Rigaer 94- Solidemo zum CDU- Sommerfest mit Frank Henkel

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30. Juni 2016 Demo zum CDU-Sommerfest

Rigaer 94 bleibt! Fight Law and Order!

Demo zum CDU-Sommerfest mit Frank Henkel:
Do, 30.06.2016 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Eberswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Am 30. Juni feiert die CDU Pankow ihr jährliches Sommerfest auf dem Pfefferberg in Berlin-Prenzlauer Berg. Als „Stargast“ ist Frank Henkel, der Spitzenkandidat und amtierende Innensenator von Berlin, geladen. Anlässlich der Teilräumung des linken Hausprojektes in der Rigaer Straße 94 und Henkels Rolle als Abschiebe- und Law and Order-Innensenator, wird an diesem Tag eine Demonstration zum Fest stattfinden.

Wahlkampfthema Nummer 1: Law and Order

Am 22. Juni verschafften sich 300 Cops zusammen mit Securitys und Bauarbeiter*innen gewaltsam Zutritt zur Rigaer Straße 94 im Friedrichshainer Nordkiez. Dazu wurden verschiedenste Türen aufgeflext und entfernt. Die Cops und Securitys haben sich danach im Haus, Garten, Innenhof, Dach sowie den Fluren positioniert. Kurze Zeit später wurden sämtliche Gegenstände im Erdgeschoss, Garten und Innenhof von den Bauarbeiter*innen und Bullen zerstört und abtransportiert Die Türrahmen wurden herausgerissen und sämtliche Telefon- und Internetkabel durchgeschnitten.

Laut einer Pressemitteilung der Hausverwaltung Pawel Kapica soll das gesamte Erdgeschoss, inklusive des Gartens zu Wohnungen für Geflüchtete ausgebaut werden. Diese sollen „mit regulären Mietverträgen zu Konditionen des Berliner Mietspiegels als Wohnraum vermietet“ werden. Friedrichshain hilft e.V.i.G. sowie Moabit hilft e.V. haben in einer gemeinsamen Presseerklärung klar gemacht, dass die ortsüblichen Mieten von Trägern wie dem LAGeSo und dem Jobcenter nicht (!) übernommen werden. Trotzdem wird an der Lüge festgehalten, einen neuen Wohnort für Geflüchtete zu realisieren. Das in der Rigaer Straße 94 Geflüchtete immer willkommen und fester Bestandteil des Alltags waren, bleibt gänzlich unerwähnt.

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30. Juni: Kundgebung vor der JVA Moabit – Biji Azadi

halimdener2016_kundgebung_jva_moabitBiji Azadi – Freiheit für politische Gefangene. Weg mit dem Verbot der PKK.

Solidaritäts-Kundgebung:
Do, 30.06.2016 | 18:00 Uhr | Alt-Moabit / Rathenower Straße (Tiergarten)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) & Jinên Xwendekarên Kurdistan (JXK) Berlin
Mehr Infos: Freiheit für die kurdischen politischen Gefangenen
Material: [Plakat] [Flyer: Front / Back]

