Schlagwortarchiv: September

Den Rechten den Tag versauen! AfD Wahlkampfabschluss am 24.09. in Berlin zum Desaster machen!

Den Rechten den Tag versauen!
AfD Wahlkampfabschluss am 24.09. in Berlin zum Desaster machen!

Kundgebung gegen den AfD Wahlkampfabschluss:
Fr. 24.09.2021 | 16:00 Uhr | vor dem Schloss Charlottenburg (Spandauer Damm 10-22 / Charlottenburg)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Material: [Plakat] | [Banner]

Am Freitag, den 24.09.2021 will die AfD ab 17:00 Uhr ihren „Großen Wahlkampfabschluss“ vor dem Schloss Charlottenburg zelebrieren. Geladen ist das Who is Who der rechten Hetzer*innen. Neben Jörg Meuthen, Alice Weidel und Beatrix von Storch wollen noch eine ganze Reihe weiterer Faschos ihren menschenverachtenden, rassistischen und sexistischen Mist in die Mikrofone blöken. Außerdem will der rechtsradikale Görlitzer Maler- und Lackierermeister Tino Chrupalla zum Ausklang sein Lieblingsgedicht vortragen. Es droht also ein wirklich widerliches Ereignis zu werden. Doch gemeinsam können wir den Rassist*innen der AfD den Tag versauen und zeigen, dass wir ihre rechte Hetze in Berlin nicht dulden und auch weiterhin gilt: Ganz Berlin hasst die AfD!

Kommt am 24.09. ab 16:00 zur Gegenkundgebung am Spandauer Damm vor dem Schloss Charlottenburg! Bringt alles mit was Lärm macht! Seid kreativ und lasst uns den AfD Wahlkampfabschluss in Berlin zu einem Desaster machen!

Weiterlesen →

Antifa-Tresen Nord-Ost: „Die Qual mit der Wahl“

„Die Qual mit der Wahl“

Podiumsdiskussion & Antifa-Tresen:
Fr. 24.09.2021 | 19:00 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh Hof (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Podium:
– Wahlboykott 21 (Magdeburg)
– Stefan Natke (Vorsitzender DKP Berlin)
– DIE LINKE. Pankow (LAG Antifaschismus Berlin)

Wählen oder nicht? Ungültig wählen oder dann doch lieber das kleinere Übel? Partei als Wahlverein oder revolutionäre Organisation? Welche Art von Partei braucht eine handlungsfähige Linke? Oder braucht sie eine andere Organisationsform?

Doors: 19:00 Uhr | Podium: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Kommt geimpft, getestet, genesen | Teststation: Große Seestraße 1 (Weißensee) | 09:00 – 17:00 Uhr

Demo: AfD-Wahlkampfparty am 26.09.2021 crashen!

AfD-Wahlkampfparty am 26.09.2021 crashen!

Antifa-Demo:
So. 26.09.2021 | Berlin

Treffpunkt: 15:00 Uhr | Alexanderplatz (Mitte) | vor TK Maxx

[Termin-Banner]

Achtet auf Ankündigungen!

Informationen und Updates findet ihr unter:
www.twitter.com/noafdberlin
www.facebook.com/noafdberlin
keinraumderafd.info
Hashtags: #noWKP #B2609

[Antifa-Café Nord-Ost] LGBTI zwischen bürgerlicher Integration und revolutionärem Kampf

LGBTI zwischen bürgerlicher Integration und revolutionärem Kampf

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Fr, 13.09.2019 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & re:volt magazine
Mehr Infos: Filipino LGBT Europe & Gabriela-Germany

Flyer: deutsch [#1] [#2] | english [#1] [#2]

[english below]

