Kategoriearchiv: Hohenschönhausen

Neonazi-Übergriff auf das OAT Hohenschönhausen

*** Neonazi-Übergriff und Polizeirepression beim Offenen Antifa Treffen in Hohenschönhausen ***

Heute haben wir als OAT Hohenschönhausen unser monatliches Offenes Treffen veranstaltet. Schon vor Beginn der Veranstaltung haben zwei Kiez-bekannte Jungfaschos versucht, vor dem Treffpunkt Präsenz zu zeigen. Denen haben wir jedoch eine alternative Abendgestaltung nahegelegt. Allerdings scheint der nett gemeinte Hinweis nicht gefruchtet zu haben. Stattdessen kam im Laufe des Abends eine Gruppe von mindestens sechs vollvermummten Faschos auf unseren Treffpunkt zugelaufen. Auf halben Weg blieben sie jedoch stehen, als wir angefangen haben, den Treffpunkt zu beschützen. Nach wenigen Minuten waren schon Polizeisirenen zu hören und die Fascho-Gruppe verließ den Ort wild telefonierend. Wie sie weiter agieren würden, war für uns nicht einzuschätzen. Es schien weiterhin eine deutliche Gefahr für Menschen im Kiez zu bestehen. Doch statt der Faschos fuhren mehrere Wägen der Cops vor dem Treffpunkt vor und wollten „sich mal in den Räumlichkeiten umschauen“. Vorwurf war der „Versuch des schweren Landfriedensbruchs“. Gerufen wurden sie von einem Aktivbürger aus dem Kiez. Fast anderthalb Stunden haben die Cops versucht einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Erfolg hatten sie damit nicht und verließen den Ort unverrichteter Dinge. Dennoch waren den ganzen Abend kleinere Neonazi-Gruppen im Kiez und am S-Bahnhof Wartenberg unterwegs.

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Zeit für das nächste offene Antifa Treffen Hohenschönhausen!

Wir treffen uns am Freitag, den 28.03 ab 19:30 Uhr im WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin). Es wird einen Input dazu geben, wie wir den Wahlkampf der AFD im Bezirk antifaschistisch „begleitet“ und oft erfolgreich gestört haben. Im Anschluss daran möchten wir mit euch darüber ins Gespräch kommen, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. AFD, stressende Nazis in unseren Schulen & im Kiez, eine Regierung, die immer weiter nach rechts rückt. Es gibt viele Gründe sich gemeinsam zu organisieren und antifaschistische Aktionen zu planen!

Es ist egal, ob ihr bereits „Antifa-Vorerfahrung“ habt oder neu dazukommen wollt. Willkommen sind alle Menschen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Der WB13 ist barrierefrei erreichbar / hat ein barrierefreies WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen gut teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast, schreib uns unter oat-hsh@riseup.net

Aufruf zum Protest gegen den Wahlkampfabschluss der Berliner AfD

Am 22. Februar 2025 will die Berliner AfD ihren Wahlkampfabschluss in Hohenschönhausen abhalten. Einen Tag vor der Wahl stellt sich die Partei mal wieder vor das Linden Center. Doch wir werden uns dagegen stellen.

Der Bezirk Lichtenberg war im Wahlkampf ein Schwerpunkt der AfD. Die rassistische Partei hat hier Beatrix von Storch aufgestellt. Die westdeutsche Adlige soll das sicher geglaubte Direktmandat holen. Deshalb wurden in den letzten Wochen AfD-Gruppen aus ganz Berlin in den Bezirk gekarrt, um hier Flyer zu verteilen und Plakate aufzuhängen. Inhaltlich hat sich die Partei voll und ganz auf die Hetze gegen neue Unterkünfte für Geflüchtete eingeschossen. Doch die sozialen Probleme in unseren Kiezen werden nicht durch Abschottung und Ausgrenzung gelöst. Ja, es gibt zu wenig Schul- und Kitaplätze und die ärztliche Versorgung könnte auch besser sein. Doch die Lösung kann nicht sein, nach unten zu treten. Die Menschen, die neu in den Bezirk kommen, sind nicht das Problem. Das Problem ist eine jahrelang verfehlte Bezirks-, Stadt- und Bundespolitik, die sich nicht für soziale Belange eingesetzt und das Gesundheitssystem kaputtgespart hat. Daran wird auch die AfD nichts ändern.

