Schlagwortarchiv: Antifa Nord-Ost

Fotos: Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023

Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023

Am 15. Januar 2023 gedachten in Berlin über 10.000 Menschen den beiden Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Auch in diesem Jahr haben wir wieder den Antifaschistisch-internationalistischen Block organisiert. Im Folgenden dokumentieren wir einige Fotos und ein Video.

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org | [Aufruf]

Fotos:

Fotos von North-East Antifascists [NEA]:

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#schautnichtweg – Solidarität mit Dilan!

#schautnichtweg – Solidarität mit Dilan!

Solidarische Prozessbegleitung:
Mo. 16.01.2023 | 08:45 Uhr | Amtsgericht Tiergarten (Turmstraße 91 / Tiergarten)

Kampagne: „Schaut nicht weg!“
Kontakt: schautnichtweg(a)protonmail.com

Twitter: #schautnichtweg & #B1601

Presse:
– Angegriffen von Rechtsextremen (taz / 13.01.2023)

Am 05.02.2021 wurde die damals 17-jährige Dilan von drei Männern und drei Frauen in der Straßenbahnlinie M4 rassistisch angepöbelt und nach Verlassen der Bahn an der Haltestelle Greifswalder Straße angegriffen. Niemand der umstehenden Passant:innen half ihr. Dilan musste im Anschluss an den Angriff im Krankenhaus behandelt werden. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung, ein Bauchtrauma und etliche Prellungen. Die Polizei verschwieg zunächst das rassistische Motiv der Täter, die Antifaschist:innen schon lange als Teil des faschistischen Kneipenpublikums rund um die Greifswalder Straße bekannt sind. Stattdessen schrieb sie in einer ersten Pressemitteilung, dass Dilan wegen einer in der Bahn nicht aufgesetzten Maske (was nicht stimmte, Dilan trug während der Fahrt eine Maske) angegriffen wurde. Einen Teil des rassistisch motivierten Übergriffs konnte Dilan filmen. Sie veröffentliche die Aufnahmen später im Internet.

In Reaktion auf diesen rassistischen Angriff gründete sich die „Schaut nicht weg“ Kampagne, die eine Solidaritätsdemo durch den Kiez rund um die Greifswalder Straße organisierte, in dem es in den 00er Jahren eine große Faschoszene gab und in dem auch in der jüngeren Vergangenheit Faschist:innen wiederholt von ihnen als migrantisch, queer oder links wahrgenommene Menschen angriffen. An der antifaschistischen Demonstration beteiligten sich mehrere hundert Menschen.

Nun steht der Prozess gegen die Täter:innen an. Wir wollen Dilan während des Prozesses weiterhin mit euch gemeinsam unterstützen. Kommt zur solidarischen Prozessbegleitung am Montag, den 16.01.2023 um 8:45 ins Amtsgericht Tiergarten! Zeigt Präsenz und supportet Dilan während des Prozesses! Geht mit in den Gerichtssaal und überlasst den Faschist:innen dort keine Plätze!

Schaut nicht weg – Solidarität mit allen Betroffenen von faschistischer Gewalt! Solidarität mit Dilan!

LL-Demo 2023: Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block

Fight & Remember
Erinnern heißt Kämpfen – Widerstand heißt Leben

Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023
So. 15.01.2023 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org

Plakat: [Web] | [Kopiervorlage]
[Banner]

Veranstaltungen:

Vokü-Extra nach der LL-Demo
So. 15.01.2023 | 13:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
[Flyer] | [Banner]

Aufruf zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2023

Vor 105 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von der rechten „Garde-Kavallerie-Schützen-Division“ mit Zustimmung des SPD-Ministers Gustav Noske ermordet. Sie waren zuvor Teil einer Revolution, bei der tausende Arbeiter*innen und Soldaten sich in demokratischen Räten organisierten, mit Streiks und bewaffneten Kämpfen den grausamen Krieg beendeten, den Kaiser aus dem Land jagten und die Vergesellschafung des Privateigentums forderten. Dass im Ergebnis nicht die sozialistische Räterepublik, sondern die bürgerlich-parlamentarische Republik stand, lag auch im Verrat der (M)SPD begründet, die im Bündnis mit alten Militärs und rechten Freikorps den radikaleren Teil der Bewegung brutal niederschlugen. Dennoch zeigt die Novemberrevolution, dass es möglich ist, einen imperialistischen Krieg zu beenden, wenn sich die Arbeiter*innen zusammentun und beim Morden nicht mehr mitmachen. Auch während des Krieges agitierten Luxemburg und Liebnecht bereits gegen den Krieg, Liebknecht als zunächst einziger Reichstagsabgeordneter, der gegen die Kriegskredite stimmte. Beide mussten dafür zwischenzeitlich ins Gefängnis.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: (Anti)Weihnachts-Kneipe

(Anti)Weihnachts-Kneipe

Antifa-Tresen:
Sa. 17.12.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Indoor-Veranstaltung | Bitte testet euch wenn möglich vorher

Ostberliner Jahresendfeier – Wir wollen bei einem Glühwein oder einem Sterni das Jahr ’22 angemessen feierlich ausklingen lassen. Kommt vorbei wenn ihr Bock auf ein paar (heisse oder kalte) Getränke habt, euch der Weihnachtsrummel nervt oder ihr schonmal die Weltrevolution für nächstes Jahr planen wollt.

