Schlagwortarchiv: Gedenken

Soli-Party für Left Report und das Filmprojekt „Contrahistoria“

Fieste „Contrahistoria“

Soli-Party, Reisebericht & Soli-Stuff:
Sa, 16.06.2018 | 20:00 Uhr | Syndikat (Weisestraße 56 / Neukölln)

Veranstalter*innen: Left Report

Veranstaltung: 20:00 Uhr
– Reisebericht und Videos zum Gedenken an Clément Méric

Party: 22:00 Uhr
– Lucha Amada (Latin-SKA, Punky Reggae, Patchanka-Sounds)
– North Korean Rude Boys & Girls feat. DJ Hölzi (Rocksteady & Northern Soul)
– DJ Anartxo (Rock radikal Vasco & SKA-Punk von der Iberischen Halbinsel)

Soli-Shirts: Packt Kohle ein, es gibt Soli-Shirt’s! Neben Infostuff, Veranstaltung und Party, gibt es auch Shirt’s aus Catalunya. [Motive]

Flyer: [Front] [Back]

Left Report ist ein linkes Medienkollektiv aus Berlin mit dem Schwerpunkt auf der Dokumentation sozialer und antifaschistischer Proteste und dem media producing zu den Themen Antifaschismus, Internationalismus, Gedenkpolitik und lokale Kämpfe.
Derzeit arbeiten wir neben vielen kleineren Projekten an einem Film über das Gedenken an den vor 10 Jahren ermordeten Antifaschisten Carlos Palomino, Repression, Faschismus und linke Gegenbewegungen in „Spanien“.

Unsere Videos, Bilder und Texte stellen wir grundsätzlich frei unter CC-Lizenzen zur Verfügung. Die Medienarbeit verursacht allerdings Kosten – für technisches Equipment, Reisen, Übersetzungsarbeiten etc., die wir u.a. mit dieser Soliparty decken wollen.

Der Soli-Abend beginnt mit einer Infoveranstaltung, bei der wir euch einen Überblick über das Gedenken an Clément Méric, der 2013 von Nazis erschlagen wurde, geben wollen. Dabei wird es einen Reisebericht über das diesjährige Clément-Gedenken in Paris zu seinem 5. Todestag, an dem wir teilgenommen haben, geben und wir werden Bilder und Videos vergangener Gedenk-Aktionen zeigen. Danach beginnt die Party mit großartiger Musik, Cocktails, jeder Menge Infostuff und Soli-Shirts.

Kommt vorbei, euer Left Report-Team!

Demo in Pankow-Buch: Niemand ist vergessen! – In Gedenken an Dieter Eich

Niemand ist vergessen!
In Gedenken an Dieter Eich – Im Mai 2000 von Nazis in Berlin-Buch ermordet

Antifa-Demo:
Mi, 23.05.2018 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)
Vortreffpunkt: 16:00 Uhr | S-Bahnhof Gesundbrunnen | Gleis: 4

Veranstalter*innen: Bündnis: „Niemand ist vergessen!“

Material: [Plakat] | [Banner]

Weitere Artikel:
– [Left Report] Dieter Eich: Späte Anerkennung für einen rechten Mord

Presse:
– Neun statt zwei (Neues Deutschland / 08.05.2018)

Der Mord an Dieter Eich – Was ist passiert?
In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000 feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie »einen Assi zu klatschen« und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, der im selben Aufgang wohnte. Später gingen sie ein weiteres Mal in seine Wohnung und erstachen ihn, damit er sie nicht anzeigen konnte. Die Täter wurden zwar gefasst und bekamen Haftstrafen, aber das macht Dieter Eich nicht wieder lebendig.

