Schlagwortarchiv: Demo

Demonstration: Bleiberecht für alle Sinti und Roma!

raeumung_romaBleiberecht für alle Sinti und Roma! Solidarität mit den vom „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma“ geräumten Roma.

Demonstration:
Fr, 03.06.2016 | 17:00 Uhr | Alexanderplatz (Mitte)

Weil Deutschland uns abschieben will und wir keine andere Wahl haben, haben wir das „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma“ am 22.05.2016 besetzt – den Ort, an dem an unsere deportierten und ermordeten Großeltern erinnert werden soll. Die Politik sollte sich schämen. Bereits kurz nach Mitternacht wurde unser Protest gewaltvoll geräumt, unsere Kinder wurden an diesem Ort geschlagen und bedroht. Das haben wir und unsere Kinder nicht verdient. Wir befürchten, dass auch unsere Enkelkinder Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus erleben werden.

Das werden wir nicht zulassen!

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28. Mai: Gedenken an Dieter Eich

dieter_eich_2016_plakatNever again! – Im Gedenken an Dieter Eich | Im Mai 2000 von Nazis in Berlin-Buch ermordet | Gegen Faschismus und Sozialchauvinismus

Gedenk-Demo:
Sa, 28.05.2016 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)

Veranstalter*innen: „Niemand ist vergessen!“

Unterstützer*innen: North-East Antifascists [NEA], Berlin OutBack Antifa [BOBA] & Antifaschistischer Schwarz-Roter Aufbau [ASRA]

Im Mai 2000 ermordete im Pankower Stadtteil Buch eine Gruppe Nazis den damals 60 Jahre alten Dieter Eich. In den Abendstunden des 23. Mai versammelten sich die Jungnazis in der Wohnung ihres Kameraden René Rost, in der Walter-Friedrich-Straße 52, um dessen Wohnungseinweihung zu feiern. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. In einem Rausch von Rechtsrock und Alkohol ergingen sie sich in Gewaltphantasien, zuerst gegen Migrant*innen, dann gegen den im selben Haus wohnenden Dieter Eich. Dieser war zu jenem Zeitpunkt erwerbslos und galt im Viertel als »Trinker«. Wenn »man so einen aufklatschen würde, täte man etwas fürs Volk« bestärkten sich die Täter. Sie verschafften sich Zugang zu Dieter Eichs Wohnung und schlugen den schlafenden Mann zusammen. Später gingen sie ein weiteres Mal hinunter und erstachen ihn, damit er sie bei der Polizei nicht anzeigen konnte. Die Täter erhielten mehrjährige Haftstrafen, die sie nicht vollends verbüßen mussten.

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12. Mai: Demo gegen AfD-Funktionär in Weißensee

demo_afd_zahnarzt_wseeWeißensee ist Bunt – Nationalismus ist keine Alternative – Gegen Rassismus – No AfD

Demo gegen AfD-Funktionär in Weißensee:
Do, 12.05.2016 | 17:30 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Veranstalter*innen: Café Welcome
Material: [Banner] | [Flyer]

Am 21.04.16 wurde über einen Zeitungsartikel der Berliner Zeitung bekannt , dass der Berliner Zahnarzt und Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin Dr. M.R. zeitgleich Bezirksvorsitzender der AfD Lichtenberg ist. Als Delegierter vertrat er den Landesverband beim AfD-Bundesparteitag 2015. Vor seiner Mitgliedschaft in der AfD war R. Mitglied im rechtsradikalen „ Bund Freier Bürger“. R. betreibt seine Praxis in der Pistoriusstr. in Weißensee.
Erste Mitglieder der Vereinigung fordern einen Rücktritt von R. und wurden postwendend durch AfD-Mitglieder bedroht.
Wir wollen die rassistischen, unsozialen und antifeministischen Positionen der AFD nicht hinnehmen und unwidersprochen lassen
Wir sehen uns auf der Demo!

Informiert euch, ladet eure Nachbar*innen und Freund*innen ein.