Die Anliegen der LGBTI*-Bewegung finden hierzulande von der radikalen Linken bis zum bürgerlichen Mainstream zunehmend Anerkennung. Die Rezeption, was aber nun genau der Kern dieser facettenreichen Bewegung ist, ist auch in ihr selbst umkämpft. In den vergangenen Jahren konnte sich so ein liberal-bürgerlicher diversity-Diskurs, wie auch ein pro-imperialistischer und islamfeindlicher Homonationalismus in der LGBTI*-Community etablieren. In der revolutionären Linken ist derweil umstritten, welchen Stellenwert die Bewegung für revolutionäre Politik haben kann. Werden einerseits LGBTI*-Anliegen von Gegner*innen der Identitätspolitik zur Nebensache abgetan, machen Befürworter*innen das Anliegen zunehmend zum Hauptrichtmaß für linke Politik – zumeist abseits jeder Frage von Antikapitalismus und Antiimperialismus. Auf den Philippinen hat sich unterdessen eine sozialistische, antiimperialistische LGBTI*-Bewegung herausgebildet, die klassenkämpferische Politik mit dem Kampf gegen Diskriminierung verbindet.

Wir haben Marlon Lacsamana von der LGBTI*-Organisation „Filipino LGBT Europe“ eingeladen, um über die Situation von LGBTI*s im südostasiatischen Land zu berichten. Er war dort in den so genannten nationaldemokratischen LGBTI*-Massenorganisationen organisiert, die der sozialistischen Bewegung nahe stehen. Er wird mit uns diesen Ansatz der Organisierung und der Verbindung von LGBTI*-Anliegen mit Klassenkampf und Antiimperialismus diskutieren und seine Erfahrungen mit Chauvinismus in der europäischen LGBTI*-Bewegung teilen.

Die Veranstaltung findet im Kontext zum „Philippine Solidarity Month“ auf den Philippinen statt. Diese antifaschistische Kampagne richtet sich gegen den tyrannischen Präsidenten Duterte, der eine unterdrückerische und gewalttätige Politik gegen alle dissidenten Stimmen vorantreibt und eine anhaltende mysogine und LGBTI*-feindliche Haltung an den Tag legt.

Weiterlesen →

Wedding-Tresen: Streiken für ein ganz anderes Klima!

Streiken für ein ganz anderes Klima! Die imperiale Lebensweise vs. Klimagerechtigkeit

Wedding-Tresen & Diskussions- & Info-Veranstaltung:
Do, 05.09.2019 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*in: Timmo Krüger (Scientist4Future)

Im September präsentieren wir zum monatlichen Tresen im Café Cralle, einen solidarischen Diskussions- und Infoabend im Vorfeld des globalen Klimastreiks am 20. September 2019. Zu Gast ist Timmo Krüger, ein Wissenschaftler der die Initiative Scientist4Future unterstützt:

Grundsätzlich sind sich (fast) alle einig, sowohl in Expert*innenkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit, dass Klimaschutz hohe Priorität besitzt. Weiterhin entwickelten sich in den letzten Monaten und Jahren mit Fridays for Future, Ende Gelände und Extinction Rebellion neue zivilgesellschaftliche Formen des Klimaprotestes, die stark mobilisierend wirken. Dennoch sind die bislang umgesetzten politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen äußerst zahm. Die globalen Treibhausgasemissionen und der Ressourcenverbrauch steigen weiter an. Wie ist diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu erklären?

Einen Erklärungsversuch bietet das Konzept der imperialen Lebensweise, das in letzter Zeit in Bewegungskreisen und von kritischen Wissenschaftler*innen diskutiert wird. Die Stärke des Konzeptes ist, dass es ökologische Fragen mit Gerechtigkeitsfragen verknüpft und dass es Alltagspraxen mit gesellschaftlichen Strukturen zusammen denkt. Timmo Krüger wird in einem kurzen Vortrag in das Konzept der imperialen Lebensweise einführen und erörtern, warum Wachstumsgesellschaften – trotz sich zuspitzender Krisen – weiterhin attraktiv sind und als normal gelten. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine offene Diskussion um die im Vortrag aufgeworfenen Fragen und um aktuelle politische Kämpfe geben.

Weiterlesen →

02.09.: Naziaufmarsch in Hellersdorf stoppen!

Raus auf die Straße gegen den Naziaufmarsch am 2. September in Hellersdorf

AKTUELLES:
Der Aufmarsch wurde von den Nazis abgesagt!

