Antifa-Tresen Nord-Ost: Rostock-Lichtenhagen – Das Pogrom und seine Folgen

Bild- und Filmvortrag & Antifa-Tresen

Sa. 20.08.2022 | 19 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Organisation: North East Antifascists (NEA)

Referent*innen: Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“

Die Veranstaltung ist Teil der Berliner Mobilisierung zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen am 27. August 2022 (siehe unten).

Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter*innen. Steine und Molotowcocktails flogen – das es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren.

Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein gewolltes und inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken.

Damit wurde nur drei Jahre nach dem Ende der Teilung Deutschlands mit Unterstützung der SPD eine der wichtigsten politischen Konsequenzen aus dem deutschen Faschismus beseitigt. Nur sieben Jahre später schickte Deutschland unter einer rot-grünen Bundesregierung wieder Soldaten in den Kosovo und entsorgte damit die Losung „Nie wieder Krieg von deutschem Boden!“ gleich mit.

Die Veranstaltung zeichnet die Eskalationsspirale des Pogroms 1992 und dessen gesellschaftliche Rahmenbedingungen nach – verbildlicht durch ausgewähltes Bild- und Filmmaterial aus den 1990er Jahren. Zudem wird herausgearbeitet, welche Wirkung die Ereignisse von 1992 für die heutige Migrations- und Außenpolitik der BRD haben.

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27. August: Zusammen aus Berlin zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen!
Zuganreise: Sa. 27.08.2022 / 08:00 Uhr (pünktlich) / Südkreuz (Gleis 6)

Anlässlich des 30. Jahrestages des rassistischen Pogroms in Lichtenhagen organisiert ein zivilgesellschaftliches und linkes Bündnis eine überregionale Gedenkdemonstration. Das antifaschistische Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“ organisiert eine gemeinsame Zuganreise aus Berlin zur Demo. Sagt euren Freund*innen Bescheid und kommt mit uns nach Rostock!

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Mitschnitt: Infoveranstaltung zu türkischem Nationalismus im Wedding

Im Rahmen der Demonstration Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus! haben wir am 17.06.2022 einen Vortrag mit Ferat Koçak zu türkischem Nationalismus und Faschismus im Wedding inklusive historischer Einordnung organisiert.

Er lässt sich nun hier nachhören:

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Stilles Gedenken an Beate Fischer

Heute jährt sich der Todestag von Beate Fischer zum 28. Mal. Wir gedachten ihr mit einem stillen Gedenken vor dem Haus in der Emmentaler Straße 97, in dem sie am 23. Juli 1994 ermordet wurde.

Die vier Täter waren schon im Jugendalter in faschistischen Kreisen unterwegs. Sie nahmen Beate Fischer mit in die als Szenetreffpunkt bekannte Wohnung von einem der Täter. Dort wurde Beate Fischer gegen ihren Willen festgehalten, auf grausamste Weise gefoltert, vergewaltigt und nach vielen Stunden und mehreren vergeblichen Fluchtversuchen ermordet.

In der Tat manifestierte sich die der faschistischen Ideologie inhärente Misogynie und die Herabstufung von vermeintlich “Minderwertigen”, zu denen die Täter Beate Fischer aufgrund ihrer damaligen Tätigkeit als Prostituierte zählten.

Über Beate Fischer selbst wissen wir wenig. Sie wurde 32 Jahre alt, war Mutter zweier Kinder und lebte in Weißensee. Eine Kollegin sagte später über sie, dass sie keinerlei Sympathien für Faschisten übrig hatte.

Beate Fischers Ermordung wurde in der Öffentlichkeit zunächst kaum beachtet, sie wurde in Zeitungen zu Beginn als Mitglied der rechten Skinhead-Szene diffamiert und erst 2018 offiziell als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt.

Wir wollen Beate Fischer nicht vergessen und werden auch in den kommenden Jahren ihr Andenken aufrechterhalten. Faschistische und patriarchale Gewalt findet nach wie vor statt, ihr gilt es konsequent entgegenzutreten. Wir wollen für eine Gesellschaft kämpfen, in der kein Mensch mehr aufgrund von Misogynie und Sozialchauvinismus Diskriminierung erfährt und wie im Fall Beate Fischers ermordet wird. Daher gilt: Kampf dem Faschismus, bekämpft die Faschisten! Niemand ist vergessen!

