Kategoriearchiv: Antifa

Fight & Remember! – Antifaschistischer-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2020

Antifaschistischer-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2020

Antifa-Block auf der LL-Demo:
So, 12.01.2020 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Bündnis-Website: fightandremember.blogsport.eu

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], radikale linke | berlin, CDR Berlín, Solidaridad Antirrepresiva Berlin, Internationalistischer Abend
Unterstützer*innen: re:volt magazin, Meas Tintenwolf, Proletarische Autonomie Magdeburg, Solibündnis Kurdistan-Magdeburg, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen, FSI Geschichte FU Berlin & Revolutionäre Perspektive Berlin

Zugtreffpunkte:
Magdeburg: 06:30 Uhr | ZOB

[Aufruf] | [Convocatoria]
VVN-BdA-Soli: [Aufruf] | [Banner]

Material: [Plakat] | [Aufruf] | Banner [#1] [#2] [#3] | [Mobi-Video] [Mobi-Track]
Mobi: [#1] | [#2]

Veranstaltungsreihe des Bündnis „Fight & Remember!“:

Diskussionsveranstaltung & Soli-Tresen: Gegen Paramilitarismus und reaktionäre Netzwerke
Sa, 04.01.2020 | 20:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend | [Plakat: Farbe / S/W]

Foto-Vortrag: Meinst du, die Menschen wollen Krieg?
Di, 07.01.2020 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Info-Veranstaltung: Antifa-Widerstand in Weißensee und Prenzlauer Berg 1933-45
Fr, 10.01.2020 | 19:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

VoKü-Extra: nach der Luxemburg-Liebknecht-Demo
So, 12.01.2020 | 12:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend | [Flyer: Farbe / S/W]

Friedhofsführung: zum ehemaligen Revolutions-Mahnmal nach der LL-Demo
So, 12.01.2020 | 12:30 Uhr | Treffpunkt: Friedhof der Sozialist*innen (linkes Eingangstor)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Gemeinsame Auswertung & Filmvorführung: Z
Do, 16.01.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Film-Reihe im Kiezhaus Agnes Reinhold jeweils um 19:30 Uhr
Afrikanische Straße 74 / Wedding | mehr Infos
Mi, 04.12.2019: „Bischofferode – das Treuhand-Trauma“
Mi, 18.12.2019: „En Guerre“
Mi, 08.01.2020: „Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen“
Mi, 15.01.2020: „Comrade, where are you today?“
Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

Gesamter Aufruf, alle Veranstaltungstexte, Mobilisierung…

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Spontaner Gegenprotest gegen Nazitreffen mit AfD-Beteiligung

Spontaner Gegenprotest gegen Nazitreffen mit AfD-Beteiligung

Vortreffpunkt & Gegenproteste:
Di, 14.01.2020 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Spittelmarkt (Mitte)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Am Dienstagabend, 14. Januar 2019, soll eine extrem rechte Veranstaltung in einem Restaurant in der Nähe vom Gendarmenmarkt stattfinden, die als „Dienstagsgespräch“ von Hans-Ulrich Pieper organisiert wird. Als Stargast ist diesmal der bundesweit bekannte Antisemit Wolfgang Gedeon (AfD Baden-Württemberg) geladen. Seit ca. einem Jahr fungieren gewaltaffine Neonazis der sogenannten Schutzzone der NPD als Security für Piepers Veranstaltung.

Sobald der Ort bekannt wird, werden wir uns dort versammeln und spontan fordern dass die Betreiber*innen diese widerlichen Faschisten vor die Tür setzen. Bringt Fahnen und Transpis mit!

Wir haben keinen Bock auf knallharte Neonazi-Versammlungen in Berlin Mitte!
Kommt Alle! Je größer der Druck, desto schneller landen die Nazis wieder auf den bonzigen Straßen von Berlin Mitte!
Kein Raum dem Schulterschluss von Neonazis und AfD!

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[neues deutschland] Sie sind die VVN-BdA

Demonstranten und Polizei stehen protestieren vor dem Amtsgericht in Dresden. Foto: Arno Burgi/dpa

VVN-BdA
Sie sind die VVN-BdA

Sechs Menschen haben uns erzählt, warum sie Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sind.
Von Johanna Treblin und Karlen Vesper.

