Kategoriearchiv: Brandenburg

Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck?

Sonntag, 04.08.2024 | 19:00 Uhr | BAIZ , Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Vor der Landtagswahl in Brandenburg:
Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck?

Antifaschistische Strategien gegen die Normalisierung der AFD.

Podiumsdiskussion mit:
– Antifa Falkensee
– Antifa Königs-Wusterhausen
– Aktivist:innen aus dem JWP Mittendrin
– und einem Antifaschisten aus Finsterwalde (ehemals Autonome Antifa Finsterwalde / Proletarische Autonomie)

Vor der Landtagswahl in Brandenburg: Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck? Antifaschistische Strategien gegen die Normalisierung der AFD.

Die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg stehen kurz bevor. Am 22.09 findet die Wahl in Brandenburg statt. Mit der AFD könnte in allen genannten Bundesländern zum ersten Mal seit 1945 eine faschistische Partei zur stärksten Kraft werden. Höchste Zeit für uns als Antifaschist:innen uns die Frage zu stellen: Wie stoppen wir gemeinsam den Rechtsruck? Wie können wir die Normalisierung der AFD verhindern und ihr eine linke Gegenmacht entgegensetzen?
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Erich Mühsam – Gedenkdemonstration

Sprengt das Gesetz! Zerschlagt den Staat!
Zenzl und Erich Mühsam unvergessen. 90. Todestag von Erich Mühsam

Mi. 10.07.2024 | Gedenkdemonstration 
19:00 Uhr | S-Bhf. Oranienburg
Live: Paul Geigerzähler, Secher (Teuterecordz)

Organisation: Anarchistische Wochen

Vor 90 Jahren, am 10. Juli 1934 wurde Erich Mühsam von den Nazis im KZ-Oraninenburg ermordet. Anlässlich seines Todestage und anlässlich des 140 Geburtstages von Zenzl Mühsam finden vom 10. bis 27. Juli die Anarchistischen Wochen statt. Wir oranisieren Veranstaltungen, Gedenken, eine Party und rufen alle dazu auf sich in diesem Zeitrum selber mit Veranstaltungen zu beteiligen. Wir möchten mit den A-Wochen Anarchismus, dessen Geschichte, seine Persönlichkeiten und Ideenwelt etwas mehr Sichtbarkeit verschaffen. Denn gerade in einer Zeit wie dieser, in der praktische Solidarität wichtiger denn je ist, ist die unbeugsame Haltung, wie sie das Aktivist*innenpaar Zenzl und Erich Mühsam zusammen lebten, ein wichtiger Orientierungspunkt.
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Antifa goes Brandenburg

Sa. 21. Oktober | 18 Uhr | S-Bahnhof Teltow Stadt/Ahlener Platz
Demo gegen Naziangriffe: Keine Homezone für Nazis! Rechte Strukturen Zerschlagen

Organisation: Antifa Teltow Kleinmachnow Stahnsdorf (Link zu Instagram)

Vortreffpunkte:
Berlin-Südkreuz
17:15 Uhr / Gleis 1 / S 25
Potsdam-Hbf
17:00 Uhr / Busgleis 5
jeweils in Fahrtrichtung vorne

danach zum NEA-Tresen im Bandito-Rosso (Lottumstraße 10A, Berlin-Pberg)
offen ab 20 Uhr | kühle Getränke, Kicker, Infotisch

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[Kein Raum der AfD] Statement zu „Niemand muss Täter sein!“

Statement zu „Niemand muss Täter sein!“

[tw/cn: sexualisierte Gewalt]

Vor einigen Wochen haben Betroffene und Supporter_innen öffentlich gemacht, dass der Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch ausübte. Wir als Bündnis unterschiedlicher antifaschistischer Gruppen in Berlin, die mit der Band zusammengearbeitet haben, möchten uns mit den Betroffenen solidarisieren. Weil wir den Forderungen der Betroffenenstrukturen nachkommen wollen, haben wir über unsere Zusammenarbeit mit der Band gesprochen und veröffentlichen die Auseinandersetzung hier.

Im Rahmen einer Kampagne haben wir 2019 mit der Band zusammengearbeitet. Teile des Bündnisses wussten von den jetzt veröffentlichen Taten. Die Zusammenarbeit geschah auch, obwohl alle, die es sehen wollten, bereits damals das Auftreten des Täters, das Abfeiern von Exzess, Männerfreundschaften und Rausch als Nährboden für Formen sexualisierter Gewalt und Täterschutz wahrgenommen haben.

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Kundgebung: Keine Bühne für Tom Schwarz!

Keine Bühne für Tom Schwarz!