Weitere Info´s findet ihr hier:
– linksunten.indymedia.org/de/node/177392
– www.berliner-zeitung.de/berlin/afd-mitgliedschaft-chef-der-berliner-zahnaerzte-soll-zuruecktreten-23930272
– www.nationalismusistkeinealternative.net

Pankow-Buch: 8. Mai – Nazifrei!

8_mai_buch_demo_webErinnern heißt Kämpfen! Der Befreiung gedenken statt Nazi-Propaganda!

Antifa-Demo und Gedenken anlässlich der Befreiung:
So, 08.05.2016 | 09:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)

Gemeinsame Anreise:
So, 08.05.2016 | 08:20 Uhr | S-Bahnhof Pankow (Pankow)

Mehr Infos: www.antifa-nordost.org & boba.blogsport.eu
Material: [Flyer] | [PM VVN-BdA]

Presse:
– Rechtes Demo-Wochenende in Berlin (Blick nach rechts / 04.05.2016)

Der 08. Mai ist seit der militärischen Zerschlagung des deutschen Faschismus der Tag der Befreiung, an dem Menschen zusammenkommen, um kollektiv gegen Rassismus, Faschismus und Krieg zu mahnen. In Berlin-Buch ist vor diesem Kontext das widerliche möglich geworden:

Nazis aus dem Spektrum des NPD-Kreisverbandes Pankow und seines Vorsitzenden Christian Schmidt, blockieren das Gedenken vor dem sowjetischen Ehrenmal mit einer Anmeldung. Was an Widerlichkeit kaum zu überbieten ist, steht vor dem Hintergrund einer aggressiven und aktiven Nazi-Szene in Buch, die in die Schranken gewiesen werden muss.
Das perfide: die Berliner Polizei hat bereits längere Zeit von dieser Aktion gewusst und dies vor den zivilgesellschaftlichen Akteur*innen geheim gehalten.

Wir rufen daher auf: kommt an diesem Sonntag nach Buch, setzen wir ein antifaschistisches Gedenken und zeigen den Nazis, dass sie nicht ungestört ihre faschistische und geschichtsrevisionistische Hetze verbreiten können. Weder in Buch, noch sonstwo!

PM vom VVN-BdA Berlin:

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Redebeitrag HWVW: „Ob Wedding, Neukölln oder Friedrichshain: Gefahrengebiete selber machen!“

hwvw_redebeitrag_gefahrengebieteRedebeitrag unserer Freund*innen und Genoss*innen von Hände weg vom Wedding unter dem Titel „Ob Wedding, Neukölln oder Friedrichshain: Gefahrengebiete selber machen!“, welcher auf der Freiräume/Antirepressions-Demo am 06.02.2016 in Friedrichshain verlesen wurde:

Ob Wedding, Neukölln oder Friedrichshain: Gefahrengebiete selber machen!

Was wir hier in Friedrichshain jeden Tag erblicken, wenn wir zu Freund*innen gehen, Veranstaltungen besuchen oder einfach nur nach Hause wollen, lässt erahnen, wie sich der Staat und seine Schergen die Zukunft der kapitalistischen Stadt vorstellen. Menschen, die sich den Verwertungslogiken entziehen wollen, aufgrund von Einkommen oder vermeintlich “falschen Nationalitäten” nicht zum Schick des ach so aufstrebenden Berlins beitragen, werden seit Jahren kategorisch verdrängt. Nun überbieten sich Politik und Bullenschaft an neuem Irrsinn: Während die Einen, “den Autonomen”- und nicht etwa der Gentrifizierung- die Schuld am Wegzug ihrer Nachbar*innen geben, fahren die Anderen die Schiene, dass  eine gezielte Aufwertung gekoppelt mit repressiven, kontrollwütigen Klima , wonach (Zitat) “die Linken schon von allein gehen würden”.

Wir haben keinen Bock darauf, dass missliebige Häuser gestürmt werden, Polizeischikanen und Kameraüberwachung unsere Bewegungen observieren und einschränken; durch steigende Mieten mehr und mehr Menschen verdrängt werden. Und wofür das alles? Für die Wiederwahl der CDU und SPD bei den Berlin-Wahlen im September? Für die Sicherheit kapitalistischer Wohnungsunternehmer*innen? Für satte Rendite mit Eigentumswohnungen und Gated Communities? Was erst in Hamburg und nun in Berlin seitens der Schweine erprobt wurde und wird, bedeuten die abgespeckten Versuche der Aufstandsbekämpfung im städtischen Raum.

