Kategoriearchiv: Film

Tresen mit Dokumentation: Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp

21.02.2026 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19:30 Uhr | Start des Films: 20 Uhr

Am 19.09 ist wieder Antifa-Tresen im Bandito Rosso. Wie immer mit günstigen Getränken und der Möglichkeit sich mit Antifas aus Nordostberlin auszutauschen. Diesmal schauen wir im großen Raum die Doku „Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp“. Wer keine Lust auf den Film hat: im Nebenraum läuft weiterhin der Tresenbetrieb.

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Filmvorführung: »Brucia ancora dentro«

Zwanzig Jahre nach der Schwarzen Nacht in Mailand, mit Dax in unseren Herzen
Vent’anni dalla Notte Nera di Milano, con Dax nel cuore
Twenty years after Milan’s black night, with Dax in our hearts

Dokumentarfilm über Davide »Dax« Cesare, der am 16. März 2003 von Nazis ermordet wurde.
Film documentario su Davide »Dax« Cesare, assassinato dai nazisti il 16 marzo 2003.
Film documentary about Davide »Dax« Cesare, who was murdered by Nazis on March 16, 2003.

23.7.2023 | Berlin

Uhrzeit / Ora / Time:
open doors: 19.30 / podium: 20.00 / start: 21.45

Location / Luogo:
Mensch Meier (Garten) Storkower Str. 121, 10407 Berlin

Anreise / Arrivo / Arrival:
S-Bhf. Storkower Str. (S 41, S42, S8, S85)

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Gedenken an die Befreiung Weißensees vom deutschen Faschismus

Gedenken an die Befreiung Weißensees vom deutschen Faschismus
Gedenkrundgang und Film
So, 23. April 2023

14:00 Uhr:
Antifaschistischer Rundgang auf dem jüdischen Friedhof
Treffpunkt: vorm Jüdischen Friedhof Weißensee, auf dem Markus-Reich-Platz
Veranstalter*innen: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
(Hinweis: männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen, man kann sie vor Ort ausleihen)
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Film & Gedenkbild: »Sad But True – In Erinnerung an unseren Freund Ivan«

Mi. 16.11.2022
19:00 Uhr: Gemeinsames Foto vor Gedenkgraffiti
20:00: Filmstart
den ganzen Abend: Punkrocktresen
Bunte Kuh | Bernkastelerstr. 78 (Weißsee)

Zu Gast: eine russische Genossin aus Ivan Khuturoskoys ehemaligem Umfeld

Specials: Solibowle und linke Punkmusik aus Russland

Organisation: Punk-Tresen der Bunten Kuh

Am 16.11. 2009 wurde Ivan »Vanya« Khutorskoy im Treppenhaus zu seiner Wohnung von einem Neonazi erschossen. Als »Bonecrusher« war er in der Moskauer Antifa-Szene bekannt und schützt in seiner Rolle als antifaschistischer Security, Punk- und Hardcore-Shows vor Naziangriffen.

Der Film ist ein Porträt einiger Freunde über Ivan selbst und ein Bericht über seine Ermordung. Er erzählt jedoch nicht nur über den Verlust eines Freundes und Genossen, sondern gibt auch einen Einblick in die Situation des Moskauer Punk-Untergrunds der 2000er-Jahre und die Bedingungen, unter denen die antifaschistische Bewegung in Russland in dieser Zeit agierte.

»Sad But True« zeigt dies durch das Prisma der traurigen Geschichte eines Einzelnen, die für das Schicksal von Vielen steht, die ihren Einsatz für die Bewegung mit dem Leben bezahlen mussten. Doch Ivans Geschichte steht auch für alle, die trotz dieser Bedrohung an ihre Ideale und Ziele glauben und eine neue Szene aufgebaut haben. So ist Sad But True sowohl ein Film über den Kampf für den Antifaschismus unter lebensbedrohlichen Umständen, als auch über die Entstehung einer wehrhaften, politischen und positiven Punk-Subkultur in Russland.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Silvio Meier-Gedenkens am 21.11. und der „Fight Back“-Antifa-Demo am 26.11. statt.

