Kategoriearchiv: Wedding

Wedding ohne Waffen – Gemeinsam gegen Krieg: Kommt zum Antifa-Block!

Demonstration:
11.06.2026 | 14:00
S+U-Bhf Gesundbrunnen, Berlin-Wedding

Die Demo ist Teil der Aktionstage am 10. und 11.07.2026
Alle Infos hierzu beim Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion.

Aufruf zum Antifa-Block:

Als Antifaschist*innen beteiligen wir uns an den Aktionstagen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion und sind mit einem eigenen antifaschistischen Block Teil der Großdemonstration „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!“ am Samstag, den 11. Juli (14 Uhr U+S-Bhf Gesundbrunnen). Wir rufen alle auf, mitzumachen!

Weiterlesen →

NEA-Tresen & Transpimalen für die Demo gegen Rheinmetall

20.06.2026 | ab 17 Uhr
Antifaschistische Zone, Bernkasteler Str. 78, Weißensee

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden. Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

In Vorbereitung auf die Demo am 11. Juli wollen wir gemeinsam mit euch Transpis und Fahnen malen. Außerdem bieten wir natürlich diverse kühle Getränke an.

Gegen den Start der Waffen­produktion bei Rheinmetall in Berlin finden außerdem Aktionstage vom 10.–12. Juli 2026 statt. Beim Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion gibt’s alle Infos zum Programm.

Demo gegen Waffenproduktion: Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!

Demonstration
So, 12.10.2025 | 14 Uhr
Startpunkt: Nettelbeckplatz (bald: Martha-Ndumbe-Platz)
Organisation: Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion und Wehrpflicht

Aufruf:

Rheinmetall stellt um – Waffenproduktion in unserer Nachbarschaft?!

Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt den ehemaligen Automobilzulieferer „Pierburg“ in Berlin am Humboldthain derzeit komplett um. Ab Juli 2026 sollen dort Komponenten für 155-mm-Artillerie-Munition vom Band laufen – todbringende 45 kg schwere Geschosse. Damit wird in unserer direkten Nachbarschaft zum ersten Mal seit 1945 wieder Munition hergestellt, die überall auf der Welt Krieg und Zerstörung bringt. Außerdem wird der Wedding damit potenziell zum Angriffsziel.

Weiterlesen →

Demonstration am 30.04.: Löhne erhöhen. Mieten senken. Frieden schaffen.

Demonstration
Mi, 30.04.2025 | 17:00 Uhr | Elise-und-Otto-Hampel-Platz / U-Bhf. Leopoldplatz
Endpunkt: S-Bhf. Humboldthain

Organisation: Hände Weg vom Wedding
Aufrufende: Stadtteilkomitee Wedding, DKP Berlin-Wedding, Young Struggle,Interbrigadas e.V., Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin,Die Linke – Bezirksorganisation Wedding, Revolutionäre Perspektive Berlin, North East Antifa, Antifa Westberlin, Kommunistischer Aufbau,Interbüro, Kiezhaus

Am Mittwoch, den 30.04. werden wir den Widerstand gegen die Armuts- und Kriegspolitik der Herrschenden gemeinsam auf die Straße tragen. Hier dokumentieren wir den Aufruf und zeigen auf, warum es jetzt wichtiger denn je ist, für höhere Löhne, niedrigere Mieten und Frieden aufzustehen. Die Demonstrationsroute werden baldmöglichst bekanntgeben. Kommt mit!

Seit Jahren wird in Berlin gespart und gekürzt. Diese Kürzungspolitik wurde jetzt auf einen neuen Höhepunkt getrieben: In den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und der öffentlichen Infrastruktur wird mit neuer Wucht eingespart und kaputtgespart. Dieser Angriff auf unsere Lebens- und Versorgungssituation kommt trifft auf eine ohnehin schon katastrophale Wohnsituation, mit der wir es in Berlin seit Jahren zu tun haben:
Große Immobilienkonzerne bereichern sich an unseren viel zu hohen Mieten.

Weiterlesen →

Mitschnitt: Infoveranstaltung zu türkischem Nationalismus im Wedding

Im Rahmen der Demonstration Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus! haben wir am 17.06.2022 einen Vortrag mit Ferat Koçak zu türkischem Nationalismus und Faschismus im Wedding inklusive historischer Einordnung organisiert.

Er lässt sich nun hier nachhören:

Fotos: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Am Freitag, 24.06.2022 fand die Demonstration „Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!“ in Berlin-Wedding statt.
Die Demo richtet sich gegen Strukturen und Orte des Türkischen Ultranationalismus sowie rechter Christen wie dem Mandelzweig e.V..
Im folgenden dokumentieren wir ein paar Fotos.

Ankündigung & Aufruf: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Fotos:

Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!