Während die strafrechtliche Verfolgung Jan Böhmermanns über Wochen Titelthema in den Medien und Debattenthema war, wird die viel gravierendere Verfolgung von Kurdinnen und Kurden in der Bun- desrepublik Deutschland nicht erwähnt.
Dabei be nden sich momentan acht kurdische Politiker in Haft. Ihnen wird beispielsweise vorgeworfen, Konzerte oder Kundgebungen organisiert zu haben, etwa Gedenkkundgebungen nach dem mörderischen Anschlag von Suruc, oder für die Partei HDP Wahlkampf im Vorgang zu den türkischen Par lamentswahlen betrieben zu haben. Rechtsgrundlage für die strafrechtliche Verfolgung ist § 129 b des Strafgesetzbuches. Die Gefangenen sollen nämlich sog. „Gebietsleiter“ der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Deutschland gewesen sein. Außen vor bleiben dabei diverse Dimensionen des Kon iktes zwischen der PKK und dem türkischen Staat, beispielsweise die Unterstützung, die letzte-rer dem Islamischen Staat (IS) durch Waffen, medizinische Versorgung etc. leistet, oder die Leistung der PKK bei der Verhinderung des Völkermordes an den Ezid*innen durch den IS.
Die Inhaftierten, denen keine eigene Beteiligung an einer Straftat vorgeworfen wird, haben Haftstrafen von drei bis sechs Jahren zu erwarten. Teilwei- se sind auch schon Urteile ergangen.
Mit gleichzeitigen Kundgebungen vor den Knästen, in denen sie inhaftiert sind, und anderen dezentralen Aktionen wollen wir am 30.6. unsere Solidarität mit den Gefangenen nach außen tragen. Terroristisch agiert unserer Ansicht nach nicht die PKK, sondern die Türkei, die Bakur, also Nordkurdistan, gegenwärtig dem Erdboden gleichmacht und Hunderte von Zivilist*innen ermordet.
Am Todestag von Halim Dener, der 1994 von deutschen Bullen in Hannover erschossen wurde, fordern wir angesichts der Situation in Kurdistan:
→ Aufhebung des Verbots der PKK
→ Rücknahme der Verfolgungsermächtigung durch das deutsche Justizministerium
→ Schluss mit dem schmutzigen Deal mit dem Diktator Erdogan

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Film & Referat: „Vorwärts und nicht vergessen“

goldstein_kurt„Vorwärts und nicht vergessen“

Film & Referat:
Mi, 22.06.2016 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Bunte Kuh

„Mein Name ist Daniel Goldstein. Ich bin Enkel. Nein, nicht von Beruf. Aber vielleicht ein bisschen als Hobby. Da beschäftige ich mich mit Politik. Aufgrund einer Aversion bzgl. politischer Kompromisse allerdings vor allem passiv. Demonstrationen und Diskussionen sind dabei eher mein Feld. Manchmal schaffe ich es, mein berufliches Wirken als Pressesprecher eines Berliner Sportclubs ebenfalls mit meinem Hobby zu verbinden. Dabei geht es dann vor allem um Menschlichkeit, Toleranz, fortschrittliches Denken und Erinnerung an die Geschichte. Was das mit meinem Großvater zu tun hat? So ziemliches alles! Mein Großvater war Kurt Julius Goldstein.“

„Vorwärts und nicht vergessen“, die Bunte Kuh zeigt im Rahmen der Liberation Weeks 2016 ein filmisches Porträt von Ingrid Strobl über Kurt Julius Goldstein. Deutscher, Jude. Kommunist. So beschrieb sich Kurt Goldstein selbst. Er war ebenso Spanienkämpfer, Überlebender der KZs Auschwitz und Buchenwald, Rundfunk-Intendant und Funktionär im internationalen Verband der Widerstandskämpfer. Wir wollen zusammen mit seinem in Berlin lebenden Enkel Daniel Goldstein auf das Leben von Kurt Julius Goldstein zurückblicken und über die Lehren aus der Vergangenheit sprechen.

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17. Juni: Identitäre in Berlin

demo_identitaere_17juni2016Patrioten sind Idioten – Europa-Aufmarsch der Identitären stoppen!

Aktionen gegen Demo der Identitären:
Fr, 17.06.2016 | 17:00 Uhr | Neustädtische Kirchstraße / Dorotheenstraße (Mitte)

Mehr Infos: Nationalismus ist keine Alternative

Am 17. Juni 2016 will die neurechte „Identitäre Bewegung“ in Berlin einen europaweit mobilisierten Aufmarsch vom Strausberger Platz zum U-Bhf. Stadtmitte durchführen. Dieser soll Auftakt ihres „Sommers des Widerstandes“ gegen das „EU-Regime“ sein. Sie beziehen sich auf ganz Europa, das sie angeblich befrieden und vor der Geflüchtetenpolitik des „EU-Regimes“ schützen wollen. Mit dem historischen Datum 17. Juni knüpfen sie nahtlos an die Kundgebungen der NPD und ProDeutschland 2012 an gleicher Stelle an.

