Schlagwortarchiv: Antifaschistische Jugend-Organisation Charlottenburg [AJOC]

Antifa-Block auf der LL-Demo 2021: Fight and Remember

Fight and Remember
Krisen und Unterdrückung – Die Antwort heißt Revolution

Antifa-Block auf der LL-Demo:
So. 10.01.2021 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Bündnis-Website: lldemo.fightandremember.org

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], radikale linke | berlin, Internationalistischer Abend, Jugend-Antifa Schöneberg [JANOSCH], Unidos por la Paz Alemania, Meas Tintenwolf & Solidaridad Antirrepresiva Berlin

Unterstützer*innen: Feministische_Antifaschistische Jugend-Organisation Charlottenburg [F_AJOC], Antifa West-Berlin, Revolutionäre Perspektive Berlin, Solibündnis Kurdistan-Magdeburg & Hände weg vom Wedding!

Material: [Aufruf | Kopiervorlage] | [Plakat] | Banner: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] | Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4] | [Mobi-Video]

Weitere Termine:

Volxküche To Go:
So. 10.01.2021 | 12:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: Zielona Góra
Banner: [#1] [#2] [#3]

Aktuelle Infos: Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2021 am 10.01. findet statt – Aktuelle Infos (07.01.2021)
Pressemitteilung: Heraus zur LL-Demonstation 2021! (04.01.2021)
Presse: Gedenken an Ermordete trotz Corona (04.01.2021 / taz)

Veranstaltung: Tresenveranstaltung im Livestream: Gegen Krieg und Imperialismus!
Media: Video: Veranstaltung „Gegen Krieg und Imperialismus!“

Aufruf:

Fight and Remember
Krisen und Unterdrückung – Die Antwort heißt Revolution

Aufruf zum Antifaschistisch-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2021

Vor etwas mehr als 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. In etwa zur selben Zeit wütete mit der sogenannten Spanischen Grippe eine weltweite Pandemie, die bis zu 50 Millionen Todesopfer forderte. Neben dem unmenschlichen Elend des imperialistischen Krieges und der Pandemie, welches vor allem die proletarischen Klassen zu spüren bekamen, stürzten auch einige der bis dahin führenden imperialistischen Großmächte in eine tiefe Krise: Das russische Zarenreich zerfiel bereits im Jahr 1917 in Folge der Februarrevolution, das deutsche Kaiserreich ging im Feuer der Novemberrevolution 1918 unter, wie auch im selben Jahr das Habsburgerreich. Auch eine Siegermacht wie Italien stürzte in eine tiefe politische und wirtschaftliche Krise. Die Antwort der Bewegungen der proletarischen Klassen auf die Krise der Herrschenden hieß Revolution!

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Filmreihe: Remember Stonewall – start a riot!

Remember Stonewall – start a riot!

Filmreihe:

Before Stonewall
Mi, 26.06.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]

Libertärer CSD
Fr, 28.06.2019 | 18:00 Uhr | An der Apostelkirche 1 (Schöneberg)
[Blog] [Twitter] | [Interview] | Plakat: [deu | eng]

Stonewall
Mi, 03.07.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]
Außerdem: Video-Interview mit Sherry Wolf

Out in Ost-Berlin – Lesben und Schwule in der DDR
Do, 04.07.2019 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
[Trailer] | [Banner]

Pride
Mi, 10.07.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]

Mein wunderbares West-Berlin
Fr, 26.07.2019 | 20:00 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
[Trailer] | [Banner]

Veranstalter*innen: Antifaschistisches Kaffeekränzchen [AKK], Antifaschistische Jugend-Organisation Charlottenburg [AJOC], Antifa West-Berlin, BAIZ, Jugend Antifa Schöneberg [JANOSCH], KuBiZ-Kino, North-East Antifascists [NEA] & Pankower Aktivistische Organisation [PAO]

Plakat: [Web #1 | #2] [Kopiervorlage #1 | #2] | [Banner] | [Terminheft] | [Mobi-Trailer]