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Antifa-Tresen Nord-Ost: Antikriegsbewegung in Russland

Diskussion & Antifa-Tresen:
16.07.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Postkom
Referent: Dietmar Lange

[Banner] | Kopiervorlagen: [Flyer]

Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr | Tresen: All the time
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen | Macht bitte, wenn möglich, vorher einen Coronatest.

Viel wird über den Krieg in der Ukraine berichtet, über die Antikriegsbewegung in Russland jedoch so gut wie gar nicht. Dabei ist einiges los, es brennen kriegswichtige Anlagen und Rekrutierungsbüros, entgleisen Züge, Soldaten sabotieren ihre Fahrzeuge. Es gibt alternative Berichterstattung im Netz und Demonstrationen, die eine für russische Verhältnisse ungeahnte Größe haben. Dietmar Lange wird bei unserer Veranstaltung einen kurzen Überblick über die Haltung der russischen Linken zum Krieg geben und über die jüngsten Ereignisse berichten.

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Punk & Ska-Explosion

Antifa-Soli-Disco

Sa., 30.07.22 | Zielona Góra (Grünberger Str. 73)
Open doors/Puertas abiertas: 21 h
Musik/Música: 22 h

Dj*anes:
22:00 – 23:30 h: Kenny Käsch (Alles fürs Zeckenherz)
23:30 – 01:00 h: Anartxo (deutsch-iberische Ska-Punk-Paella)
01:00 – 02:30 h: Uri Wilbury (Patxanga terrorista)
02:30 – 04:00 h: Mierdatronics (Jamaican vibes)

– El texto en español está abajo –
– Den Text auf Spanisch findet ihr unten –

Nach lägerer Pause lassen wir es im Zielona mal wieder krachen! Auf die Ohren gibt es Ska und Punk aus dem spanischen Staat, the best oft Deutsch-Punk und Pop-Hits zum Mitgrölen. Eine wahre Hit-Explosion!

Diesen Abend „widmen“ wir einer Persönlichkeit, die auch sehr viel von Explosionen verstand. Ein Experte in solchen Dingen. Es geht um niemand geringeres als Luis Carrero Blanco, die rechte Hand Francos und dessen designierter Nachfolger. 1973 schaffte er es, der erste spanischen Kosmonaut zu werden.
An Bord seines Dodge 3700 GT erreichte der Faschist die Atmosphäre. Dieser technologische Meilenstein wurde dank der Zusammenarbeit von ETA und Blanco erreicht. Er hat sein Auto mitgebracht, die baskischen Sozialisten drei Antipanzerminen, genug für einen ungestörten Flug bis zum Mond. 49 Jahre danach feiern wir zusammen mit Genoss*innen und Freund*innen Blancos explosivem Tripp ins Weltall. Viel mehr Monarchist*innen und Faschos sollten sich ein Beispiel an ihm nehmen.

Tod dem Faschismus!
Feiern und kämpfen – internationalistisch und antifaschistisch!

Alle Einnahmen gehen an die North East Antifa.
Wir freuen uns, wenn ihr mit einem tagesaktuellem Schnelltest kommt.

– ESPAÑOL / SPANISCH –

Punk&Ska-Explosion!

¡Después de un largo parón volvemos a dar caña en el Zielona! Con ska y punk del Estado español, los mejores éxitos del punk aleman y música pop para cantar. ¡Una verdadera explosión de Hits!

„Dedicamos“ esta velada a una personalidad auténticamente explosiva. Un experto en vuelos sin motor. Se trata nada menos que de Luis Carrero Blanco, la mano derecha de Franco y su teórico sucesor, quien en 1973 consiguió convertirse en el primer astronauta español. El fascista alcanzó el espacio exterior a bordo de su Dodge 3700 GT. Este hito tecnológico fue alcanzado gracias a la colaboración entre ETA y Blanco, quien aportó su coche mientras los socialistas vascos trajeron tres minas antitanque, suficientes para un vuelo a la luna. 49 años después celebramos junto a compañeros y amigos el explosivo viaje al espacio de Blanco. Muchos más monárquicos y fascistas deberían seguir su ejemplo.