Die Identitären versuchen mit antifeministischen, rassistischen und Islamfeindlichen Aktionen vor allem in Frankreich und Österreich durch scheinbar „hippe“ und coole Aktionen eine weitere Verschiebung nach Rechts in der Gesellschaft zu bewirken. In Verbindungen mit der AfD und der Jungen Alternativen (JA) scheinen sie auch in Deutschland aktiver zu werden.

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[NEA]-Tresen: Lesung „Sakine Cansız: Mein ganzes Leben war ein Kampf, Band 2: Gefängnisjahre“

nea_tresen_1606_buchcoverSakine Cansız: Mein ganzes Leben war ein Kampf, Band 2: Gefängnisjahre

Tresen & Lesung:
Do, 16.06.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Jinên xwendekar ên Kurdistan (JXK)
Eintritt: frei
Flyer: [Front] [Back]

Sakine Cansız, eines der Grüdungsmitglieder der PKK, wurde mit ihren Genossinnen Fidan Dogan und Leyla Saylemez bei einem politischen Attentat in Paris ermordet. Nun ist der zweite Band erschienen, welchen Sakine bereits in den 1990er Jahren verfasste und erst im Januar 2016 erschien.
Eindrucksvoll wird geschildert, mit welcher gewaltigen Repression der türkische Staat den revolutionären kurdischen und türkischen Bewegungen entgegnete. Der zweite Band ist die Schilderung ihrer Zwangs-Odyssee durch einige der fürchterlichsten Knäste der Türkei – Elazig, Malatya, Diyarbakir, Amasya und Canakkale – er ist ein umfangreiches, faszinierendes und kostbares Zeitdokument, ein zum Teil sehr emotionaler persönlicher Bericht, beeindruckende Analyse – und Mut machende Kampfschrift zugleich.
Die Gefangenen organisieren sich und den überhaupt nicht alltäglichen Alltag. Sie lassen den unmenschlichen Angriff auf ihre Menschlichkeit an gegenseitiger Unterstützung, gegenseitigem Respekt, geschwisterlicher Liebe und revolutionärer Selbstdisziplin abprallen. Inmitten all des faschistischen Drecks gelingt es Sakine immer wieder die Selbstachtung zu wahren, und anderen – vor allem auch Frauen – das Rückgrat zu stärken.

Im Anschluss legen wir gemeinsam mit JXK die Betrachtung auf aktuelle Ereignisse um Repression, Krieg sowie emanzipatorische Selbstorganisierung in Bakur/ Nordkurdistan.

Dabei gibt es leckere, vegane VoKü und kühle Getränke.

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Veranstaltungen: Fünf Jahre nach der Revolte in Ägyten

va_5_jahre_revolte_aegyptenFünf Jahre nach der Revolte in Ägyten

Info-Veranstaltungen:
Fr, 03.06.2016 | 20:00 Uhr | Galerie Zeit Zone (Adalbertstraße 79 / Kreuzberg)
Mo, 13.06.2016 | 20:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: #FreeAhmedSaid & #FreeAhmedAbdallah
Material: [Flyer]

