Bericht & Fotos – Wedding: Kiezbankett: Selbstorganisierung gegen Entmietungen und soziale Ausgrenzung

kiezbankett_wedding_aug2015_01Kiezbankett: Selbstorganisierung gegen Entmietungen und soziale Ausgrenzung

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Letzten Freitag veranstalteten wir ein Kiezbankett in der Buttmannstraße in Berlin Wedding. Anlass gab die vor gut einem Jahr vollzogene Zwangsräumung von Tina S.. Über 40 Jahre lebte sie in ihrer Wohnung, die sich in der Buttmannstraße 18 befand. Das Jobcenter hatte damals die Miete zu spät überwiesen. Jetzt wird die Wohnung für mehr als das Doppelte wieder vermietet. Wir haben keinen Bock, dass Menschen gegen ihren Willen aus ihrem Kiez verdrängt werden und andere daran verdienen.

Zusammengekommen sind ab 17 Uhr nette, interessierte Menschen aus der Nachbarschaft sowie Genoss*innen von „Zwangsräumung Verhindern“. In spannenden Gesprächen gab es regen Austausch über die Wohnungslage vor Ort, über Perspektiven der Organisierung sowie Strategien im Umgang mit Mieterhöhung und ihren Folgen – bis spät in die Nacht hinein.

Durch ein Fensterkino gab es Videos und Mitschnitte von vergangenen Zwangsräumungen ebenso wie Videoschnipsel der diesjährigen Antikapitalistischen Demonstration „Organize“. Für einige Stunden entstand so ein solidarischer Raum im Kiez, den wir alle zusammen gestalteten. Read the rest of this entry »

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Indymedia: [B] Weitere Aktionen gegen die Lichtenberger AfD-Kneipe „Zum Bären“

afd_kneipe_lichtenberg01[B] Weitere Aktionen gegen die Lichtenberger AfD-Kneipe „Zum Bären“

Nach der Öffentlichmachung der Kneipe „Zum Bären“, die von der Berlin-Lichtenberger „Alternative für Deutschland“ für ihren monatlichen Stammtisch genutzt wird, gab es weitere Aktionen im Umfeld der Kneipe. So wurden mehrere hundert Schnipsel mit antirassistischen Parolen breitflächig auf dem Kneipengelände und drumherum geworfen. Mit einem Flyer, der in den umliegenden Häusern gesteckt wurde, wurden die Anwohner über das Treiben im „Bären“ informiert. Kein Fußbreit der AfD!

Immer am 2. Dienstag im Monat treffen sich 5-10 Aktivisten der AfD in dem Restaurant am Tierpark. Sie machen das in enger Absprache mit dem Wirt des Restaurants, der über die politische Ausrichtung seiner Gäste informiert ist und ihnen auch mit Technik aushilft, falls sie benötigt wird.

Die AfD ist nicht irgendeine Partei. Sie verschiebt mit ihrer Propaganda gesellschaftliche Diskurse nach rechts und macht Rassismus und Nationalismus breiter diskusfähig. Das war unter dem alten Parteivorstand so und wird sich unter dem neuen nicht anders. Read the rest of this entry »

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Bericht & Fotos – Weißensee: 200 Menschen auf der Straße gegen rassistische Übegriffe

Weißensee: 200 Menschen auf der Straße gegen rassistische Übegriffe

Entlang der Straßenbahnlinie M4 (Buschallee/Hansastraße) kommt es in letzter Zeit vermehrt zu rassistisch motivierten Übergriffen. Allein von Mitte Mai bis Mitte Juli waren es insgesamt drei an der Zahl.

  • 17. Mai 2015: zwei Menschen werden an einer Straßenbahnhaltestelle in der Buschallee von einer Person rassistisch beleidigt und angegriffen. | Info (Tagesspeigel)
  • 01.Juli 2015: Eine Familie wird aus dem „Café By Albert“ von zwei Gästen angegriffen. | Info (Tagesspiegel)
  • 19. Juli 2015: Eine schwangere Person aus Polen wird in der Straßenbahnlinie M4 zwischen den Haltestellen Feldtmannstraße und Malchower Weg beleidigt, bespuckt und nach dem Aussteigen erneut vom Täter angegriffen. | Info (Berliner Kurier)

Aus diesem Anlass riefen antifaschistsiche Gruppen für den 23. Juli zu einer Demonstration auf, an der sich rund 200 Menschen beteiligten. Im Vorfeld der Demonstration kam es zu mehreren rassistischen Äußerungen aus dem „Café By Albert“ in der Buschallee 30. Read the rest of this entry »

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Im Gedenken an Dilsoz Bahar / Kevin Jochim

dilsoz_baharIm Gedenken an Dilsoz Bahar / Kevin Jochim

Texte:
ISKU: „Die Idee des demokratischen Konföderalismus gab mir neue Hoffnung …“
ISKU: „Ich bin stolz auf meinen Sohn“
Young Struggle: Aufruf zur Solidarität! Kevin Jochim wird in unserem Kampf weiterleben
[ALI]: Zum Tod von Dilsoz Bahar, Kevin Jochim
Revolutionäre Aktion Stuttgart: Gedenken wir Kevin Jochim/ Dilsoz Bahar diesen Samstag – gemeinsame Autofahrt aus Stuttgart!

