Schlagwortarchiv: Diskussionsveranstaltung

Veranstaltungen: 90 Jahre Antifaschistische Aktion

Initiative zum Gedenken an den 90. Jahrestag der Gründung der „Antifaschistischen Aktion“

Veranstaltung: Multimediavortag, Podiumsgespräch & Diskussion:
Sa. 09.07.2022 | 18:00 Uhr | Tommy-Weisbecker-Haus (Wilhelmstraße 9 / Kreuzberg)

Kundgebung: Redebeiträge & Installation einer Gedenktafel:
So. 10.07.2022 | 14:00 Uhr | Am ehemaligen Standort der Alten Philharmonie (Bernburger Straße 22A/23 / Kreuzberg)

Mehr Infos: 90jahreantifa.wordpress.com

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90 Jahre Antifaschistische Aktion

Am 10. Juli 1932 versammeln sich in der Bernburger Straße 22 im Berliner Stadtteil Kreuzberg etwa 1.500 Personen zum Auftakt einer „Antifaschistischen Kampfwoche“. Die anwesenden Delegierten von KPD, SPD, SAP, Reichsbanner sowie viele Parteilose folgten damit der Einladung zum ersten überregionalen Kongress der „Antifaschistischen Aktion“. Von der KPD organisiert, sollte dies der Auftakt werden für eine Einheitsfront im Kampf gegen Notverordnungen und Naziterror. Die geforderte Einheitsfront war dabei in erster Linie eine politische Strategie der KPD, die sich vor allem gegen die Sozialdemokratie richtete. So ging es beim Aufruf zur „Antifaschisten Aktion“, die kurze Zeit auch „Einheitsfront Aktion“ genannt wurde, um die Durchsetzung der Sozialfaschismus-These. Kapitalismus und Faschismus wurden von der KPD nicht unterschieden, politischer Hauptfeind war die SPD. Gegen diese ideologischen Irrungen stand die praktische Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes auf den Straßen mit den immer stärker werdenden Nazis. Deren politischer Feind war der Marxismus, und so bekämpften sie gleichermaßen die beiden großen marxistischen Parteien SPD und KPD.

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Antifa-Tresen Nord-Ost: Femizide stoppen!

Femizide stoppen!

Diskussion & Antifa-Tresen:
Sa. 18.06.2022 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

[Banner] | Kopiervorlagen: [Plakat] [Flyer]

Redner*innen:
– Homa und Tajala Aufklärungsinitiative
– Netzwerk gegen Femizide (Instagram)
– Nelson Mandela Kulturhaus e.V. (Instagram)
– Gerechtigkeit für Zohra-Initiative

Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)

Jeden dritten Tag ermordet ein Mann eine Frau, alle 72 Stunden ereignet sich ein Femizid. Oft handelt es sich bei den Tätern um die Partner und Ex-Partner der Frauen. Gemein ist allen Tätern, dass sie ein patriarchales Überlegenheits- und Besitzdenken teilen, durch das sie sich legitimiert fühlen über Frauen und ihr Leben zu entscheiden. Im extremsten Fall bedeutet es, dass die Täter sich herausnehmen über das Ende des Lebens der Frauen zu bestimmen – das heißt sie zu ermorden.

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Diskussion „Auf hohem Niveau normalisiert. Wie weiter gegen die AfD?“

„Auf hohem Niveau normalisiert. Wie weiter gegen die AfD?“

Podiumsdiskussion:
Di. 19.10.2021 | 19:00 Uhr | Festsaal Kreuzberg (Am Flutgraben 2 / Treptow)

