22. Juli: Soliparty im JUP mit trashiger Musik!

soliparty_ash_jup_20160722Soliparty im JUP mit trashiger Musik!

Soli-Party:
Fr, 22.07.2016 | 21:00 Uhr | JUP (Florastraße 84 / Pankow)

Mehr Infos: JUP

Mit der Soliparty unterstützen wir Studierende der Alice Salomon Hochschule (ASH) die in Hellersdorf ein Fest für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung organisiert haben, dass von der Uni nicht finanziell unterstützt wurde.

Alles was darüber hinaus geht wird an das LaLoKa gespendet (ein von Refugees selbstverwaltetes Internet_Café in Hellersdorf), bei dem vor kurzem die Scheiben eingeworfen wurden.

Wer sich noch mehr über den für seine „besorgten Bürger“ bekannten Bezirk erfahren möchte, kann sich hier die Broschüre „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus und rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ herunterladen, die unter Anderem vom ASta der ASH herausgebracht wurde: asta.asfh-berlin.de/de/AStA/broschuere-dunkelziffer-unbekannt-rassismus-und-rechte-gewalt-in-marzahn-hellersdorf.html

Das Line Up halten wir aus organisatorischen Gründen noch geheim ;) Aber es wird auf jeden Fall sehr gut!

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22. Juli – Demo: Weder Militärputsch, noch AKP Diktatur!

demo_tuerkei_putschNE ASKERİ DARBE, NE AKP DİKTASI! – Weder Militärputsch, noch AKP Diktatur! – Neither military coup, nor AKP dictatorship!

Demo:
Fr, 22.07.2016 | 18:00 Uhr | Hermannplatz (Neukölln)

[Aufruf | Çağrı | Call]

Weder Militärputsch, noch AKP Diktatur!
Die Lösung sind der Frieden und die Demokratie!
Jetzt sofort!

Die 14-jährige AKP-Regierung hat die Türkei in eine Katastrophe geführt. Viele Ereignisse und Zustände ebneten den Weg zu dem versuchten Militärputsch vom 15.Juli 2016:
Angefangen mit dem brutalen Vorgehen gegen die Gezi-Park-Bewegung 2013 bishin zum Krieg nach den Wahlen am 07. Juni 2015 und der damit verbundenen Unterdrückung, andauernden Plünderungen, der Außerkraftsetzung des Parlaments sowie den Massakern in den kurdischen Städten durch das Militär und die Polizei.

Wenn wir jetzt nicht aktiv kämpfen, bedeutet eine Abwehr des Militärputsches nicht automatisch eine Hinwendung zur Demokratie.

Lasst uns der AKP-Regierung nicht erlauben, dass sie die aktuelle Situation nun dazu nutzt um die Opposition auszuschalten und ihre Idee eines Präsidialsystems, eine quasi Ein-Parteien-Diktatur, durchzusetzen.

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Kundgebung: Gerechtigkeit für Suruç/Pirsûs – Gerechtigkeit für Alle!

kundgebung_gedenken_suruc_2016_plakatGerechtigkeit für Suruç/Pirsûs – Gerechtigkeit für Alle!

Kundgebung:
Mi, 20.07.2016 | 18:00 Uhr | Kottbusser Tor (Kreuzberg)

Veranstalter*innen: AGİF Berlin, SKB Berlin & HDK-Berlin

Material: [Plakat] | [Flyer] | [Aufruf] | [Banner]

Am Jahrestag des Massakers in Suruç-Türkei gedenken wir die Opfer und fordern die Aufhebung der Geheimhaltung der Akten allen Massakern und Verurteilung allen Verantwortlichen.

Vor einem Jahr wurden 33 Jugendliche der SGDF (Föderation der sozialistischen Jugendvereine) durch einen Anschlag der ISIS ermordet. Die SGDF traf sich zum Jahrestag der Rojava-Revolution unter dem Motto “Wir haben Kobane gemeinsam verteidigt, jetzt werden wir es gemeinsam aufbauen” in Suruç. Während der Presseerklärung im Amara Kulturzentrum in Suruç verübte die IS in Zusammenarbeit mit der AKP-Regierung einen Bombenanschlag durch einen Selbstmordattentäter. 33 Revolutionäre verloren ihr Leben, mehr als 100 wurden verletzt.