¡Muerte al fascismo!
¡Celebra y continúa la lucha internacionalista y antifascista!

Todos los ingresos van destinados a North East Antifa (NEA).
Estaríamos encantados si viniera con una prueba rápida Corona actualizada diariamente.

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Linkes Sommerkino: »Not just your picture«

*English version below*

»Not just your picture«

Open-Air-Kino & Diskussion:
Mi, 24.08.2022 | 21:15 Uhr (Einlass), 21:45 Uhr (Filmbeginn), im Anschluss Diskussion | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Berlin-Weißensee)

Eintritt: frei

Im Anschluss an den Film Diskussion mit Dror Dayan (Regisseur) und und Layla Kilani

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

»Not just your picture«-Homepage: notjustyourpicture.com | Trailer auf Youtube

Material: [Webbanner bunt] | [Plakat (A4, bunt)] | [Plakat (A4, sw)] | [Flyer (A5, bunt)] | [Flyer (A5, sw)] | [Flyerkopiervorlage (A5, sw)]

Sprachversion: deutsch mit englischen Unteriteln
Regie: Anne Paq & Dror Dayan, 2020

Im Sommer 2014, während dem Angriff Israels auf Gaza, werden Ibrahim, seine Frau und die fünf gemeinsamen Kinder durch eine Rakete, die ihr Haus trifft, ermordet. Ibrahim hat auch zwei weitere Kinder aus einer früheren Beziehung: Layla und Ramsis Kilani, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Laylas und Ramsis‘ Trauer über den Tod ihres Vaters und ihrer Stieffamilie bringt sie dazu, sich auf eine politische Reise zu begeben. Layla reist nach Palästina und hofft dort mehr über ihre Wurzeln zu erfahren sowie ihre Familie in Gaza zu treffen.

Ramsis bereist Europa, um die Geschichte der Familie zu erzählen, während er eine Untersuchung gegen den israelischen Staat vor einem deutschen Gericht anstrebt. Die Familie in Gaza versucht in der Zwischenzeit, mit den Nachwirkungen der Tragödie zurechtzukommen; Onkel Saleh möchte die Kinder seines Bruders treffen, die er als Erwachsene noch nicht gesehen hat. Sich zwischen Gaza und Deutschland bewegend, zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, folgen der Film der Familie. Als Teil einer neuen Generation von Kindern palästinensischer Geflüchteter und Migrant:innen sind Layla und Ramsis gezwungen, ihre persönliche und politische Identität neu zu definieren. In ihrem Kampf, ihre Trauer zu überwinden und Gerechtigkeit für ihre Familie zu erstreiten, werden sie eine wichtige Stimme im aktuellen europäischen Diskurs um Migration und die Region Südostasien / Nordafrika.

***

»Not just your picture«

Wednesday 24.8.2022 | Doors: 9:15 pm, Start: 9:45 pm | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 10, 13086 Berlin)

Free entrance

Afterwards panel talk with Dror Dayan (director) and Layla Kilani.

Organizer: North-East Antifascists [NEA]

»Not just your picture«-Website: notjustyourpicture.com | Trailer on Youtube

Posters and Flyers: [Poster A4 coloured] | [Flyer A5 coloured] | [Flyer A5 b/w] [Copy template A5]

Language: German with English subtitels
Directed by: Anne Paq & Dror Dayan, 2020

On summer 2014, during an Israel airstrike against Gaza, Ibrahim, his wife and their five children get killed when a missile hit their house. Ibrahim also has two other children from his previous relationship: Layla and Ramsis Kilani, born and raised in Germany. The grief about their step families death lays the path for their political and personal journey to their Palestinian roots. Both travel to Palestine in hope to find their family in Gaza, find out about their ancestors and family history

Ramsis is travelling Europe to tell the family story while he’s aiming for an investigation from the German court against the Israel government. Meanwhile the family in Gaza is trying to cope with the tragedy and it’s aftermath;
Uncle Saleh wants to meet his brothers children, who he never met before as adults. They travel between Gaza and Germany, between past and present; follow the family.

