Weißensee: Im Gedenken an Jürgen Kuczynski
Am Mittwoch, den 02.09.2015 wurde nach langen Verhandlungen und Debatten eine Gedenktafel für Jürgen Kuczynski am Frei-Zeit-Haus Weißensee in der Pistoriusstraße eingeweiht. Gleichzeitig wurde der neben gelegene Platz vom Park am Kreuzpfuhl in Jürgen-Kuczynski-Park umbenannt. Die Gedenktafel wurde nach Reden von Jens-Holger Kirchner (Grüne) und Torsten Kühne (CDU) eingeweiht. Diese wurden nicht Müde auf Kuczynski’s ach so unreflektierte Rolle in der DDR einzugehen und versuchten mit der Begründung, dass doch keine Biographie widerspruchsfrei, ihren eigenen scheinbaren Widerwillen für die Umbenennung zu kaschieren. Wenig beliebt machten sich Beide vor allem bei dem Wort SED-Diktatur. Auf seine Rolle als aktiver Antifaschist und KPD-Mitglied während des deutschen Faschismus wurde dabei lediglich nebenbei eingegangen. Nur dem langem Durchhaltevermögen der Initiativgruppe „Pankow ehrt Kuczynski“ ist es zu verdanken, dass heute der Platz seinen Namen trägt. Ursprünglich sollte der heutige Antonplatz Süd seinen Namen erhalten, dies scheiterte jedoch vor allem am Widerstand der CDU. Nach der Enthüllung fand im Frei-Zeit-Haus Weißensee noch eine Gedenkveranstaltung statt. Neben verschiedenen Redebeiträgen, kam auch ehemalige Wegbegleiter*innen von ihm zu Wort. Auch wir haben in diesem Rahmen einen Redebeitrag gehalten, welchen wir hier demnächst veröffentlichen werden.
In der Ausgabe vom Fr, 04.09.2015 der linken Tageszeitung Junge Welt sind drei Artikel zu Jürgen Kuczynski erschienen, die wir hier im folgenden dokumentieren möchten.
Weitere Artikel zu Jürgen Kuczynski auf www.antifa-nordost.org:
– Gedenken in Weißensee: Pankow ehrt Kuczynski
– Spendenaufruf vom VVN-BdA: Pankow ehrt Jürgen Kuczynski
Downloads:
– Einladung: Platzeinweihung (BA Pankow)
– Unser Blatt – Januar 2015 (VVN-BdA)
Weitere Artikel:
– Pankow ehrt Jürgen Kuczynski (Die.Linke Pankow)

















