Schlagwortarchiv: Götz Frömming

Fotos: Pankow-Rosenthal – Protest gegen AfD-Veranstaltung

Pankow-Rosenthal – Protest gegen AfD-Veranstaltung

Ankündigung: Kundgebung gegen AfD-Veranstaltung in Pankow-Rosenthal
Fotos: Oskar Schwartz
Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Am Freitag den 28.02.2020 kam es in Pankow-Rosenthal durch die AfD Pankow zu dem Versuch den Bau einer Geflüchtetenunterkunft für rassistische Hetze zu missbrauchen. Dagegen stellten sich rund 50 Antifaschist*innen aus Zivilgesellschaft, Bündnissen und Parteien. Vor Ort war beinahe die komplette Belegschaft der AfD Pankow vertreten, obwohl die Partei sich für die Mobilisierung nicht einmal traute ihren Parteinamen zu verwenden.

Fotos:

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Kundgebung gegen AfD-Veranstaltung in Pankow-Rosenthal

Stoppt die rechtze Hetze gegen Geflüchtete in Rosenthal!

Kundgebung gegen AfD-„Anwohnergespräch“:
Fr, 28.02.2020 | 15:30 Uhr | Kirchstraße 69 (Pankow)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Die AfD kündigt an, Freitag ab 16:00 Uhr in Pankow-Rosenthal gegen eine geplante Geflüchtetenunterkunft hetzen zu wollen! Götz Frömming lädt auf Flyern zu einem sogenannten „Anwohnergespräch“. Dass es sich um eine AfD-Veranstaltung handelt wird verschwiegen. Dicht neben der geplanten Unterkunft in der Kirchstraße 15 hat der AfD-Hetzlehrer Götz Frömming übrigens sein Wahlkreisbüro im 1. Stock eines Bürogebäudes. Dagegen wird es ab 15:30 Uhr eine Kundgebung geben.

Keine rechte Hetze in Rosenthal und Pankow!
Kein Raum der AfD!
Refugees Welcome!

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Antifa News Nordostberlin: AfD in Pankow (Ende 2018)

++ Neues Kurznachrichtenformat ++ Neuer Bezirksvorstand gewählt ++ Neues AfD-Abgeordnetenbüro in Rosenthal ++ Was machen eigentlich die Rechtausleger der AfD Pankow? ++ Rauswürfe und Austritte: Andreas Holder als NPD-Aktivist? ++ AfD-Weihnachtsfeier empfindlich gestört ++ Weihnachtsüberraschung für Späti-Betreiber*innen ++ AfD-Büro angestrahlt ++ Kein Raum der AfD!

Neues Kurznachrichtenformat

Das Jahr 2018 war ereignisreich. Oft so ereignisreich, dass wir zum Teil kaum hinterher gekommen sind die Aktivitäten der Rechten, als auch unsere Aktionen entsprechend für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Ein Grund dafür ist auch, dass manche Nachrichten und Informationen sich nicht wirklich für einen ausführlichen Beitrag eignen. Teilweise lassen sich manche Informationen über die lokale Rechte später noch wieder verwenden und in einen größeren Zusammenhang einbinden. So zum Beispiel bei unserer Recherche zur AfD-nahen Gaststätte »Nudelholz«, für die wir auf unser Archivmaterial zurückgeifen konnten. Wer hätte schon wissen können, dass wir bisher unveröffentlichte Infos aus dem Jahr 2010/11 sechs Jahre später noch verwenden würden. Manche Informationen haben aber auch einfach ihre Zeit, sind später nicht mehr von Belang oder aber für die Leser*innen schwer nachzuvollziehen, wenn keine bestehenden Berichte existieren, auf die wir verweisen können. Darum haben wir uns überlegt Aktivitäten der lokalen Rechten in unserem Infoformat »Antifa News Nordostberlin« zusammenzufassen. Hier veröffentlichen wir gesammelte Kurznotizen zu rechten Aktivitäten, als auch über den Widerstand dagegen. Damit machen wir es uns leichter, da wir kürzere Texte schreiben können und euch machen wir es einfacher, weil ihr dadurch schneller an die Infos gelangt.

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[HWVW] Bericht: Keine Ruhe der AfD in Wedding und Mitte!

Bericht: Keine Ruhe der AfD in Wedding und Mitte!