As a part of a new generation of kids of migrants and refugees Layla and Ramsis are forced to find and redefine their political and personal Identity. In their struggle to cope with the loss and grief and their fight for justice for their family they become an important voice for the current discourse on migration and the South West Asian/North African region.

 

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Linkes Sommerkino: »Bruderland ist abgebrannt«

»Bruderland ist abgebrannt«

Open-Air-Kino & Diskussion:
Mi, 17.08.2022 | 19.30 Uhr (Diskussion), 19:00 Uhr (Einlass), 21:45 Uhr (Filmbeginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Eintritt: frei

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Am 27. August 2022 findet anlässlich des 30. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen eine überregionale Demo statt. Wer aus Berlin mit nach Rostock reisen möchte, bekommt beim Sommerkino Infos dazu.

Material: [Webbanner bunt] | [Plakat (A4, bunt)] | [Plakat (A4, sw)] | [Flyer (A5, bunt)] | [Flyer (A5,sw)] | [Flyerkopiervorlage (A5, sw)]

Sprachversion: deutsch (Originalversion)
Regie: Angelika Nguyen, 1991

Mit dem Zusammenbruch der DDR verlieren die Verträge, welche die Arbeits- und Lebensgrundlagen der Vertragsarbeiter*innen aus anderen sozialistischen Staaten definierten, schlagartig ihre Gültigkeit. 16.000 vietnamesische Arbeiter*innen leben 1989 in Ostdeutschland. Die Umbrüche rund um den Mauerfall zwangen viele von ihnen zur Rückreise oder in die Arbeitslosigkeit. Über die Hälfte ihres Arbeitslosengeldes geht für die Miete ihrer Wohnheimplätze drauf. Der Rest reicht kaum zum Leben. Diese Wohnsituation, in der Familien auf engstem Raum leben müssen, entspricht der Aufforderung der Institutionen an die Vietnames*innen, zu gehen. Wer noch einen Job, beispielsweise in der Textilbranche, hat, wird immer schlechter bezahlt. Vietnames*innen werden nun von ihren ehemaligen Arbeitskolleg*innen als Lohndrücker*innen und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt angesehen. Immer offener schlägt ihnen im Alltag Rassismus entgegen. »Bruderland ist abgebrannt« schildert die Erfahrungen von Zukunftsangst und Alltagsrassismus in den Umbrüchen nach dem Mauerfall aus der Sicht der vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen.

In diesem August jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 30. Mal. Im Bezug auf die mediale Berichterstattung zu diesem Thema würden wir uns gern positiv überraschen lassen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie sich in Bildern des brennenden Vertragsarbeiterheims erschöpfen wird. Mit der Vorführung von »Bruderland ist abgebrannt« wollen wir den Erzählungen vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen auf die Situation nach dem Mauerfall Raum geben.

Vor dem Film planen wir eine Podiumsdiskussion über die rassistischen Zustände Anfang der 90er.

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Fotos & Kurz-Bericht: Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Danke an alle, die mit uns in Weißensee auf der Straße waren, für eine echte Antwort auf Krieg und Krise und gegen die Verschwörungsideologien und Kriegspropaganda der Corona-Querfront und ihrer Fascho-Freunde! Querdenken, „Freie Linke“ und Dieter Dehm, verpisst euch!
Die „Freie Linke“ demonstrierte in Weißensee neben Dieter Dehm auch mit einem ex-NPD-, Bärgida- und Pro Deutschland Aktivisten und dem ehem. Bowlingbahnbesitzer Sven Streck, der am 30.05.2022 die deutsche Kriegsschuld in Frage stellte und vom „Mord an Rudolf Heß“ sprach.
Bei NS-Vergleichen und antisemitischen Verschwörungsnarrativen auf der Bühne, kuschelte die „Freie Linke“ bei ihrer „Friedenskundgebung“ also auch mit diversen extrem rechten Akteuren. Für uns muss das auch in Zukunft heißen: „Freie Linke“, AfD-Faschos raus aus Weißensee!

