NEA-Tresen: Vorstellung unserer neuen Broschüre „Die Qual mit der Wahl“ + Antifa-Bingo

die-qual-der-wahlDo, 15.09.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Download der Broschüre

Es ist wieder so weit: der Wahlkampf läuft! Und für die radikale Linkestellt sich die Frage, was sie damit anstellt. Reaktionäre und rassistische Kräfte präsentieren ihre Menschenverachtung auf Plakaten und an unzähligen Infoständen, so dass wir als radikale Linke mit der „kreativen Umgestaltung“ dieser Plakate und dem Protest gegen jene Wahlkampfstände kaum hinterher kommen. Die Zeit für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Wahlen“ bleibt meist nur bei abendlichen Tresengesprächen. Doch auch im Zusammenhang mit der Frage nach gesellschaftlicher sozialrevolutionärer Veränderung muss die Rolle von Parteien und Parlamenten diskutiert werden.

Gibt es eine Dialektik von Reform und Revolution? Können und sollten revolutionäre Kräfte an bürgerlichen Wahlriten teilnehmen? Und wie sieht unser pragmatisches Verhältnis zu bestehenden linken Parteien/ parlamentarischen Bündnissen aus?

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Mietenstopp-Demo: Kampf den Mieten, Zwangsräumungen und Sozialabbau!

berli10.09.2016 | 14 Uhr | Mietenstopp-Demo | Platz der Luftbrücke (U6)

haendewegvomwedding.blogsport.eu/

mietenstopp.blogsport.de/

Für Selbstorganisierung und Selbstverwaltung in unseren Kiezen! Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel. Slogans wie »Berlin bleibt bezahlbar« sind der blanke Hohn, angesichts der massenhaften Verdrängung von Mieter*innen – überall in der Stadt. Kämpferische Mieter*innen sollen isoliert und kriminalisiert werden, wie die Auseinandersetzung um »Law & Order« im Zuge der rechtswidrigen Räumung in der Rigaer Straße 94 durch die Berliner Polizei zeigte. Wer Widerstand gegen existenzbedrohende Räumungen und exorbitant hohe Mieten leistet, läuft Gefahr, von der herrschenden Politik als »Extremist« diffamiert zu werden. Das ist absurd, denn gleichzeitig treibt der Berliner Senat seit Jahren die touristische Vermarktung der Stadt voran und fördert die Verarmung vieler Bewohner*innen weiter. Privatisierungen von Mietwohnungen, Zwangsräumungen, der drohende Verlust zehntausender Sozialwohnungen, die Isolation von Geflüchteten in menschenverachtenden Lagern – der Senat gibt sich Mühe, die Menschen der Stadt zu spalten und weiter an den gesellschaftlichen Rand zu drängen.

Durch Hartz IV und niedrige Löhne bleibt immer weniger zum Leben. Von dem geringen Einkommen geht ein wachsender Teil für die Miete drauf. Die Innenstadtbezirke sind für viele Menschen nicht mehr bezahlbar.

200 Menschen auf Demo wegen Brandanschlag

8959818905200 Menschen auf Demo wegen Brandanschlag

Am Sonntag, den 14.08.2016, demonstrierten ca. 200 Menschen durch Berlin-Buch, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und seine lebensgefährlichen Folgen zu setzen. Anlass war ein Brandanschlag auf das „Refugium Buch“, eine Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Groscurthstrasse, der sich in der Nacht vom 07. auf den 08.08. ereignete.

Der Brandanschlag und die Folgen

Durch den Brandanschlag wurde ein Großteil einer Containerwohneinheit zerstört, in der auch 160 Menschen untergebracht sind. Sie alle mussten von einem Moment auf den anderen ihren Wohnraum verlassen. Sie wurden in einer Turnhalle in Treptow-Köpenick untergebracht, die zur provisorischen Notunterkunft umfunktioniert wurde. Für die betroffenen Menschen bedeutet dies neben dem traumatisierenden Schock der Branderfahrung vor allem den Verlust ihrer gewohnten Lebensumgebung und eine enorme Verschlechterung des bisherigen Lebensstandards. Momentan sieht es so aus, als würden diese untragbaren Umstände noch mehrere Monate andauern, da eine zeitnahe Instandsetzung des Containerkomplexes nicht möglich ist.

