Kategoriearchiv: Gender

Guter Vorsatz fürs neue Jahr gesucht? Mach mit beim offenen Antifa Treffen in HSH!

Freitag, 10.01.2024 | 18:00 Uhr | WB13 Am Berl 13 13051 Berlin

Anreise: S75, Bus 256 Wartenberg | Tram M4, M5 Zingster Straße

Die AFD hetzt am Lindencenter mal wieder gegen Geflüchtete und versucht dafür soziale Probleme hier in Hohenschönhausen zu instrumentalisieren? Du hast Werbung von ihrer antifeministisch-klerikalen Direktkandidatin Beatrix von Storch im Briefkasten? Die faschistischen Gruppen Dritter Weg & NRJ haben Plakate vor deiner Haustür geklebt? Du wurdest mal wieder von Nazis vorm Supermarkt bedroht? Hast schon das 5. Mal diese Woche ne Tour gemacht, um Fascho-Sticker zu entfernen? Das ist oft Alltag in Hsh.

Du möchtest mit all dem nicht mehr alleine sein und dich mit anderen Antifaschist:innen in Hsh zusammenschließen? Du willst dabei nicht nur gegen Faschisten im Kiez vorgehen und denkst, dass antifaschistische Kämpfe immer auch mit sozialen, antirassistischen, queeren und feministischen Kämpfen verbunden sein müssen?

Dann komm zum ersten offenen Antifa-Treffen in Hohenschönhausen und lass uns gemeinsam überlegen, wo es in Hsh antifaschistischen Handlungsbedarf gibt, wie wir uns gegenseitig unterstützen können und was wir gemeinsam auf die Beine stellen!

Weiterlesen →

Antifa-Tresen Nordost & Filmvorführung: Genderation

Filmvorführung anlässlich des Trans Day of Remembrance
Genderation (2021, BRD, Regie: Monika Treut)

16.11.2024 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19 Uhr | Filmbeginn: 20 Uhr | danach: Tresen

 

Über zwei Jahrzehnte nach dem queeren Klassiker-Dokumentarfilm Gendernauts (1999) kehrt Monika Treut nach Kalifornien zurück, um die Protagonist*innen von damals wieder zu treffen. Sandy Stone, Susan Stryker, Stafford und Max Wolf Valerio waren einst die jungen Pionier*innen der Transbewegung und lebten alle in der Außenseitermetropole San Francisco. Heute sind die Protagonist*innen zwischen 58 und 84 Jahre alt. Der Film dokumentiert ihr gegenwärtiges Leben und zeigt auch, warum sie es sich nicht mehr leisten können, in San Francisco zu wohnen, das immer stärker gentrifiziert wird. Doch die Energie der Gendernaut*innen und ihrer Unterstützer*nnen Annie Sprinkle und Beth Stephens ist ungebrochen. Genderation wirft einen utopischen Blick zurück und zeigt den kreativen Widerstand der Gendernaut*innen gegen die aktuellen Lebensbedingungen in den USA.

Patriarchat Sterben Lassen – Kämpferische Herbstdemo!

19.10.2024 16 Uhr S-Bhf Raoul-Wallenberg Str. (Marzahn)*  —English below—-

Es reicht nicht, im Herbst mit einem Pumpkin Spice Latte im „the future is feminist“ Shirt gemütlich auf dem Sofa den Fall des Patriarchats herbei zu manifestieren. Ein PSL hat noch kein Patriarchat zu Fall gebracht.

Taten müssen folgen! Wir organisieren uns und nehmen uns die Straße mit einer Agenda: Patriarchat Sterben Lassen!

Denn das Patriarchat lebt. Das sehen wir überall. Das spüren wir jeden Tag.

Wir werden auf der Straße belästigt, im Club, im Internet, im Taxi auf dem Weg nach Hause, das wir uns gerufen haben, um nicht in der Bahn belästigt zu werden. Selbst im Kreise der Familie, in unseren eigenen vier Wänden, sind wir nicht sicher.

Und wenn wir darüber sprechen, dann „übertreiben“ und „lügen“ wir. Während inzwischen alleine in Deutschland jeden zweiten Tag ein (cis) Mann seine (Ex-)Partnerin ermordet, behaupten sie WIR wären „hysterisch“ und unser Feminismus würde daraus bestehen, Männer zu hassen – das stimmt zwar so nicht, aber wer könnte es uns aktuell noch verübeln?!

Weiterlesen →

Tuntenhaus bleibt!

Folgt der Kampagne:
kastanie86.net | instagram.com/tuntenhausbleibt | twitter.com/savetuntenhaus
Nutzt die Hashtags: #TuntenhausBleibt #SaveTuntenhaus #TuntenhausForever

Spendet für den Sekbstkauf des Tuntenhaus: Paypal

Unterzeichnet die Petition! Wir spiegeln den Inhalt unten.

Von der Webseite des Tuntenhauses:

WAS IST PASSIERT? 