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AfD-Wahlkampfstand in Berlin-Lichtenberg gestört

Gestern wollte die AFD wieder in unserem Kiez in Lichtenberg ihre neofaschistische Propaganda verbreiten. Dazu hatten sie auch ihre Direktkandidatin Beatrix von Storch inklusive BKA Personenschutz angekarrt. Wir haben den Stand direkt nach seinem Aufbau gestört und eine kraftvolle Gegenkundgebung abgehalten. Statt rechter Hetze wurde der Platz an diesem Tag gefüllt mit antifaschistischen und sozialen Forderungen. Viele Anwohner:innen und Passant:innen waren froh, dass den blau-braunen Hetzern nicht das Feld überlassen wurde und tauschten sich mit uns aus. Um der Normalisierung der neofaschistischen AFD entgegenzutreten, braucht es nicht viel! Es reichen ein Transparent, ein Megafon und ein paar motivierte Menschen. Macht mit: sucht die AFD Stände in eurem Kiez und lasst ihnen dort nicht den Raum! Bringt stattdessen antifaschistische, soziale Themen auf die Straße und zeigt euch solidarisch mit den Menschen, die durch die reaktionäre Politik der AFD am stärksten betroffen wären! Faschisten keinen Meter! Lichtenberg bleibt antifaschistisch! Save the date:Am 22.02.2025 auf nach Hohenschönhausen gegen den AfD Wahlkampfabschluss!Weitere Ankündigungen folgen. Kommt zum Offenen Antifa Treffen Hohenschönhausen: jeden letzten Freitag im Monat ab 18 Uhr im WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin)

Von Indymedia übernommen

https://vimeo.com/1052733…

Das offene Antifa Treffen HSH startet in die zweite Runde!

31.01, 18 Uhr, WB13. Am Berl 13, 13051 Berlin

Kommt dazu am Freitag, den 31.01, um 18 Uhr ins WB13 (Am Berl 13, 13051 Berlin)! Um 18 Uhr starten wir mit dem gemeinsamen Plenum, um 20 Uhr wird es ein Antifa-Quiz geben. Außerdem gibt es vegane Küfa.

Thema diesmal wird hauptsächlich der AFD-Wahlkampf im Bezirk sein. Es wird daneben aber auch Raum für weitere Themen und Ideen geben.

Es ist egal, ob du bereits „Antifa-Vorerfahrung“ hast oder neu dazukommen willst. Willkommen sind alle Menschen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Das WB13 ist barrierefrei erreichbar / hat ein barrierefreies WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast schreib uns unter oat-hsh@riseup.net

