Fotos & Bericht: Kundgebung gegen das evangelikale Café Mandelzweig am 30.10.2021 im Wedding

Kundgebung gegen das evangelikale Café Mandelzweig am 30.10.2021

Am Samstag, den 30 Oktober 2021 fand vor dem evangelikalen Café Mandelzweig in der Seestraße 101 in Berlin Wedding eine Kundgebung gegen den rechten Treffpunkt, den in der Querdenken-Bewegung bekannten Betreiber des Cafes, den rassistischen Prediger Christian Stockmann, sowie gegen die Nutzung des Cafes als Treffpunkt für zahlreiche Gruppen aus dem rechtsoffenen Pandemieleugner*innen-Spektrum statt. Organisiert wurde die Kundgebung von der Initiative „Weg mit dem Cafe Mandelzweig!“. Es beteiligten sich zahlreiche lokale Gruppen, Parteien und Einzelpersonen aus dem Kiez, sowie Anwohner*innen des rechten Treffpunkts. Redebeiträge hielten die Initiative „Weg mit dem Cafe Mandelzweig!“, die North East Antifa, Anwohner*innen, die von ihren Erfahrungen mit den teilweise aggressiven Besucher*innen des Café Mandelzweig berichteten, sowie ein Pfarrer aus dem Kiez.

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LL-Demo 2022: Aufruf vom Großbündnis

Gegen imperialistische Kriege! Für Frieden und Völkerverständigung!

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:
So. 09.01.2022 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: www.ll-demo.de

Auch 2022 wird wieder die jährliche Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin stattfinden und auch nächstes Jahr werden wir wieder den antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Demonstration organisieren. Alle Infos dazu findet ihr demnächst unter: lldemo.fightandremember.org. Bis dahin dokumentieren wir hier den Aufruf des Großbündnisses:

Vor 103 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Sie wussten, dass Krieg und Kapitalismus untrennbar miteinander verbunden sind und wurden für ihren konsequenten Kampf von rechten Freikorps ermordet. Noske machte den Bluthund.

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Free Adel – Free all Antifascists

Free Adel – Free all Antifascists

Im März 2021 in Berlin tausende Menschen unter dem Motto „Frieden – Freiheit – Souveränität“ zu einem „Marsch“ gegen die staatlichen Coronamaßnahmen. Darunter auch viele Verschwörungenstheoretiker*innen, Coronaleugner*innen und Neonazis. Im Rahmen dieser Demonstration kam es im Tiergarten zu einem ernsten Zwischenfall zwischen Antifaschist*innen und rechten Demoteilnehmer*innen. In Folge dessen wurde unser Freund und Genosse Adel sowie andere Personen von der berliner Polizei plötzlich mit einem massiven Aufgebot verhaftet. Adel musste stundenlang, ohne zu wissen was ihm überhaupt vorgeworfen wird, in einer kleinen engen Zelle im Gefangenentransporter ausharren. Auf fragen reagierten die Bullen genervt und gaben mehrfach rassistische Bemerkungen gegenüber ihm von sich.

Als Adel wissen wollte welcher tag denn heute sei entgegnete ein Bulle: „Heute ist der Tag an dem du in Untersuchungshaft kommst!“

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[Indymedia] Corona – von einem komischen Format zu einem merkwürdigen Buch…

Corona – von einem komischen Format zu einem merkwürdigen Buch…

Seit kurzem ist ein Buch auf dem Markt: „Corona und linke Kritik(un)fähigkeit – Kritisch-solidarische Perspektiven „von unten“ gegen die Alternativlosigkeit „von oben“.
Herausgeber:innen: Gerhard Hanloser, Peter Nowak, Anne Seeck
Hier zum Buch beim Verlag AG Spak, das im Buchladen Schwarze Risse am 23.November 21 vorgestellt wird.

Und hier ein unzufriedener Beitrag über die dazugehörige Veranstaltungsreihe aus 2020/2021…

In der Buchbeschreibung heißt es

„Ist die gesellschaftliche Linke staatstreu geworden und reiht sich ein ins „Gemeinsam gegen Corona“? Das war eine der Leitfragen, welche die HerausgeberInnnen seit Dezember 2020 in einer Veranstaltungsreihe mit Gästen digital diskutiert haben.“

Wir haben einige dieser Beiträge online verfolgt und waren über viele dort vertretene Positionen nicht sonderlich entzückt… Die Protagonist:innen begaben sich in die Rolle, als linke Aktivist:innen und Theoretiker:innen alles einmal kritisch aufrollen zu wollen und dabei auch besonders auf die eigene Szene zu schauen. In der Linken breit geteilte Positionen wie Kritik am profitorientierten Gesundheitsystem oder geforderte Unterstützung für prekäre und besonders betroffene Menschen wurden hier als Haltungen dargestellt, die angeblich viel zu wenig beleuchtet würden. Dabei waren die ersten linken Proteste auf der Straße nach Ausbruch der Pandemie genau mit diesen Themen befasst: Klinikproteste, Moria Auflösen etc….