Der Bombenanschlag von Suruç war der Beginn einer Reihe von weiteren Bombenanschlägen und Massakern in Ankara, Istanbul, Cizre, Sur, Silopi, Gever und Roboski. Städte wurden zerstört, die Menschen wurden in ihren Kellern lebendig verbrannt.

Kein einziger Verantwortlicher im Zusammenhang mit den Massakern wurde zur Rechenschaft gezogen. Die Verfahren werden von der Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Hinterbliebenen der Ermordeten und Überlebenden wissen nichts.

Zum Jahrestag des Suruç-Massakers führen wir eine Kampagne unter dem Motto: Gerechtigkeit für Suruc! Gerechtigkeit für alle!“. Wir fordern Gerechtigkeit für die Ermordeten und Hinterbliebenen des Anschlags. Wir fordern die Aufhebung der Geheimhaltung aller Akten von allen Massakern in der Türkei! Wir fordern Rechenschaft von den Verantwortlichen aller Massaker!

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Info-Veranstaltung: Fünf Jahre nach der Revolte in Ägyten

va_5_jahre_revolte_aegypten_zielonaFünf Jahre nach der Revolte in Ägypten

Info-Veranstaltung:
Mo, 18.07.2016 | 20:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend

Ein Referent aus Ägypten berichtet. Mit Diashow.
Mit Volxküche (ägyptisch, vegan), Solitresen, free Kicker & Politmucke.

Am 25. Januar war der fünfte Jahrestag der ägyptischen Revolution. Seit 2011 demonstrieren an diesem Tag Zehntausende für Brot, Freiheit, Soziale Gerechtigkeit und menschliche Würde. Im Vorfeld des diesjährigen Jahrestages erstickte der Präsident Abdel Fattah al-Sisi jedes kritische Erinnern und jeden Protest im Keim. Viele Gruppen und Organisationen riefen für den 25. April zu einem weiteren Aktionstag auf. Abermals überzog das Regime das Land mit einer Repressionswelle, in zwölf Tagen wurden 1.300 Personen verhaftet. Die ersten Urteile sind gefällt, über 150 Personen sollen wegen der Teilnahme an Versammlungen für zwei bis fünf Jahre ins Gefängnis.

Viele westliche Länder, darunter Deutschland, liefern Technik und Ausrüstung, mit der sich die ägyptische Regierung an den Revolutionären rächt. Das Bundeskriminalamt und die deutschen Geheimdienste treffen sich regelmäßig mit dem berüchtigten Staatssicherheitsdienst. ägyptische Ultra-Gruppen werden als „terroristisch“ verfolgt, trotzdem startete die Bundespolizei ein Ausbildungsprojekt mit der Stadionpolizei. Jetzt verhandelt das deutsche Innenministerium ein weiteres Polizei-Abkommen, das als „Vorverlagerung“ von Risiken für Deutschland nach Nordafrika bezeichnet wird. Andere Projekte zielen auf die Verhinderung unerwünschter Migration in die Europäische Union.

Die Zusammenarbeit fällt AktivistInnen, BloggerInnen, JournalistInnen und LGBTs in den Rücken und stärkt die ägyptische Polizei. Ihre Mittel sind Repression, Verschwindenlassen, Folter und politischer Mord. Nicht nur Menschen aus Ägypten sind betroffen. Zu den letzten und bekanntesten Opfern gehört der Italiener Giulio Regeni, der auf bestialische Weise getötet wurde.

Auf der Veranstaltung schildern wir die wichtigsten Ereignisse seit der Revolution in 2011, geben einen Überblick über die politischen Bewegungen und erläutern die Beihilfe zur Repression durch europäische Polizeien und Geheimdienste.

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Knastdemo: Free Balu und Aaron / love R94 – hate repression

Free Balu und Aaron / love R94 – hate repression

demo_soli_balu_aaronKnastdemo:
Sa, 16.07.2016 | 20:00 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Veranstalter*innen: Rote Hilfe Berlin

Seit der „Investorenträume platzen lassen“-Demo (9.7.2016) sitzen 2 Aktivisten_Innen in Untersuchungshaft
In den letzten acht Monaten musste vor Allem die Berliner radikale Linke im Friedrichshainer Nordkiez so Einiges an Repression ertragen. Angefangen bei dem Ausrufen des „Gefahrengebiets“, welches unserer Auffassung noch nicht einmal mit dem Berliner Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG) begründet werden kann, bis hin zum nunmehr festgestellten widerrechtlichen Eindringen in die Räume der Rigaer94.