Versuchter Brandanschlag Neu-Hohenschönhausen

Am Nachmittag des 22.12 kam es in der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen zu einem versuchten Brandanschlag. Ein 38-jähriger Mieter entleerte in einem Hochhaus einen Benzinkanister gegen eine andere Wohnungstür. Eine dritte Person wurde darauf aufmerksam und rief die Polizei, während der Täter zurück in seine Wohnung ging, um ein Feuerzeug zu holen. So konnte der Brandanschlag in letzter Sekunde verhindert werden. Andernfalls wären die Mieter der angegriffenen Wohnung und ihr Besuch von den Flammen eingeschlossen gewesen. Auch eine weitere Mietpartei war akut gefährdet, da das Benzin bereits in deren Wohnung floss. Letztendlich bedrohte der Brandanschlag alle Bewohnenden des Hauses. Neben dem Schrecken bleibt ein Schaden an den beschädigten Wohnungen und die psychische Belastung für die Betroffenen. Der Täter äußerte bei seiner Festnahme, dass er aus rassistischen Motiven gehandelt habe. Er kannte die betroffenen Menschen nicht. Wahrscheinlich hat er seine Opfer zufällig und allein aufgrund des Nachnamens ausgewählt. Die Polizei konnte nach den Hinweisen zwar den Brandanschlag verhindern, aber sie hat den Betroffenen keine weiteren Informationen zu der Tat gegeben. Nicht einmal der Kontakt zu Beratungsstellen für Betroffene rassistischer Gewalt oder zu anderen Hilfsangeboten wurden weitergegeben. Letztendlich blieben die Betroffenen ohne weitere Unterstützung zurück. Auch in dem betroffenen Haus wurden die Mieter:innen noch nicht über den rassistisch-motivierten Brandanschlag in ihrem Wohnumfeld informiert. Obwohl der Täter in Haft ist, bleibt ein Gefühl der Verunsicherung. Wir werten diese Tat als Mordversuch. Wir dokumentieren die Tat, um auf rassistische Gewalt aufmerksam zu machen und die Betroffenen nicht alleine zu lassen.

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Guter Vorsatz fürs neue Jahr gesucht? Mach mit beim offenen Antifa Treffen in HSH!

Freitag, 10.01.2024 | 18:00 Uhr | WB13 Am Berl 13 13051 Berlin

Anreise: S75, Bus 256 Wartenberg | Tram M4, M5 Zingster Straße

Die AFD hetzt am Lindencenter mal wieder gegen Geflüchtete und versucht dafür soziale Probleme hier in Hohenschönhausen zu instrumentalisieren? Du hast Werbung von ihrer antifeministisch-klerikalen Direktkandidatin Beatrix von Storch im Briefkasten? Die faschistischen Gruppen Dritter Weg & NRJ haben Plakate vor deiner Haustür geklebt? Du wurdest mal wieder von Nazis vorm Supermarkt bedroht? Hast schon das 5. Mal diese Woche ne Tour gemacht, um Fascho-Sticker zu entfernen? Das ist oft Alltag in Hsh.

Du möchtest mit all dem nicht mehr alleine sein und dich mit anderen Antifaschist:innen in Hsh zusammenschließen? Du willst dabei nicht nur gegen Faschisten im Kiez vorgehen und denkst, dass antifaschistische Kämpfe immer auch mit sozialen, antirassistischen, queeren und feministischen Kämpfen verbunden sein müssen?

Dann komm zum ersten offenen Antifa-Treffen in Hohenschönhausen und lass uns gemeinsam überlegen, wo es in Hsh antifaschistischen Handlungsbedarf gibt, wie wir uns gegenseitig unterstützen können und was wir gemeinsam auf die Beine stellen!