Reinickendorf: AfD plant neue Bundesgeschäftsstelle in Wittenau

ACHTUNG: AfD Zentrale in Wittenau!

Updates:

Presse:
– Bestätigung (Robert Kiesel / Twitter / 20.10.2022)
– Vermutlich rechtes Drohschreiben gegen Reinickendorfer Grüne (neues deutschland / 20.10.2022)
– AfD zieht’s nach Wittenau (taz / 19.10.2022)

Die AfD plant eine neue Bundesgeschäftsstelle: Im Reinickendorfer Stadtteil Wittenau in der Wallenroder Straße 1, 13435 Berlin. Nachdem die Partei in der Berliner Innenstadt keinen Fuß fassen konnte und Veranstaltungen, auch dank der erfolgreichen Kampagne „Kein Raum der AfD“, nur in abgelegenen Kaschemmen am Stadtrand bei Betreiber:innen mit ähnlicher politischer Gesinnung oder massiven Problemen andere Kund:innen zu akquierieren, durchführen konnte, versucht sie nun in Reinickendorf Fuß zu fassen.

Der lange Plan einer neuen Parteibundeszentrale

Bereits im September 2019 wurde durch Veröffentlichungen des Tagesspiegels bekannt, dass die AfD eine Vergrößerung ihrer Bundesgeschäftsstelle anstrebt, um dem Wachstum ihrer Parteistruktur gerecht zu werden aber auch um sich bei der Durchführung von größeren Parteiveranstaltungen und Schulungen unabhängig von der Anmietungen von Gaststätten oder Eventlocations zu machen. Die Schwieigkeit in Berlin Räume für Veranstaltungen zu finden stellt auch für die Bundespartei ein Problem dar, da sie für bundesweite Treffen mit größerer Beteiligung z.T. in andere Bundesländer ausweichen musste, anstatt diese in ihrer eigenen Geschäftsstelle in der Hauptstadt durchzuführen.

An Stelle des ursprünglich geplanten Kaufs einer Immobilie wird jetzt wohl doch gemietet. Fündig geworden ist die AfD in der Wallenroder Straße 1, einem Bürokomplex zwischen Einfamilienhäusern, Gewerbegebiet und Märkischem Viertel.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: Arbeiter*innen-Kneipe

Arbeiter*innen-Kneipe

Antifa-Tresen:
Sa. 15.10.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Indoor-Veranstaltung | Bitte testet euch wenn möglich vorher

Das Jahr 2022 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die letzten Monate waren dabei politisches Dauerprogramm. Daher wollen wir es bei unserem Oktober-Tresen, außerplanmäßig wieder im Bandito Rosso, etwas ruhiger angehen lassen. Diesen Monat wird keine Veranstaltung stattfinden. Ihr könnt einfach bei entspannter Atmosphäre chillen, quatschen und debattieren. Dazu gibt es gekühlte Getränke und gute Musik. Außerdem wird es einen breit ausgestatten Info-Tisch mit gratis Stickern, Broschüren usw. geben (Spenden dürft ihr natürlich trotzdem gerne). Kommt gerne rum.

Fotos & Kurz-Bericht: Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Danke an alle, die mit uns in Weißensee auf der Straße waren, für eine echte Antwort auf Krieg und Krise und gegen die Verschwörungsideologien und Kriegspropaganda der Corona-Querfront und ihrer Fascho-Freunde! Querdenken, „Freie Linke“ und Dieter Dehm, verpisst euch!
Die „Freie Linke“ demonstrierte in Weißensee neben Dieter Dehm auch mit einem ex-NPD-, Bärgida- und Pro Deutschland Aktivisten und dem ehem. Bowlingbahnbesitzer Sven Streck, der am 30.05.2022 die deutsche Kriegsschuld in Frage stellte und vom „Mord an Rudolf Heß“ sprach.
Bei NS-Vergleichen und antisemitischen Verschwörungsnarrativen auf der Bühne, kuschelte die „Freie Linke“ bei ihrer „Friedenskundgebung“ also auch mit diversen extrem rechten Akteuren. Für uns muss das auch in Zukunft heißen: „Freie Linke“, AfD-Faschos raus aus Weißensee!