Film: Mölln 1992 – »Der Zweite Anschlag«

Mo. 14.11.2022
19:30 Uhr | BAIZ | Schönhauser Allee 26A (Prenzlauer Berg)

Organisation: Niemand ist vergessen

Mölln 1992 – »Der Zweite Anschlag«
Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.
Dokumentarfilm | Deutschland, 2018 | 62min. | Regie: Mala Reinhardt
Sprache: Deutsch und Türkisch mit englischen Untertiteln

»Der zweite Anschlag« erinnert an rassistische Gewalt in Deutschland seit den 1980er Jahren aus einer bislang vernachlässigten Perspektive: Jener der Verwandten, Betroffenen und Überlebenden. Für sie kommt das Nicht-Gehört-Werden von Seiten der Gesellschaft und der Behörden nach dem eigentlichen Gewaltakt einem „zweiten Anschlag“ gleich. Der Film zeigt ihre Bewältigungsstrategien, die gegenseitige Solidarität und Unterstützung und ihren Widerstand gegen das Vergessen.

Das Haus von Ibrahim Arslans Familie wurde 1992 durch einen rassistischen Brandanschlag zerstört – seine Großmutter, Mutter und Schwester starben dabei. Um nicht in einer Asylunterkunft zu landen, bezog der restliche Teil der Familie das Haus nach dessen Sanierung neu. Für Ibrahim Arslan bedeutet das, täglich an den Verlust seiner Lieben erinnern zu werden. Nun erinnert zwar eine Plakette an der Hauswand an den Anschlag, aber zu den offiziellen Gedenkveranstaltungen wird er, der inzwischen in Schulen als Zeitzeuge spricht, nach wie vor nicht eingeladen.
Dieselbe bittere Erkenntnis zog die in den 1980ern als Vertragsarbeiterin in die DDR eingewanderte Vietnamesin Mai Phương Kollath nach dem Brandanschlag auf die Unterkunft ihrer vietnamesischen Kolleg*innen 1992 in Rostock-Lichtenhagen. Um die Verstorbenen wie auch ihre eigenen Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, erhebt sie ihre Stimme und spielt Theater am Maxim-Gorki Theater in Berlin: »Ich will den Leuten da draußen sagen, was es mit mir macht. Und ich lass mich nicht fertig machen.«
Vor neutralem Hintergrund kommen die Betroffenen in Mala Reinhardts Dokumentarfilm zu Wort. Sie alle eint die Wut über die unzureichende Aufklärung der rassistisch motivierten Angriffe, die versagende politische Unterstützung und das Bedürfnis, das Trauma auf eine bestimmte Art und Weise zu verarbeiten und hörbar zu machen. Viele der Interviewten engagieren sich in der selbstorganisierten Initiative »NSU-Komplex auflösen«, die organische Anklage gegen die Täter erheben will, an einer würdigen Erinnerungskultur arbeitet und für eine Sichtbarmachung von einheitlichem Rassismus auftritt. Auf das der zweite Anschlag endlich aufhört.

Es wird am Jahrestag des Mölln-Anschlages eine Busanreise zum Gedenken in Mölln geben. Der Bus fährt am 23.11. um 9:00 Uhr vom Ostkreuz. Tickets gibt es für 10 Euro in den Buchläden OH21 und Schwankende Weltkugel.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Silvio Meier-Gedenkens am 21.11. und der „Fight Back“-Antifa-Demo am 26.11. statt.

Linkes Sommerkino: »Bruderland ist abgebrannt«

»Bruderland ist abgebrannt«

Open-Air-Kino & Diskussion:
Mi, 17.08.2022 | 19.30 Uhr (Diskussion), 19:00 Uhr (Einlass), 21:45 Uhr (Filmbeginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Eintritt: frei

Podium mit:
– Gedenkinitaitive für Nguyễn Văn Tú (Berlin-Marzahn)
– Gedenkinitaitive für Phan Văn Toản (Fredersdorf, Brandenburg)
– Niemand ist vergessen!
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Am 27. August 2022 findet anlässlich des 30. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen eine überregionale Demo statt. Aus Berlin gibt einen Zutreffpunkt: Sa. 27.08.2022 / 08:00 Uhr (pünktlich) / Südkreuz (Gleis 6)
Weitere Infos erhaltet ihr auch bei der Veranstaltung.

