Gedenken an Beate Fischer

*English version below*

Gedenk-Demonstration: Freitag | 23.7.21
Auftakt: 17:30 S + U Gesundbrunnen
Start der Demo: 18:00
Kundgebung: 19:15 Emmentaler Straße 97 – Der Ort des Mordes

[Flyer]

Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer auf ekelhafteste und brutalste Weise von vier Nazis ermordet. Die 32-jährige Sexarbeiterin hinterließ eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Dieser Mord war und ist kein Einzelfall. Und zwar gleich in mehrerer Hinsicht nicht. Frauenfeindliche Gewalt ist ein Teil der Fratze des Patriarchats, unter der täglich unzählige Betroffene zu leiden haben. Von „häuslicher“ Gewalt über sexualisierte Gewalt bis zum Femizid.

Auch Gewalt gegen Sexarbeiter*innen ist tragischer Alltag; Beate Fischer ist bei weitem nicht die einzige, bei der die gesellschaftliche Ausgrenzung von Sexarbeitenden in einem Mord gipfelte. Und auch Verbrechen und Terror von Neonazis sind, in den Tagen von Hanau und Halle, ein Problem der gesamten Gesellschaft.

Deshalb lasst uns lautstark und kämpferisch Beate Fischer gedenken!


Commemorative rally: Friday | 23.7.21
Start: 17:30 S + U Gesundbrunnen
Demo: 18:00
Memorial: 19:15 Emmentaler Straße 97 – The place of the murder

On July 23, 1994, Beate Fischer was murdered in the most disgusting and brutal way by four Nazis. The 32-year-old sex worker left behind a family with two small children.

This murder was and is not an isolated case – in several respects. Misogynistic violence is part of the grimace of patriarchy, from which countless victims suffer every day. From „domestic“ violence to sexualized violence to femicide.

Violence against sex workers is also a tragic part of everyday life; Beate Fischer is by far not the only one for whom the social exclusion of sex workers culminated in murder. And also crimes and terror of neo-Nazis are, in the days of Hanau and Halle, a problem of the whole society.

Therefore we want to commemorate Beate Fischer loudly and militantly!

 

 

 

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Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano: „Erinnern heißt Handeln.“

„Erinnern heißt Handeln.“

Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano:
Sa. 24.07.2021 | 15:00 Uhr | Denkmal für die jüdischen Opfer des Faschismus (Große Hamburger Straße / Mitte)

Live: YOK (Akkordeon) & Tintenwolf (Gedichte)

Intitiativkreis: „Erinnern heisst handeln“
Programm und Informationen unter: www.antifa-nordost.org

[Plakat] | [Flyer] | Banner: [Twitter] [Insta]

Esther Bejarano verstarb am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren in ihrer Wahlheimat Hamburg. Ihre Worte und Taten wollen wir in stetiger Erinnerung halten, sie als Mahnung und Aufruf auffassen. Die große Anteilnahme bei der Trauerfreier am Wochenende in Hamburg, dem großen Presseecho und den Trauerbekundungen im Digitalen, sei es in den Sozialen Medien oder bei dem digitalen Gedenkbuch, welches von dem Auschwitz-Komitee eingerichtet wurde, sind überwältigend. Das alles zeigt auf, welche enorme Rolle unermüdliche Zeitzeug:innen und KZ-Überlebende, wie Esther Bejarano, in unserer heutigen Gesellschaft inne haben. Vor allem sind die Trauer und das breite mediale Echo ein Zeichen, wie stark die Musikerin und politische Aktivistin durch ihre Vorträge und ihre politische Arbeit in ganz Deutschland Menschen beeindruckt und beeinflusst hat.

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[Kontrapolis] Coronaleugnung, Antifeminismus und rechte Christen raus aus dem Kiez! Weg mit dem rechten Treffpunkt „Cafe Mandelzweig“ in Berlin Wedding!

Coronaleugnung, Antifeminismus und rechte Christen raus aus dem Kiez! Weg mit dem rechten Treffpunkt „Cafe Mandelzweig“ in Berlin Wedding!