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27.11.2021: Bundesweite Demo in Berlin – PKK-Verbot aufheben!

PKK-Verbot aufheben! – Krieg beenden – politische Lösung fördern!

Demonstration:
Sa. 27.11.2021 | 12:00 Uhr | Hermannplatz (Neukölln)

Mehr Infos: verbotaufheben.noblogs.org
Plakat: [#1] [#2] | Banner: [#1] [#2]

[Weitere Termine] | [Mobi-Video]

PKK-Verbot aufheben!
Krieg beenden – politische Lösung fördern!

Im November werden 28 Jahre vergangen sein, dass die damalige Bundesregierung das Betätigungsverbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) erlassen hat. Dieses Verbot wurde seither von der deutschen Politik nicht nur fortgesetzt, sondern konstant verschärft. Gegenwärtig befinden sich 11 kurdische Aktivisten als politische Gefangene in deutscher Haft. Allgemein gab es in den Jahren 2016 bis 2020 insgesamt 786 Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in der PKK und Unterstützung der Partei.

Die Dimension der politischen, kulturellen, aber auch physischen und psychischen Folgen dieser seit Jahrzehnten anhaltenden Repression gegen KurdInnen ist beispiellos und betrifft inzwischen mehrere Generationen, die keine andere Realität ohne Verfolgung kennen. Diese Zeit ist geprägt von: Tausenden von Gerichtsverfahren, Hunderten von Festnahmen, zahllosen Razzien in Vereinen und Privatwohnungen, Einbürgerungsverweigerungen, Abschiebedrohungen, Widerrufungen des Asylstatus, KurdInnen als KronzeugInnen in sog. Terrorverfahren zu instrumentalisieren.

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25. Nov 2021 – Demo in Marzahn – International Day for the Elimination of Violence against Women*

We Take The Power

Demonstration:
Do. 25.11.2021 | 18:00 Uhr | S-Bahnhof Marzahn

Gemeinsame Anreise:
17:20 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz | Abfahrt: 17:44 Uhr (S7)

Mehr Infos: Alliance internationalist feminists*_Berlin

Aufruf zur revolutionären Demo vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen*

Am 25. November vor über 50 Jahren wurden die drei Mirabal-Schwestern durch das diktatorische und von den USA gestützte Regime der Dominikanischen Republik ermordet. Sie wurden getötet, weil sie Widerstand leisteten und für Gerechtigkeit kämpften; weil sie imperialistische Agenden, die auch heute noch die Welt beherrschen, ablehnten. Diese Agenden sind Krieg, Kolonisierung und Kapitalismus; umgesetzt werden sie durch Embargo-Politik, Unterstützung von Diktatoren, Grenzregimen, Abschiebepolitik und Extraktivismus, was Ressourcen von Land und Leuten raubt und Umsiedlungen und Besatzung aufzwingt.

Weiße Vorherrschaft und Imperialismus zerstören das Leben von Menschen, indem sie im Namen von Menschenrechten Krieg, Besatzung und Lager, Gefängnisse und blutige Grenzen legitimieren.

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Demo: EU-Militärkonferenz stoppen!

EU-Militärkonferenz stoppen!

Antimilitaristische Demonstration:
Mi. 24.11.2021 | 18:00 Uhr | Boxhagener Platz (Friedrichshain)

Mehr Infos: deutschland-ist-brandstifter.org & www.twitter.com/brandstifterbrd

Plakat: [Web] [Kopiervorlage]
Flyer: [Kopiervorlage]

[Aktueller Hinweis: Event. Störungen druch die „Freie Linke“]

Um welche Sicherheit geht es euch?

Erst im letzten Monat sind wir gegen die Ehrung von Sterben und Töten, gegen den großen Zapfenstreich auf die Straße gegangen. Doch Deutschland will wohl mehr. Die nächsten Schweinereien planen sie nun vom 24. bis 25 November 2021 in Berlin. Die sogenannte Sicherheitskonferenz, organisiert vom Behörden Spiegel. Dort trifft sich alles an Kriegstreiber und Waffenlieferanten, sowie hochrangige Militärfunktionäre und Politiker:innen.

Die Berlin Security Conference, abgekürzt BSC findet jährlich im Herbst statt und ist somit ein weiteres „Treffen“ neben den im Frühjahr stattfindenden Hauptkonferenz in Münschen.