Veranstalter*innen: Berliner Bündnis gegen Rechts
Podium: Aufstehen gegen Rassismus, Kein Raum der AfD & Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Seit 2014 sitzt die AfD in den Parlamenten. Fast genauso lang wird vor einer Gewöhnung an ihre Präsenz gewarnt. Während sich die AfD weiter radikalisiert hat und sich die Wahlergebnisse dennoch (oder gerade deswegen) auf hohem Niveau stabilisiert haben, ist offenbar genau das eingetreten, wovor alle Angst hatten: Eine Normalisierung des Verhältnisses zur AfD. Der überwiegende Teil der Gesellschaft hat sich an ihre Positionen in den Parlamenten und darüber hinaus gewöhnt. Die zahlreichen Skandale rund um die AfD sind nur noch Randnotizen und sorgen für keinen Aufschrei mehr.
Und auch in der nächsten Legislaturperiode hat der Bundestag eine große AfD-Fraktion und damit viele Ressourcen zur Verfügung. In allen ostdeutschen Bundesländern erreichte sie zwischen 18 und 24 Prozent der Zweitstimmen. In den Landesparlamenten und auf kommunaler Ebene sieht es ähnlich aus – wenn auch regional unterschiedlich. In den Berliner Bezirksregierungen werden wieder AfD-Stadträte an der Macht beteiligt werden.

Wir wollen aus diesem Anlass diskutieren: Wie weit haben uns die Strategien gegen die AfD in den letzten Jahren gebracht? Was braucht es nun, um dem parlamentarischen Arm der organisierten Rechten zu brechen?

Corona-Hinweis: Die Veranstaltung wird nach der 3G-Regel durchgeführt. Am Einlass werden aktuelle Tests oder Impfnachweise oder der Nachweis über die Genesung kontrolliert. Alle Gäste tragen eine Maske, wenn sie nicht an ihrem Platz sind. Es sind Abstände von mehr als 1,50 m einzuhalten.

Antifa-Tresen Nord-Ost: „Die Qual mit der Wahl“

„Die Qual mit der Wahl“

Podiumsdiskussion & Antifa-Tresen:
Fr. 24.09.2021 | 19:00 Uhr | KuBiZ – im Bunte Kuh Hof (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Podium:
– Wahlboykott 21 (Magdeburg)
– Stefan Natke (Vorsitzender DKP Berlin)
– DIE LINKE. Pankow (LAG Antifaschismus Berlin)

Wählen oder nicht? Ungültig wählen oder dann doch lieber das kleinere Übel? Partei als Wahlverein oder revolutionäre Organisation? Welche Art von Partei braucht eine handlungsfähige Linke? Oder braucht sie eine andere Organisationsform?

Doors: 19:00 Uhr | Podium: 19:30 Uhr
Rote Hilfe Beratung: 19:00 – 20:00 Uhr
Kommt geimpft, getestet, genesen | Teststation: Große Seestraße 1 (Weißensee) | 09:00 – 17:00 Uhr

Podium: Linke Politik in Zeichen von Repression, Rechtsruck und Covid19 in Lateinamerika

Online-Veranstaltung zur aktuellen Situation in Lateinamerika

Rückblick, Ausblick und Zuversicht
Linke Revolutionäre Politik in Zeichen von Repression, Rechtsruck und Covid19 in Lateinamerika

Diskussion im Livestream mit Aktivist*innen aus Ecuador, Kolumbien & Venezuela:
So. 16.05.2021 | 17:00 Uhr | Online auf Youtube (Link: youtu.be/S-Og3tovtUA)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Bloque Latinoamericano & Unidos por la Paz Alemania