Resümee zum Besuch der AfD-Veranstaltung am 23.02.2018 im Rathaus Mitte

Wie die AfD versuchte ihre rassistische Propaganda als Bürger*innendialog zur geplanten Umbenennung von nach Kolonialverbrechern benannten Straßen zu inszenieren und grandios scheiterte:

Bereits das von AfD-Mitgliedern besetzte Podium und die angestrebte Rededominanz der Moderation (Sabine Schüler, stellv. Vorsitzende der AfD-Fraktion BVV Mitte) und des Monologes des AfD-Bundestagsabgeordneten Götz Frömming, entlarvte die ganze Veranstaltung („Straßenumbenennung: moderner Kolonialismus?“) schon zu Beginn als Scheindialog. Organisiert wurde diese von der AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte.
Von Beginn an ließen sich die dutzenden anwesenden Antirassist*innen und Antifaschist*innen jedoch nicht durch Drohungen und das erzwungene Verlassen einer widerständigen Person zum Schweigen bringen. Deutlich und immer wieder sehr lautstark machten wir Frömming und Co. klar, dass wir nichts auf ihr schmieriges Gerede geben. Deutlich in der Mehrheit ließen wir mit konkreten und solidarischen Gegenargumentationen der rassistischen Scheiße keinen Raum.
Die vollkommen überforderte Moderatorin hatte dem nichts entgegenzusetzen und musste schließlich die eigenen Filmenden und Fotografierenden dazu auffordern, Anwesende nicht direkt zu filmen.

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Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassimus!

Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassimus!

Aktionen gegen AfD-„Bürger*innen-Dialog“:
Fr, 23.02.2018 | 17:30 Uhr | Rathaus Mitte (Karl-Marx-Allee 31 / Mitte)

Die Veranstaltung findet im BVV-Saal (1. Stock) statt.

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

[Mobi]

Presse:
– Völkermordstraße (Zeit Online / 28.01.2018)

Für nächsten Freitag, den 23. Februar, lädt die AfD zum sogenannten „Bürgerdialog“. Der Berliner Abgeordnete Götz Frömming, vor seiner Wahl in den Bundestag als Geschichtslehrer am Weddinger Lessing-Gymnasium aktiv, macht mobil gegen die geplante Umbennnung von Straßen, benannt nach deutschen Kolonialverbrechern im „Afrikanischen Viertel“. Zeigen wir ihm und seinen AfD-Konsorten, was wir von Rassismus und Kolonialismus halten!

In einer Stellungnahme vom Januar 2018 bezeichnet er die Bemühung von Bürger*innen und Bezirksamt als „modernen Kolonalismus“ und „koloniale Eroberungswut“. Angesichts der grausamen Verbrechen der deutschen Kolonialarmee ist das ein weiterer Versuch, ein „neues Erinnerungsbewusstsein“ in Deutschland zu schaffen und Geschichte zu relativieren. Während sich AfD & Co über „Sprachpolizisten“ (Frömming) ereifern, bekennen wir im Kiez eine klare antirassistische und antikoloniale Haltung.

Seit Jahren kämpfen antirassistische Initiativen wie Berlin Postkolonial sowie zahlreiche andere Organisationen Schwarzer Menschen in Deutschland für eine Umbennung der Straßen, benannt nach Kolonialverbrechern wie Lüderitz, Trotha, Peters und vielen anderen.
Wir möchten sie dabei unterstützen.

Kommt am 23. Februar zum Rathaus Mitte. Zeigen wir den Faschos und Verklärer*innen des Kolonialismus die klare Kante. Mischen wir uns bei der Veranstaltung ein und zeigen rassistischen Mythen und Relativierungen die Grenzen auf.

Kein Raum und Ruhe der AfD!

[Indymedia]: Wedding – Kein Platz für die AFD – Schulverweis für Götz Frömming

afd_schule_wedding_foto[B] Kein Platz für die AFD – Schulverweis für Götz Frömming

Götz Frömming unterrichtet Politikwissenschaften, Geschichte und Deutsch am Lessing-Gymnasium-Berlin. Bis Januar 2016 war er stellvertrender Landesvor-sitzender der Partei Alternative für Deutschland (AfD), für die er ebenfalls jahrelang als Pressesprecher agierte. Trotz des Rücktritts von seinen Funktionen ist er nach wie vor Parteimitglied und nimmt bspw. bei Landesparteitagen teil.

[Flyer]

Die AfD Berlin setzt sich in ihrem Programm von 2016 u.a. für einen Aufnahmestop für Geflüchtete ein und will ihnen die Unterbringung verweigern. Außerdem soll es ein Kopftuchverbot geben, das auch für Lehrkräfte, Schüler*innen und Student*innen gelten soll. An Schulen wollen sie darüber hinaus einheitliche Kleidung (Schulinformen) einführen. Die Partei steht für ein Verbot von Adoptionen für Menschen mit schwuler und lesbischer Sexualität und gegen eine Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Daneben wollen sie auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau bei einem Schwangerschaftsabbruch beschränken. Die AFD setzt sich vor allem für Unternehmer*innen und Wirtschaftswachstum ein. Sie ist grundsätzlich eine Partei der Besserverdienenden. Soziale Gerechtigkeit ist ihr egal. Das zeigt auch der Streit um den Mindestlohn. Auch wenn er jetzt im Parteiprogramm steht, sind viele Mitglieder gegen ihn.

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