Material: [Webbanner bunt] | [Plakat (A4, bunt)] | [Plakat (A4, sw)] | [Flyer (A5, bunt)] | [Flyer (A5,sw)] | [Flyerkopiervorlage (A5, sw)]

Sprachversion: deutsch (Originalversion)
Regie: Angelika Nguyen, 1991

Mit dem Zusammenbruch der DDR verlieren die Verträge, welche die Arbeits- und Lebensgrundlagen der Vertragsarbeiter*innen aus anderen sozialistischen Staaten definierten, schlagartig ihre Gültigkeit. 16.000 vietnamesische Arbeiter*innen leben 1989 in Ostdeutschland. Die Umbrüche rund um den Mauerfall zwangen viele von ihnen zur Rückreise oder in die Arbeitslosigkeit. Über die Hälfte ihres Arbeitslosengeldes geht für die Miete ihrer Wohnheimplätze drauf. Der Rest reicht kaum zum Leben. Diese Wohnsituation, in der Familien auf engstem Raum leben müssen, entspricht der Aufforderung der Institutionen an die Vietnames*innen, zu gehen. Wer noch einen Job, beispielsweise in der Textilbranche, hat, wird immer schlechter bezahlt. Vietnames*innen werden nun von ihren ehemaligen Arbeitskolleg*innen als Lohndrücker*innen und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt angesehen. Immer offener schlägt ihnen im Alltag Rassismus entgegen. »Bruderland ist abgebrannt« schildert die Erfahrungen von Zukunftsangst und Alltagsrassismus in den Umbrüchen nach dem Mauerfall aus der Sicht der vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen.

In diesem August jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 30. Mal. Im Bezug auf die mediale Berichterstattung zu diesem Thema würden wir uns gern positiv überraschen lassen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie sich in Bildern des brennenden Vertragsarbeiterheims erschöpfen wird. Mit der Vorführung von »Bruderland ist abgebrannt« wollen wir den Erzählungen vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen auf die Situation nach dem Mauerfall Raum geben.

Vor dem Film planen wir eine Podiumsdiskussion über die rassistischen Zustände Anfang der 90er.

Open-Air-Kino in der Freilichtbühne Weißensee: EL ENTUSIASMO

EL ENTUSIASMO

Open-Air-Kino:
Mi. 22.06.2022 | 21:45 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 10 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Sabcat Media in Kooperation mit [NEA], FAU & Freilichtbühne Weißensee
Gäste: Regisseur Luis E. Herrero & Produzent Javier Rueda

[Trailer]

Wir sind als North-East Antifascists [NEA] mit einem Info-Stand vor Ort.

Ein Dokumentarfilm von Luis E. Herrero, Spanien 2018, 80 min, HD, Spanisch/Katalanisch mit deutschen Untertiteln, FSK: noch offen

1975 starb Europas letzter faschistischer Diktator: Francisco Franco. Sein Tod machte in Spanien den Weg frei für eine aufbegehrende Jugend, die vieles nachzuholen hatte. Aber auch die exilierten Kämpfer aus dem Spanischen Bürgerkrieg kehrten zurück. In dieser Phase der sogenannten Transición, dem Übergang von der Diktatur zur bürgerlichen Demokratie, schien alles möglich – selbst der Traum, die Revolution von 1936 zu beenden. Der Film legt den Fokus auf Francos erbittertsten Gegner: die Anarchisten und Syndikalisten. Ihre Organisation, die Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), bis zum Sieg Francos ein entscheidender Faktor in der spanischen Gesellschaft, erlebte eine Renaissance. In nur zwei Jahren wurde aus einer klandestinen Untergrund-Organisation wieder eine Massenbewegung. Sie organisierte Versammlungen mit hunderttausenden Teilnehmern, Libertäre Tage, Streiks und Widerstand gegen den neuen liberalen Kapitalismus. Schnell zerrieb sich dieser Aufbruch allerdings nicht nur in internen Konflikten, sondern wurde auch massiv durch geheimdienstliche Interventionen sabotiert. »El Entusiasmo« ist auch die Geschichte einer Niederlage.

