Anwohner*innen-Flyervorlage gegen AfD-Strukturen
Text fand bisher in folgenden Veröffentlichungen Verwendung:
– Outing gegen Marius Radtke (AfD-Lichtenberg) [20.04.2016, Berlin-Weißensee]
– Störaktion bei Zeitarbeitsfirma von Andreas Wild (AfD-Steglitz-Zehlendorf) [22.04.2016, Berlin-Lichtenberg]
– Outing gegen Gert Hoffmeister (AfD-Kiel) [20.04.2016, Kiel]
Über die meisten AfD-Kader lässt sich meist wenig sagen, vor allem dann nicht, wenn sie keine hohen Funktionen bekleiden und sich nicht öffentlich in rassistischen Aussagen versteigern. Da den meisten Biedermännern mit der klassischen Recherche-Erzählung eines Nazi-Lebenslaufes nicht beizukommen ist (Übergriffe, Waffen, Rechtsrock usw.), müssen wir ihnen inhaltlich begegnen.
Wir müssen sie über die Inhalte ihrer Partei diskreditieren, vor allem über die klassistische Sozial-Politik der AfD. Darum haben wir einen allgemeinen Kurz-Flyer entworfen, mit dem in der Nachbarschaft über einen AfD-Treffpunkt, eine AfD nahe Anwaltskanzlei oder aber bei einer AfD-Kundgebung im Viertel über die Partei informiert werden kann. Der Text umfasst nicht alle Forderungen der AfD, verweist am Ende aber auf weiterführende Links. Der Flyertext ist bewusst kurz gehalten. So kann er von Gruppen mit geringem Budget und Möglichkeiten auf einem beidseitigem A4-Blatt untergebracht werden und bietet noch genug Platz für eigene Inhalte.
Um einen Wiedererkennungswert der Kämpfe zu schaffen, die wir in unseren Gegenden führen, schlagen wir darum vor das Logo der Kampagne »Nationalismus ist keine Alternative!« zu verwenden. Um den dezentralen Protest gegen die AfD voranzubringen ist es wichtig, dass wir auf Techniken, Texte und Aktionsformen aus andern Bundesländern zurückgreifen können. So sparen wir Zeit und müssen das Rad nicht immer neu erfinden. Zudem bestärken wir uns gegenseitig, in dem wir uns auf einander auch in der kleinteiligen Praxis beziehen.
Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!
Rassisten und Sozialchauvinisten aus der Deckung holen!
