Gegen-Kundgebung:
Sa, 02.09.2017 | 13:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
VORTREFFPUNKT: Frankfurter Allee

Nazi-Demo: 14:00 Uhr | U-Bahnhof Hellersdorf

Plakat: [Web] [Kopiervorlage]
Banner: [BgN]

Mehr Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH] & Berlin gegen Nazis
Twitter: [#b0209]

Presse: Berlin: Prozess als Rückblick in die Zeiten der Angst (Störungsmelder / 11.08.2017) | Marzahner Neonazi verurteilt (taz / 16.08.2017)

Das große Nazi-Quiz von Marzahn-Hellersdorf:
Mi, 30.08.2017 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Am 2. September wollen wieder Nazis durch unseren Kiez marschieren und ihr faschistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Wir rufen euch dazu auf, mit uns gemeinsam den Naziaufmarsch in Hellersdorf zu stören.

Neonazistische Entwicklung im Bezirk

Marzahn-Hellersdorf ist in den letzten Jahren erneut zu einem Sinnbild rassistischer Mobilisierungen geworden. Angefangen mit den hinlänglich beschriebenen „Nein zum Heim“-Protesten gegen Geflüchtetenunterkünfte 2013 bis 2015, begleitet von bis dato beispielloser Internethetze und riesen Aufmarschgröße (bis zu 1000 in Marzahn) sowie einer Vielzahl von rassistisch motivierten Angriffen. auf Geflüchtete und politische Gegner*innen. In den letzten zwei Jahren hat sich aus „Bürgerbewegung“, Teilnehmer*innen der Proteste und ehemaligen „NW-Berlin“ Mitgliedern ein fester Kern von Neonazis gebildet, der sich hauptsächlich in den Parteien NPD und Dritter Weg, sowie dem im Stil der „Autonomen Nationalisten“ auftretenden „Antikapitalistischen Kollektivs“ organisiert hat.Durch die Mobilisierungen der letzten Jahre ist eine ideologisch gefestigte und bundesweit gut eingebundene Naziszene entstanden. Die Zeit der Großdemonstrationen von Nazis mit Bürgeranschluss ist zwar vorbei. Die weit verbreiteten rassistischen Einstellungen in der Bevölkerung spiegeln sich jedoch im Wahlerfolg der AfD im Bezirk wieder, die bei den letzten Wahlen 2016 23% erreichte.

Weiterlesen →

Gedenkkongress in Leipzig in Erinnerung an alle Opfer rechter Gewalt

gedenkkongress_leipzig_2015NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten

Gedenkkongress:
Fr, 11. – So, 13.09.2015 | Leipzig

Mehr Infos: www.gedenkkongress.de

Veranstaltungen, an denen wir beteiligt sind:

Filmvorführungen: „Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“
Fr, 11.09.2015 | 20:30 Uhr | UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Straße 12A / Leipzig)
Mit: North-East Antifascists [NEA]

Podiumsdiskussion: Institutionalisierung von Gedenken? Ist eine langfristige Erinnerungskultur möglich oder wird jedes Gedenken irgendwann zum inhaltsleeren Ritual?
Sa, 12.09.2015 | 11:00 Uhr | Frauenkultur (Windscheidstraße 51 / Leipzig)
Mit: Niemand ist vergessen! & RE:GUBEN

Podiumsdiskussion: „Rassismus tötet!“ – Rückblick und Reflexion einer bundesweiten Kampagne
Sa, 12.09.2015 | 14:00 Uhr | Similde (Simildenstraße 9 / Leipzig)
Mit: „Rassismus tötet!“ & „Rassismus tötet!“ Leipzig

Von Freitag, den 11. bis Sonntag, den 13. September 2015 findet in Leipzig der „Gedenkkongress 2015“ statt. Dieser trägt den Titel: „NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten“.

Er wird von den beiden Initiativen „Rassismus tötet!“ Leipzig und „Pogrom 91“ organisiert. Dabei werden diese dankenswerterweise von zahlreichen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt.

Der Besuch des Kongresses sowie die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Dennoch freuen wir uns natürlich jederzeit über Spenden.