Die globale Corona-Pandemie und die damit verbundene Wirtschaftskrise trifft die Lohnabhängigen vieler Länder hart. Das liegt an unzureichend ausgebauten und für viele nicht bezahlbaren Gesundheitssystemen und an „Lockdownstrategien“, die im Interesse des Kapitals nur private und politische Zusammenkünfte sanktionieren sowie an einer neoliberalen Wirtschaftspolitik. Die darauf resultierende Verschärfung der Krise macht die Reichen reicher und Armen ärmer. Dies trifft noch in verstärktem Maße auf Länder des globalen Südens zu, so auch auf die Länder Lateinamerikas. Wir haben daher im Bloque Latinoamericano organisierte Aktivist*innen aus Ecuador, Kolumbien und Venezuela eingeladen, uns aus einer linken und revolutionären Perspektive über die politische Situation der jeweiligen Länder zu berichten. Dabei interessiert uns insbesondere auch die Frage, wie die Linke auf die staatliche Corona-Politik reagiert, wie sie Gegenwehr zur kapitalistischen Krisenlösung organisiert und wie sie mit Repressionen des States umgeht. Als Internationalis*innen wollen wir von einander lernen und in einen Austausch kommen, wie eine linke Antwort auf Corona und Repression aussehen kann.
Die Veranstaltung wird online auf Youtube in unserem Kanal gestreamt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, den Referent*innen Fragen zukommen zu lassen.

Veranstaltungsreihe: Free Them All!

Repression ist nur das letzte Wort, wenn wir es hinnehmen – Free Them All!

Veranstaltungsreihe:

Podiumsdiskussion über rassistische Polizeigewalt
Sa, 01.02.2020 | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Antifa-Café Nord-Ost: »Free Angela Davis and all Political Prisoners«
Fr, 14.02.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Banner: [Farbe] [S/W] | Programm-Heft: [Web] [Kopiervorlage] | Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4]

Nacho Movie Night
So, 16.02.2020 | 19:00 Uhr | B53/55 (Braunschweiger Straße 53/55 / Neukölln)

Afroamerikanische Selbstorganisierung seit den 1960ern
Fr, 21.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Antifa West-Berlin Tresen: Die moderne Form der Sklaverei als Gefängnisindustrie
Fr, 28.02.2020 | 20:00 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Veranstalter*innen: Antifa West-Berlin

Info-Veranstaltung mit: Johanna Fernandez (Sprecherin von Mumia Abu-Jamals Verteidigung)
Do, 19.03.2020 | 19:00 Uhr | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen.

Mehr Infos: freethemallberlin.nostate.net

Aktuelles: Johanna Fernandez redet über Mumia Abu-Jamal

Banner: [#1] [#2]

Aufruf & Ankündigungstexte:

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Diskussionstreffen: Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen:
Sa, 29.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, Vogliamo Tutto & Union Communiste Libertaire Bruxelles

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen mit einem libertär-kommunistischen Krankenpfleger aus Brüssel.

Unsere öffentliche Gesundheitsversorgung als integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge steht seit Jahren unter dem Dauerfeuer kapitalistischer Zwänge und Rationalisierungsprogramme. Die Vorgabe der Bosse ist das „marktgerechte“ Krankenhaus. Unter künstlichen geschaffenen Konkurrenzsituationen, dem Sparzwang und der Privatisierung, leiden nicht nur die Arbeiter*innen in ganz Europa in den verschiedenen, meist ausgegliederten Sparten dieser „Krankenfabriken“, sondern auch die Patient*innen.

Gewerkschaftlicher Widerstand bleibt in Deutschland, bis auf die Kämpfe linker Basisgewerkschaften, häufig zahnlos. Positive Beispiele sind in Berlin z.B. die kämpfenden Therapeut*innen der Charité sowie die angegliederten Kämpfe der Kolleg*innen in der Logistik und Reinigung. In belgischen Krankenhäusern regt sich vor allem in der Krankenpflege Widerstand.

Die Krankenpfleger*innen schließen sich etwa in der Brüsseler Platform „La santé en lutte“ oder „Collectif Hôpital en Résistance“ zusammen. Solche Organisierungsansätze sind hier bisher allerdings kaum bekannt. In einem solidarischen Rahmen wollen wir einen Austausch mit einem Kollegen, der sowohl in der Basisorganisierung „Collectif Hôpital en Résistance“ als auch in der Gruppe „Union Communiste Libertaire Bruxelles“ aktiv ist, ermöglichen. Darüber hinaus diskutieren wir, wie wir soziale Kämpfe im Stadtteil und in den Betrieben miteinander verknüpfen können. Es geht um die Erfahrungen der Kolleg*innen aus den Kämpfen vor Ort und um die konkreten Erfahrungen von Basisbewegungen in Berlin und Brüssel.