Demonstration:
Fr. 24.06.2022 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Info-Veranstaltung:
Fr. 17.06.2022 | 19:00 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8 / Wedding)

Banner: Demo: [#1] | Info-VA: [#1] [#2]

Christian Stockmann und das Cafe Mandelzweig

Fundamentalistische Christen gewinnen nicht erst seit der Corona-Pandemie gefährlich an Einfluss in Gesellschaft und Politik. Christian Stockmann ist christlich-fundamentalistische Prediger und Gründer der „Christen im Widerstand“ und des Mandelzweig e.V.. Er predigt offen gegen Homosexualität, Trans-Menschen und gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Auch gegen Geflüchtete und Muslime zeigt er offenen Rassismus und gehört zu den zentralen Figuren der sogenannten Querdenken-Bewegung. Er ist Mitglied der AfD-nahen Partei DIE BASIS. Mit Rechten ist er eng vernetzt: So steht er dem Querdenker und ehemaligen AfD Politiker Heinrich Fiechtner nahe, welcher als Bindeglied zur Neonaziszene fungiert. Das Cafe Mandelzweig bietet einen Raum mitten im Wedding für Anti-Feministische Akteur*innen jeglichen Spektrums und muss verschwinden!

DiTiB – Türkischer Ultranationalismus im Wedding

DiTiB präsentieren sich gerne als soziale Nachbarn, mit Wochenendangeboten für Kinder, Kaffee & Kuchen, einem Ort um über die Probleme des Alltags zu reden – Doch die freundliche Maske ist nur dünn! DiTiB wird komplett vom AKP-Regime der Türkei kontrolliert, dass sie finanziert, und die Prediger ausbildet. Sie indoktrinieren schon Kinder, später für dieses Regime in den Krieg zu ziehen und zu morden; in Kurdistan, Syrien und Zypern! In ihren „Moscheen“ wird gehetzt: gegen Frauenrechte, Homosexualität, Jüdische Menschen, und alles Andere, was keinen Platz in der Ideologie von Erdogans Diktatur hat. So hat der Vorsitzende von DiTiB 2018 eine Liste mit „Beweisen“ veröffentlicht, nach der alle „Juden Betrüger, Diebe und Mörder sind“. Der Völkermord an den Armenier*innen wird gerechtfertigt, ebenso wird gefeiert wie die Opposition niedergemacht wird.  Auch der aktuelle Angriffskrieg der Türkei gegen die kurdischen Gebiete im Irak und Syrien, wird durch DiTiB aktiv unterstüzt. Ganz klar: Das ist keine „Gemeinde-Organisation“, hier geht eine faschistoide, politische Gruppe Anhänger*innen angeln.

Weiterlesen →

1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

1. Mai Wedding – Keine rechte Demo durch unser Viertel!

Proteste gegen Querfront-Aufmarsch: So. 01.05.2022

Gegen-Kundgebungen:
13:00 Uhr | Nettelbeckplatz (Wedding)
14:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)
14:45 Uhr | Seestraße/Groninger Straße (Wedding)
15:00 Uhr | Pankstraße/Badstraße (Wedding)
15:00 Uhr | Blochplatz (Wedding)
15:30 Uhr | Osloer Straße/Koloniestraße (Wedding)

Savepoint: 13:00-14:30 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Mehr Infos & Updates: @antifawedding
Twitter: #b0105wedding
Indymedia: Querfront und Nazischweine raus aus dem Wedding!
Anwohner*innen-Infos:
www.berlin-gegen-nazis.de

Banner: [#1] [#2] [#3] | Karte: [#1] [#2] | Mobi: [#1] [#2] [#3]

Am 1. Mai ruft die sogenannte „Freie Linke“ mit anderen Gruppen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum, namentlich „Die Basis“, „Freedom Parade“ und „Wir sind viele“, zur Demo durch den Wedding auf. Einen Aufruftext gibt es nicht, das beworbene Layout verspricht in einer wilden Mischung die Themen Anti-Corona-Impfungen und Krieg miteinander zu verbinden. Startpunkt soll der Nettelbeckplatz sein, wo in der Vergangenheit bereits mehrmals Feste der Berliner Coronaleugnungs-Szene stattfanden. Dies ist eine bewusste Provokation gegen linke Strukturen aus dem Wedding, die auf dem Nettelbeckplatz in den vergangenen Jahren mehrere Demos und Kundgebungen gegen Femizide abgehalten haben und sich für eine Umbenennung des Platzes als Widerstandsplatz einsetzen.

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass der Wedding sich zu einem Hotspot der Berliner Coronaleugnungs-Szene herauskristallisiert. Hier gibt es in der Seestraße 101 das Café Mandelzweig des islamfeindlichen AfD-Sympathisanten und christlichen Fundamentalisten Christian Stockmann, in dem sich regelmäßig Gruppen der Szene treffen und das als Lager- und Verschickungsort für ihre Propaganda genutzt wird. Seit einigen Monaten wird außerdem der Hinterhof Prinzenallee 82 und eine Wohnung im Seitenflügel 1.OG rechts des selben Hauses für Partys, Videodrehs und Treffen von Partyclown Michael Bründel und seiner „Freedom Parade“ genutzt. Bründel ist nicht nur ein aktiver Teil der Berliner Querdenken-Szene, sondern tritt auch mit Faschisten wie Ignaz Bearth oder dem sogenannten „Volkslehrer“ Nikolai Nerling auf. Seit die Szene im Wedding ihre Treffen hat, häufen sich verschwörungsideologische Schmierereien und Aufkleber im Kiez. Immer häufiger werden die Demonstrationen der Szene hierher verlagert.1)

