*** Neonazi-Übergriff und Polizeirepression beim Offenen Antifa Treffen in Hohenschönhausen ***
Heute haben wir als OAT Hohenschönhausen unser monatliches Offenes Treffen veranstaltet. Schon vor Beginn der Veranstaltung haben zwei Kiez-bekannte Jungfaschos versucht, vor dem Treffpunkt Präsenz zu zeigen. Denen haben wir jedoch eine alternative Abendgestaltung nahegelegt. Allerdings scheint der nett gemeinte Hinweis nicht gefruchtet zu haben. Stattdessen kam im Laufe des Abends eine Gruppe von mindestens sechs vollvermummten Faschos auf unseren Treffpunkt zugelaufen. Auf halben Weg blieben sie jedoch stehen, als wir angefangen haben, den Treffpunkt zu beschützen. Nach wenigen Minuten waren schon Polizeisirenen zu hören und die Fascho-Gruppe verließ den Ort wild telefonierend. Wie sie weiter agieren würden, war für uns nicht einzuschätzen. Es schien weiterhin eine deutliche Gefahr für Menschen im Kiez zu bestehen. Doch statt der Faschos fuhren mehrere Wägen der Cops vor dem Treffpunkt vor und wollten „sich mal in den Räumlichkeiten umschauen“. Vorwurf war der „Versuch des schweren Landfriedensbruchs“. Gerufen wurden sie von einem Aktivbürger aus dem Kiez. Fast anderthalb Stunden haben die Cops versucht einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Erfolg hatten sie damit nicht und verließen den Ort unverrichteter Dinge. Dennoch waren den ganzen Abend kleinere Neonazi-Gruppen im Kiez und am S-Bahnhof Wartenberg unterwegs.
![Antifa Nord-Ost | North-East Antifascists [NEA]](https://antifa-nordost.org/wp-content/blogs.dir/8/files/2026/10/cropped-cropped-banner_hoch-1.jpg)