Kundgebung:
Sa. 09.04.2022 | 18:00 Uhr | Stadthalle Falkensee (Scharenbergstraße 15 / Falkensee)

Anreise Berlin:
17:00 Uhr | Alexanderplatz | Gleis: 2 | Abfahrt: 17:15 Uhr

Veranstalter*innen: Kampagne „Keine Bühne für Tom Schwarz!“
Kontakt: keine-buehne-fuer-taeter[at]protonmail.com

Plakat: [A4] [A3] | Aufruf: [Farbe] [S/W]
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Am 09. April 2022 wird der Ex-Juniorenweltmeister und Boxer Tom Schwarz in der Stadthalle Falkensee wieder in den Ring steigen. Für ein Event der Kuc Boxing Promotion, geleitet vom Promoter Almin Kuc, wird er in einem Aufbaukampf über sechs Runden kämpfen. Das muss verhindert werden! Auf Sportveranstaltungen ist kein Platz für Gewalttäter, die auch außerhalb des Rings zuschlagen und sich ihrer Verantwortung als Sportler und öffentliche Person nicht im Geringsten bewusst sind.

Tom Schwarz ist ein Frauenschläger, gegen den bereits zwei Exfreundinnen, Annemarie Eilfeld und Tessa Schimschar, ihre Stimme erhoben haben: Beide prügelte er krankenhausreif. Als Tessa ihm Ende letzten Jahres in einem Gerichtsverfahren gegenübertrat, zeigte sich nun einmal mehr der verlogene Charakter unserer Klassenjustiz. Die anfänglich verhandelte schwere Körperverletzung (ein dreifacher Kieferbruch, bei dem sich die Betroffene mehreren Operationen unterziehen musste & ihr im kompletten Unterkiefer neue Zähne eingesetzt worden sind) wird mit dem Richterspruch des zuständigen Richters, Winfried Leopold, abgewiegelt: „Der Schlag hätte anders ausgeführt werden können und müssen und als Profiboxer muss man in der Lage sein, das dosieren zu können.“ Dass Leopold nur eine Zeugin, eine Freundin Schwarz‘, anhören ließ, verlauten lässt , auch das Opfer habe „Sich nicht mit Ruhm bekleckert“ und den „Profi“Boxer dann gegen 2500€ für Verfahrenseinstellung laufen lässt, ist eine Zumutung für die Betroffene, die zudem auf den Gerichtskosten sitzen bleibt. Schwarz verlässt das Gericht mit den Worten „Raus aus dem Puff“ und reckt vor dem Gerichtsgebäude siegessicher die Faust in die Luft, mit der er auch Tessa und Annemarie geschlagen hat.

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[Kein Raum der AfD] Fotos & Bericht: AfD Veranstaltung am 10. März 2022 im „Mittelpunkt der Erde“

Gunnar Lindemann vor dem Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ am 10.03.2022

Fotos & Bericht: AfD Veranstaltung am 10. März 2022 im „Mittelpunkt der Erde“

Am Abend des 10.März 2022 traf sich die AfD im AfD-Treffpunkt „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow, um den kriegstreiberischen Ausführungen von Gunnar Lindemann, Lars Günther und Jürgen Elsässer unter dem Titel „Keine Waffen an die Ukraine! Neutralität Deutschlands!“ eine Plattform zu bieten. Angekündigt waren zudem weitere Überraschungsäste. Ob damit Birgit Bessin, stellvertretende Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, oder der rechte Liedermacher und ehemalige NPD-Landeschef aus Berlin, Jörg Hähnel, gemeint waren, bleibt ungewiss. Es folgten ca. 30 Veranstaltungsteilnehmende der Einladung. Unter den Teilnehmenden waren Mario Schmidt, Roy Grassmann, Daniel Freiherr von Lützow, Jürgen Schmidt und Rainer Golbik.

Die geringe Anzahl an Gästen zeigt eventuell auch die Ambivalenz der extremen Rechten, was die Positionierung in Bezug auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeht.

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Kein Raum der AfD! Kein Raum für rechte Kriegspropaganda!

Kein Raum der AfD! Kein Raum für rechte Kriegspropaganda!

Kundgebung gegen AfD-Veranstaltung:
Do. 10.03.2022 | 17:45 Uhr | gegenüber dem Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ (Mahlsdorfer Straße 2 / Hoppegarten-Hönow)

Mehr Infos: keinraumderafd.info

Während in der Ukraine Menschen vor dem Krieg fliehen, in Russland Kriegsgegner*innen mit Repression überzogen werden und Neonazis zu ihren Waffen greifen, lädt die AfD zur Diskussion mit dem Chefredakteur des extrem rechten Compact-Magazins, Jürgen Elsässer. Dieser und der AfD-Landestagsabgeordnete Lars Günther kennen sich schon viele Jahre durch die selbsternannten „Friedensmahnwachen“ 2014 in Berlin. Unterstützt werden die beiden in der Diskussion vom Berliner AfD-Abgeordneten Gunnar Lindemann aus Marzahn, der auf Sozialen Medien keinen Hehl aus seiner Putinliebe macht. Durchgeführt wird das ganze im Lieblingslokal der Rechten – während es überall schwer ist für die AfD, Räume für ihre Hetze zu finden, sprachen im Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ schon der Faschist Björn Höcke und der rechte Publizist Götz Kubitschek. Als „Dankeschön“ für die Unterstützung im Bundestagswahlkampf lud die stellvertretende Vorsitzende Birgit Bessin 2021 zum Rechtsrockkonzert mit Sacha Korn hierher ein. Als Anhänger des extrem rechten Flügels ist es kaum verwunderlich, dass die AfD Brandenburg als auch die AfD Marzahn-Hellersdorf einen Hang zu autoritären Führern haben und von einem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sprechen, anstatt es als das zu benennen, was es ist – ein Angriffskrieg durch Putin.