Weitere Fotos & ein längerer Bericht folgen…

[Kurz-Video]

Aufruf & Infos: Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Fotos:

Fotos: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Am Freitag, 24.06.2022 fand die Demonstration „Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!“ in Berlin-Wedding statt.
Die Demo richtet sich gegen Strukturen und Orte des Türkischen Ultranationalismus sowie rechter Christen wie dem Mandelzweig e.V..
Im folgenden dokumentieren wir ein paar Fotos.

Ankündigung & Aufruf: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Fotos:

Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Gegen Krieg, Faschismus und Querfront! Für einen konsequenten Antimilitarismus ohne Verschwörungsideologie!

Demonstration gegen Kundgebung der „Freien Linken“:
Sa. 25.06.2022 | 12:30 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Gemeinsame Anreise:
12:00 Uhr | Alexanderplatz (vor Saturn)

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], Merkste Selba?!, Geradedenken, Antiverschwurbelte Aktion, Bergpartei & Tintenwolf

[Route]

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Plakat (Web): [#1] [#2] [#3] [#4]
Plakat (Kopiervorlage): [#1] [#2] [#3] [#4]
Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7]

Aktuelles und ein paar kurze Hintergrund-Infos weiter unten im Beitrag.

Am 25.06.2022 will die rechtsoffene, verschwörungsideologische Gruppe „Freie Linke“ auf dem Antonplatz eine Kundgebung gegen die US Air Base Ramstein durchführen. Die Kundgebung reiht sich ein in eine Folge von Aktionen, mit denen die aus den sogenannten Coronaprotesten hervorgegangene Querfront-Gruppe besonders im Berliner Norden versucht, sich traditionell linke Themenfelder, Orte und Daten zu erobern. Diesen Versuchen müssen wir eine starke und vor allem geschlossene linke Antwort entgegensetzen, die deutlich macht, dass der Kampf gegen Krieg, Faschismus und Militarismus nur ohne Verschwörungsideologie, Antisemitismus und Querfront geführt werden kann.
Auf die Straße gegen Aufrüstung, Kriegspropaganda und Verschwörungsideologie! Gemeinsam gegen Krieg, Faschismus und Querfront! Querdenken und „Freie Linke“ raus aus unseren Demos, Räumen und Kiezen!

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Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!

Demonstration:
Fr. 24.06.2022 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Info-Veranstaltung:
Fr. 17.06.2022 | 19:00 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8 / Wedding)

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Christian Stockmann und das Cafe Mandelzweig

Fundamentalistische Christen gewinnen nicht erst seit der Corona-Pandemie gefährlich an Einfluss in Gesellschaft und Politik. Christian Stockmann ist christlich-fundamentalistische Prediger und Gründer der „Christen im Widerstand“ und des Mandelzweig e.V.. Er predigt offen gegen Homosexualität, Trans-Menschen und gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Auch gegen Geflüchtete und Muslime zeigt er offenen Rassismus und gehört zu den zentralen Figuren der sogenannten Querdenken-Bewegung. Er ist Mitglied der AfD-nahen Partei DIE BASIS. Mit Rechten ist er eng vernetzt: So steht er dem Querdenker und ehemaligen AfD Politiker Heinrich Fiechtner nahe, welcher als Bindeglied zur Neonaziszene fungiert. Das Cafe Mandelzweig bietet einen Raum mitten im Wedding für Anti-Feministische Akteur*innen jeglichen Spektrums und muss verschwinden!

DiTiB – Türkischer Ultranationalismus im Wedding

DiTiB präsentieren sich gerne als soziale Nachbarn, mit Wochenendangeboten für Kinder, Kaffee & Kuchen, einem Ort um über die Probleme des Alltags zu reden – Doch die freundliche Maske ist nur dünn! DiTiB wird komplett vom AKP-Regime der Türkei kontrolliert, dass sie finanziert, und die Prediger ausbildet. Sie indoktrinieren schon Kinder, später für dieses Regime in den Krieg zu ziehen und zu morden; in Kurdistan, Syrien und Zypern! In ihren „Moscheen“ wird gehetzt: gegen Frauenrechte, Homosexualität, Jüdische Menschen, und alles Andere, was keinen Platz in der Ideologie von Erdogans Diktatur hat. So hat der Vorsitzende von DiTiB 2018 eine Liste mit „Beweisen“ veröffentlicht, nach der alle „Juden Betrüger, Diebe und Mörder sind“. Der Völkermord an den Armenier*innen wird gerechtfertigt, ebenso wird gefeiert wie die Opposition niedergemacht wird.  Auch der aktuelle Angriffskrieg der Türkei gegen die kurdischen Gebiete im Irak und Syrien, wird durch DiTiB aktiv unterstüzt. Ganz klar: Das ist keine „Gemeinde-Organisation“, hier geht eine faschistoide, politische Gruppe Anhänger*innen angeln.

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