So kam es in kürzester Zeit zu hunderten Kontrollen durch die Polizei, die sich in erster Linie gegen die lokale radikale Linke und die Bewohner*innen des Nordkiezes richteten, sowie zur Hausdurchsuchung in der Rigaer94. Dieses, von Frank Henkel (CDU) initiierte, repressive Vorgehen wurde mit Solidaritätsaktionen und der kraftvollen „rebellische Kieze schaffen“-Demo am 6.2.2016, bei der ca. 5.000 Menschen protestierten, beantwortet.

Doch damit nicht genug! Am 22.6.2016 folgte eine weitere Welle und Intensivierung der Repression, die Teilräumung der Rigaer94, welche selbst von dem Berliner Landesgericht am 13.7. als illegal befunden wurde, und der damit verbundene dauerhafte Aufenthalt der Repressionsorgane vor und in der Rigaer94. Daraufhin erlebte Berlin wochenlang schlaflose Nächte, bevor am 9.7.2016 erneut dazu aufgerufen wurde, gegen Gentrifizierung und in Solidarität mit der Rigaer94 zu demonstriert. Die Polizei griff die Demonstration mehrmals mit völlig unverhältnismäßiger Gewalt an. Dabei wurden die Teilnerhmer*innen der Demonstration mit Fäusten, Knüppeln und Pfefferspray attackiert. Am nächsten Tag vermeldete die Berliner Polizei 86 Festnahmen.

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Demo: Think global- Act local! Sozialer Wohnungsbau statt Massenlager!

demo_think_global_act_localTHINK GLOBAL – ACT LOCAL! – Demo für sozialen Wohnungsbau statt Massenlagern, Turnhallen und Mieterverdrängung

AntiRa-Demo:
Sa, 16.07.2016 | 15:00 Uhr | Winsstraße 50 (Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: Solidarische Jugendbewegung

++ English version below ++
++ Arabic version below ++

Durch Krieg, Verfolgung, Armut und Hunger werden Millionen von Menschen weltweit gezwungen, sich auf eine lebensgefährliche Flucht in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Um die Zahl der Geflüchteten zu reduzieren, verzichtet die Bundesregierung nicht etwa auf Waffenlieferungen in die ganze Welt, sondern handelt mit autoritären Regimes wie der Türkei Abschiebeabkommen aus.
Obwohl viele Fluchtursachen Folgen der jahrhundertelangen Ausbeutung und Profitgier des „Westens“ sind und sich deutsche Waffenexporte 2015 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelten, sieht Europa sich mit den schutzsuchenden Menschen überfordert und spricht von einer plötzlichen „Flüchtligskrise“. Bis auf Abschottung und Grenzverstärkung wurden nicht genügend Maßnahmen ergriffen, so sinkt bspw. die Zahl an Sozialwohnungen in Berlin seid Jahren. Geflüchtete mussten auch in Berlin bei Regen und Kälte, auf der Straße schlafen. Um weitere Obdachlosigkeit zu verhindern wurden 2015 mehrere Turnhallen in ganz Berlin zu Notunterkünften umfunktioniert. Obwohl es sich hierbei um eine Übergangslösung handeln sollte, leben z.B. in der NUK-Wichertstraße in Prenzlauer Berg über 100 Geflüchtete nun schon seit fast einem Jahr unter äußerst schlechten Bedingungen in einer Turnhalle. Die Situation ist sowohl für die Geflüchteten als auch für Schulen und Vereine nicht länger tragbar.
Nach zehn Monaten argumentiert der Senat dass eine schnelle Räumung der belegten Turnhallen absolute Priorität habe. Die Menschen sollen auf verschiedene Massenunterkünfte in Berlin und am Stadtrand verteilt werden. Kontakte zu Helfer*Innen, Freund*Innen und der Nachbarschaft sowie der Schulplatz der Kinder würden verloren gehen. Bis Ende 2016 sollen bis zu 8000 Geflüchtete auf das Gebiet des ehemaligen Flughafens Tempelhof ziehen. Solche unmenschlichen Massenlager bedeuten Entzug der Privatsphäre, Konfliktpotenzial und soziale Ausgrenzung. Die Herangehensweise des Senats ist somit keine Lösung sondern ein Angriff auf jeden Versuch des Zusammenlebens und der Integration. Wir als Schüler*innen stellen uns gegen diese Vorhaben und fordern die schnelle Unterbringung der Geflüchteten in Wohnungen!
Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema das uns mit unseren geflüchteten Mitmenschen vereint. Denn überall werden teure Eigentumswohnungen gebaut und die Mietpreisbremse greift nicht. Wohnraum ist schon lange zum lukrativen Spielball von Investoren und Spekulanten geworden. Viele Rentner*innen, Arbeitslose, Arbeitende und Studierende können sich die Mieten nicht mehr leisten und werden verdrängt. Spätestens wenn wir unsere erste eigene Wohnung suchen, stehen wir vor einer ähnlichen Situation.