»Unwertes Leben« gibt es nicht
Rechte behaupten oft von sich, für sozial schwache Deutsche einzustehen. Die Realität sieht anders aus: Dieter Eich musste sterben, weil er aufgrund seiner Erwerbslosigkeit und seiner Alkoholkrankheit nicht in das rechte Weltbild seiner Mörder passte. Dem Mord lag die nationalsozialistische Vorstellung von »wertem« und »unwertem« Leben zugrunde. Die zahlreichen Angriffe auf Wohnungslose zeigen, dass nicht nur rechte Schläger ihre Opfer aufgrund von Schwäche und »geringer Leistungsfähigkeit« angreifen. Die Täter unterscheiden sich, ihre Motive sind jedoch dieselben. Allein 2017 wurden mindestens 17 obdachlose Menschen umgebracht. Damit starben seit dem Mauerfall insgesamt 505 Wohnungslose durch gewalttätige Übergriffe, in 26 Fällen nachweislich durch Nazis.

Weiterlesen →

8. Mai – Gedenken an die Befreiung in Pankow-Buch

8. Mai 2018 – 73 Jahre Befreiung vom Faschismus

Gedenk-Veranstaltung:
Di, 08.05.2018 | 17:30 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8-10 / Pankow)
Vortreffpunkt: 17:00 Uhr | S-Bahnhof Pankow

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], VVN-BdA Pankow & DIE LINKE Pankow

Material: [Aufruf] | [Banner] | [Zeitungsanzeige]

Presse:
– »Die Polizei lässt sich an der Nase herumführen« (Junge Welt / 07.05.2018)

Programm:
Eröffnungsrede: Bezirksbürgermeister Sören Benn anschließend weitere Redner*innen
Ausstellung: Zur Geschichte der Schönholzer Heide
Diskussion: Zur Befreiung Berlins
Chöre: Erich-Fried-Chor, HardChor-Ella & Ernst-Busch-Chor

Aufruf:

8. Mai 2018 – 73 Jahre Befreiung vom Faschismus

Der 8. Mai steht wie kein anderer Tag für die Befreiung vom und den Kampf gegen Faschismus. Dieses Jahr wird die Befreiung vom Nationalsozialismus 73 Jahre her sein. Wie jedes Jahr möchten wir den Tag zum Anlass nehmen, aller Opfer und Verfolgter des Faschismus würdig zu gedenken, den Befreier*innen zu danken, aber auch, um zu mahnen und dem erneuten Aufkeimen von rechten und rassistischen Kräften gemeinsam entgegenzutreten.

Weiterlesen →

Liberationweeks 2018: Gedenken an die Befreiung Nord-Ost-Berlins

Lang lebe die Befreiung vom deutschen Faschismus

Gedenken an die Befreiung Weißensees:
So, 22.04.2018 | 14:30 Uhr | Antifaschistisches Denkmal am Weißensee (Berliner Allee 125 / Weißensee)
Veranstalter*innen: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen, DKP Pankow, North-East Antifascists [NEA] & Bildungsverein am Kreuzpfuhl e.V.

Gedenken zum 95. Geburtstag des Widerstandskämpfer Werner Kube:
Di, 24.04.2018 | 17:30 Uhr | Werner-Kube-Straße / Rudolf-Schwarz-Straße (Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & VVN-BdA Prenzlauer Berg

Gedenken an die Befreiung von Pankow-Buch:
Di. 08.05.2018 | 17:30 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8-10 / Pankow)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], VVN-BdA Pankow & DIE LINKE Pankow

Am 22. April befreite die Rote Armee Weißensee von den letzten Verbänden des Volkssturms der Nazis und verhafteten versprengte Wehrmachtssoldaten. Damit begann die Befreiung Nordostberlins und das Ende des Dritten Reiches, welches schlussendlich am 8. Mai mit der vollkommenen Befreiung Berlins besiegelt wurde. Seit 2006 gedenken Antifaschist*innen jährlich der Befreiung des Berliner Nord-Ostens um auch heute an die Notwendigkeit zu erinnern gegen Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft vorzugehen.

Alle Ankündigungstexte:

Weiterlesen →

LL-Demo 2018 – Spendenaufruf: Unsere Solidarität ist gefragt!