Weiterlesen →

[Indymedia] Die Freedom Parade und die Querdenker*innen Treffpunkte in Berlin Wedding

Die Freedom Parade und die Querdenker*innen Treffpunkte in Berlin Wedding

Der Berliner Norden, speziell Pankow, Wedding und Prenzlauer Berg sind in den letzten Wochen und Monaten zum Hauptschauplatz in der Auseinandersetzung um die, sich von Rechten und Pandemieleugner*innen angeeigneten, sogenannten „Montagsspaziergänge“ und zum beliebten Aufmarschgebiet für die letzten größeren angemeldeten Demonstrationen aus diesem Spektrum, geworden. Besonders aggressiv wird die Auseinandersetzung um den Platz vor der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg geführt. Hier versuchen mit Kameras bewaffnete Aktivist*innen der Gruppe „Freedom Parade“ seit Wochen den Gegenprotest der Anwohner*innen einzuschüchtern. Parallel dazu ruft ein Bündnis verschiedener verschwörungsideologischer Gruppen aus Berlin regelmäßig zu Demonstrationen im Rahmen einer sogenannten „Demo-Tour“ auf. Auffallend häufig führen diese Demonstrationen durch Weißensee, Pankow, Wedding und Prenzlauer Berg. Ein anderes Bündnis aus dem gleichen Spektrum steuert regelmäßig vom Alexanderplatz aus Prenzlauer Berg an. Zusätzlich endet oder startet an verschiedenen Plätzen im Wedding immer wieder ein Autokorso der rechten Gruppe „Freie Geister“, die inzwischen auch für die Aufmärsche ab Alexanderplatz verantwortlich zeichnet. Auch der Weddinger Nettelbeckplatz wird von Gruppen dieses Spektrums, speziell der Partei „Die Basis“ und den sogenannten „Freien Linken“ auffallend häufig für Standkundgebungen genutzt. Warum diese Häufung an Aktionen im Norden? Wer steckt hinter den aggressiven Aktionen der „Freedom Parade“ um die Gethsemanekirche, wer hinter den angemeldeten Demonstrationen des „Wir sind Viele“ Bündnisses? Und warum fokussieren diese sich zunehmend auf den Wedding und Prenzlauer Berg?

Weiterlesen →

Kundgebung & Demo gegen Krieg & Militarismus in Berlin – Fotos & Redebeitrag der [NEA]

Kundgebung & Demo gegen Krieg & Militarismus in Berlin – Fotos & Redebeitrag der [NEA]

Am Mittwoch, den 02.03. fand eine Kundgebung im Wedding und am Samstag, 05.03.2022 eine Demonstration im Wedding & Prenzlauer Berg gegen Krieg und Militarismus statt. Wir haben diese Veranstaltungen mit vorbereitet und dazu aufgerufen. Im folgenden dokumentieren wir unseren ungekürzten Redebeitrag von Mittwoch und ein paar Fotos von der Demo am Samstag.

Presse:
– Keine Heimatfront bilden (junge Welt / 07.03.2022)

Redebeitrag:

Seit dem 24. Februar marschieren russische Truppen in die Ukraine ein. Ein Krieg, der zu großem Leid auch in der Zivilbevölkerung führt. Auch wenn dies zweifellos eine neue Dimension der Eskalation darstellt, ist es nicht der Beginn des Krieges auf dem Gebiet der Ukraine, sondern ein solcher wird bereits seit 2014 um die separatistischen „Volksrepubliken“ Donezks und Luhanzk geführt. Das Minsker Abkommen 2015, welches eine Waffenruhe zur Folge haben sollte, wurde über die Jahre immer wieder gebrochen. Immer wieder flogen Raketen. Die Menschen in der Ostukraine und den Separatistengebieten leben schon lange nicht im Frieden.

In der Debatte um diesen Krieg war das Wort „Selbstbestimmung“ in aller Munde. Laut den Mächten des Westens ist die Selbstbestimmung Donezks und Luhanzks gegenüber der Ukraine ein Verstoß gegen jedes Völkerrecht. Das die Ukraine ihre reine Existenz dem gleichen Anspruch auf Selbstbestimmung verdankt, als sie vor gerade einmal dreißig Jahren ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärt hat, findet keine Erwähnung. Die gleiche Doppelmoral sehen wir auf der Seite Russlands, wo nun Selbstbestimmung der beiden neuen Republiken als Kriegsgrund dient – Die Selbstbestimmung der Völker Sibiriens und des Kaukasus wird von der gleichen Regierung seit Jahrzehnten mit eiserner Faust unterdrückt.

Weiterlesen →