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OutBack – Antifa -Tresen

antifatresenMi. 07.09.2016 | 19.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkastelerstr. 78 | 13088 Berlin

Die Berlin OutBack Antifa und der Antifaschistische Schwarz-Rote Aufbau laden zum 4. gemeinsamen Antifatresen. Da es im Wahlkampf langsam in die heiße Phase geht, wollen wir uns mit Euch gemeinsam, praktisch und aktionistisch daran beteiligen. Für Spannung, Spiel und Politik wird also gesorgt. Es wird auch wieder eine vegane Küfa und kalte Getränke an der Bar geben. Kommt in euren Bezugsgruppen vorbei, wir freuen uns auf euch.

Anti-AfD Veranstaltungsreihe

no-afd-logoVeranstaltung: Die AfD-Strukturen im Großbezirk “Pankow”
Mi. 31.08.2016 | 20.00 Uhr | BAIZ | Schönhauser Allee 26A (Prenzlauer Berg) U-Bhf. Eberswalder Straße
Referent*innen: North East Antifa (NEA)

Veranstaltung: “Wer ist die AfD Lichtenberg”
Mi. 31.08.2016 | 19.00 Uhr | WB 13 | (Am Berl 13, 13051 Berlin)
Organisator*innen: Gemeinsam gegen Rassismus Hohenschönhausen in Kooperation mit dem WB13

Veranstaltung: Die AfD in Wedding, Mitte, Moabit
Do. 1.09.2016 | 20.00 Uhr | Cafe Cralle (Hochstädter Str. 10A) | Wedding U-Bhf. Leopodplatz
Referent*innen: North East Antifa (NEA)
Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Demonstration zur AfD-Zentrale
Sa. 3. 09.2016 | 14.00 Uhr | Adenauer Platz (Charlottenburg)
Veranstalter*innen: “Aufstehen gegen Rassismus”
Kommt in den “Grenzenlos”-Block!

Das Netzwerk der Beatrix von Storch in Berlin-Mitte
Mi. 7.09.2016 | 20.00 Uhr | ACUD macht neu (Veteranenstr. 21) | Mitte U-Bhf. Rosenthaler Platz
Referent*innen: Sebastian Friedrich (freier Journalist) – tba*
Veranstalter*innen: VVN-BdA, Berliner Bündnis gegen Rechts, North East Antifa (NEA)

Kundgebung: Gegen AfD, Thor Steinar und rechte Gewalt
Fr. 09.09.2016 | 16.00 – 22.00 Uhr | Antonplatz | Weißensee Straßenbahn: M4, M13, 12
Veranstalter*innen: VOSIFA, North East Antifa (NEA), Berlin Outback Antifa (BOBA)

Antifa-Brainstorming: Die AfD ist auf Stimmenfang. Wenn wir vor Ort aktiv sind, wird es ihr nicht gelingen,
ihre rassistische Propaganda zu verbreiten. Wo die AfD auftritt muss man hinschauen und sich einmischen.
Aber wie soll das aussehen? Organisator*innen: Gemeinsam gegen Rassismus Hohenschönhausen in Kooperation mit dem WB13
So. 11.09.2016 | 19.00 Uhr | WB 13 | (Am Berl 13, 13051 Berlin)

Demonstration gegen AfD, Beatrix von Storch und Abtreibungsgegnerinnen
Fr. 16.09.2016 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee
Veranstalter*innen: Nationalismus ist keine Alternative

Den christlich-fundamentalistischen 1000 Kreuze-Marsch blockieren
17.09.2016 | 17.09.2016 | 12.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof > Infos hier

Die „Neue Rechte“ als Stichwortgeberin für die AfD?
Di., 20. September 2016| 19:00 | Helle Panke | Kopenhagener Str. 9 | 10437 Berlin
Referent*innen: David Begrich vom Verein (Miteinander e.V.)
Moderation: Dr. Gerd Wiegel

 

Die ausführlichen Ankündigungstexte findet ihr im unteren Bereich!