Unsere Solidarität ist gefragt!
Berliner Polizei versucht Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu kriminalisieren

Material: [Plakat] | Flyer: [Front / Back]

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, kam es durch die Berliner Polizei mehrfach zu Angriffen auf und Festnahmen von Demonstrationsteilnehmer*innen. Das Demokratische Gesellschaftszentrum der Berliner Kurd*innen NAV-DEM Berlin erklärt dazu: »Wir verurteilen die Repression und die Gewalt der Berliner Polizei! Die Festnahmen, Schikanen und die Brutalität gegenüber vorwiegend kurdischen Jugendlichen auf der Demonstration verdeutlichen, dass die bundesdeutsche Politik und die Berliner Polizei es besonders auf kurdische Aktivistinnen und Aktivisten abgesehen haben.«
Neben dem Angriff, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration und des stillen Gedenkens Genoss*innen durch die Polizei schikaniert. Im Laufe des Gedenkens wurden über den Tag verteilt mindestens 21 Personen kurzeitig festgenommen. Ihnen drohen nun Verfahren wegen unterschiedlicher angeblich begangener Straftaten. Die Politikerin Ulla Jelpke (DIE LINKE) teilt dazu in einer Presseerklärung mit: »Am Sonntag hat die Berliner Polizei die Gedenkdemonstration zum 99. Jahrestag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg angegriffen, mindestens zehn Demonstrationsteilnehmer wurden während und nach der Demonstration fest- oder zur Personalien-Feststellung mitgenommen. Ihnen droht jetzt eine Anzeige, weil sie kleine Papierfahnen der syrisch-kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ sowie Fahnen mit dem Bild des kurdischen Politikers Abdullah Öcalan gezeigt haben sollen«.

Weiterlesen →

Soli-Abend: Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Soli-Abend & Party:
Sa, 07.04.2018 | 19:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Antifaschistischer-internationalistischer Block

Flyer: Farbe: [Front | Back] S/W: [Front | Back]

Buffet (ab 19:00 Uhr):
– Bring & Share

Live-Musik (ab 22:00 Uhr):
– Kurdische Liedermacher*innen

Party (ab 00:00 Uhr):
– DJ Addictet (Punkrock)
– TurnTableTölpelz (Punk & Trash)
– North Korean Rude Boys feat. DJ Hölzi (Ska/Reggae/Rocksteady)

Das Bündnis „Fight & Remember“ lädt zum Soli-Abend. Trotz und gerade wegen der Repression auf der diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration und den fortwährenden Attacken auf Antifaschist*innen und Internationalist*innen, wächst unsere Solidarität.
Angesichts der Festnahmen und Kriminalisierungen durch die Polizei, möchten wir Solidarität gemeinsam leben.

Solidaritäts-Aufruf:

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, ließ es sich die Berliner Polizei nicht nehmen, mehrfach Demonstrationsteilnehmer*innen zu kriminalisieren. Neben dem Angriff auf unseren antifaschistisch-internationalistischen Block, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration Personen grundlos kontrolliert, schikaniert und schließlich kriminalisiert. Dabei kam es auch zu Festnahmen.
Während sich die Berliner Polizei wieder als verlängerter Arm des türkischen Staates verstand und weiterhin zu verstehen scheint, zeigen wir umso entschlossener unsere Solidarität. Unser gemeinsamer Block war ein starkes antifaschistisches und internationalistisches Zeichen. Diese Kooperationen zwischen kurdischen, türkischen und deutschen radikal linken Strukturen werden wir in Zeiten deutsch-türkischer Regierungszusammenarbeit weiter ausbauen. Die fortwährenden Attacken des türkischen Staates mit islamistischen Banden, unterstützt mit deutschen Rüstungsgütern, auf das Kanton Afrin/Efrîn, zeigen erneut die dringende Notwendigkeit internationalistischer Solidarität.

Wir rufen daher zu Spenden auf, um sich gemeinsam gegen Polizeigewalt und daraus resultierende Anzeigen wehren zu können. Wir freuen uns über solidarische Spenden an folgendes Konto:

Rote Hilfe e.V.
GLS-Bank
Konto-Nr.: 4007 238 317
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: LL-Demo2018

Im Namen aller Betroffenen bedanken wir uns!