Weitere Fotos & ein längerer Bericht folgen…

[Kurz-Video]

Aufruf & Infos: Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Fotos:

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Prozesse wegen AfD-Landesparteitag

Prozesse wegen AfD-Landesparteitag

Kundgebung: „Klare Kante gegen AfD und Polizeigewalt“
Di. 28.06.2022 | 11:30 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Turmstraße/Wilsnacker Straße / Tiergarten)

Der Prozesstermin morgen, am 28.06.2022 wurde kurzfristig abgesagt.
Damit entfällt auch die Kundgebung!
Der Termin am 06.07.2022 findet weiterhin statt. Kommt vorbei! Unterstützt die Betroffenen!

Kundgebung: „Kein Lauch im Gericht“
Mi. 06.07.2022 | 08:30 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Wilsnacker Straße / Tiergarten)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Am 28. Juni und 6.Juli finden die ersten Prozesse gegen Antifaschist:innen statt, die im letzten Jahr gegen den AfD-Landesparteitag in Biesdorf protestiert haben. Am 6. Juni 2021 haben die Berliner Cops die Kundgebung von „Kein Raum der AfD“ angegriffen.

Der Grund war der SPD-Rechtsaußenpolitiker Tom Schreiber, der an diesem Tag bei der 11. Einsatzhundertschaft hospitierte. Als Teilnehmende ihn erkannten, soll er aus der Kundgebung heraus als „Lauch“ bezeichnet worden sein. Diesen Vorwand nutzten die Cops, um die friedliche Versammlung brutal anzugreifen und so aufzulösen. Während die Teilnehmenden teilweise bewusstlos geprügelt wurden, sollen sie jetzt zu Täter:innen gemacht werden. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte versuchen so die Polizeigewalt zu vertuschen. Das werden wir nicht zulassen. Kommt zu den Prozessen! Unterstützt die Betroffenen! Werdet aktiv gegen Polizeigewalt!

Es gibt zu beiden Terminen Kundgebungen vor dem Amtsgericht Tiergarten.
(Seid pünktlich, damit wir alle rechtzeitig durch die Einlasskontrollen kommen)

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Veranstaltungen: 90 Jahre Antifaschistische Aktion

Initiative zum Gedenken an den 90. Jahrestag der Gründung der „Antifaschistischen Aktion“

Veranstaltung: Multimediavortag, Podiumsgespräch & Diskussion:
Sa. 09.07.2022 | 18:00 Uhr | Tommy-Weisbecker-Haus (Wilhelmstraße 9 / Kreuzberg)

Kundgebung: Redebeiträge & Installation einer Gedenktafel:
So. 10.07.2022 | 14:00 Uhr | Am ehemaligen Standort der Alten Philharmonie (Bernburger Straße 22A/23 / Kreuzberg)

Mehr Infos: 90jahreantifa.wordpress.com

[Plakat] | [Flyer] | [Banner]

90 Jahre Antifaschistische Aktion

Am 10. Juli 1932 versammeln sich in der Bernburger Straße 22 im Berliner Stadtteil Kreuzberg etwa 1.500 Personen zum Auftakt einer „Antifaschistischen Kampfwoche“. Die anwesenden Delegierten von KPD, SPD, SAP, Reichsbanner sowie viele Parteilose folgten damit der Einladung zum ersten überregionalen Kongress der „Antifaschistischen Aktion“. Von der KPD organisiert, sollte dies der Auftakt werden für eine Einheitsfront im Kampf gegen Notverordnungen und Naziterror. Die geforderte Einheitsfront war dabei in erster Linie eine politische Strategie der KPD, die sich vor allem gegen die Sozialdemokratie richtete. So ging es beim Aufruf zur „Antifaschisten Aktion“, die kurze Zeit auch „Einheitsfront Aktion“ genannt wurde, um die Durchsetzung der Sozialfaschismus-These. Kapitalismus und Faschismus wurden von der KPD nicht unterschieden, politischer Hauptfeind war die SPD. Gegen diese ideologischen Irrungen stand die praktische Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes auf den Straßen mit den immer stärker werdenden Nazis. Deren politischer Feind war der Marxismus, und so bekämpften sie gleichermaßen die beiden großen marxistischen Parteien SPD und KPD.