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Veranstaltungsreihe: Antimuslimischer Rassismus

rassismus-tötetAntimuslimischer Rassismus & muslimischer Feminismus
Mo. 05.09.2016 | 20.00 Uhr | BAIZ | Schönhauser Allee 26A (Prenzlauer Berg)
U-Bhf. Eberswalder Straße *

Referent*innen: Antifaschistische Linke International (ALI)
Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA)

Widerworte! – Poetry Slam und Theater gegen antimuslimischen Rassismus
Mo. 12.09.2016 | 20.00 Uhr | ACUD macht neu (Veteranenstr. 21) | Mitte U-Bhf. Rosenthaler Platz
Veranstalter*innen: VVN-BdA, North East Antifa (NEA)

FÄLLT LEIDER AUS! Wir hoffen, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Infoveranstaltung: Antimuslimischer Rassismus
Do. 15.12.2016 | 19.00 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a | 10119 Berlin

Referentin: Prof. Dr. Imam Attia
Veranstalter*innen: North-East Antifascists (NEA)

Die ausführlichen Ankündigungstexte findet ihr im unteren Bereich!

Im Rahmen ihres Bundesparteitags im April 2016 hat die AfD ihr Sammelsurium an ultrakonservativen und reaktionären Programmpunkten um einen offenen Mobilisierungskatalog gegen den Islam erweitert. Damit versucht die AfD, an den in weiten Teilen der deutschen Mehrheitsgesellschaft virulenten antimuslimischen Rassismus anzudocken. Der antimuslimische Rassismus der AfD, speist sich aus tradierten europäisch-christlichen bzw. orientalisierten Islambildern. Zentrales Element des Antimuslimischen Rassismus ist die Verschwörungs- und Unterwanderungsfantasie einer „Islamisierung Europas“. Die etablierten bürgerlichen Parteien werden hierbei als ferngesteuert dargestellt und insbesondere linke Politiker*innen als “den Muslim*innen” gegenüber hörig verspottet.
Natürlich bestreitet die AfD entsprechende Rassismusvorwürfe und bezeichnete ihre Vorurteile gegen den „Islam“ als legitime Islamkritik. Diesen Abwehrmechanismus teilt die AfD mit Akteuren einer eher als bürgerlich zu bezeichnenden Islamkritik wie Necla Kelek, Henryk M. Broder oder Thilo Sarrazin. Sarrazin wehrte sich gegen entsprechende Rassismusvorwürfe im Zusammenhang mit einem Interview in der Zeitschrift “Lettre International” und seiner ersten Publikation in Buchform, „Deutschland schafft sich ab“, mit dem Abwehr-Paradigma der legitimen Islamkritik. So könne laut Sarrazin in weiten Teilen der muslimischen Community eine Tendenz zur Integrationsverweigerung festgestellt werden. Diese Feststellung sei nach Sarrazin nicht rassistisch, sondern beruhe auf empirischen Werten. Weiterlesen →

Demonstration: Gegen die AfD und den rassistischen Normalzustand

nika_logoGegen die AfD und den rassistischen Normalzustand

Demo:
Sa, 30.07.2016 | 16:00 Uhr | Brandenburger Tor (Mitte)

Veranstalter*innen: Initiative Togo Action Plus

[Deutsch: Aufruf] [English: Call] [Arabisch: نـداء]

[Pressemitteilung]

In der deutschen Gesellschaft gibt es bis heute Menschen, die andere direkt oder indirekt wegen ihrer Hautfarbe hassen. Diese Leute will die AfD gewinnen. Wollen wir in Zukunft eine Gesellschaft, in der Rassismus der Normalfall ist, in Deutschland haben?

Was viele Afrikaner*innen, Migrant*innen, Geflüchteten hier in der BRD erleben, schmerzt. Zu oft wird behauptet, Diskriminierung sei eine Kleinigkeit oder sie wird gänzlich verdrängt. Opfer von Diskriminierung können und sollen aber immer wieder sagen, wie sie/er sich fühlt.

Die 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin findet am 18. September 2016 statt. Die AfD hat wohl gute Chancen ins Parlament einzuziehen. Wir appellieren an die Zivilgesellschaft in Berlin, nicht die AfD zu wählen und ihr stattdessen die Rote Karte zu zeigen.

Wir als ITAP e.V. kämpfen gegen Rassismus, egal von welcher Seite. Wir sagen nein zur AfD, nicht mit uns, nicht in Berlin und anderswo.

