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DIE SCHAM MUSS DIE SEITEN WECHSELN!

14.10.2026, 13. & 14. 10.  vor dem Kriminalgericht Moabit / Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91

CN: sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Betäubung

59 BETROFFENE. 22 ANGEKLAGTE VERGEWALTIGUNGEN AN 14 FRAUEN. UND NOCH IMMER VIEL ZU WENIG AUFMERKSAMKEIT.

Seit August steht Frank S. vor dem Landgericht Berlin. Ihm wird vorgeworfen, Frauen betäubt und vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Die Vergewaltigungen, die Gegenstand dieses Verfahrens sind, hat er eingeräumt.

Doch das Ausmaß geht weit darüber hinaus: Auf seinen Datenträgern fanden Ermittler Aufnahmen von insgesamt 59 mutmaßlich betroffenen Frauen. Viele von ihnen erfuhren erst durch die Polizei, was ihnen angetan worden sein soll.
Dieser Fall ist kein „unfassbarer Einzelfall“, den wir anschließend wieder vergessen können.

Er zeigt, wie sexualisierte Gewalt durch Macht, Kontrolle, digitale Räume und den Austausch unter Tätern ermöglicht und normalisiert werden kann. In sichergestellten Chats soll Frank S. anderen Männern Hinweise zur Betäubung von Frauen gegeben und nach Aufnahmen ihrer Taten gefragt haben.
Und trotzdem bleiben die Zuschauer:innenbänke teilweise fast leer.

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Einweihung der Gedenkplatte für Beate Fischer

Do., 23. Juli 2026,  18:00 Uhr
Emmentaler Str. 97, U-Bhf. Residenzstr.
Reinickendorf
Davor: 16:00 Uhr | Offizielle Einweihung der Gedenkplatte mit dem Bezirksamt und der Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin.
Der Mord an Beate Fischer
Am Abend des 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer in Reinickendorf von einer Gruppe Neonazis misshandelt, vergewaltigt und ermordet. Über ihr Leben ist wenig bekannt. Sie war 32 Jahre alt, als sie starb, lebte damals in Weißensee und war Mutter zweier Kinder. Sie war verheiratet, lebte jedoch getrennt. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie zu dieser Zeit als Escort.
Beate Fischer kam am Morgen des 23. Juli 1994 von einer Feier. Unterwegs sprach sie eine Gruppe Nazis an, die sie aufforderten, mit ihnen zu kommen. Gemeinsam fuhren sie in die Wohnung eines der Nazis in der Emmentaler Straße, die seinerzeit Neonazis und rechten Skinheads als regelmäßiger Treffpunkt diente. Später behaupteten die Faschisten vor Gericht, Beate Fischer sei freiwillig mit ihnen gekommen. Eine Bekannte von Beate Fischer sagte jedoch in einer polizeilichen Vernehmung aus, sie würde Beate Fischer ein solches Verhalten nicht zutrauen, weil sie immer sehr vorsichtig gewesen sei und keine Sympathien für Rechte gehegt habe. Mehrfach versuchte Beate Fischer vergeblich, aus der Wohnung zu entkommen und die Täter davon zu überzeugen, sie freizulassen. Über zehn Stunden lang quälten die Nazis ihr Opfer, bevor sie Beate Fischer schließlich ermordeten.

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Buchvorstellung zur Antifa Trilogie mit Bernd Langer

31.07.2026 | 19 Uhr
Antifaschistische Zone, Bernkasteler Str. 78, Weißensee

Das Offene Antifa Treffen Hohenschönhausen und die North East Antifascists [NEA]  laden ein zu einer Veranstaltung über die Geschichte der Antifa-Bewegung der letzten Jahre in Deutschland mit Bernd Langer

Am Freitag, den 31.07, ist Bernd Langer bei uns in der antifaschistischen Zone auf dem Gelände der Bernkasteler Straße 78 in Weißensee ab 19 Uhr zu Gast. Bernd ist seit vielen Jahren in antifaschistischen Zusammenhängen aktiv. 1990 gründete er in Göttingen mit Anderen die Autonome Antifa [M], die eine zentrale Rolle beim Aufbau der Antifaschistischen Aktion / Bundesweite Aktion (AA/BO) spielte. Vor kurzem erschien das letzte Buch der Triologie zur Geschichte der Antifaschistischen Aktion. Der Band erzählt die Geschichte der antifaschistischen Bewegung der letzten sechs Jahre. Es geht um die von Verschwörungsideolog:innen und faschistischen Akteur:innen organisierten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, rechtsgerichtete „Friedensmobilisierungen“, faschistischen Terror und den antifaschistischen Widerstand dagegen.

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NEA-Tresen & Transpimalen für die Demo gegen Rheinmetall

20.06.2026 | ab 17 Uhr
Antifaschistische Zone, Bernkasteler Str. 78, Weißensee

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden. Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

In Vorbereitung auf die Demo am 11. Juli wollen wir gemeinsam mit euch Transpis und Fahnen malen. Außerdem bieten wir natürlich diverse kühle Getränke an.

Gegen den Start der Waffen­produktion bei Rheinmetall in Berlin finden außerdem Aktionstage vom 10.–12. Juli 2026 statt. Beim Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion gibt’s alle Infos zum Programm.