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Fiesta de Solidaridad 2022 in Lichtenberg

Fiesta de Solidaridad

Open-Air-Veranstaltung:
Sa. 23.07.2022 | 14:00 Uhr | Parkaue (Lichtenberg)

Mehr Infos: cuba-si.org

Banner: [#1] [#2]

Die Fiesta de Solidaridad wird am 23.07.2022 ab 14:00 Uhr wieder im traditionellen Format als Open-Air-Veranstaltung in der Lichtenberger Parkaue stattfinden.

La Brigada R.P.F. (Ska-Punk / Kolumbien)
Son del Nene (Son / Kuba / Grammy Preisträger)
Calum Baird (Liedermacher / Schottland)
Pina Lopez‘ Havanna Soul (Traditionelle kubanische Musik meets Modern Jazz  / Berlin)

– Politik und Kultur auf zwei Bühnen
– Talk-Runden zu Kuba und Kolumbien
– kubanische Gäste
– über 60 Info Stände von Initiativen und Verlagen
– Kinderfest
– Salsa-Tanzkurs
– coole Drinks

– Ab 22:00 Uhr: After-Show-Party in der Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain).

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Fotos: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Am Freitag, 24.06.2022 fand die Demonstration „Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!“ in Berlin-Wedding statt.
Die Demo richtet sich gegen Strukturen und Orte des Türkischen Ultranationalismus sowie rechter Christen wie dem Mandelzweig e.V..
Im folgenden dokumentieren wir ein paar Fotos.

Ankündigung & Aufruf: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Fotos:

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Liberationweeks 2022: Auswertung & Foto-Dokumentation

Liberationsweeks 2022 – Gedenken an die Befreiung unter schwierigen Vorzeichen

Vom 6. April bis 8. Mai 2022 organisierten wir mit weiteren Gruppen die jährlichen Liberationweeks im Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins vom Faschismus. Wie jedes Jahr haben wir dabei einen inhaltlichen Schwerpunkt gelegt, dieses Jahr war es der antifaschistische Widerstand in Spanien. Durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine hat sich jedoch hier die innen- und außenpolitische Debatte stark verändert und verschärft. Dies hat uns dazu veranlasst einen längeren Auswertungstext zu verfassen, indem wir den Kampf um das antifaschistische Gedenken einbetten und in diesem Kontext diskutieren wollen. Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle Fotos, Videos und Redebeiträge von den Aktionen.

Auswertungs- & Diskussionstext:

Als wir zum Anfang des Jahres die Liberationweeks geplant haben, rechneten wir noch nicht mit der realen Umsetzung eines Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine. Wie fast jedes Jahr wollten wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Wir verstehen uns als internationalistische Gruppe, was für uns auch heißt, uns global mit der Erinnerungspolitik und Kultur auseinanderzusetzen und diese auch hier sichtbarer zu machen. Dieses Jahr sollte es einerseits die Fortsetzung der Gedenk-Kampagne „Frauen im Widerstand“ geben, andererseits wollten wir an den antifaschistischen Widerstand während des Spanischen Bürgerkriegs erinnern. Das Projekt F*ANTIFA/36-39, ein Kartenspiel mit Verweis auf Biographien von Frauen im Widerstand gegen den spanischen Faschismus, war ebenfalls gerade angelaufen und stellte somit eine ideale Schnittmenge dar. Warum wir letztendlich an dem Thema festhielten, werden wir später noch besprechen.

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Statement zum Verbot der Demos zum Nakba-Tag und der Solidarität mit Palästinenser*innen

Statement zum Verbot der Demos zum Nakba-Tag und der Solidarität mit Palästinenser*innen

