Schlagwortarchiv: DKP

Antifa-Tresen Nord-Ost: „Die Qual mit der Wahl“

„Die Qual mit der Wahl“

Podiumsdiskussion & Antifa-Tresen:
Fr. 24.09.2021 | 19:00 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh Hof (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Podium:
– Wahlboykott 21 (Magdeburg)
– Stefan Natke (Vorsitzender DKP Berlin)
– DIE LINKE. Pankow (LAG Antifaschismus Berlin)

Wählen oder nicht? Ungültig wählen oder dann doch lieber das kleinere Übel? Partei als Wahlverein oder revolutionäre Organisation? Welche Art von Partei braucht eine handlungsfähige Linke? Oder braucht sie eine andere Organisationsform?

Doors: 19:00 Uhr | Podium: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Kommt geimpft, getestet, genesen | Teststation: Große Seestraße 1 (Weißensee) | 09:00 – 17:00 Uhr

Redebeitrag & Fotos: Gedenken an Ernst Thälmann im Prenzlauer Berg

Gedenken an Ernst Thälmann im Prenzlauer Berg

Am Samstag, den 22.08.2021 wurde im Prenzlauer Berg am Ehrenmal an Ernst Thälmann erinnert. Ernst Thälmann war von 1925 bis zu seiner Verhaftung 1933 Vorsitzender Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und wurde vor 77 Jahren am 18. August 1944 im KZ Buchenwald auf direkten Befehl von Adolf Hitler ermordet. Wir beteiligten uns an dem Gedenken mit einem Redebeitrag. Im folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag und ein paar Fotos.

Redebeitrag der North-East Antifascists [NEA]:

Wir sind heute hier, um Ernst Thälmann zu gedenken. Vor 77 Jahren, ein Dreivierteljahr vor Kriegsende wurde er im KZ Buchenwald von den Nazis ermordet, auf direkten Befehl Adolf Hitlers. Die Nazis behaupteten daraufhin, er sei bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Wir wissen, dass das nicht stimmt, die genauen Umstände und das genaue Todesdatum sind aber bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Zuvor verbrachte er 11 Jahre im Gefängnis und im Zuchthaus. Am 3. März 1933, kurz nach dem Reichstagsbrand wurde er, wie auch viele andere Kommunist*innen, ohne Rechtsgrundlage von den deutschen Faschisten verhaftet – deren Aufstieg er stets bekämpft hatte, wenn auch leider erfolglos. Das müssen wir stets voranstellen, auch um jenen bürgerlichen Kräften entgegenzutreten, die ihn als aktiven Kommunisten diffamieren und in der Vergangenheit etwa immer wieder forderten, dieses Denkmal hier abzureißen.

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Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Der aktuellen Ausgabe (3/2021) des Berliner Anstoß, der Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin, haben wir ein Interview zum Thema Gedenkarbeit und der Notwendigkeit sich als Antifa mit den Coronaleugner*innen auseinanderzusetzen gegeben. Die vollständige Ausgabe könnt ihr euch hier runterladen.

Interview:

Über antifaschistisches Gedenken im Bezirk und darüber, warum die Antifa sich mit »Coronaleugnern« beschäftigt.
Ein Gespräch mit Nico Steinert von der Antifa Nord-Ost

»Herrschaftskritik hört man oft, Systemkritik jedoch nie«

Wie kam es zur Gründung der Antifa Nord-Ost, warum dieser Name?

Los ging es im Sommer 2007, in der Zeit, als der Staat Prozesse führte gegen Demonstranten, die in Heiligendamm gegen das G8-Treffen, protestiert hatten. Damals haben sich Leute aus verschiedenen Strukturen zusammengefunden, um sozusagen klassische Anti-Nazi-Arbeit zu machen. Und zwar im Bezirk Pankow, sprich im Nordosten Berlins.

Was verstehst du unter »klassischer Anti-Nazi-Arbeit«?

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Broschüre & Veranstaltungsreihe: Deutschland ist Brandstifter!

Deutschland ist Brandstifter! Veranstaltungsreihe gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos „Friedliche Revolution“

Broschürenrelease: „Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | 19:30 Uhr| Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Podiumsdiskussion: Die DDR – Historisch-Kritische Aneignung und Diskussion eines sozialistischen Versuchs
Fr, 08.11.2019 | 19:30 Uhr | M29 (Malmöer Straße 29 / Prenzlauer Berg)

Info-Veranstaltung: PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Antifa West-Berlin
Unterstützer*innen: re:volt magazin

[Flyer] | [Plakat] | [Banner] | [Broschüren-Cover] | [Foto: #1 | #2]

Mobi von Sozi36: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Texte aus der Broschüre (u.a.):
– Das Geschäft mit der Flucht
– Die DDR und der neue Faschismus [II]
– Die DDR und der neue Faschismus [I]
– Deutsch-türkische Untiefen

Alle Ankündigungstexte:

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[unsere zeit] Gute Verbindungen?

Stefan Natke

Interview
Gute Verbindungen?

Christoph Hentschel im Gespräch mit Stefan Natke | Ausgabe vom 20. September 2019

Die DKP Pankow hatte am 9. März 2017 zusammen mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) und der „Antifa Nordost“ einen gemeinsamen Antifaschistischen Kiezspaziergang unter dem Motto „Auf den Spuren des Antifaschistischen Widerstands in Pankow“ durch den Stadtteil Pankow in Berlin veranstaltet. Zwei Jahre danach stand der Anmelder, Stefan Natke, von der DKP Pankow, vor Gericht und wurde freigesprochen.

UZ: Wie kam es zum Freispruch?