Video-Trailer: Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

paris_rebelle_trailerVideo-Trailer: Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

Anfang Juni 2016 reisten wir, die North-East Antifascists [NEA], Left Report und Freund*innen nach Paris, um uns an den Gedenkaktionen rund um den dritten Todestag von Clément Méric, der 2013 von Nazis ermordet wurde, zu  beteiligen.

Nachdem wir schon im Jahr 2015 eine Interview-Dokumentation über den Mord an Clément, den französischen Rechtsruck und antifaschistische Kämpfe in Paris namens „Une vie de lutte – der Kampf geht weiter“ veröffentlichten, konnten wir dieses Jahr einige Genoss*innen wiedertreffen und viele neue Menschen kennenlernen und interviewen.

In der daraus entstehenden Dokumentation „Paris Rebelle – zwischen Rechtsruck und Revolte“ wird es u.a. um das Gedenken an Clément, den andauernden Rechtsruck, den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform und die junge soziale Bewegung Nuit Debout gehen.

Der Film wird voraussichtlich Anfang Herbst 2016 veröffentlicht, bis dahin haben wir hier schon mal einen Trailer für euch.

Video-Link zum Trailer: www.vimeo.com/leftreport/trailer-paris-rebelle

Infos in: Deutsch | English | Français

Interviews:
– Trotzdem auf die Straße (Neues Deutschland / 15.06.2016)
– »Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich« (Junge Welt / 04.06.2016)

Weitere Artikel:
– Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt
– „Alles für die Katz!“ – Soli-Aufruf der [NEA] zur Demo am 4. Juni
– Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris
– 28. Mai: Soli-Party für’s AFA-Filmprojekt 2016

leftreport.blogsport.eu & www.antifa-nordost.org

20. Juli: Vor 15 Jahren wurde Carlo Giuliani während des G8-Gipfels in Genova (Italien) von den Bullen ermordet!

carlo_giuliani_2016Nichts und Niemand ist vergessen!
„Remembering means fighting – Erinnern heißt kämpfen“

[Banner von Left Report]

Hunderttausende haben im Juli 2001 in Genua gegen den dort stattfindenden G7 Gipfel protestiert.
Einer von ihnen, Carlo Ciuliani, wurde am 20.07.2001 von einem Bullen erschossen. Am 22.7. stürmten die Schweine eine Schule und misshandelten die dort Schlafenden schwer. Die Antiglobalisierungsbewegung die die Proteste trug, war eine internationale und eine massenhafte. Sie stand gegen die kapitalistische Barbarei und wollte das Treffen der Herrschenden nicht kritiklos hinnehmen.

Die Schüsse auf Carlo und die Misshandlungen waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die massenhaften Proteste. Sie zeigen, wie der Staatsapparat die verschiedenen Formen und Mittel der Repression einsetzt. Bei kleineren Protesten genügen subtile Methoden. Wird der Widerstand massenhaft, wird er blutig niedergeschlagen. Hinter der Fassade des bürgerlichen Rechtsstaates aber verbirgt sich immer ein nacktes Gewaltverhältnis.

Carlo Ciuliani
Am 20.07.2001 von Bullen erschossen

Mitschnitt: Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Mitschnitt: Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Antifa Enternasyonal: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Referent*innen: Nick Brauns (Journalist/ Historiker) & Ferat Kocak (HDP/ HDK)

Wer denkt, dass türkische Faschisten keine Relevanz hierzulande spielen, sollte sich die nationalistischen Debatten um den Völkermord an den Armenier*innen sowie die zahlreichen Übergriffe auf türkische und kurdische Linke und Gewerkschafter*innen vor Augen führen. In zahlreichen Städten tummeln sich in sogenannten “Idealistenvereinen” sowie Auslandsorganisationen der faschistischen türkischen Partei “MHP” sowie der türkischen Regierungspartei “AKP”, tausende Personen, die immer wieder versuchen, linke Aktivist*innen und Organisationen verbal und physisch zu attackieren.

Ankündigung: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Quelle: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/mitschnitt-info-veranstaltung-zu-türkischen-faschisten-schulter-an-schulter-gegen-faschismus/