Infoveranstaltung zum „Sicherheitspaket 2.0“ und der digitalen Aufrüstung der Polizei

Mo, 25.05.2026 | 20 Uhr
BAIZ, Schönhauser Allee 26A, Berlin Prenzlauer Berg
Organisation: AG Unsicherheit

— English version of the invitation is below —

Im April hat das Kabinett das „Sicherheitspaket 2.0“ beschlossen, das viele neue Befugnisse für die Polizei erlauben soll: unter anderem das Abgleichen von biometrischen Daten mit dem Internet sowie das automatisierte Suchen nach Identitäten. Außerdem stehen in naher Zukunft eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung, eine polizeiliche Superdatenbank und neue Kompetenzen für BND und Verfassungsschutz an.
Wir wollen euch informieren & gemeinsam diskutieren:

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Antimilitaristische Veranstaltungsreihe

Antimilitaristische Veranstaltungsreihe
jeweils in der BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Buchvorstellung AK Antimilitarismus: „Die große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“ | Donnerstag, 02.04.2026 | 19 Uhr

Jugendpodium zur Wehrpflicht | Montag, 13.04.2026 | 20 Uhr

Vortrag von Lutz Bode zur Kampagne gegen Wehrpflicht in den 90ern und heute | Mittwoch, 22.04.2026 | 19 Uhr

Ankündigungstexte:

Am 02.04. ab 19 Uhr stellt der AK Antimilitarismus bei uns sein neues Buch *„Die große Mobilisierung – Die Bundeswehr von der Wiederbewaffnung bis zur Kriegstüchtigkeit“* vor. Der Sammelband nimmt 70 Jahre Bundeswehr kritisch in den Blick: von Wiederbewaffnung und Auslandseinsätzen bis zu aktuellen Aufrüstungsprogrammen und der „Zeitenwende“. Analysiert werden Militarisierung, NATO-Strategien und die ideologische Mobilisierung der Gesellschaft. Die Herausgeber:innen stellen zentrale Thesen vor und diskutieren die aktuelle deutsche Militärpolitik. Anschließend gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Weiterlesen →

Antifa-Tombola-Tresen

20.12.2025 | Bandito Rosso | Lottumstr. 10 A | 10119 Berlin
Open Doors: 19:30 Uhr | Beginn Tombola: 20 Uhr

Wir haben verschiedene Verlage und Shops angeschrieben und wurden mit Abos, Büchern, Stickern und Shirts bedacht. Die ganzen Sachen wollen wir nicht für uns allein behalten, sondern gern mit euch teilen. Dabei sind u.a. PapyRossa Verlag, Riot Bike Records, True Rebel Store, Roter Stern Berlin, Analyse & Kritik, Antifaschistisches Infoblatt, der rechte Rand, Disorder Rebel Store, Konkret Verlag, Verlag 8. Mai, VSA-Verlag, Immergruen Verlag, Laika Verlag

Außerdem gibt es heiße und kalte Getränke! Also kommt am 20. Dezember zum Tresen. Lasst uns eine gute Zeit zusammen haben.

Kein Vergeben – den Nazis und Rassisten! Kein Vergeben – den Nazis und Rassisten!

Fr. 21. November: Silvio Meier – Mahnwache
18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße

Sa. 22. November: Antifaschistische Demo
14:00 Uhr | Bahnhof Lichtenberg
14:00 Uhr: Konzert mit PTK & Sechser
15:30 Uhr: Demobeginn

So. 23. November:
Gemeinsame Fahrt zum Gedenken in Mölln
11.30 Uhr | U-Bahnhof Südstern
Abfahrt 12:00 Uhr, Parkplatz Züllichauerstraße (mit dem Solibus > soli-bus.org)

Die AfD-Wahlergebnisse und der rassistische Überbietungswettbewerb der regierenden Parteien sorgt bei Faschos gerade für reichlich Oberwasser. Das Resultat ist ein deutlicher Anstieg rechter Propaganda und eine förmliche Explosion der Zahl rechter Übergriffe.

Mit insgesamt 476 gemeldeten rechten Vorfällen haben sich beispielsweise die Vorfälle in Berlin-Lichtenberg im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. 56 davon waren Bedrohungen oder Übergriffe. Neben Marzahn-Hellersdorf ist der Bezirk ein Hotspot rechter Gewalt.

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Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern – Tresen der Antifa Nordost (NEA)

18.1.2025, 19:30 Uhr, Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Rechte Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern (MV) reichen von verschwörungsideologischen Gruppierungen über mehrere im „Deutschen Burschenschaft“ Verband organisierte Burschenschaften, die AFD bis hin zu faschistischen Straßenschläger:innen und Rechtsterrorist:innen. Sie haben Verbindungen zueinander und vernetzen sich auch bundesweit. Zeit genauer hinzuschauen: Zu Gast sind diesmal Antifaschist:innen aus Greifswald, die uns einen Überblick über die rechte Szene in MV geben werden. Nach dem Vortrag bleibt Raum für Fragen & Diskussion: welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen faschistischen Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wo gibt es bundesweite Kooperationen? Was sind die Strategien der Antifaschist:innen vor Ort gegen den jährlich stattfindenden NPD-Aufmarsch in Demmin?
Open Doors: 19:30 Uhr // Vortragsbeginn: 20:00 Uhr
Nach dem Vortrag ist wie immer ein offener Kneipenabend und Raum, um, sich miteinander zu vernetzen.