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Berichte & Fotos: Nazi-Aufmarsch am 1. Feb. durch Weißensee verhindert

fotos_antonplatz_20160201_indexNPD konnte nicht durch Weißensee ziehen – Nazis mussten sich mit Kurz-Demo durch den Prenzlauer Berg zufrieden geben

Aufrufe / Infos:
– [NEA]: 1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!
– [NEA]: Weißensee: Anwohner*innen-Flyer gegen NPD-Aufmarsch
– [NEA]: Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung
– Pankow hilft: 1.2. Unterstützungskreise Weissensee gehen gegen die NPD auf die Straße
– Berlin gegen Nazis: Proteste gegen NPD-Aufmarsch in Berlin-Weißensee angekündigt
– Twitter: #aplatz

Recherche:
– Antifa Berlin: 01.02.2016 – NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg

Fotos:
– left report: 01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg
– Theo Schneider: 16-02-01 NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg
– Igor Netz: NPD Berlin-Prenzlauer Berg 01.02.2016
– Christian Ditsch Photography: 2016/02/01 Berlin | NPD | Demonstration gegen Flüchtlinge

Berichte / Presse:
– Berliner Register: NPD Demonstration im Prenzlauer Berg
– Blick nach rechts: Ein Kilometer für die NPD in Berlin
– Prenzlberger Stimme: NPD droht mit „körperbetontem Wahlkampf“
– Der Tagesspiegel: Störungen bei NPD-Demo, Polizisten angegriffen
– Prenzlauer Berg Nachrichten: Zwei Polizisten bei Demonstrationen verletzt
– Bullen-Ticker: Demonstration gestört – Polizisten angegriffen

01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg

Am 01. Februar wollten Nazis einen Aufmarsch durch Berlin-Weißensee durchführen. Zu der Demonstration sowie einer parallel dazu stattfindenden Kundgebung am Antonplatz hatte die Berliner NPD unter dem Motto „Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben“ aufgerufen. Gegen 18.30 Uhr versammelten sich ca. 80 Nazis am S-Bahnhof Greifswalder Straße, um von dort die Berliner Allee in Richtung Antonplatz herunterzulaufen. Durch Sitzblockaden auf der Greifswalder Straße und erfolgreichen antifaschistischen Protest mussten sich die Nazis nicht nur über eine Stunde die Beine in den Bauch stehen, sondern konnten am Ende ihre geplante Route nicht laufen, sondern wurden von der Polizei umgeleitet und liefen letztendlich nur die etwa einen Kilometer lange Strecke bis zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee auf der Grellstraße herunter, wobei sie von lautstark protestierenden Antifaschist*innen begleitet wurden.

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30. April – Antikapitalistische Demonstration: „Organize!“

organize_demo_2016_500x457Organize! – United neighbours against racism and social exclusion

Antikapitalistische Demonstration:
Sa, 30.04.2016 | 16:30 Uhr | U-Bahnhof Osloer Straße (Wedding)

Veranstalter*innen & mehr Infos: Hände weg vom Wedding
Banner: [800×554] [600×322] [500×457] [600×338] [600×300]
Flyer: [Termine]
Mobi-Video: MobiVideo 30.04.2016 | Organize – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Mehrsprachiger Aufruf

Demostrecke

MobiVideo 30.04.2016 | Organize – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Aufruf:

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27. April: Uni-, Azubi- und Schulstreik & Zubringer-Demos im Prenzlauer Berg

schulstreik2016_zugringerdemos_flyer_frontSchulter an Schulter für eine Welt ohne Ausgrenzung, Abschiebung und Krieg

Schulstreik-Demo:
Mi, 27.04.2016 | 11:00 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnen (Wedding)