Im Februar wurde das Tuntenhaus in der Kastanienallee 86 verkauft. Nun droht die Verdrängung des Tuntenhauses durch teure Sanierung und für uns unbezahlbare Mieten. Unser Lebensraum, ein Ort queerer Subkultur und sozialen Engagements, ist in akuter Gefahr!

Weiterlesen →

Demo: Klare Kante gegen Transfeindlichkeit!

Demonstration
Sa, 13.04.2024 | 15 Uhr | Antonplatz (Berlin-Weißensee)

Organisation: OAT Mahe, Jugendantifa Weißensee, OAT Berlin, La Rage, F_AJOC, North East Antifascists [NEA]

Aufruf:

Wir laden euch ein, gemeinsam auf die Straße zu gehen, um ein klares Zeichen gegen Transfeindlichkeit, sowie gegen jede andere Form der Queerfeindlichkeit zu setzten.

Warum eine Demo gegen LGBTIQ+ Feindlichkeit in Weißensee?

Am 13. November kam es in Weißensee zu einem brutalen Angriff auf eine trans Frau. Vier Männer attackierten sie auf dem Nachhauseweg. Das Motiv: Transfeindlichkeit. Eine vorbeilaufende Person beobachtete die Tat sogar noch, zeigte aber keinerlei Zivilcourage, sondern lief einfach weiter. Die Täter konnten dadurch ungehindert entkommen. Auf diesen feigen Angriff folgte für die Frau ein einwöchiger Krankenhausaufenthalt. Sie trug schwere körperliche Verletzungen davon, z.B. Prellungen, sowie ein Schädelhirntrauma. Die Angreifer nahmen diese Verletzungen, wie auch andere schwerere Folgen für die Angegriffene, wissentlich in Kauf.

Weiterlesen →

LL-Demo 2023: Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block

Fight & Remember
Erinnern heißt Kämpfen – Widerstand heißt Leben

Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023
So. 15.01.2023 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org

Plakat: [Web] | [Kopiervorlage]
[Banner]

Veranstaltungen:

Vokü-Extra nach der LL-Demo
So. 15.01.2023 | 13:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
[Flyer] | [Banner]

Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2023

Vor 105 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von der rechten „Garde-Kavallerie-Schützen-Division“ mit Zustimmung des SPD-Ministers Gustav Noske ermordet. Sie waren zuvor Teil einer Revolution, bei der tausende Arbeiter*innen und Soldaten sich in demokratischen Räten organisierten, mit Streiks und bewaffneten Kämpfen den grausamen Krieg beendeten, den Kaiser aus dem Land jagten und die Vergesellschafung des Privateigentums forderten. Dass im Ergebnis nicht die sozialistische Räterepublik, sondern die bürgerlich-parlamentarische Republik stand, lag auch im Verrat der (M)SPD begründet, die im Bündnis mit alten Militärs und rechten Freikorps den radikaleren Teil der Bewegung brutal niederschlugen. Dennoch zeigt die Novemberrevolution, dass es möglich ist, einen imperialistischen Krieg zu beenden, wenn sich die Arbeiter*innen zusammentun und beim Morden nicht mehr mitmachen. Auch während des Krieges agitierten Luxemburg und Liebnecht bereits gegen den Krieg, Liebknecht als zunächst einziger Reichstagsabgeordneter, der gegen die Kriegskredite stimmte. Beide mussten dafür zwischenzeitlich ins Gefängnis.

Weiterlesen →

Fotos und Kurzbericht: Kundgebung zum Trans Day of remembrance

Am Sonntag den 20.11 versammelten wir uns zum trans day of remembrance in Marzahn vor dem Unfallkrankenhaus Berlin, um mit einer kämpferischen Kundgebung allen ermordeten trans Menschen zu gedenken. Den Ort wählten wir symbolisch als einen Ort, an dem Ella Nik Bayan, die sich im vergangenen Jahr aufgrund der Trans- und Geflüchtetenfeindlichkeit, die ihr entgegenschlug, selbst in Brand setzte, auch nach ihrem Tod noch Transfeindlichkeit erfuhr. Mit uns zusammen gedachten den Ermordeten über 80 Menschen.

In den Redebeiträgen von NEA, Zora, Pride Rebellion und der Internationalen Jugend ging es um die Trans- und Geflüchtetenfeindlichkeit, die Ella entgegenschlug, die Ermordung Maltes aus transfeindlichen Motiven auf dem CSD-Münster in diesem Jahr, die institutionalisierte Unterdrückung, die trans Menschen nach wie vor erfahren und den Zusammenhang von Patriarchat, Kapitalismus und Transfeindlichkeit. Außerdem stellte sich die Initiative Queere Begegnung vor, die in Marzahn-Hellersdorf aktiv ist und seit diesem Jahr in der machBar 37 einen regelmäßigen Treffpunkt anbietet, der allen Menschen offensteht und ein queerer Safe Space sein soll.

Am Ende der Kundgebung zündeten wir Kerzen an und gedachten gemeinsam den Ermordeten mit einer Schweigeminute.