50 Jahre Stonewall-Aufstand: In den 1960er-Jahren kam es in den USA immer wieder zu gewalttätigen Razzien in Lokalen mit homosexuellem und Trans-Publikum. Die Besucher*innen wurden verhaftet, ihre Identitäten festgestellt und zum Teil gezielt in der Presse veröffentlicht. Am 27. Juni 1969 wollte die New Yorker Polizei erneut eine Razzia durchführen, dieses Mal im Stonewall Inn. Doch an diesem Abend entlud sich die aufgestaute Wut über die ständigen Misshandlungen und Schikanen in mehrstündigen Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Der Aufstand in der Christopher Street wurde zum Startschuss für eine breite Bewegung von Trans*-Menschen und Homosexuellen, die auf viele andere Länder übergriff. Die Stonewall-Riots jähren sich nun zum 50. Mal. Mit unserer Filmreihe wollen wir an dieses wichtige Ereignis erinnern. Neben Filmen über Stonewall zeigen wir auch Dokus und Spielfilme über die Schulen/Lesbenbewegung in Großbritannien, sowie in Ost- und Westberlin. Außerdem unterstützen wir die Mobilisierung für die Demo »Libertärer CSD« in Schöneberg am 28. Juni 2019. Wir wollen die Geschichte fortschrittlicher Bewegungen sichtbar machen und damit zeigen, dass es sich zu kämpfen lohnt. Dieser Kampf ist, gerade vor dem Hintergrund alltäglicher trans- und homofeindlicher Übergriffe und eines zunehmenden Rechtsrucks, nötiger denn je.

Remembering Stonewall means: Start a riot and fight back!
Werdet aktiv und nutzt die hashtags: #stonewallfightback & #stonewallriot

Veranstaltungstexte:

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Demo in Pankow-Buch: Niemand ist vergessen! – In Gedenken an Dieter Eich

Niemand ist vergessen!
In Gedenken an Dieter Eich – Im Mai 2000 von Nazis in Berlin-Buch ermordet

Antifa-Demo:
Mi, 23.05.2018 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)
Vortreffpunkt: 16:00 Uhr | S-Bahnhof Gesundbrunnen | Gleis: 4

Veranstalter*innen: Bündnis: „Niemand ist vergessen!“

Material: [Plakat] | [Banner]

Weitere Artikel:
– [Left Report] Dieter Eich: Späte Anerkennung für einen rechten Mord

Presse:
– Neun statt zwei (Neues Deutschland / 08.05.2018)

Der Mord an Dieter Eich – Was ist passiert?
In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000 feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie »einen Assi zu klatschen« und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, der im selben Aufgang wohnte. Später gingen sie ein weiteres Mal in seine Wohnung und erstachen ihn, damit er sie nicht anzeigen konnte. Die Täter wurden zwar gefasst und bekamen Haftstrafen, aber das macht Dieter Eich nicht wieder lebendig.

»Unwertes Leben« gibt es nicht
Rechte behaupten oft von sich, für sozial schwache Deutsche einzustehen. Die Realität sieht anders aus: Dieter Eich musste sterben, weil er aufgrund seiner Erwerbslosigkeit und seiner Alkoholkrankheit nicht in das rechte Weltbild seiner Mörder passte. Dem Mord lag die nationalsozialistische Vorstellung von »wertem« und »unwertem« Leben zugrunde. Die zahlreichen Angriffe auf Wohnungslose zeigen, dass nicht nur rechte Schläger ihre Opfer aufgrund von Schwäche und »geringer Leistungsfähigkeit« angreifen. Die Täter unterscheiden sich, ihre Motive sind jedoch dieselben. Allein 2017 wurden mindestens 17 obdachlose Menschen umgebracht. Damit starben seit dem Mauerfall insgesamt 505 Wohnungslose durch gewalttätige Übergriffe, in 26 Fällen nachweislich durch Nazis.

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