Am 13., 14. und 15. Mai sollten in Berlin Demonstrationen anlässlich der Nakba, also der Vertreibung und Flucht von hunderttausenden Palästinenser*innen im Rahmen der Staatsgründung Israels, stattfinden. Diese wurden kurzfristig von der Polizei verboten. Es waren allerdings nicht die ersten pro-palästinensischen Demos, die aufgrund eines Generalverdachts pauschal verboten wurden. Ausgangspunkt bzw. zentrale Rechtfertigung waren die Vorkommnisse auf einer Demo am 23.04. in Solidarität mit den von Räumungen und Repression betroffenen Palästinenser*innen in Jerusalem, an der 2000 Menschen teilnahmen. Dort nahm auch eine kleine Gruppe Jugendlicher teil, die antisemitische Parolen und Beleidigungen wie „Drecksjude“ riefen. Das ist selbstverständlich zu verurteilen und eine Thematisierung solcher Vorfälle muss stattfinden. Nicht thematisiert wurde von einem Großteil der Presse und Politik jedoch, dass diese Gruppe nicht an der Organisation der Demo beteiligt war, sich die Organisator*innen davon klar distanzierten und die Gruppe nach Kenntnisnahme noch vor Ort abzudrängen versuchten. Stattdessen wurde das Narrativ aufgebaut, jede Demonstration von Palästinenser*innen und mit ihnen solidarischen Menschen sei generell des Antisemitismus verdächtig. Auf dieser Grundlage wurden zunächst bis zum 1. Mai alle pro-palästinensischen Demonstrationen verboten, ungeachtet ihres Inhalts. Wir kennnen diese Argumentation bereits aus dem rassistischen Diskurs über „importierten Antisemitismus“, bei dem muslimisch gelesenen Menschen pauschal unterstellt wird, vermutlich Antisemiten zu sein, während der nie weg gewesene Antisemitismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft zunehmend ausgeblendet wird.

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Fotos & Kurz-Bericht: Demo gegen Femizide in Pankow

Demo gegen Femizide in Pankow

Am 29.04.2022 wurde Zohra Mohammad Gul in Pankow von ihrem Ex-Mann erstochen. Auch nach 3 Anzeigen gegen den Täter hatten Polizei-Behörden nichts unternommen. Heute demonstrierten 300 Menschen unter dem Motto „Gerechtigkeit für Zohra! Gerechtigkeit für alle!“ gegen Femizide.
Die Demonstration trug, gemeinsam mit Freund*innen und Familie, Wut und Trauer über den Femizid an Zohra und das systematische Versagen von Behörden und Polizei vor die zuständige Polizeiwache in der Hadlichstraße und anschließend zum Tatort an der Maximilianstraße.

Ein ausführlicher Bericht folgt…

Aufruf & Pressemitteilung: Demo gegen Femizide in Pankow: Gerechtigkeit für Zohra!
Video: rbb|24
Presse:
Alleingelassen (neues deutschland / 27.05.2022)

Fotos:

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Fotos & Video: Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde endlich eine Gedenktafel für ihn errichtet. Ca. 40 Menschen kamen heute zu einer würdevollen Einweihung der Gedenktafel vor der Walter-Friedrich-Straße 52 zusammen.

Zusammen mit der Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“ haben wir es geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen und dafür zu sorgen, dass er Teil der Bucher Geschichte wird und Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät.

Danke an alle die mitorganisiert, Reden gehalten oder Musikbeiträge beigesteuert haben. Danke an alle die da waren!

Niemand ist vergessen! Eine Gedenktafel für Dieter Eich

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde am 24.05.2022 eine Gedenktafel für ihn errichtet. Die Initiative „Niemand ist vergessen“ hat es auch ohne eine Gedenktafel geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen, dafür zu sorgen, dass er ein Teil der Bucher Geschichte wird und dass Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät. So bleibt sein Name, sein Gesicht und die Tat auch abseits der Gedenkveranstaltungen an seinem Todestag das ganze Jahr über präsent.

Weitere Infos auf: berlin.niemandistvergessen.net

Link: www.youtube.com/watch?v=kSAMgyGT3wQ

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[Kontrapolis & Indymedia] Statements zur Zwangsräumung im KuBiZ in Weißensee

[Kontrapolis & Indymedia] Statements zur Zwangsräumung im KuBiZ in Weißensee

Foto-Strecke:
17. Mai 2022 – Zwangsräumung im „linken“ Hausprojekt Kubiz (Kim Winkler)