Kopiervorlagen: [Plakat | Flyer] | Web: [Plakat/Flyer]

Christian Stockmann: Hitlergruß, NS-Relativierung und Beten für die AfD

Fundamentalistische Christen gewinnen nicht erst seit der Corona-Pandemie gefährlich an Einfluss in Gesellschaft und Politik, dazu genügt schon ein Blick in die USA. Der fundamentalistische Prediger Christian Stockmann ist seit Beginn der sogenannten Querdenken-Bewegung eine ihrer zentralen Figuren. Er stand schon auf den ganz großen Querdenken-Bühnen im Sommer 2020. Bekannt ist er in der Bewegung vor allem für sein Lied „Wach auf Deutschland (geliebtes Deutschland)!“. Doch auch im Hintergrund organisiert Stockmann von Anfang an mit. Aus seiner politischen Haltung macht er dabei kein Geheimnis. Nach eigener Aussage (BR24 09/2020) wählt der Prediger AfD und seine extrem rechten Positionen lässt er auch regelmäßig in seine Predigten und Videos einfließen. Stockmann betreibt die Youtube-Kanäle „Mandelzweig Medien“ und „Glory Media“. In seinen Predigten leugnet Stockmann nicht nur die Gefährlichkeit des Corona-Virus, er macht sich auch über Menschen lustig, die an dem Virus verstorben sind. „Das ist ein kleiner Pup“ sagt Stockmann über die Opfer der Corona-Pandemie in einer seiner Reden. Gefolgt wird die Aussage von Gelächter. Covid-19 hält Stockmann für ein harmloses Erkältungsvirus. Er und seine Familie hätten die Infektion bereits durchgemacht und seien daher immun, behauptet Stockmann.

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20. Juli: In memory of Carlo Giuliani

In memory of Carlo Giuliani

Am 20. Juli 2001, vor 20 Jahren, wurde Carlo Giuliani bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua von den Cops ermordet. Genua ist nicht vergessen! Unsere Ideen sterben nie!

[Soli-Banner] | [Gedenk-Graffiti]

Carlo Giuliani (14.03.1978-20.07.2001) kam in Rom zur Welt, wurde in eine politisch seit langem aktive Familie geboren und bereits 1970 war eine Tante von ihm, Maria Angeloni, bei einem Angriff auf die US-Botschaft in Athen gefallen. Carlo selbst war aber weder Hardliner noch Berufskader. Der junge Geschichtsstudent war Mitglied der gemäßigten Rifondazione Comunista, sowie der Anlaids (einem HIV-Aufklärungs- und Hilfsnetzwerk) und hatte seinen Zivildienst für Amnesty International geleistet.

Am 20. Juli 2001 hatte Carlo eigentlich eine Wanderung zum Meer geplant und trug unter der Jogger schon die Badehose. Am selben Tag fand in seinem Wohnort, der Stadt Genua, jedoch auch der G8-Gipfel statt. Die Proteste dagegen waren riesig. Die Antiglobalisierungsbewegung befand sich auf ihrem Höhepunkt. Ein großer Teil der Stadt war zur »roten« oder »gelben Zone« erklärt worden, in denen jeder Protest kriminalisiert war. Die Polizei ging mit aller Härte gegen jeden Widerstand vor, der an diesem Tag zu sehen war. Tausende wurden verletzt und auf Hunderte so lange eingeprügelt, dass sie den Rest ihres Lebens unter den Folgen der Verletzungen zu leiden haben.

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Kundgebung vor der kubanischen Botschaft im Prenzlauer Berg: Redebeitrag & Fotos

Kundgebung vor der kubanischen Botschaft im Prenzlauer Berg: Redebeitrag & Fotos

Etwa 120 Unterstützer*innen demonstrierten vor der kubanischen Botschaft in Berlin-Prenzlauer Berg gegen eine Kundgebung von Contras. Im folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag und einige Fotoeindrücke. Eine kurze Zusammenfassung des Tages gibt es in der linken Tageszeitung junge Welt: Havanna ist überall.

Redebeitrag der North-East Antifascists [NEA]:

Der Block aus USA und EU beansprucht für sich Werte wie Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, freie Presse, Frieden und natürlich den Kampf gegen den Terrorismus. So zumindest versuchen es uns dessen Konzern- & Systemmedien jeden Tag vorzugaukeln. Die über 60 Jahre andauernden Aggressionen gegenüber Kuba zeigen auf, dass all dies nichts als Propaganda ist. Die Freiheit der Kubaner*innen, ihr Schicksal unabhängig vom imperialen Joch der USA zu gestalten, zeigt gleich den ersten dieser hohen Werte auf, die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen zu weichen haben. Die Partizipative Demokratie Kuba’s, die den parlamentarischen Theaterbuden in den USA, der BRD und anderen westlichen Ländern durch direkte Beteiligung der Bevölkerung und imperative Mandate weit voraus ist, muss zur Delegitimation in eine Diktatur umgelogen werden. Die seit 1960 andauernde Blockade der USA gegen Kuba wendete sich von Anfang an gegen das Recht der Menschen, ohne Hunger und Armut leben zu können. Wo es in Kuba durchaus kritischen bis hin zu konterrevolutionären Journalismus gibt, dem durch die Blockade aber das Papier zum Drucken fehlt, wird kritische Presse wie die junge Welt hierzulande mit Repressionen überzogen. Dass Kuba derzeit noch keiner neuerlichen militärischen Aggression ausgesetzt ist, liegt wohl nur am Trauma des Versuchs der abgewehrten Invasion in der Schweinebucht im April 1961. Und der Staatsterrorismus, den die CIA über Alpha 66 und andere faschistische Terrorgruppen aus der exilkubanischen Community in Florida forciert, ist nur ein Beispiel dafür, dass sich die USA wohl problemlos als größte terroristische Vereinigung dieses Planeten bezeichnen lassen.