27.01. in Lichtenberg: Pressemitteilung vom VVN-BdA & Fotos

VVN-BdA: AfD unerwünscht

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten teilte am Montag mit:

»Nein, nein, nein! Kein Auschwitzgedenken mit AfD-Stadtrat in Lichtenberg!« So hatten wir unseren Aufruf zum Protest gegen das Vorhaben des Lichtenberger AfD-Stadtrats Frank Elischewski überschrieben, am 27. Januar, dem Tag der Opfer des Faschismus, als Vertreter des Bezirksamtes einen Kranz an den Gedenkstelen für die Zwangsarbeitslager am Fennpfuhl niederzulegen. Dem Aufruf waren zahlreiche Antifaschisten aus dem Bezirk und ganz Berlin gefolgt.

Als Herr Elischewski mit zwei weiteren AfDlern, einem Kranz des Bezirksamtes und einem Kranz der AfD (!) gegen 11 Uhr auftauchte, waren die Gedenkstelen von Antifaschisten umringt, die dort eine Gedenkveranstaltung abhielten. Es gab kein Durchkommen für Herrn Elischewski.
Der Kranz des Bezirksamts Lichtenberg wurde Stadtrat Elischewski höflich abgenommen und von einem anwesenden Antifaschisten niedergelegt. Der Kranz der AfD-Fraktion wurde wieder mitgenommen. Gute Aktion und würdiges Gedenken in Lichtenberg – wir danken allen anwesenden Antifaschisten!

Presse:
– Linksfraktion will Antrag der AfD nicht mitmachen (Neues Deutschland / 08.02.2018)
– AfD-Kranzniederlegung unerwünscht (Junge Welt / 31.01.2018)

Ankündigung:
27. Januar 2018 – Lichtenberg & Pankow: AfD-Rede verhindern – Befreiung gedenken

Fotos:

Weiterlesen →

Erklärung von NAV-DEM Berlin zu Repressionen im Zuge der LL-Demo 2018

Erklärung von NAV-DEM Berlin zu Repressionen im Zuge der LL-Demo 2018

Am 14. Januar 2018 demonstrierten Tausende in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin. Auch wir als NAV-DEM Berlin (Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden e.V.) und Frauenrat DEST-DAN beteiligten uns an der Demonstration. Wir nahmen die Demonstration als Anlass, um auch an Revolutionärinnen wie Sakine Cansiz zu erinnern, die im Kampf für Frieden, Freiheit und Sozialismus gefallen sind. Zudem wurden im Verlauf der Demonstration hunderte YPG und YPJ-Flaggen von Demonstrierenden gezeigt. Damit wurde ein starkes Zeichen für die Revolution in Rojava gesetzt!
Während und nach der Demonstration kam es bedauerlicherweise seitens der Berliner Polizei zu mehreren, teils äußerst brutalen Repressionen. So wurden mehrere Demonstrierende gewaltsam aus der Demonstration heraus fest genommen. Eine Person wurde verhaftet, da sie eine Flagge des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan getragen hatte.

Eine Gruppe kurdischer Jugendlicher wurde außerdem auf dem Weg nach Hause kurz vor der S-Bahnstation Friedrichsfelde Ost von Zivilpolizisten verfolgt, drangsaliert und von mehreren Mannschaftswagen der Polizei regelrecht gejagt. In diesem Zusammenhang erfolgten mehrere Festnahmen. Bei einer dieser Festnahmen schlug ein Zivilpolizist einen kurdischen Jugendlichen mehrfach mit der Faust ins Gesicht und provozierte ihn mit der Aussage: „Siehst du, ich bin Gott und Superman zugleich.“
Wir verurteilen die Repressionen und die Gewalt der Berliner Polizei! Die Festnahmen, Schikanen und die Brutalität gegenüber vorwiegend kurdischen Jugendlichen auf der Demonstration verdeutlichen, dass die bundesdeutsche Politik und die Berliner Polizei es besonders auf kurdische Aktivistinnen und Aktivisten abgesehen haben. So soll es uns unmöglich gemacht werden, auf die Situation unseres Repräsentanten Abdullah Öcalans aufmerksam zu machen oder die Flaggen der YPG und YPJ zu zeigen, die für ein progressives Gesellschaftsmodell und den Kampf gegen den Islamischen Staat stehen.