Wir sind solidarisch mit all jenen, die aufgrund von Krieg und Vertreibung aus ihren Heimatländern flüchten müssen – in der Ukraine, Syrien, Afghanistan oder anderswo. Unsere Herzen sind bei denjenigen, die weltweit gegen Krieg und Faschismus kämpfen. Unsere Gedanken sind bei den zahlreichen Toten von Krieg und Verfolgung. Wir stehen gegen eine Spaltung in „gute“ und „schlechte“ Geflüchtete und stellen uns antislawischen Vorurteilen entgegen! Wir sind fassungslos und wütend ob der Instrumentalisierung von Kriegsgeschehen für rechte Propaganda-Veranstaltungen!

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die AfD und ihre Positionen nicht unkommentiert bleiben. Kommt mit uns auf die Straße – lautstark und mit Abstand. Für den Frieden, gegen die AfD!

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Erich Mühsam Gedenktag in Oranienburg

Erich Mühsam Gedenktag in Oranienburg

Gedenkveranstaltung:
Sa. 10.07.2021 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Oranienburg

Mehr Infos: Inforiot

Dieses Jahr jährt sich der Todestag von Erich Mühsam zum 87ten Mal. Er wurde 1934 im KZ Oranienburg von Faschisten grausam gefoltert und ermordet.

Wir möchten seiner gedenken und sichtbar machen, dass es dieses KZ (was viele nicht kennen) mitten in unserer Stadt gegeben hat. Kein Mensch kann mehr sagen, er hätte davon nichts gewusst.

Gegen das Vergessen!
Nie wieder Faschismus!

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Schluss mit Ponyhof! Den AfD-Landesparteitag in Schönwalde-Glien zu Brei stampfen!

UPDATE:

Im Osten nichts Neues. Man hält sich bedeckt im beschaulichen Paaren im Glien. „Der zuständige CDU Landrat Roger Lewandowski wollte nicht mit uns sprechen“ hieß es letzte Woche in der Presse. Da scheint also ein waschechter PR-Profi im Amt zu sein im Havelland. Erst richtig schön Scheiße bauen und den gesamten braunen Berliner AfD-Zirkus in die Stadt einladen, dann hoffen dass es niemandem aufgefallen ist und wenn die Zeitung doch anruft, schnell in die Scheune rennen und sich hinter einem Strohballen verstecken. Richtig groß, Roger. Richtig groß. Da kauert er auch wahrscheinlich jetzt noch der Herr Landrat. In der kleinen Scheune des Erlebnisparks. Die Schweine sehen ihn fragend an und langsam wird ihm kalt, aber das Telefon will nicht aufhören zu klingeln. Keine Sorge Roger, ob du zu der Scheiße noch was sagst, oder nicht, wird nicht mehr viel ändern. Das braune Häufchen, dass du deinem Landkreis da gelegt hast, ist nämlich nicht nur aufgeflogen, sondern es ist direkt in den berühmten Ventilator geflogen. Und ob du es willst oder nicht, Roger: Die Flecken wirst du nicht mehr los werden. Wer mit Faschisten kuschelt, der riecht danach auch so.

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Schluss mit Ponyhof! Den AfD-Landesparteitag in Schönwalde-Glien zu Brei stampfen!

Es gibt zwei gute und eine schlechte Nachricht. In Zeiten von Pandemie und Krise fangen wir mal lieber mit den guten an: Der vom Organisationstalent Vadim Derksen für den AfD Landesparteitag organisierte LaFesta Eventsaal in Kaulsdorf hat sich nach knapp einem viertel Jahr Bedenkzeit als genau das herausgestellt, was er von Beginn an war: Eine halblegal zusammengebastelte Schrottlocation im Grenzbereich zwischen Kegelbahn und Vollkatastrophe. Ob es in diesem Loch wenigstens halbwegs funktionierende Brandschutztüren gibt, interessiert inzwischen allerdings weder uns noch die Berliner AfD. Ein Parteitag wird dort jedenfalls nicht mehr stattfinden, und nach dem klitzekleinen PR-Desaster der letzten Monate wohl auch erstmal keine Hochzeiten mehr. Wir sind mit der LaFesta GmbH jedenfalls genauso fertig wie der AfD-Notvorstand-Auf-Lebenszeit, der sich den Katastrophenbunker von Vadim hatte aufschwätzen lassen. Tatjana können wir an dieser Stelle eigentlich nur noch sagen: Tschö mit Ö, altes Haus! Viel Spaß noch mit den Trümmern deiner GmbH und wenn das nächste mal die AfD anruft: Die richtige Antwort ist immer NEIN!

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