30.11.2019 Kunst & Kritik

Sechs Menschen haben uns erzählt, warum sie Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sind. Es sind junge und alte Menschen, die das aktive Gedenken an die Opfer und Gräueltaten, aber auch an den Widerstand im Nationalsozialismus aufrechterhalten und die sich auch heute noch Rechtsextremen entgegenstellen.

Foto: Martin Neuhof

Keine Angst, kein Hass
Meinen Mitgliedsantrag für die VVN-BdA habe ich am 8. Mai 2016 abgegeben. Ich fand das Datum ganz passend. Am 1. Juni bin ich dann Mitglied geworden. Veranstaltungen der VVN-BdA hatte ich bereits vorher als Sympathisantin und Gast besucht. Mein Mann ist gefühlt schon seit immer Mitglied. Und als es dann die Kampagne 1 + 1 gab – ein Mitglied bringt ein neues Mitglied mit -, dachte ich, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Das passt auch zu meiner ehrenamtlichen Arbeit für das Alternative Kultur- und Bildungszentrum Pirna. Die VVN-BdA hält die Erinnerung an den Nationalsozialismus wach und schafft den Spagat zum Hier und Jetzt: Sie bringt den Menschen, die die Zeit nicht mehr erlebt haben, bei, was damals passiert ist und wie schrecklich das war. Sie hält der NPD und heute der AfD und Pegida etwas entgegen. Was wir wollen, ist mehr Miteinander, keine Angst, keine Hassdebatten. Wir nehmen die Menschen, wie sie sind. Egal, wo sie herkommen, egal, wen sie lieben, egal, welcher Religion sie angehören.

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Mobi-Video: Gegen den AfD Parteitag am 25.+26.01.2020

Kein Raum der AfD! AfD-Parteitag am 25. & 26.01.2020 in Berlin…

#NOLPT | #B2501 | #B2601

Achtet auf aktuelle Ankündigungen zum Parteitag am 25. & 26.01.2020!

Infos: Kein Raum der AfD!

Quelle: www.vimeo.com/375534398

Statement der [NEA]: Antifa heißt revolutionärer Kampf!

Antifa heißt revolutionärer Kampf!
Boykottiert die neoliberale „Antifa ist Liebe“ Hipster-Show!

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“
– Max Horkheimer

Wo wir uns als revolutionäre Linke zurückziehen, übernimmt der politische Gegner das Feld. Dies galt und gilt für die Friedensbewegung, für antikapitalistische soziale Kämpfe und seit längerem auch für den antifaschistischen Kampf. Zwei Jahre Pause der revolutionären Silvio-Meier-Gedenkdemonstration reichten aus, dass nun der Polit-Kasper Hauke Stiewe von der Bergpartei unter dem unsäglichen Motto „Antifa ist Liebe“ 1 das Gedenken an den ermordeten Genossen verunglimpfen kann.

Ist das veranschlagte Demomotto und Motiv schon eine Verhöhnung der historischen Kämpfer*innen gegen faschistische Gewaltherrschaft und Vernichtungskrieg, so schießt das kürzlich beim neoliberalen NATO-Blatt taz veröffentlichte Interview 2 dann endgültig den Vogel ab.

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Broschüre: Deutschland ist Brandstifter! – Download

[VVN-BdA] Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben! Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben! Schwerer Angriff auf die VVN-BdA

Presse:
– Bundesvereinigung der VVN-BdA Gemeinnützigkeit entzogen (Junge Welt / 22.11.2019)

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Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften I des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen. Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden. Weitere erhebliche Nachforderungen sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen. Damit ist die VVN-BdA in ihrer Existenz bedroht.

Das Finanzamt Berlin handelt damit anders, als das Finanzamt Oberhausen-Süd, das der Landesvereinigung NRW die Gemeinnützigkeit am 22. Oktober gewährt hat. In beiden Fällen war derselbe Vorwurf erhoben worden. Er besteht darin, dass die Landesvereinigung Bayern der VVN-BdA im bayrischen Verfassungsschutzbericht wiederholt als linksextremistisch beeinflusst dargestellt wird. Während das Finanzamt Oberhausen-Süd der Widerrede der VVN-BdA im Anhörungsverfahren entsprach, beharrt das Berliner darauf, dass „der volle Beweis des Gegenteils, als Widerlegung der Vermutung als extremistische Organisation“ nicht erbracht worden sei.