Weiterlesen →

Medienübersicht: 500 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block auf der LL-Demo 2018

Medienübersicht:
500 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block auf der LL-Demo 2018

Am Sonntag, dem 14.01.2018 demonstrierten um die 500 Menschen im antifaschistischen-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2018. Während der Demo kam es von Seiten der Staatsgewalt zu einem Angriff auf Grund von Symbolen der kurdischen Befreiungsbewegung. Im Anschluss beteiligten sich ca. 100 Antifaschist*innen am Gedenken am ehemaligen Revolutionsdenkmal auf dem Friedhof.

Weitere Berichte und Erklärungen folgen. Wir haben eine Medienübersicht zusammengestellt mit Presse-Artikeln, Fotos, Videos und Stellungnahmen.

Block-Website: fightandremember.blogsport.eu

Übersicht:

Presse: Tausende Menschen erinnern in Berlin an Luxemburg und Liebknecht (ANF News)
Presse: Düstere Aussichten für linke AktivistInnen (Neues Deutschland)
Stellungnahme: Vorbereitung der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 13. Januar 2019 (LL-Bündnis)
Stellungnahme: Freiheit der Andersdenkenden (Ulla Jelpke)
Fotos: 14.01.2018 – Berlin – Demonstration: Liebknecht Luxemburg Demonstration 2018 (PM Cheung)
Video: Übergriffe wegen Fahne von Rêber APO auf Teilnehmer von LL Demo (Rojaciwan Nuce)
Audio: Solidarisch gegen Überwachung und Repression, Podium in Berlin Januar 2018 (freie-radios.net)

Alle Beiträge:

Weiterlesen →

[Left Report] Video: Im Gedenken an Oury Jalloh! Demo zum 13. Todestag in Dessau

Transparent auf der Oury-Jalloh-Gedenkdemonstration 2018 // Foto: Left Report 2018 // CC BY-SA 3.0 DE

Im Gedenken an Oury Jalloh! Demo zum 13. Todestag in Dessau

Am 07. Januar 2018 fand in Dessau die alljährliche Gedenkdemonstration für Oury Jalloh statt. An Ourys 13. Todestag beteiligten sich über 4000 Menschen, um für die Aufklärung des Falls zu demonstrieren.

Video: Im Gedenken an Oury Jalloh! Demonstration zum 13. Todestag in Dessau-Roßlau

Während der Demo, die vom Dessauer Hauptbahnhof zu dem Polizeirevier zog, in dem Oury 2005 verbrannte, wurde in Redebeiträgen darauf hingewiesen, dass der Mord an Oury Jalloh in einer Reihe weiterer unaufgeklärter Todesfälle mit Hinweisen auf Verstrickungen Dessauer Polizeibeamt*innen steht. Auf der Route der Demonstration lagen die Staatsanwaltschaft, der Gedenkstein für Alberto Adriano, der im Jahr 2000 von Nazis ermordet wurde, das Landgericht Dessau, der Abschiebeknast sowie die Friedensglocke. An all diesen Orten wurde in Redebeiträgen der institutionelle Rassismus von Staat und Polizei thematisiert.

Die Initiative im Gedenken an Oury Jalloh zeigte sich erfreut über die große Teilnehmer*innenzahl und sprach von der größten Gedenkdemonstrationen jeher. Des Weiteren bedankten sie sich bei den Angereisten, die aus dem gesamten Bundesgebiet gekommen waren.

Oury Jalloh verbrannte 2005 in einer Dessauer Polizeizelle. Der Mord an ihm wurde trotz zahlreicher Hinweise und immer neuer Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten, bis heute nicht aufgeklärt. Die mutmaßlichen Mörder*innen, Dessauer Polizeibeamt*innen, wurden bis heute nicht zur Verantwortung gezogen.

Weitere Informationen zu Gedenkaktionen sowie zu den Hintergründen des Mords an Oury findet ihr auf initiativeouryjalloh.wordpress.com

Weiterlesen →