Liberationweeks 2022: Auswertung & Foto-Dokumentation

Liberationsweeks 2022 – Gedenken an die Befreiung unter schwierigen Vorzeichen

Vom 6. April bis 8. Mai 2022 organisierten wir mit weiteren Gruppen die jährlichen Liberationweeks im Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins vom Faschismus. Wie jedes Jahr haben wir dabei einen inhaltlichen Schwerpunkt gelegt, dieses Jahr war es der antifaschistische Widerstand in Spanien. Durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine hat sich jedoch hier die innen- und außenpolitische Debatte stark verändert und verschärft. Dies hat uns dazu veranlasst einen längeren Auswertungstext zu verfassen, indem wir den Kampf um das antifaschistische Gedenken einbetten und in diesem Kontext diskutieren wollen. Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle Fotos, Videos und Redebeiträge von den Aktionen.

Auswertungs- & Diskussionstext:

Als wir zum Anfang des Jahres die Liberationweeks geplant haben, rechneten wir noch nicht mit der realen Umsetzung eines Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine. Wie fast jedes Jahr wollten wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Wir verstehen uns als internationalistische Gruppe, was für uns auch heißt, uns global mit der Erinnerungspolitik und Kultur auseinanderzusetzen und diese auch hier sichtbarer zu machen. Dieses Jahr sollte es einerseits die Fortsetzung der Gedenk-Kampagne „Frauen im Widerstand“ geben, andererseits wollten wir an den antifaschistischen Widerstand während des Spanischen Bürgerkriegs erinnern. Das Projekt F*ANTIFA/36-39, ein Kartenspiel mit Verweis auf Biographien von Frauen im Widerstand gegen den spanischen Faschismus, war ebenfalls gerade angelaufen und stellte somit eine ideale Schnittmenge dar. Warum wir letztendlich an dem Thema festhielten, werden wir später noch besprechen.

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Liberationweeks 2022: Muerte al fascismo – Tod dem Faschismus

Liberationweeks 2022:
Muerte al fascismo – Tod dem Faschismus
Im Gedenken an die Befreiung von Nord-Ost-Berlin und an den antifaschistischen Widerstand in Spanien

Gedenken: Geburtstag von Ernst Thälmann
Sa. 16.04.2022 | 10:00 Uhr | Thälmann-Denkmal (S-Bahnhof Greifswalder Straße / Prenzlauer Berg)

Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins
Fr. 22.04.2022 | 17:00 Uhr | Antifaschistisches Denkmal am Weißen See (Berliner Allee 125 / Weißensee)

Open-Air-Kino: Contrahistoria – Geschichte von Unten
Fr. 22.04.2022 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Gedenken an den Interbrigadist Walter Runge
Sa. 23.04.2022 | 18:00 Uhr | Berliner Allee 217 (Weißensee)

Antifa-Tresen Nord-Ost: Infoveranstaltung: F*ANTIFA/36-39
Sa. 23.04.2022 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Gedenken an Else Jahn
Di. 26.04.2022 | 17:00 Uhr | Berliner Allee 23 (Weißensee)

Aktionen vor der BVV-Pankow gegen den Abriss des Thälmann-Denkmals
Mi. 04.05.2022 | 16:30 Uhr | BVV Pankow (Fröbelstraße 17 / Prenzlauer Berg)

Antifaschistisches Konzert
Sa. 07.05.2022 | 17:00 Uhr|  Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

8. Mai – Gedenken an die Befreiung
So. 08.05.2022 | 14:00 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal Buch (Wiltbergstraße / Pankow)

¡No pasaran! – Film-Reihe im Gedenken an den antifaschistischen Widerstand in Spanien
06.04.2022 | 13.04.2022 | 27.04.2022 | 19:00 Uhr | BAIZ

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Unterstützer*innen

[Plakat] | [Flyer] | [Film-Heft] | [Banner: Gedenken] | [Banner: Contrahistoria] | [Banner: Else Jahn] | [Banner: Thälmann] | [Banner: Konzert #1 | #2 | #3 | #4] | [Aufruf: 8. Mai] | [Banner: 8. Mai #1 | #2 | #3 | #4]

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