Videos:
Şehîd Dilsoz Bahar
Interview mit Dilsoz Bahar (Kevin Jochim)

Kevin Jochim, in Kurdistan lebte er mit dem Namen Dilsoz Bahar, hat sich im November 2012 den Volksverteidigungseinheiten YPG angeschlossen. Ihn hat die Revolution von Rojava, die Selbstorganisierung der Gesellschaft und das entschlossene Leben der Menschen mobilisiert. Er selbst sagte in einem Video, dass die Idee des demokratischen Konföderalismus ihm eine neue Hoffnung geben konnte.

Jetzt erreichte uns die bittere Nachricht, das Dilsoz Bahar in Rojava von den Terrorbanden des Islamischen Staats getötet worden ist. In der Nacht des 6. Juli 2015 verloren er und 5 weitere Freunde bei einem Angriff des IS im Kanton Cizîrê im Dorf Şergirat im Kreis Silûk ihr Leben.

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Mitschnitt: Veranstaltung „Der französische Rechtsruck“

Audio-Version der Infoveranstaltung vom 04.07.2015 mit Bernard Schmid zum Thema Rechtsruck in Frankreich und Entwicklung des Front National seit seiner Entstehung in der BAIZ im Prenzlauer Berg.

Referent: Bernard Schmid (Jurist und freier Journalist aus Paris)
Mehr Infos: Une vie de lutte & North-East Antifascists [NEA]
Veranstaltungsankündigung: „Der Mord an Clément Méric und der (französische) Rechtsruck“

Info-Veranstaltung – Der französische Rechtsruck by Antifa Nordost on Mixcloud

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Antirassistische Massenzeitung in Buch und Karow gesteckt

buch_aktuellAntirassistische Massenzeitung in Buch und Karow gesteckt

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Am vergangenen Donnerstag wurde in Buch und Karow an alle Haushalte ein Zeitungseinleger mit dem Titel „Buch aktuell“ verteilt. Dieses achtseitige Heft wurde von Antirassist*innen und Antifaschist*innen aus dem Bezirk produziert und enthält Informationen zur Situation von Flüchtlingen im Bezirk, zu den rassistischen Mobilisierungen in Buch und zu Möglichkeiten für Nachbar*innen in der Willkommensarbeit für die demnächst in Buch ankommenden Flüchtlinge aktiv zu werden.

Wir hoffen, dass das Heft ein Anstoß zur solidarischen Diskussion im Bezirk ist. Es ist hier digital nachzulesen.

Quelle: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net/595/antirassistische-massenzeitung-in-buch-gesteckt/

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09. September: Demo gegen die Massaker in Kurdistan

demo_angriff_pkk_nordirakEdi Bese!
Stoppt die rassistischen Angriffe und den Staatsterror der AKP gegen Kurd*innen

Demo:
Mi, 09.09.2015 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Hermannplatz (Neukölln)

Mehr Infos: Neue antikapitalistische Organisation (NaO)
Material: [Banner]

Gestern wütete in grossen Teilen der Türkei ein nationalistischer Mob und griff Büros der linken & prokurdischen HDP, kurdische Geschäfte und Zivilisten an. Zeitgleich intensiviert die türkische Armee ihre Attacken auf die kurdische Bevölkerung und ihre Selbstverteidigungsstrukturen wie in der kurdischen Stadt Cizre. Auch die Bombardierung von vermeintlichen PKK-Stellungen im Nordirak durch die türkische Luftwaffe geht weiter. Aus Protest gegen die rassistischen Angriffe auf Kurd*innen in den vergangenen Tagen und den Staatsterror der AKP-Regierung gegen linke Kräfte und die kurdische Befreiungsbewegung rufen wir gemeinsam mit unseren kurdischen Genoss*innen zu einer internationalistischen Demonstration heute um 18:00 Uhr am U-Bahnhof Hermannplatz auf.

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7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow

baergida pberg webMo. 7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow

Für Montag planen Neonazis des Berliner PEGIDA-Ablegers einen „geheimen“ Aufmarsch in Prenzlauer Berg. Für den selben Tag ruft die NPD zu einer Kundgebung in Pankow auf.