Am 25. Januar war der fünfte Jahrestag der ägyptischen Revolution. Seit 2011 demonstrieren an diesem Tag Zehntausende für Brot, Freiheit, Soziale Gerechtigkeit und menschliche Würde. Im Vorfeld des diesjährigen Jahrestages erstickte der Präsident Abdel Fattah al-Sisi jedes kritische Erinnern und jeden Protest im Keim. Viele Gruppen und Organisationen riefen für den 25. April zu einem weiteren Aktionstag auf. Abermals überzog das Regime das Land mit einer Repressionswelle, in zwölf Tagen wurden 1.300 Personen verhaftet. Die ersten Urteile sind gefällt, über 150 Personen sollen wegen der Teilnahme an Versammlungen für zwei bis fünf Jahre ins Gefängnis. Viele westliche Länder, darunter Deutschland, liefern Technik und Ausrüstung, mit der sich die ägyptische Regierung an den Revolutionären rächt. Das Bundeskriminalamt und die deutschen Geheimdienste treffen sich regelmäßig mit dem berüchtigten Staatssicherheitsdienst. Ägyptische Ultra-Gruppen werden als terroristisch (?!) verfolgt, trotzdem startete die Bundespolizei ein Ausbildungsprojekt mit der Stadionpolizei. Jetzt verhandelt das deutsche Innenministerium ein weiteres Polizei-Abkommen, das als Vorverlagerung (?!) von Risiken für Deutschland nach Nordafrika bezeichnet wird. Andere Projekte zielen auf die Verhinderung unerwünschter Migration in die Europäische Union. Die Zusammenarbeit fällt AktivistInnen, BloggerInnen, JournalistInnen und LGBTs in den Rücken und stärkt die ägyptische Polizei. Ihre Mittel sind Repression, Verschwindenlassen, Folter und politischer Mord. Nicht nur Menschen aus Ägypten sind betroffen. Zu den letzten und bekanntesten Opfern gehört der Italiener Giulio Regeni, der auf bestialische Weise getötet wurde. Auf der Veranstaltung schildern wir die wichtigsten Ereignisse seit der Revolution in 2011, geben einen Überblick über die politischen Bewegungen und erläutern die Beihilfe zur Repression durch europäische Polizeien und Geheimdienste.

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Hinter den Barrikaden – Eindrücke einer Reise nach Kurdistan

hinter_den_barrikaden_va_so36Hinter den Barrikaden – Eindrücke einer Reise nach Kurdistan

Info-Veranstaltung & Reisebericht:
Mi, 15.06.2016 | 19:00 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Lower Class Magazine, Radikale Linke Berlin, Antifa Koordination 36 [AK 36], Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) & Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]

In diesem Jahr waren einige Freunde des linksradikalen Online-Medienprojekts Lower Class Magazine auf eigene Faust für mehrere Wochen in den Umkämpften Gebieten Kurdistans unterwegs. Von dort berichteten sie über die Belagerung kurdischer Städte durch das türkische Militär, trafen sich mit oppositionellen Vertreter*innen warfen ein Blick hinter die Barrikaden.

Nun sind sie wieder zurück und berichten von ihrer Reise. Wir freuen uns sehr, dass wir sie dabei unterstützen können.

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10./11. Juni – Pankow-Buch: AKA VOSIFA – Open Air for Open Minds

aka_vosifa_2016_plakatAKA VOSIFA – Open Air for Open Minds

Open-Air-Festival, Fahrrad-Demo & Info-Veranstaltungen:
Fr, 10. & Sa, 11.06.2016 | ab 16:00 Uhr | Wolfgang-Heinz-Straße 45-47 (Pankow)

Veranstalter*innen: AKA VOSIFA
Material: [Plakat] [Flyer] [Pressemitteilung]
Banner: [960×960] [2048×690] [709×425] [960×480]
Trailer: [Trailer für das Open Air for Open Minds]

LineUp:

Freitag / ab 16:00 Uhr:
Los Fastidios
Die Skeptiker
Dota
The Incredible Herrengedeck
Früchte des Zorns

Samstag / ab 16:00 Uhr:
Antinational Embassy
Neonschwarz
Waving The Guns
Kobito
Spezial-K
Jennifer Gegenläufer
Finna

Info-Veranstaltungen:
[Die Alternative für Deutschland – Zwischen Bürgertum und Rechtsextremismus. Vortrag der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus] | [Immigration and causes. Workshop von Corasol. The presentation is in English!] | [ist(fast)gleich. Theaterstück von der Werkstattgruppe der Schaubühne] | [Blickwinkel – Faces of Migration. Dokumentarfilm in Anwesenheit der Filmemacher*innen] | [„Asylpaket 2“. Vortrag vom Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht] | [Der Mord an Dieter Eich, Erinnern und Mahnen an einen Nazimord in Buch. Infoveranstaltung vom Bündnis „Niemand ist vergessen!“] | [Boy. Dokumentarfilm von Yalda Afsah und Ginan Seidl]