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Demo in Treptow-Köpenick: Reclaim your Kiez!

Reclaim your Kiez! Kein Raum für Rassismus in Treptow-Köpenick!

Antifaschistische Demonstration:
Sa. 07.08.2021 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Köpenick

Mehr Infos: Uffmucken Schöneweide

Ein*e junge*r Antifaschist*in wird in Köpenick mit dem Hitlergruß angepöbelt und bedroht. Eine Frau mit Kopftuch ist mit ihrem Kind im Kinderwagen unterwegs und wird am S-Bahnhof rassistisch beleidigt und angeschrien. Ein Journalist wird an seiner Wohnadresse von Nazis belagert. Ein Imbisswagen in der Dörpfeldstraße wird mit Gewaltphantasien besprüht und mit Säure beschädigt. Am S-Bahnhof Adlershof wird eine Schwarze Person mit dem N-Wort beschimpft und geschlagen.

Solche Vorfälle sind Alltag in Treptow-Köpenick. Nazis und Rassist*innen machen sich wie selbstverständlich im öffentlichen Raum breit. Die höchsten Wahlergebnisse der NPD in ganz Berlin wurden in der Köllnischen Vorstadt erzielt, jetzt hält ein AfDler das Direktmandat für Adlershof im Berliner Abgeordnetenhaus. Dazu kommt ein gesellschaftlich tief verwurzelter Rassismus. Denn rassistische Gewalt geht nicht nur vom rechten Rand aus, rassistische Gewalt ist deutsche Normalität.

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Liebe, Frieden, Volksverräter – Zustandsbericht und Analyse zu rechten und verschwörungsideologischen Strategien während der Corona-Pandemie und antifaschistischen Interventionen

Das Jahr 2020 wurde von einem großen Thema bestimmt: COVID-19. Für die radikale Linke bedeutete diese Pandemie vor allem, sich mit alten Problemen, in durch eine globale Krise verschärfter Form, auseinanderzusetzen. Wirtschaftskriege, soziale Ungerechtigkeiten, Klimawandel, Migration, Kapitalismus, staatliche Repression, Gentrifizierung und Kampf um Freiräume – kein Bereich war nicht direkt oder indirekt betroffen durch den dunklen Schatten, den das SARS-CoV-2 Virus ab spätestens Februar über die gesamte Welt warf. Schnell gab es aber auch erste Ansätze, linke Antworten auf die sich weiter verschärfenden Kämpfe in allen Teilen der Welt zu finden. Die Kampagnen „Leave No One Behind“ und „Nicht auf unserem Rücken“ seien hier nur als zwei Beispiele genannt. Zeitgleich mit diesen ersten linken Reaktionen auf die Krise, formierte sich aber ausgehend von Städten wie Berlin und später Stuttgart auch eine ganz andere Bewegung, die sich das Thema Corona für Forderungen und Positionen zunutze machte, die zunächst deutlich schwerer zu erkennen waren. Dass es bei dieser neuen Bewegung allerdings nicht um „Liebe“ oder „Frieden“ ging, sondern sich hinter den neuen Namen wie „Nicht ohne uns“ und „Hygiene Demo“ ein altbekanntes Querfront-Konzept zu verstecken versuchte, das immer wieder in neuen Formen und Themenbereichen auftaucht und mal mehr, mal weniger erfolgreich dazu dient reaktionäre, autoritäre bis faschistische Konzepte für ein neues, breiteres Publikum anschlussfähig zu machen, war spätestens nach den ersten Demonstrationen auf dem Berliner Rosa-Luxemburg-Platz im April 2020 klar. Dennoch tat sich die Linke lange schwer, dieser neuen rechten Massenmobilisierung eine angemessene antifaschistische Antwort auch auf der Straße entgegenzusetzen.