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Nachbericht BVV 26.09.2024

Die AFD rief in ihrem Umfeld zur Teilnahme an der gestrigen Sonder-BVV zu den neuen Geflüchtetenunterkünften in Lichtenberg, die aufgrund ihres rassistisch motivierten Antrags stattfand, auf. Gekommen sind nur eine handvoll Faschisten und über 200 Antifaschist:innen. Trotz der großen Aula in der Max-Taut-Schule, in die deutlich über 200 Menschen passen, wurde der Zugang auf 40 Menschen beschränkt. Während Nazi-Streamer, wie der in Friedrichshain lebende Ex-NPDler Stephan Böhlke und ein Kamera-Team aus dem Umfeld der AFD von der Berliner Polizei freundlich hereingebeten wurden und auch Beatrix von Storch aus Berlin-Mitte ungehindert mit ihrem braunen Anhang (einer 9-köpfigen Truppe) an der schon lange wartenden Schlange am Einlass vorbeigeführt wurde, wurde den größtenteils aus dem Bezirk kommenden Antifaschist:innen der Zugang verwehrt. Nach einer Tagung des Ältestenrats und nachdem die Sitzung längst begonnen hatte wurde dann beschlossen, dass noch eine handvoll Menschen hineingelassen werden, die bereit sind durch zeigen ihres Ausweises nachzuweisen, dass sie im Bezirk leben. Der braune Anhang der AFD, der wie von Storch selbst vermutlich nicht mal in Lichtenberg lebt, musste dies nicht. Statt Lichtenberger Bürger:innen zur Verfolgung der BVV-Debatte und der anschließenden Fragestunde hinein und Meinungen abseits der rassistischen Stimmungsmache im Gebäude zuzulassen echauffierte sich der Vorsteher der BVV Gregor Hoffmann (CDU) lieber darüber, dass nur er Ältestenratsentscheidungen kundtun dürfe und fuhr Menschen, die dafür sorgten, dass sein Gemurmel von allen Menschen am Einlass verstanden wird, über den Mund. 

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Kundgebung vor die Max-Taut-Schule

Donnerstag, 26.08,2024, 18 Uhr zur Kundgebung vor die Max-Taut-Schule
Am Donnerstag, den 26.09 findet die, von der AFD eingeforderte, Sondersitzung der BVV Lichtenberg zur Unterbringung von geflüchteten Menschen, in der Max-Taut-Schule (Fischerstr 36, Nähe Nöldnerplatz) statt. Am Ende wird es auch eine Bürger:innen-Fragerunde geben für die die AFD in ihren Kreisen wirbt. Auch Parteiprominenz in Gestalt von Beatrix von Storch hat sich bereits angekündigt und hetzt mit.
Die AFD versucht bereits seit mehreren Wochen gegen den Zuzug von Geflüchteten eine rassistische Stimmung im Bezirk zu verbreiten. Vergangenen Monat hetzten sie bereits am Prerower Platz vor dem Lindencenter, wurden dort aber von einer Vielzahl von Menschen daran gehindert den großen Platz zu nutzen und mussten sich mit ihrer Kundgebung in die hinterste Ecke verkrümeln. Und auch am Donnerstag werden wir ihnen die BVV nicht überlassen. Wir werden uns der bereits angemeldeten Gegenkundgebung um 18 Uhr anschließen und um 19 Uhr gemeinsam die BVV besuchen. Kommt mit uns mit, belegt die Plätze und lasst uns frühzeitig verhindern, dass hier ein rassistischer Mob zusammen kommt, der gegen die neu ankommenden Menschen im Bezirk Stimmung machen will!

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AfD raus aus unserem Viertel!

Demonstration
29.08.2024 | 17:30 Uhr
Prerower Platz (M4/M5), Hohenschönhausen

Am 29.08 will die Lichtenberger AFD am Prerower Platz eine rassistische Kundgebung abhalten. Vor dem Lindencenter wollen sie gegen Geflüchtete hetzen, die neu nach Lichtenberg kommen. Wir werden ihnen den Platz nicht überlassen!

Soziale Probleme sind nicht durch rassistische Hetze zu lösen! Die Probleme entstehen nicht durch geflüchtete Menschen, die in neuen Massenunterkünften in Lichtenberg untergebracht werden sollen. Soziale Projekte sind seit Jahren unterfinanziert. Die Infrastruktur an Arztpraxen, Kita- und Schulplätzen ist mangelhaft. Gerade hier am Stadtrand spüren wir das jeden Tag. Trotzdem steigen die Mieten weiter. Niedrige Löhne und das sogenannte „Bürgergeld“ reichen kaum zum Leben. Wir dürfen uns nicht von billigen Tricks, wie Schlagworten von einer „Migrations- und Sicherheitskrise“ spalten lassen. Die AfD hat keine tragfähigen Lösungen für die genannten Probleme.

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