Stefan Natke: Die Frage müsste eigentlich heißen: Wie kam es zu der Anklage? Wir vermuten, dass es Verbindungen von der AfD in die Berliner Polizei gibt. Nachweisen kann man natürlich nichts, aber es ist schon sehr auffällig, dass der Strafbefehl der Polizei über ein Jahr nach der Aktion bei mir ins Haus flatterte und ich, nachdem ich Widerspruch eingelgt hatte, zwei Jahre später vor Gericht stand.
Das Gericht sprach mich frei, weil widerlegt wurde, was die Polizisten ausgesagt haben. Die Anklage war, ich hätte den Antifaschistischen Kiezspaziergang in Berlin-Pankow gegenüber dem, was ich angemeldet hatte, wesentlich anders durchgeführt. Dazu gab es noch eine Anzeige von der AfD wegen angeblicher Nötigung.

UZ: Woran macht ihr das fest?

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[junge Welt] Kommunist freigesprochen

Letzte Station des Kiezspaziergangs im März 2017: Der »Heinersdorfer Krug« Foto: Florian Boillot

VVN-BdA, DKP und Antifa
Kommunist freigesprochen
Gerichtsprozess: Versuch, antifaschistischen Kiezspaziergang zu kriminalisieren, gescheitert
Von Susanne Knütter

In der Romain-Rolland-Straße im Ortsteil Heinersdorf befand sich die letzte Station des Kiezspaziergangs, den die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) Berlin, die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Pankow und die Antifa Nordost am 9. März 2017 in Pankow durchgeführt hatten. Ein passendes Ende für eine antifaschistische Spurensuche. Denn auf den französischen Schriftsteller und Pazifisten geht die Maxime zurück: »Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.«

Die Sache hatte allerdings ein gerichtliches Nachspiel. In der Verhandlung gegen den Kommunisten Stefan Natke, die am Dienstag vor dem Amtsgericht in Berlin-Moabit stattfand, versuchte die Staatsanwaltschaft, aus dem antifaschistischen Gedenken einen Verstoß gegen das Versammlungsrecht zu konstruieren. Dem Anmelder des Rundgangs wurde ein Jahr danach vorgeworfen, dieser sei wesentlich anders durchgeführt worden als angemeldet. Im Vordergrund habe die Blockade einer Informationsveranstaltung der AfD gestanden, die zur gleichen Zeit in dem als rechte Kneipe geltenden »Heinersdorfer Krug« stattfinden sollte. Natke bewertete das Verfahren gegenüber jW als Versuch, »antifaschistische Veranstaltungen zu kriminalisieren«.

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Berichte & Fotos: 8. Mai 2018 in Pankow-Buch – Gedenken an die Befreiung

8. Mai 2018 in Pankow-Buch – Gedenken an die Befreiung

Rund 120 Antifaschist*innen gedachten am 8. Mai 2018 in Pankow-Buch der Befreiung vor 73 Jahren. Dazu fand im Bucher Bürgerhaus eine Veranstaltung mit Film, Diskussion und Ausstallung statt und danach sangen Chöre am Sowjetischen Ehrenmal. Die NPD hatte zuvor eine Kundgebung neben dem Mahnmal abgehalten und versuchte danach erfolglos die Veranstaltung im Bürgerhaus zu provozieren.
Weiterhin unten findet ihr einen ausführlichen Bericht zum Tag und zur Entwicklung der Nazi-Szene in Pankow-Buch in den letzten Jarhen.
Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle Recherche-Artikel, Fotos und Presse-Artikel.

Ankündigung: 8. Mai – Gedenken an die Befreiung in Pankow-Buch

Recherche: 08.05.2018 – NPD-Kundgebung in Buch (Antifa Berlin)

Fotos:
– 08.05.2018 Tag der Befreiung in Berlin-Buch (Kim Winkler)
– 08.05.2018 – NPD/JN-Kundgebung in Berlin-Buch (Oskar Schwartz)

Presse:
– »Die Polizei lässt sich an der Nase herumführen« (Junge Welt / 07.05.2018)

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Liberationweeks 2018: Gedenken an die Befreiung Nord-Ost-Berlins

Lang lebe die Befreiung vom deutschen Faschismus

Gedenken an die Befreiung Weißensees:
So, 22.04.2018 | 14:30 Uhr | Antifaschistisches Denkmal am Weißensee (Berliner Allee 125 / Weißensee)
Veranstalter*innen: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen, DKP Pankow, North-East Antifascists [NEA] & Bildungsverein am Kreuzpfuhl e.V.

Gedenken zum 95. Geburtstag des Widerstandskämpfer Werner Kube:
Di, 24.04.2018 | 17:30 Uhr | Werner-Kube-Straße / Rudolf-Schwarz-Straße (Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & VVN-BdA Prenzlauer Berg

Gedenken an die Befreiung von Pankow-Buch:
Di. 08.05.2018 | 17:30 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8-10 / Pankow)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], VVN-BdA Pankow & DIE LINKE Pankow

Am 22. April befreite die Rote Armee Weißensee von den letzten Verbänden des Volkssturms der Nazis und verhafteten versprengte Wehrmachtssoldaten. Damit begann die Befreiung Nordostberlins und das Ende des Dritten Reiches, welches schlussendlich am 8. Mai mit der vollkommenen Befreiung Berlins besiegelt wurde. Seit 2006 gedenken Antifaschist*innen jährlich der Befreiung des Berliner Nord-Ostens um auch heute an die Notwendigkeit zu erinnern gegen Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft vorzugehen.

Alle Ankündigungstexte:

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