Wir danken allen, die trotz des kalten Wetters an diesem wichtigen Tag mit uns zusammengekommen sind und möchten das Gedenken auch im nächsten Jahr fortführen.

Aufruf und Hintergrundinfos: Trans Day of remembrance – Niemand ist vergessen!

Fotos:

Trans Day of remembrance – Niemand ist vergessen!

Aufruf zur Kundgebung: Internationaler Tag zur Erinnerung an die Opfer von Transfeindlichkeit
Kundgebung
20.11 15:00 Uhr
vor dem Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Straße 1, 12683 Berlin

Gemeinsame Anreise:
14:20
U Bahnhof Frankfurter Allee
(Treffpunkt: am Gleis)

327 ermordete trans Menschen wurden zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 30. September 2022 vom Trans Murder Monitoring registriert. Über 95% der ermordeten Menschen waren trans Frauen oder transfeminine Menschen, von der Hälfte wird gewusst, dass sie als Sexarbeiter:innen arbeitete bzw. arbeiten mussten. 65% wurden rassifiziert, 36% der Ermordeten innerhalb der EU waren Migrant:innen. Da die Daten aus Medienberichten gewonnen werden und diese häufig das gesellschaftlich normative Geschlecht angeben oder schlicht nicht bekannt ist, dass die Person trans war, dürfte die Zahl der Ermordeten noch deutlich höher liegen.

Jeder einzelne dieser Menschen ist einer zu viel. Die Zahlen spiegeln auch die hohe Misogynie, den Rassismus, Hass auf Migrant:innen und die überdurchschnittlich häufig prekären Lebensbedingungen von trans Menschen wider, die durch die institutionalisierte und gesellschaftliche Diskriminierung in unsichere und gewaltvolle Arbeitsverhältnisse gedrängt werden, um ihren Lebensunterhalt irgendwie sichern zu können.

Weiterlesen →

Demonstration: Gerechtigkeit für Zohra und Jina!

Gerechtigkeit für Zohra und Jina! – Gerechtigkeit für alle Frauen, von der Berlin bis Teheran!

Feministische Demonstration:
Sa. 29.10.2022 | 15:00 Uhr | U-Bahnhof Eberswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Transparente malen:
So. 23.10.2022 | 12:00 Uhr | Garage Pankow (Hadlichstraße 3 / Pankow)

Veranstalter*innen: Young Struggle Berlin & ZORA Berlin

Banner: [#1] [#2] [#3] [#4]

Plakate/Flyer:
– Buchladen zur schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)
– Pankebuch (Wilhelm-Kuhr-Straße 5 / Pankow)
– Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)
– Buchhandlung OH*21 (Oranienstraße 21 / Kreuzberg)

Zohra wurde im April in Berlin von ihrem Ex-Mann auf offener Straße ermordet. Die Mitschuld des deutschen Staates liegt auf der Hand: Zohra ist mehrere Male zur Polizei gegangen in der Hoffnung auf Schutz vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann. Doch deutsche Behörden blieben tatenlos.

Fünf Monate später hat der iranische Staat Jina ermordet, was militante Frauenaufstände im ganzen Land ausgelöst hat.

Ein halbes Jahr nach dem Femizid an Zohra tragen wir auch in Berlin unsere Wut auf die Straßen! Der Kampf gegen Femizide und für Gerechtigkeit ist derselbe!

Frauen, Leben, Freiheit!

Aufruf:
Weiterlesen →

Demo: Keine Show für Sexisten und Rassisten! Gegen den Auftritt von Jordan B. Peterson in Berlin

Keine Show für Sexisten und Rassisten!
Gegen den Auftritt von Jordan B. Peterson in Berlin!

Demonstration:
Do., 29. September 2022 | 18:00 Uhr | Yorkstr/Mehringdamm (Nähe U-Bhf. Mehringdamm, Kreuzberg 61)

Organisator*innen: Keine Show für Täter

Unterstützer*innen des Aufrufes:

Am 29. September tritt Jordan B. Peterson im Berliner Tempodrom auf. Den meisten sagt der Name hierzulande nichts. Die Erstürmung des US-Kapitols durch die Anhänger Donald Trumps, in deren Folge mehrere Menschen starben, war hingegen ein Ereignis, das viele nicht vergessen werden. Aber was hat der Sturm des Kapitols und der Auftritt am 29. September im Tempodrom gemeinsam?
Die außerparlamentarische Rechte in den USA – »Alt-Right« genannt – hat Aktionen wie den Angriff aufs Kapitol massiv vorangetrieben und mitgetragen. Einer ihrer Stichwortgeber und Chefideologen ist eben jener Jordan B. Peterson, der unter einer völlig verharmlosenden und inhaltsleeren Ankündigung Ende September in Berlin auftreten wird. Peterson belieferte und beliefert diesen Mob aus Frauenfeinden, Antifeministen, LGBTQIA*-Hassern und Neonazis seit Jahren mit Ideologie.

Weiterlesen →