Das bedeutet, dass die Bewertung durch eine nachgeordnete bayrische Landesbehörde, die laut bayrischem Gerichtshof keine Tatsachenbehauptung darstellt, demnach über das Schicksal einer bundesweit arbeitenden zivilgesellschaftlichen Organisation entscheiden dürfen soll.

Von Überlebenden der Konzentrationslager und Gefängnisse 1947 gegründet, ist die VVN-BdA seitdem die größte, älteste, überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten Deutschlands. Sie vertritt die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern, sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Nazi-Regimes nicht in Vergessenheit geraten sind, u.a. durch den Einsatz für die Errichtung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten und vielfache Zeitzeugenarbeit. Sie informiert über aktuelle neofaschistische Umtriebe und organisiert den Widerstand in breiten Bündnissen.

Wir sind entsetzt und empört darüber, dass sich das Berliner Finanzamt die haltlosen Unterstellungen der bayrischen Behörde ungeprüft zu eigen macht. Damit behindert es genau das zivilgesellschaftliche Engagement, das von Regierung und Parteien angesichts schrecklicher rechtsterroristischer Verbrechen allenthalben eingefordert wird.

Wir fordern die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für unsere Organisation!

Wir fordern praktische Unterstützung für alle zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen, die die Grundwerte des Grundgesetzes gegen rassistische, antisemitische, nationalistische und neofaschistische Angriffe verteidigen!

Quelle: berlin.vvn-bda.de/2019/11/antifaschismus-muss-gemeinnuetzig-bleiben-schwerer-angriff-auf-die-vvn-bda/

[Kein Raum] Kein Raum der AfD! HERBSTNEWS

Kein Raum der AfD! HERBSTNEWS

Der diesjährige Herbst hatte es in sich. Zunächst musste die Berliner AfD ihren Parteitag zwei Mal aufgrund einer „schwierigen Raumsituation“ verschieben. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein im Widerstand gegen die neofaschistische Partei dar.
Dann war da noch der Lichtenberger AfDler Michael Kossler, der am 23.09.2019 einem Besucher einer AfD-Veranstaltung ins Gesicht schlug – ob diese Tat für Kossler weitere Folgen haben wird, ist momentan ungewiss.
Weiter gehts mit einem kleinen Überblick zu den Aktivitäten der Neuköllner AfD. Diese hatten am 13.10. einen Bezirksparteitag im Restaurant Novi Sad.
Auch in der Zitadelle Spandau tut sich wieder Unerfreuliches: Am 23.11.2019 möchte dort abermals die rechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ den Gerhard Löwenthal Preis verleihen. Gegenprotest ist bereits angemeldet!
Auch über die Umtriebe der Marzahner AfD wollen wir nicht schweigen. Das Abgeordnetenhaus-Mitglied Gunnar Lindemann scheut nicht mal mehr davor zurück Schüler*innen für seine eigenen rechten Propagandazwecke zu missbrauchen.
Zuletzt möchten wir eine Anreise der PAO bewerben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Genoss*innen in Binz auf Rügen zu unterstützen. Dort wird sich nämlich am 23.11.2019 der völkisch-nationalistische „Flügel“ der AfD treffen, wogegen es vor Ort eine Demonstration gibt.

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[re:volt] „Seit Jahren sind die Rechten in Polen in der Offensive“

© wiki commons

„Seit Jahren sind die Rechten in Polen in der Offensive“

Die Politik der rechten Partei PiS (Prawo i Sprawiedliwość, Recht und Gerechtigkeit) grenzt stark von der EU ab und fährt einen nationalkonservativen Kurs. Wie sieht der Wandel aus, der sich unter dem Vorsitzenden Vorsitzendem Jaroslaw Kaczyński vollzieht?