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Pankow: Demo gegen AfD-Firma Bürofa

nika_aktionen_juli_2016Keine Geschäfte mit der AfD! – Bürofa dichtmachen!

Antifa-Demo:
Mi, 13.07.2016 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Vinetastraße (Pankow)

Der stellvertrende Pankower AfD-Sprecher Andrea Grigor Siewert betreibt in der Elsa-Brändström-Straße 95 in Pankow die Firma Bürofa. Bürofa beliefert den Bundestag mit Bürobedarfsartikeln aller Preisklassen und aller Art. Wegen des Verdachtes auf Betrug im Rahmen des »Bürofa«-Deals wurden durch den Ältestenrat des Bundestages nun Ermittlungen gegen Siewert eingeleitet. Damit die Finanzierung des Berliner AfD-Funktionärs durch staatliche Mittel endlich ein Ende hat, gehen wir am 13. Juni auf die Straße.

Wenn der Staat bei Rechten shoppt

Die Tatsache, dass der Shop des AfD-Sprechers seit ganzen 16 Jahren schon regelmäßig hochkarätige Aufträge vom Bundestag erhält, ist durchaus pikant. Denn mit Andrea Siewert, der nicht nur seit 2013 AfD-Mitglied ist, sondern auch den Pankower Verband der Partei aufgebaut hat, schustert der Staat einem bekennenden Rechten Aufträge in Millionenhöhe zu. Da jedem Abgeordneten pro Jahr 12.000 Euro für Büroausgaben zur Verfügung stehen, kommen schnell riesige Jahresumsätze für den AfDler zusammen. Dass Gelder aus Siewerts Bundestagsgeschäften auch in die Partei fließen, ist stark anzunehmen, da die Summen um die es hier geht es durchaus zulassen würden. Am 17. Mai 2016 hat der Bundestag erneut den Zuschlag für Siewerts Firma beschlossen, was bedeutet, dass die »Bürofa« auch die nächsten 4 Jahre die Abgeordneten beliefern darf. Als ob dies nicht Grund genug für Empörung sein sollte, veröffentlichte am 31.05.2016 das Nachrichtenmagazin »Stern«, dass die Geschäftsbeziehung zwischen Siewert und dem Bundestag lediglich durch Betrug seitens Siewert zustande kam. Die Ausschreibung für die Belieferung des Bundestages ist öffentlich und wer das »wirtschaftlich günstigste Angebot nach dem Kriterium niedrigster Preis« macht, bekommt den Zuschlag. Um den Zuschlag für den Deal zu bekommen, gab »Bürofa« stets niedrigpreisige Artikel aus einem sogenannten »Grundsortiment« an – eine abgespeckte Variante des wesentlich teureren »erweiterten Sortiments«. Am Ende beziehen die Abgeordneten allerdings ihre Ware aus dem teuren »erweiterten Sortiment« (ein viel dickerer Katalog), dessen Auslage laut der Vergabe-Ausschreibung des Bundestags jedoch verboten ist. Betrug in Millionenhöhe also – zugunsten des rechten AfDlers Siewert.

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Moabit: Kundgebung gegen AfD-Aktivist Frank Börner (Fußballclub SC Union 06)

nika_aktionen_juli_2016Keine Platz für Rassisten im Fußball! Stoppt die AfD!