Die MSC richtet die Konferenz in Berlin aus. Das diesjährige Motto soll sein „Europe – Developing Capabilities for a credible Defence.“ auf Deutsch „Europa – Entwicklung von Fähigkeiten für eine glaubwürdige Verteidigung.“

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Mahnwache/Kungdebung: Gedenken an Silvio Meier

Gedenken an Silvio Meier

Mahnwache/Kungdebung:
So. 21.11.2021 | 15:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße / Frankfurter Allee (Friedrichshain)

[Plakat]
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Musik:
Christoph (Feine Sahne Fischfilet)

Redebeiträge:
ein ehemaliger Freund von Silvio
Ferat Ali Koçak (Seine Familie wurde selbst Ziel eines rechten Anschlages. Er kämpft für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur rechten Anschlagsserie in Neukölln.)
Niemand ist vergessen (Gedenkinitiative für Dieter Eich und weitere Opfer rechter Gewalt in Berlin)
junge Antifaschist:innen (thematisieren und kritisieren den Umgang mit militanten Nazischlägern im sog. „Ballstädt-Prozess“.)
Außerdem werden die Attentate von Hanau und Halle sowie die Baseballschlägerjahre thematisiert.

Organisiert wird das Gedenken von Menschen, die sich bereits zuvor in unterschiedlicher Form für ein dauerhaftes und aktives Gedenken an Silvio Meier eingesetzt haben.

Mit dem gemeinsamen Gedenken, möchten wir die Erinnerung an Silvio und alle Opfer rechter Gewalt wach halten. Wir wollen durch unser Erinnern an die Ermordeten aufzeigen, dass faschistische Ideologie sich niemals in irgendeiner Form demokratisch befrieden oder kanalisieren lässt. Wir wollen aufzeigen, dass es gerade die hohe Zahl der Ermordeten ist, die klar macht, das Faschisten stets auf die Vernichtung von Menschen abzielen, die sie als „minderwertig“ oder als politische Gegner einstufen.

Gerade deshalb soll das Gedenken an Silvio denen Raum geben, die selber bereits Betroffene rechter Gewalt waren, die sich Nazis entgegen stellen und das Gedenken an die Opfer rechter Gewalt aktiv wach halten.

Bringt Blumen und Kerzen mit.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: „PKK-Verbot aufheben!“

„PKK-Verbot aufheben!“

Mobi-/Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 20.11.2021 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Wichtig & aus aktuellem Anlass: Bitte testet euch vorher!

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: RiseUp 4 Rojava
Infos zur Demo: verbotaufheben.noblogs.org

Seit 1993, also bereits 28 Jahren, unterliegt die Arbeiter:innenpartei Kurdistans (Partiya Karkerên Kurdistanê / PKK) einem Betätigungsverbot in Deutschland. Das Verbot ist als Offerte gegenüber dem türkischen Staat im Zusammenhang mit seiner fortweilenden postdemokratischen Entwicklung zu verstehen. Doch auch hierzulande werden politisch aktive Kurd:innen und Türk:innen durch den deutschen Staat verfolgt und sehen sich permanenter Repression ausgesetzt. Grundlage dafür bietet der Terrorparagraph 129b. Dazu zählen neben dem Verbot auch Schikanen gegen linke Strukturen wie Durchsuchungen von dem kurdischen Zentrum Nav-Dem in Berlin oder zahllose Verfahren gegen politisch aktive Menschen. Aktuell befinden sich 11 kurdische Aktivist:innen als politische Gefangene in deutscher Haft und allein von 2016 bis 2020 gab es insgesamt 786 Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in der PKK und Unterstützung der Partei. Die Repression kann allerdings auch tödlich enden, wie 1994, als Halim Dener in Hannover von einem deutschen Polizisten erschossen wurde, weil er verbotene Plakate klebte. Auch Unterstützungsstrukturen geraten schnell ins Visier der deutschen Behörden. Eine Zusammenarbeit, wie sie in den letzten Jahren und insbesondere seit der Rojava-Solidarität läuft, ist auch dem deutschen Staat ein Dorn im Auge.

Grund genug für uns am 27. November 2021 gemeinsam auf die Straße zu gehen und die Aufhebung des PKK-Verbots zu fordern. Schon im Vorfeld der Demo kam es erneut zu Repression, so wurde beispielsweise die Website zur Demo (verbotaufheben.noblogs.org) abgeschaltet. Im Rahmen der Demo soll es auch einen Aktionstage geben.

Für unseren nächsten Antifa-Tresen Nord-Ost haben wir uns die Freund:innen von RiseUp 4 Rojava (www.riseup4rojava.org) eingeladen. Sie werden zur Demo und den Aktionstagen sowie zur Geschichte des Verbotes, dem Kolonialismus in Kurdistan als dessen Vorläufer und zu Konsequenzen referieren. Weiterhin wird es einen kurzen Input zur aktuell drohenden Invasion geben.

Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen

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Free Adel – Aufruf zur antifaschistischen Kundgebung

Free Adel – Free all Antifascists

Solidarische Prozessbeobachtung & Kundgebung:
Fr. 19.11.2021 | 08:00 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Wilsnacker Straße 4 / Tiergarten)

Mehr Infos: freeadel.blackblogs.org & hier

Liebe Freund*Innen, liebe Genoss*Innen, in genau einer Woche am 19.11.2021 um 9 Uhr findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen der Prozess gegen unseren Freund und Genossen Adel vor dem Amtsgericht Tiergarten statt. Wir als Solidaritätskomitee „Free Adel – Free all Antifascists“ rufen an diesem Tag ab 8 Uhr zur überregionalen Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude in Berlin-Moabit auf. Zum einen möchten wir keine Nazis vor dem Gebäude und im Gerichtsaal sehen, zum anderen werden die Bullen sicherlich für eine Drohkulisse sorgen um uns abzuschrecken. Doch wir lassen uns davon nicht entmutigen und werden unseren Genossen Adel garantiert nicht alleine lassen! Es werden die vermeintlichen „Opfer“ die dem gewaltbereiten rechtsradikalen Milieu zuzuordnen sind und deren Anhänger*Innen erwartet, umso mehr braucht es eine breite Masse die sich geschlossen und solidarisch gegen eben diese stellt.

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Antifa-Demo in Lichtenberg: Fight Back

Fight Back – Rechte Strukturen in den Sicherheitsbehörden zerschlagen!

Antifa-Demo:
Sa. 13.11.2021 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Lichtenberg

Mehr Infos: fightbackberlin.noblogs.org

Plakat: [Web] [Druck] | [Flyer] | Banner: [#1] [#2] [#3]

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 13.11.2021

Silvio Meier, Kurt Schneider, Luke Holland, Eugeniu Botnari, NSU 2.0, Hanau, Halle, die Morde des NSU und der Neukölln-Komplex zeigen nur zu deutlich wozu rechte Chatgruppen, Nazi-SEKs, Drohbriefe und das Geschwafel von Einzelfällen führen. Die faschistische Bedrohung ist offensichtlich. Zusätzlich zu klassisch organisierten Neonazis und faschistischem Potential der Mehrheitsgesellschaft ist einerseits die AfD als parlamentarische Verankerung des Faschismus dazu gekommen. Andererseits wird uns das Ausmaß der nie durchgesetzten Entnazifizierung durch den wöchentlichen Bericht über Nazi-Strukturen bei Bullen und Militär vor Augen geführt. Es ist unsere Pflicht diese Strukturen entschlossen zu bekämpfen und die faschistischen Mörderbanden zu zerstören!

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9. November Gedenken in Weißensee: Never again!

Never again!

Gedenken anlässlich der Pogrome 1938:
Di. 09.11.2021 | 15:00 Uhr | Jüdischer Friedhof Weißensee (Herbert-Baum-Straße 45 / Weißensee)

Kranzniederlegung mit Redebeiträgen von jüdischen Aktivist:innen und der VVN-BdA. Bringt gern selber Blumen mit.

Als Novemberpogrome werden die Terrorakte gegen Jüd:innen, die vor allem am 9. und 10. November 1938 im gesamten Deutschen Reich stattfanden, bezeichnet. Die Gewaltaktionen wurden von der NS-Führung zentral organisiert und mit einem hohen Maß an Eigeninitiative der Angehörigen der SA und SS auf lokaler und überegionaler Ebene durchgeführt.

Dabei wurde ungefähr 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen und Bet­stuben sowie etwa 7.500 Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, jüdische Fried­höfe und andere Ein­richtungen der Gemeinden wurden verwüstet.

Diese Angriffe auf Jüd:innen und ihr Eigentum geschahen nicht nur unter den Augen ihrer Nachbar:innen, sondern unter deren maßgeblicher Beteiligung.

In den Tagen danach verhaftete die Gestapo etwa 30.000 jüdische Männer und verschleppte sie in Konzentrations­lager, Hunderte wurden dort ermordet oder kamen zu Tode. Über­lebende Häftlinge wurden größten­teils nach einigen Wochen und Monaten erst wieder frei­gelassen.

„Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen.“ – mit diesen Worten des Auschwitz Überlebenen Primo Levi wird uns bewusst, dass antisemitische und faschistische Gedanken, Reden und Taten nicht nur in der Vergangenheit liegen. Gemeinsam stellen wir uns gegen das Erstarken rechter Kräfte, hier vor Ort in Weißensee, in Berlin, in Deutschland, in Europa und auf der ganze Welt.

Lasst uns darum die Pogrome von morgen schon heute zu verhindern!
Antisemitismus und Rassismus bekämpfen!

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