tresen:
Fr. 24.09.2021 | 19:00 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh Hof (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Podium:
Wahlboykott 21 (Magdeburg)
Stefan Natke (Vorsitzender DKP Berlin)
DIE LINKE. Pankow (LAG Antifaschismus Berlin)

Wählen oder nicht? Ungültig wählen oder dann doch lieber das kleinere Übel? Partei als Wahlverein oder revolutionäre Organisation? Welche Art von Partei braucht eine handlungsfähige Linke? Oder braucht sie eine andere Organisationsform?

Doors: 19:00 Uhr | Podium: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Kommt geimpft, getestet, genesen | Teststation: Große Seestraße 1 (Weißensee) | 09:00 – 17:00 Uhr

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Demo: AfD-Wahlkampfparty am 26.09.2021 crashen!

AfD-Wahlkampfparty am 26.09.2021 crashen!

Antifa-Demo:
So. 26.09.2021 | Berlin

Treffpunkt: 15:00 Uhr | Alexanderplatz (Mitte) | vor TK Maxx

[Termin-Banner]

Achtet auf Ankündigungen!

Informationen und Updates findet ihr unter:
www.twitter.com/noafdberlin
www.facebook.com/noafdberlin
keinraumderafd.info
Hashtags: #noWKP #B2609

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Linkes Sommerkino 2021

Linkes Sommerkino 2021
in der Freilichtbühne Weißensee, Große Seestraße 8-10

„Tania la Guerrillera“ – Ein Dokumentarfilm über Tamara Bunke, Che Guevara und die Revolution
Open-Air-Kino und Diskussion:
Mi. 01.09.2021 | 19:00 Uhr (Einlass) | 19:45 Uhr (Diskussion) | 20:30 (Filmstart)
Diskussion mit: Proyecto Tamara Bunke, Cuba Sí, Interbrigadas

Um eine Spende beim Eintritt wird gebeten. Und: Bitte kommt geimpft, genesen oder mit aktuellem Corona-Test!

Von den Ideen Ernesto »Che« Guevaras und der Internationalen Solidarität geleitet reiste die DDR-Bürgerin Haydée Tamara Bunke Bíder 1961 nach Kuba aus. Im April 1967 fiel sie unter dem Kampfnahmen Tania la Guerrillera im Freiheitskampf in Bolivien. Heute wird Solidarität gegenüber Kuba nicht mehr mit der Waffe in der Hand ausgetragen.

Gezeigt wird der biografische Film »Tania la Guerrillera. Ein Dokumentarfilm über Tamara Bunke, Che Guevara und die Revolution« aus dem Jahr 1991 und anschließend u.a. mit dem Proyecto Tamara Bunke über Solidarität mit Kuba heutzutage gesprochen.

 


 

„La mort de Guillem“ – Ein Dokumentarfilm über das Leben von und den Mord an Guillem Agulló i Salvador
Open-Air-Kino und Diskussion:
Mi. 08.09.2021 | 19:00 Uhr (Einlass) | 19:30 kurze Einführung und Filmvorführung | danach: Podium
Diskussion mit: Betlem Aqulló (Schwester von Guillem), Carlos Marques-Marcet, Núria Cadenes (Autorin)

Der Film wird auf katalanisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Um eine Spende beim Eintritt wird gebeten.
Und: Bitte kommt geimpft, genesen oder mit aktuellem Corona-Test!

Guillem Agulló, an 18-year-old antifascist and militant of the Catalan pro-independence left, is stabbed in the heart by a group of neo-Nazis in 1993. His family, devastated, will fight against the manipulation of his death, and for dignifying his memory. A memory that will become a symbol of a whole generation of young anti-fascists.
Who was Guillem? Was the trial a sham? How did his murder transform anti-fascist activism? Does the extreme right continue to act with impunity in the Spanish State?

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Info-Veranstaltung in Pankow-Buch: Wer war Dieter Eich?

Wer war Dieter Eich?

Info-Veranstaltung:
Do. 02.09.2021 | 18:30 Uhr | Stadtteilbibliothek Buch (Wiltbergstraße 19-23 / Pankow)

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net
Veranstalter*innen: Gedenktafelkommission Pankow, Museum Pankow & Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“

Flyer: [Front] [Back]

Dieter Eich wurde in der Nacht vom 23. zum 24. Mai 2000 in seiner Wohnung in der Walther-Friedrich-Straße 52 von Neonazis ermordet. Für ihn ist aktuell die Errichtung einer Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnort in Berlin-Buch geplant.

Aus diesem Anlass möchten wir am 2. September in die Stadtteilbibliothek Buch einladen. Bei der Abendveranstaltung wollen wir über die Person Dieter Eich und die Hintergründe seiner Ermordung informieren sowie den Entwurf des Gedenkzeichens diskutieren.

Begrüßung: Bernt Roder & Museum Pankow

Podiumsgespräch: Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“, Fach- und Netzwerkstelle [moskito], Oliver Gaida (Historiker, Berlin) & Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative

anschließend Diskussion

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen ist eine Teilnahme an der Veranstaltung nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an museumsek@ba-pankow.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90295-3917 möglich.

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Berliner Erklärung: Ganz Berlin ist LinX – Wir sind alle Antifa!

Berliner Erklärung:
Ganz Berlin ist LinX – Wir sind alle Antifa!

Die Kampagne „Wir sind alle LinX“ und das „Solidaritätsbündnis Antifa Ost“ solidarisieren sich mit den Antifaschist:innen aus Berlin, Weimar und Leipzig, gegen die nach dem Paragrahphen §129, Bildung einer kriminellen Vereinigung, ermittelt wird. Den Fall behandeln der Generalbundesanwalt und die berüchtigte Soko LinX der sächsischen Polizei.

Seit November 2019 sitzt unsere Genossin Lina im Rahmen der Ermittlungen in U-Haft. In einem ersten Prozess werden nun sie und drei weitere Antifas vor dem Oberlandesgericht Dresden angeklagt. Von einem reinen „Schnüffelverfahren“, wie man es lange Zeit von Ermittlungen nach §129 gegen Antifas gewohnt war, kann also keine Rede sein: Die Behörden drohen mit hohen Haftstrafen.

Wie auch bei Dy, der in Stuttgart in U-Haft sitzt, wird den Beschuldigten vorgeworfen, sich aktiv gegen Nazis zur Wehr gesetzt zu haben.

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