Kontrapolis: Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in Weißensee

Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in Weißensee

Am 17. Mai 2022 wurde eine WG im Hausprojekt KUBIZ (Bernkasteler Straße 78, 13088 Berlin-Weißensee) zwangsgeräumt. In diesem Text wollen wir kurz erklären, wie es zu der Räumung gekommen ist.
Im August 2021 haben sich einige Menschen dazu entschlossen, die WG in der obersten Etage des KUBIZ zu „besetzen“. Das war der vorläufige Höhepunkt von vielen Auseinandersetzungen zwischen den damaligen Bewohner:innen der WG und dem Hausprojekt (s.u.). Seitdem sind mehrere Menschen neu in die WG eingezogen. Andere zogen hingegen aus, weil sie die Zustände im Hausprojekt nicht länger ertragen konnten. Trotz der vielen personellen Wechsel in der WG hat sich das KUBIZ dagegen gewehrt, mit den neuen Bewohner:innen, die zum Zeitpunkt der Zwangsräumung in der WG lebten, in Dialog zu treten und bestehende Konflikte aus der Welt zu schaffen. Stattdessen haben sie die WG mit Hilfe von Bullen und Gerichtsvollzieher unter fadenscheinigen Gründen zwangsgeräumt.

Der Ausgangspunkt – Streitigkeiten im KUBIZ

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Video: 8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

In diesen Tagen begehen wir als Antifaschist:innen den 8. Mai, um an die Befreiung vom deutschen Faschismus zu erinnern.

Viele Aktionen rund um den 8. Mai greifen dieser Tage Zitate der bekannten Antifaschistin Esther Bejarano auf. Und das aus gutem Grund. Für Esther war die Ernennung des 8. Mai zum offiziellen Feiertag bis zu ihrem Tod immer einer ihrer Herzenswünsche gewesen. Die gelungene Flucht vom Todesmarsch am 3. Mai und das gemeinsame Feiern der Befreiung am 8. Mai, darüber sagte Esther oft: „Das war meine zweite Geburt!“

Anlässlich des Tages der Befreiung wollen wir darum unser Gedenkvideo (in Zusammenarbeit mit Leftvision) für Esther Bejarano veröffentliche, um eine wichtige Mitstreiterin zu würdigen.

Erinnern heißt handeln! – In Gedenken an Esther Bejarano

Link: www.youtube.com/watch?v=9nTHSPWx2LA

Esther Bejarano starb im vergangenen Jahr am 10. Juli 2021 im Alter von 97 Jahren. Der Tod dieser mutigen Antifaschistin, Aktivistin, Bildungsarbeiterin und Musikerin bewegte viele. Um für uns und andere einen Rahmen des gemeinsamen Erinnerns zu schaffen, organisierten wir als North-East Antifascists [NEA] zusammen mit Freund:innen der VVN-BdA Berlin ein Gedenken. Einzelne Reden und Liedbeiträge folgen im Laufe des Jahres als separate Videobeiträge.

[Ankündigung: Gedenkveranstaltung] | [Bericht & Fotos]
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Interview:
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[Indymedia] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

[B] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

UPDATE Presse:
Kampfsporttraining von Rechtsextremisten in Berlin-Weißensee (19.05.2022 / Tagesspiegel)

Im Sportkomplex Rennbahn (Rennbahnstr. 62, 13086 Weißensee) trafen sich 2021 Aktivist_innen von AfD, Identitärer Bewegung und NPD regelmäßig zum gemeinsamen Kampfsporttraining.

Ohne behelligt zu werden dürfen Nazis öffentliche Sportanlagen nutzen und sich dort auch unbeschwert vernetzen.

Es nahmen diverse Nazis von der NPD am Training teil. Fabian Knop, früher Freie Nationalisten Buch, heute NPD und JN Pankow, gilt als politischer „Ziehsohn“ von Christian Paul Schmidt, Vorsitzender der Berliner JN. Schmidt ist eine zentrale Figur der Naziszene in Berlin Buch und tritt vor allem durch seine „Anti-Antifa“-Aktivitäten in Erscheinung. Er trainierte mehrfach offen im T-Shirt des Nazi-Kampfsportturniers „Kampf der Nibelungen“. Es ist damit mehr als ersichtlich gewesen, dass hier Neonazis trainieren, die das offen zur Schau stellen.

Zudem nahmen die NPD-Anhänger aus Marzahn-Hellersdorf Lars Niendorf und Kai Milde an den Trainings teil. Beide wurden am 3.10.2020 auf dem Naziaufmarsch vom 3. Weg in Hohenschönhausen gesehen.

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