Es wird auf Französisch berichtet und direkt ins Deutsche übersetzt.

Wedding-Tresen: Was geht gegen Zwangsräumungen?

Was geht gegen Zwangsräumungen?

Diskussionsveranstaltung:
Do, 05.12.2019 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Über 5.000 Zwangsräumungsurteile gibt es in Berlin im Jahr und nur die wenigsten werden öffentlich wahrgenommen. Gegen diese alltägliche Gewalt gegen unser Recht auf Wohnen gibt es unterschiedliche Antworten: rechtliche Beratung, öffentlichen Druck auf die Vermieter*innen, Blockaden der Zwangsräumung selbst. Wir wollen euch über den normalen Wahnsinn von Zwangsräumungen im Wedding berichten, mit euch Strategien gegen Zwangsräumungen bewerten und über die Möglichkeit der Beschlagnahmung von Wohnungen diskutieren. Die Frage des Abends ist, wie wir über den Einzelfall hinaus Zwangsräumungen zu einem verstaubten Begriff der Geschichte machen können.

Antifa-Café Nord-Ost: Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Europa 2019 – Zwischen Rechtsruck und Widerstand

Anitfa-Tresen & Diskussionsveranstaltung:
Fr, 17.05.2019 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Bernhard Schmid (Journalist, Autor und Jurist aus Paris) & Aktivist*in von PostKom (Plattform linker Aktivist*innen aus Osteuropa)

Flyer: [Front] [Back]

19:00 – 20:00 Uhr: Rote Hilfe Beratung

Vom 23. bis zum 29. Mai 2019 finden in der Europäischen Union die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Den Hintergrund für das diesjährige Wahlspektakel bilden sich weltweit, wie auch in der EU, zuspitzende Widersprüche. Beinahe überall in Europa erstarken mehr oder weniger offen faschistische und faschistoide Parteien – die rassistische Lega ist Teil der Regierung in Italien, die AfD erzielt auf allen Ebenen immer höhere Wahlergebnisse in der BRD und rechte Parteien wie der Rassemblement National in Frankreich oder die PVV in den Niederlanden sind zum festen Bestandteil des parlamentarischen Systems und des politischen Diskurses in diesen Ländern geworden. In Ländern wie Polen oder Ungarn befinden sich schon seit Jahren extrem rechte Parteien an der Macht.
Gleichzeitig werden die von der Arbeiter*innenbewegung über zwei Jahrhunderte erkämpften Fortschritte von den europäischen Regierungen immer mehr in Frage gestellt und offen attackiert – sei es durch die Aufhebung des Acht-Stunden-Tags, wie in Österreich, oder die „Liberalisierung“ des Arbeitsrechts, wie in Frankreich.
Auch auf gesamteuropäischer Ebene findet eine Verschiebung des politischen Diskurses und seiner realpolitischen Ausdrücke ganz weit nach rechts statt – die Verschärfung des europäischen Grenzregimes durch die geplante Aufrüstung von FRONTEX ist hier nur ein Beispiel.

Gleichzeitig regt sich überall in Europa der Widerstand gegen diese Politik: Die Bewegung der Gelbwesten oder der Widerstand gegen die Arbeitsrechtsreform in Frankreich, der seit Jahren andauernde Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Troika in Griechenland oder die massiven Proteste gegen eine geplante Verschärfung des Abtreibungsrechts und die aktuelle, auch gegen die rechte Gewerkschaftsführung geführte, Streik der Lehrer*innen in Polen.

Wir möchten diese Entwicklungen aus verschiedenen widerständigen Perspektive beleuchten und über Formen und Möglichkeiten des Widerstands diskutieren.