Der Veranstalter des MMA-Turniers »Sprawl & Brawl« hat die Kämpfer des »Athletik Klub Ultra« von der Fightcard streichen lassen (Stand: 12. April 2016). Anlass dafür waren unsere Veröffentlichung über den AKU und Beschwerden über den Antritt von AKU-Kämpfern beim letzten »Sprawl & Brawl« im Oktober 2015.
Beim »Athletik Klub Ultra« handelt es sich um eine von Neonazis gegründete Kampfsportschule, die über Trainer wie Marco Müller, den langjährigen AKU-Vizevorsitzenden Frank Rieckmann oder den Straßenschläger Alexander Hardt (beide Ex-»Club 88«) eng mit dem lokalen Rocker- und Nazimilieu verbunden ist. Diese Zusammenhänge haben wir in unserer Veröffentlichung zum AKU ausführlich dargelegt. Deswegen sind wir über die Absage, die dem AKU erteilt wurde, erleichtert. Dass diese Entscheidung auch getroffen wurde, um Probleme zu vermeiden, ist uns durchaus bewusst. Dennoch begrüßen wir sie, da somit dem AKU signalisiert wird, dass die rechten Verbindungen des Gyms nicht unkommentiert bleiben. Die Antwort des Veranstalters Manolito Garmendia möchten wir im Folgenden dokumentieren.
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