Fahrrad-Demo:
Sa, 11.06.2016 | 13:00 Uhr | S/U-Bahnhof Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)

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11. Juni: Raddemo in Pankow: Intoleranz bekämpfen – Rassist*innen enttarnen

aka_vosifa_2016_banner_960x480„Intoleranz bekämpfen – Rassist*innen enttarnen!“

Fahrrad-Demo zum VOSIFA:
Sa, 11.06.2016 | 13:00 Uhr | S/U-Bahnhof Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: AKA VOSIFA
Flyer: [Front] [Back]

*Nationalismus ist keine Alternative!*
*Solidarität statt Hetze!*

Wir werden Rassismus und Intoleranz in Pankow weiterhin bekämpfen. Darum schwingt euch aufs Fahrrad und lasst uns gemeinsam an Hotspots rechter Hetze vorbei nach Buch radeln. Dort findet am 10. und 11. Juni das 10. Open Air for Open Minds statt.

** Asylpaket II abschaffen **

Nach dem Sommer der „Willkommenskultur“ hat die Bundesregierung die Asylgesetze ein weiteres Mal verschärft. Mit der Aussetzung des Familiennachzugs für Geflüchtete mit subsidiärem Schutz (Menschen die nur ein eingeschränktes Asylrecht erhalten, obwohl ihnen in der Heimat Folter und Verfolgung bis hin zur Todesstrafe droht) und beschleunigten Abschiebeverfahren sollen Menschen vor der Flucht nach Deutschland abgeschreckt werden. Zudem müssen sie sich finanziell an Sprach- und Integrationskursen beteiligen und für die Dauer ihres Verfahrens, in vielen Fällen über 6 Monaten, in dem Bezirk der ihnen zugewiesenen Ausländerbehörde bleiben. Die Geflüchteten werden so entmündigt und ihre Integration verunmöglicht. Nachdem im letzten Jahr bereits das Kosovo, Albanien und Montenegro als sichere Herkunftsländer eingestuft wurden, folgen nun Marokko, Tunesien und Algerien. Das individuelle Recht auf Asyl wird Menschen aus diesen Ländern praktisch verwehrt. Wir fordern die Rücknahme des sog. Asylpaketes II, das versucht, mit rein repressiven Maßnahmen, Menschen vor der Flucht nach Deutschland abzuschrecken. Den Nachzug der engsten Familienangehörigen zu verwehren ist beschämend und niederträchtig.

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Podiumsdiskussion: „Die AfD eine neue faschistische Gefahr?“

va_dielinke_afd„Die AfD eine neue faschistische Gefahr?“

Diskussionsveranstaltung:
Do, 09.06.2016 | 19:00 Uhr | Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstraße 28 / Mitte)

Veranstalter*innen: LAG Antifaschismus (DIE LINKE.)

Podium:
Katina Schubert (Landesgeschäftsführerin DIE LINKE. Berlin)
Doris Hammer (DIE LINKE. Neukölln)
Steffen Twardowski (Analyse und Planung für Fraktion DIE LINKE. im Bundestag)
Ulli Jentsch (apabiz)
Aktivst*in (Interventionistische Linke [IL] Berlin)

Bietet DIE LINKE eine echte Antwort für die Menschen, die sich von rechtem Gedankengut verleiten lassen? Wie gehen wir mit dem Verlust von Wählern an die AfD um? Was davon stimmt wirklich? Schafft es DIE LINKE, sich inhaltlich gegenüber AfD und Co. durchzusetzen und einer Politik der Angst etwas entgegenzusetzen? Mit Hilfe von innerparteilichen und außerparteilichen Blickwinkeln wollen wir gemeinsam eine strategische Debatte darüber führen, wie wir der AfD und anderen Rechtspopulisten begegnen können. Damit DIE LINKE in ihrer essentiellen Aufgabe im Kampf gegen Rechts überzeugt und der AfD ein wirkungsvoller Gegner ist, laden wir euch ein, mit uns zu diskutieren.

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