Antifa-Demo:
Mo, 07.09.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg (Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Blockade des Hauptbahnhofes:
Mo, 07.09.2015 | 18:30 Uhr | Hauptbahnhof (Washingtonplatz / Tiergarten)
Veranstalter*innen: Bündnis #NoBärgida

Vortreff gegen Spontanaufmärsche:
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Alexanderplatz (Weltzeituhr /Mitte)

Am 7. September ruft der Berliner PEGIDA-Ableger BärGiDa erneut zu einem rassistischen Aufmarsch um 18.30Uhr vom Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor auf. Der rechte Aufzug konnte vergangenen Montag seit langem wieder blockiert werden. Um eine erneute Niederlage zu vermeiden, kündigen Teile des BärGiDa-Bündnisses an, am Spontanaufmärsche durchzuführen. Auf der Facebookseite „Wir Für Berlin & Wir Für Deutschland“ heißt es Wir werden geschlossen am Montag Bärgida verlassen nah ihrer Kundgebung am Hbf!“.
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7. September: Aktionen gegen die NPD in Blankenburg und BÄRGIDA

banner_npd_baergida_pankowAm 7. September auf die Straße – Gegen NPD und BÄRGIDA!

Antifa-Demo gegen NPD-Kundgebung:
Mo, 07.09.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg (Weißensee)

Vortreffpunkt für Aktionen gegen BÄRGIDA:
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Alexanderplatz / Weltzeituhr (Mitte)

Material: [Banner] | [Karte Blankenburg]
Mehr Infos zu BÄRGIDA: Antifa Koordination (AK 36)

Für Montag mobilisiert die NPD in den Pankower Stadtteil Blankenburg. Anlass ihrer Kundgebung sind laut ihrer eigenen Aussage in Blankenburg lebende Roma. Als vermeintlich nicht-Deutsche in Blankenburg aufzufallen, ist aufgrund der wenigen Migrant*innen im Stadtteil allerdings keine große Kunst. Für die Nazipartei ist die Anwesenheit einiger Roma jedoch Grund genug in „Überfremdungs“-Paranoia zu verfallen. Mit der Veröffentlichung von Facebook und Handy-Nachrichten über vermeintlich „kriminelle Roma“ schafft sich die Pankower NPD die Fakten, um zu tun, was sie immer tut: rassistisch zu hetzen.

Später am selben Tag marschiert auch das Konglomerat aus „Die Identitären“, Pro Deutschland und rechten „Hooligans“ erneut im Berliner Stadtzentrum auf. Der wöchentlich stattfindenede BärGiDa-Aufmarsch konnte letzte Woche im Hauptbahnhof erstmalig von Gegenprotestant*innen umzingelt und damit blockiert werden. Das Bündnis #NoBärgida ruft für Montag erneut zur Blockade des Hauptbahnhofes auf. Wenn BärGiDa wiederholt ausgebremst wird, könnte dies ihren wöchentlich Aufmarsch deutlich unattraktiver machen und somit die Zahl der Teilnehmenden reduzieren. Um eine erneute Schlappe zu umgehen, kündigt BärGiDa für den 7. September an, Spontanaufmärsche durchzuführen. Bereits Ende Juli war es ihnen gelungen, aufgrund des geringen Gegenprotestes einen Aufmarsch nach Friedrichshain durchzuführen. Es ist darum davon auszugehen, dass den Nazis wieder eine Geheimroute durch die Berliner Schweine in Uniform ermöglicht wird.

Ob BärGiDa oder NPD – dem Vorhaben, das vorherrschende rassistische Klima in der Gesellschaft öffentlich weiter zu befeuern, muss Einhalt geboten werden. Die Bilder brennender Asylunterkünfte und rassistischer Bürgermobs verlangen nach Gegenwehr. Fangen wir am 7. September vor der eigenen Haustür damit an. Wir werden euch am Tag selbst mit News über @antifanordost und dem Hashtag #nobaergida versorgen.

Faschisten bekämpfen – Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!
Mobilisiert eure Freund*innen und euer Umfeld!
Organisiert euch in Bezugsgruppen!

North-East Antifascists [NEA] – September 2015

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Gedenken in Weißensee: Pankow ehrt Kuczynski

vvn_kuczynski_gedenkenPankow ehrt Kuczynski

Gedenken und Einweihung einer Gedenktafel
Mi, 02.09.2015 | 17:00 Uhr | Pistoriusstraße/Woelckpromenade (Weißensee)

Veranstalter*innen: Initiativgruppe „Pankow ehrt Kuczynski“
Spendenaufruf: Spendenaufruf vom VVN-BdA: Pankow ehrt Jürgen Kuczynski
Download: Berliner VVN-BdA: Unser Blatt – Januar 2015

Der international anerkannte Wirtschaftswissenschaftler und Antifaschist Jürgen Kuczynski wird in Weißensee öffentlich geehrt. Die nahe seiner ehemaligen Wohnung gelegenen Grünfläche am Kreuzpfuhl – in der Nähe des Frei-Zeit Hauses Weißensee Pistoriusstr. 23 – erhält den Namen “Jürgen – Kuczynski -Park”. Nach der Platzbenennung wird eine Gedenktafel am Freizeithaus enthüllt. Anschließend findet ab 18:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Freizeithaus statt.

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