Link zum Blog: LIEBE, FRIEDEN, VOLKSVERRÄTER

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[Kontrapolis] Hausbesuch von Zivis in Berlin

Hausbesuch von Zivis in Berlin

Am Mittwoch, den 14.07.2021, kam es bei zwei aktiven Antifaschist:innen in Berlin zu einer sogenannten „Gefährderansprache“ durch Zivibullen der politischen Polizei Berlins (PMS). Kurz vor 17 Uhr klingelten vier Cops, darunter auch Kennnummer V0564, an der gemeinsamen Wohnung der Betroffenen. Die Cops hämmerten an die Tür und brüllten „Polizei, aufmachen“, nannten aber keinen Grund für ihren „Besuch“. Nachdem ihnen die Tür geöffnet wurde, teilten sie den Betroffenen mit, im Auftrag des LKA 52 da zu sein. Die Betroffenen seien als Personen bekannt, die sich gegen die AfD engagieren würden. Im anstehenden Wahlkampf habe man sie im Blick, damit sie keine Straftaten gegen die neofaschistische Partei begingen. Weiter kamen die Zivis aber nicht. Die Betroffenen unterbrachen sie und fragten, ob außer der Ansprache noch andere polizeiliche Aktionen angeordnet seien. Als die Cops das verneinten, wurde ihnen mit dem netten Hinweis, doch den Mund zu halten und abzuziehen, die Tür vor der Nase zugemacht. Die Zivis wurden zu keiner Zeit in die Wohnung gelassen. Vor der Tür kicherten die Zivis noch kurz und liefen dann gemütlich zu ihrem silbernen Transporter. Eine schriftliche „Gefährderansprache“ hinterließen sie nicht.

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[Kontrapolis] Indymedia & Tor-Browser (V3)

Indymedia & Tor-Browser (V3)

Die Seite de.indymedia.org ist nach wie vor nicht im ‚Clearnet‘ erreichbar, inzwischen seit mehr als fünf Wochen. Dieser Zustand wird sich auf absehbare Zeit nicht wirklich bessern, solange die angreifende AfD-nahe Trolltruppe genug Geld für ihre DDoS-Attacken bekommt.

Diese unzuverlässige Erreichbarkeit wird insbesondere in Zeiten kritisch, die eine erhöhte politische Kommunikation erfordern. Daher ist die aktuelle Situation ein „guter“ Anlass, nochmal auf die Möglichkeiten des Tor-Browsers hinzuweisen: Wegen der technischen Besonderheiten des Tor-Netzwerkes sind nämlich klassische DDoS-Attacken gegen eine sog. onion-Adresse nicht möglich (im Tor-Netzwerk enden alle Adressen auf „.onion“).

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Antifa-Tresen: Soli für die „Niemand ist vergessen!“-Kampagne

Sa. 10.07.2021 | 19.30 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh-Hof ( Bernkasteler Str. 78 / Weißensee)
19:30 Uhr: open doors | 20:00 Uhr: Input | 20:30 Tresen
Grillen (veget/vegan), Kühle Getränke, Musik aus der Dose, Infotisch
Org: Norh East Antifa (NEA) und „Niemand ist vergessen!“
Am 23. Juli wurde die Weißenseerin Beate Fischer in Reinickendorf Opfer eines Femizides – ausgeübt von einer Gruppe Nazi-Skins. Seit 2019 finden zu ihrem Todestag immer wieder Gedenkaktionen für Beate Fischer statt. Am 23. Juli wird es eine Gedenkdemo von Wedding nach Reinickendorf geben. Menschen aus dem Netzwerk „Niemand ist vergessen!“ werden in einem kurzen Input über die Aktion informieren. Außerdem gibt es aktuelle Infos über die Umsetzung eines Gedenksteins für Dieter Eich.
Bitte denkt an einen aktuellen Coronatest. Ein Testzentrum befindet sich in der Nähe des KuBiZ.
Coronateststation direkt beim KuBiZ: Coronatest 030, Grosse Seestr. 1 (Mo – Sa : 8 – 19 UHR / So: 9 – 17 Uhr)

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Erich Mühsam Gedenktag in Oranienburg

Erich Mühsam Gedenktag in Oranienburg

Gedenkveranstaltung:
Sa. 10.07.2021 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Oranienburg

Mehr Infos: Inforiot

Dieses Jahr jährt sich der Todestag von Erich Mühsam zum 87ten Mal. Er wurde 1934 im KZ Oranienburg von Faschisten grausam gefoltert und ermordet.

Wir möchten seiner gedenken und sichtbar machen, dass es dieses KZ (was viele nicht kennen) mitten in unserer Stadt gegeben hat. Kein Mensch kann mehr sagen, er hätte davon nichts gewusst.

Gegen das Vergessen!
Nie wieder Faschismus!

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