Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch!
Gegen Rassismus und Sexismus!
AfD-„Frauenmarsch“ 2.0 am 09.06.2018 stören und blockieren!
Proteste gegen rassistischen Aufmarsch:
Sa, 09.06.2018 | 14:00 Uhr | Mehringplatz (Kreuzberg)
Mehr Infos: Berlin gegen Nazis & Indymedia
Infos zum letzten „Frauenmarsch“: Berlin rechtsaußen
Am 09.06.2018 ist es mal wieder soweit. Da im Februar 2018 der Versuch besorgter Bürger*innen durch das linksgrünversiffte Kreuzberg zu ziehen und sich dort als progressive Feminist*innen darzustellen auf der Straße, wie auch in der anschließenden Parlamentsdebatte krachend scheiterte, will AfD- Anhängerin Leyla Bilge kommendes Wochenende nun erneut mit mehreren hundert Ewiggestrigen auf die Straße. Wieder wird das Ganze als „Marsch der Frauen“ beworben. Bilge konvertierte vom Islam zum Christentum und hetzt nun in klassischer neurechter Manier gegen alles was nicht in ihr Weltbild passt – Geflüchtete, Muslim*a, die Antifa und für einen Schlussstrich unter Deutschlands Vergangenheit – alles Themen, die Leyla während ihrer Auftritte bei der Konferenz des rechtsradikalen Compact Magazins oder vor der rassistischen Bürger*inneninitiative Zukunft Heimat aus Cottbus anspricht, um den deutschen Volkskörper in Wallung zu bringen. Aktuell ist davon auszugehen, dass sich an dieser nationalistischen und rassistischen Demonstration Teilnehmer*innen im dreistelligen Bereich beteiligen werden. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass im Netz diverse Busse aus anderen Städten organisiert wurden, welche von Bilge kostenfrei bereitgestellt werden. Im Vergleich zum letzten „Frauenmarsch“ vom 17.02.2018 lässt sich jedoch feststellen, dass in AfD- Kreisen insgesamt deutlich weniger Werbung für die diese Demonstration gemacht wurde. Dies lässt sich einerseits mit der breiten und erfolgreichen Gegenmobilisierung vom letzten Mal erklären, bei der es geschafft wurde die scheinheiligen Ziele der AfD und ihren Einsatz für das „Wohl der deutschen Frau“ medial und politisch zu entlarven. Darüber hinaus kostete die Großdemonstration am 27.05.2018 die Berliner AfD viel Zeit und Aufwand. Gerade durch die empfindliche Niederlage im Bereich der Teilnehmer*innenzahlen könnte es für die Partei eher peinlich und demotivierend werden sich zwei Wochen später mit einer überschaubaren Zahl von Anhänger*innen durch das feindliche Territorium zu bewegen (selbst wenn man sich natürlich auch trotzdem gerne als Opfer geriert).
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