Zubringer-Demos: Mi, 27.04.2016
08:00 Uhr | Kurt-Schwitters-Schule (Greifswalder Straße 25 / Prenzlauer Berg)
08:45 Uhr | Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule (Eugen-Schönhaar-Straße 18 / Prenzlauer Berg)
09:30 Uhr | Käthe-Kollwitz-Oberschule (Dunckerstraße 65 / Prenzlauer Berg)
09:30 Uhr | Heinrich-Schliemann-Oberschule (Dunckerstraße 64 / Prenzlauer Berg)
10:00 Uhr | Wilhelm-von-Humboldt Gemeinschaftsschule (Erich-Weinert-Straße 70 / Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: Solidarische Jugendbewegung
Flyer: [Front] [Back]

Beleidigungen, Prügelattacken, Brandanschläge und Handgranaten gegen Geflüchtete: Rechte Gewalt ist auch Anfang 2016 auf dem Vormarsch. Rechte Parteien und Bewegungen wissen fremdenfeindliche Ängste in Deutschland und Europa sehr gut auszunutzen. Die AfD fordert lauthals den Schießbefehl, mobilisiert auf dem Rücken von Minderheiten und erhält bei Landtagswahlen bis zu 24%. Die Grenze zwischen moderater Selbstinszenierung und offenem Rassismus verschwimmt zunehmend: „Besorgte Bürger“ versammeln sich Hand in Hand mit Neonazis bei PEGIDA-Kundgebungen.

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[NEA]-Tresen: „Organize – gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“

organize_demo_2016_banner_800x554Organize – gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Tresen und Info-Veranstaltung:
Do, 21.04.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Hände weg vom Wedding
Eintritt: frei
Ankündigung: 30. April – Antikapitalistische Demonstration: „Organize!“

Ferienwohnungen, explosiv steigende Mieten, Zwangsräumungen, Lagerunterbringung von Menschen auf der Flucht und vieles mehr, machen das Leben in dieser Stadt tagtäglich schwerer. Um diesen Entwicklungen eine kraftvolle und solidarische Antwort zu geben, bedarf es einer Selbstorganisierung von unten. Aus diesen Anlass findet am 30.04. um 16:30 Uhr am U-Bhf. Osloer Straße eine antikapitalistische Demonstration für Selbstorganisierung und solidarische Perspektiven statt. Die stadtteilpolitische Gruppe “Hände weg vom Wedding” stellt aktuelle Kämpfe gegen Verdrängung vor.

Kommt vorbei, informieren und vernetzen wir uns und tragen unseren Widerstand auf die Straße!

3. April: Proteste gegen AfD-Landesparteitag

torting_storchProteste gegen AfD-Landesparteitag

Gegen-Proteste & Kundgebung:
So, 03.04.2016 | 08:30 Uhr | Maritim (Stauffenbergstraße 26 / Tiergarten)

Mehr Infos: „Nationalismus ist keine Alternative“
Karte: [Download]
Twitter: #stoppafd

Auch gegen den zweiten Teil des Programmparteitages der Berliner „Alternative für Deutschland“(AfD) soll an diesem Sonntag protestiert werden. Die Partei wollte diesmal die kritische Öffentlichkeit fernhalten, nachdem beim letzten Parteitag, Mitte März, rund 200 Menschen gegen die AfD demonstriert hatten. Doch nunmehr ist auch der Versammlungsort für diesen Sonntag offengelegt: Das Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße in Tiergarten. Vor dem Hotel wurde eine antifaschistische Kundgebungen (ab 08:30 Uhr) angemeldet, um die AfD-Mitglieder auf ihrem Weg zum Parteitag mit Protest zu begleiten.

Das Maritim hat sich bundesweit zum Zufluchtsort der AfD entwickelt. Während das A&O-Hostel in Hohenschönhausen nunmehr nachgegeben hat und der AfD keine Räume mehr offeriert, ist das Maritim für Rassisten-Treffen immer eine gute Adresse. Schon im Berlin-Wahlkampf 2011 konnte am gleichen Ort der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders für die Partei „Die Freiheit“ auftreten. Ausgerechnet die benachbarte „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ wurde damals stundenlang wegen der rassistischen Veranstaltung abgeriegelt.
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