Kundgebung:
So, 10.07.2016 | 12:00 Uhr | Stadionfest des SC Union Berlin 06 (Lehrter Straße 59 / Tiergarten)

Vortreffpunkt:
So, 10.07.2016 | 11:30 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Protest gegen Frank Börner (Mitglied der Rassistenpartei AfD)!
– Vorstandsmitglied und Pressesprecher des Fußballclubs »SC Union Berlin 06« (Moabit)
– Mitarbeiter an der »Beuth Hochschule für Technik Berlin« (Wedding)

Frank Börner ist aktives Mitglied der rassistischen Partei »Alternative für Deutschland« (AfD). Die AfD fordert die Erschießung von Geflüchteten an den Außengrenzen, sowie ein Kopftuchverbot in Schulen und Behörden. Gleichzeitig tritt die AfD dafür ein, Steuern für Reiche zu senken. Die Abschaffung des gesetzlichen Mindestlohns oder von Sozialleistungen für Arbeitslose, stehen nicht mehr im Parteiprogramm, werden aber von vielen AfD’lern gefordert. Dass sich die AfD selbst gegen gebürtige Deutsche richtet, deren Eltern einen Migrationshintergrund vorzuweisen haben, zeigen rassistische Äußerungen des stellvertretenden AfD-Bundessprechers Alexander Gauland gegen den Fußballprofi Jérôme Boateng Ende Mai 2016. Wer wie Börner an den AfD-Bundesparteitagen (Bremen 2015 / Stuttgart 2016) teilnahm und für die Partei in den letzten Wahlkämpfen aktiv war, vertritt ihre Positionen. Neben seiner Tätigkeit für die AfD ist Frank Börner Pressesprecher und Webmaster des Fußballclubs »SC Union Berlin 06« in Moabit. Im Januar 2015 organisierte der SC Union 06 sogar ein Geflüchteten-Benefizspiel, für das Frank Börner das Stadionheft gestaltete. Auch Börners Arbeitgeber, die Beuth Hochschule, bemüht sich mit dem Programm »Refugees welcome« Geflüchteten den Berufseinstieg zu erleichtern. Dass er seit 2014 Mitglied der AfD ist, wusste hier keiner oder störte anscheinend niemanden. Der SC Union 06 als auch die Beuth Hochschule beherbergen Menschen aller Nationalitäten und stehen eigentlich für das Gegenteil von dem was die AfD fordert. Wir finden es darum unerträglich, dass Frank Börner in seinem sportlichen und beruflichen Umfeld politisch in Ruhe gelassen wird, während er für eine Rassistenpartei Wahlkampf macht, die sich gegen jedwede soziale Gleichberechtigung von Menschen richtet.

Wir fordern darum: Rauswurf von Frank Börner!
Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Nationalismus ist keine Alternative!

North-East Antifascists [NEA] | www.antifa-nordost.org

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Benefizkonzert zugunsten Geflüchteter mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad & Friends

soli_kuh_aeham_ahmadBenefizkonzert zugunsten Geflüchteter mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad & Friends

Soli-Konzert:
Sa, 09.07.2016 | 20:00 Uhr | KuBiZ / Aula (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Trixiewiz e.V.
Eintritt: Spende

Am diesem Abend werden mit Aeham Ahmad spielen:
– Aria Tilove (Djane)
– Elisabeth Argilagos (Stimme/Guitar)
– Steve Schofield (Saxsofon)

Trixiewiz e.V. lädt zusammen mit dem Trägerwerk e.V. zu einem solidarischen Musikabend mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten und Sänger Aeham Ahmad & Friends zugunsten von Geflüchteten ein.

Mit Musik für Freiheit, Chancengleichheit , friedliches Zusammenleben und gegen Rassismus und Diskriminierung.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Die Spenden gehen an Bildungs – und Empowerment-Projekte für Geflüchtete.

All refugees are welcome!
Spread the news und kommt zahlreich!

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Soli-Party für Hände weg vom Wedding

flyer_hvwv_sub16_partySoliparty für Organize-Demo

Soli-Party:
Fr, 08.07.2016 | 22:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7 / Mitte)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

LineUp:
Turtle Rage
Zerfetzt
Crucial Point

Vorher: Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding

Am 8. Juli veranstalten wir eine Soliparty im Subversiv für unsere ORGANIZE-Demo im Wedding 65.
Davor wird es noch eine Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen aus den vergangenen Jahren im Wedding geben, von Peter Nowak und Matthias Coers.

Nach der Veranstaltung könnt ihr mit uns zusammen das Tanzbein schwingen.

Wer dann noch nicht genug hat und weiter leckere Cocktails trinken möchte, bleibt noch mit uns da und lässt sich den Bass um die Ohren jagen von unseren bezaubernden DJs.

Kommt zahlreich und bringt eure Leute mit! Wir freuen uns auf euch!

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