PostKom: Polen hat nach dem EU-Beitritt 2004 einen sehr starken wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Zum einen sind EU-Gelder zur Verbesserung der Infrastruktur geflossen, Polens Ökonomie profitierte also stark von europäischen Investitionsprogrammen. Gleichzeitig darf man nicht auch nicht vergessen, dass der EU-Beitritt sehr vielen polnischen Menschen ermöglicht hat in den Westen auszuwandern, vor allem Richtung Großbritannien. Wir sprechen hierbei von etwa zwei Millionen Auswander*innen. Das Geld, dass diese häufig in prekären Jobs verdient haben, wurde und wird zur Unterstützung ihrer Familien nach Polen geschickt. Was die aktuelle EU-Politik von PIS betrifft, wird ein widersprüchlicher Kurs gefahren. Im Gegensatz zu der deutschen AfD, die mit dem Gedanken gespielt hat, die EU irgendwann zu verlassen, setzt Kaczyński auf die Strategie, den Nationalstaat zu bewahren. In diesem Zusammenhang wird häufig vom ‚Europa der Vaterländer‘ gesprochen. Auf anderem Gebiet wie der Sicherheitspolitik tritt die Regierung wiederum für eine deutlich stärkere Zusammenarbeit mit der EU ein. Das betrifft leider auch den Bereich der Grenzsicherung. Man darf nicht vergessen, dass die Grenzschutzagentur Frontex in Warschau ihren Sitz hat und Polen für die Ostflanke der NATO sowie für die Grenzsicherung der EU im Osten zuständig ist.

Das Land zeichnete sich in der Vergangenheit durch niedrige Beteiligungen an Wahlen an, vor allem bei europaweiten Urnengängen. Bei der vergangenen EU-Wahl im Mai sollten dann viele Nichtwähler*innen von neuen linken und (neo-)liberalen Parteien zur Wahl mobilisiert werden. Wer sind diese Kräfte und wofür stehen sie?

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[Kein Raum] AIB-Beitrag: Die „Kein Raum der AfD“ Kampagne

Foto: Oskar Schwartz

AIB-Beitrag: Die „Kein Raum der AfD“ Kampagne

Die antifaschistische Kampagne „Kein Raum der AfD“ gründete sich im Jahr 2017 in Berlin mit dem Ziel, der Infrastruktur der rechten Partei erhebliche Dämpfer zu verpassen. Bis heute konnte die Kampagne erreichen, dass rund 50 geplante Veranstaltungsorte die extrem rechten Gäste nach Interventionen vor die Tür setzten.

Auch vorher gab es zwar schon Aktionen gegen die AfD und deren Infrastruktur, neu war jedoch das konzentrierte Vorgehen als Kampagne mit unterschiedlichsten Unterstützer_innen. Den Kampagnenstart markierte eine Demonstration am 1. April 2017 im Berliner Stadtteil Weißensee. Diese richtete sich nicht nur gegen die von der AfD Berlin-Pankow genutzten Restaurants „Zum Nudelholz“ und „Heinersdorfer Krug“ sowie die Arztpraxis des Lichtenberger AfD-Vorsitzenden, sondern auch gegen den damaligen „Thor-Steinar“-­Laden und die Kanzlei des neonazistischen Anwalts Wolfram Nahrath, der im NSU-­Prozess den Angeklagten Ralf Wohlleben verteidigt hatte.

Seit Beginn der Kampagne ist das Ziel, den Rechten ihre Räume zu nehmen, geblieben. Hierbei geht es nicht allein um öffentliche Räume, sondern um alle Räumlichkeiten, die von der Partei für ihre politische Arbeit genutzt werden. Mit dieser Zielsetzung und der Anwendung verschiedenster Mittel aus der „antifaschistischen Trickkiste“ konnten weitere positive Effekte beobachtet werden: Die Absage von Parteitagen und -treffen erschwert die politische Arbeit und bestehende Konflikte innerhalb der AfD werden dadurch verschärft. Auch die Einbindung von Sympathisant_innen und Neumitgliedern wird erschwert, wenn Kennenlerntreffen ausfallen oder Veranstaltungen von Antifaschist_innen und einem Polizeiaufgebot begleitet werden.

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