Kategoriearchiv: Überregional

In Gedenken an Li Yangjie

yangjie_liDessau: Das Desaster der Ermittler / Der Fall Yangjie Li / Zusammenfassung

Mehr Infos: initiativeouryjalloh.wordpress.com

[Chronologie] | [Pressespiegel]

(…) Schon einmal stand Sachsen-Anhalts Justiz im Allgemeinen und die Polizeidirektion Ost im Speziellen deutschlandweit in schlechtem Licht: bei den Ermittlungen im Fall Oury Jalloh, der unter bis heute zweifelhaften Umständen in einer Dessauer Gefängniszelle ums Leben gekommen ist. Jetzt droht ein ähnliches Desaster. (…)
(MZ- Kommentar: Lars Geipel, 26.05.2016)

Kampagne gegen die AfD: Nationalismus ist keine Alternative

nika_logoNationalismus ist keine Alternative
Bundesweite Kampagne gegen die Festung Europa und ihre Fans

Website: www.nationalismusistkeinealternative.net
Kontakt: keinealternative [at] systemli.org

Terminkalender

Im Nachgang des bundesweiten antifaschistischen und antirassistischen Treffens in Frankfurt/Main am 31.01.2016 entsteht auf www.nationalismusistkeinealternative.net eine bundesweite Plattform um eine breite Mitmach-Kampagne gegen Rassismus und Abschottung.

Veranstaltungsreihe zu aktuellen Kriegs- und Friedenprozessen sowie dem Aufbau der demokratischen Autonomie in der Türkei/Nord-Kurdistan

newroz_va_reihe_2015_flyer_01Es Lebe die Freiheit!
Kobanê und der Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan

Veranstaltungsreihe von September bis November 2015:
Do, 03.09.2015 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Berlin-Wedding)
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Komel (Burgsdorfstraße 1 / Berlin-Wedding)
Do, 17.09.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Berlin-Prenzlauer Berg)
Mo, 28.09.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Berlin-Prenzlauer Berg)
Mo, 05.10.2015 | 20:00 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73 / Berlin-Friedrichshain)
Sa, 17.10.2015 | 19:30 Uhr | Lunte (Weisestraße 53 / Berlin-Neukölln)
Mi, 21.10.2015 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Berlin-Weißensee)
Mo, 26.10.2015 | 19:30 Uhr | QuasiMono (Erich-Weinert-Straße 2 / Cottbus) FÄLLT AUS!
Mi, 28.10.2015 | 19:00 Uhr  | Hochschule für nachhaltige Entwicklung (Schicklerstraße 5 / Eberswalde)
Mi, 04.11.2015 | 18:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule / Raum: 018 (Alice-Salomon-Platz 5 / Berlin-Hellersdorf)
Mi, 11.11.2015 | 18:00 Uhr | Technische Universität / Raum: H0106 (Straße des 17. Juni 135 / Berlin-Charlottenburg)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, North-East Antifascists [NEA] & Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin
Unterstützt durch: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Flyer: [Front / Back]

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Gemeinsam den Naziaufmarsch am 31.10.2015 in Halberstadt verhindern!

halberstadt_20151031_flyer_frontCome Together!
Gemeinsam den Naziaufmarsch am 31.10.2015 in Halberstadt verhindern!

Zugtreffpunkte Berlin:
Sa, 31.10.2015 | 06:45 Uhr | Alexanderplatz (Gleis 4) | Abfahrt: 07:01 Uhr
Sa, 31.10.2015 | 07:00 Uhr | Zoologischer Garten (Gleis 3) | Abfahrt: 07:21 Uhr

Mehr Infos: cometogether.blogsport.de
Flyer: [Front] [Back] | [Überkleber]

Der Landesverband von „Die Rechte“ in Sachsen-Anhalt will am 31.10.2015 gegen Geflüchtete hetzend durch Halberstadt ziehen.  „Die Rechte“ versucht so rassistische Einstellungen in der Bevölkerung anzusprechen und hofft auf Stimmen für die Landtagswahl 2016. Die Mitglieder von „Die Rechte“ bestehen aus teils einschlägig bekannten Neonazis aus Sachsen-Anhalt, welche die überalterte NPD verdrängen und im März des nächsten Jahres in den Landtag einziehen wollen. Halberstadt ist als Standort der „Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber“ in Sachsen-Anhalt (ZASt) von den Neonazis bewusst gewählt. Die Nazis versuchen mit konstruierten Zusammenhängen zu suggerieren, der angestammten Bevölkerung würde durch Flüchtlinge, die hier Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, etwas weggenommen werden. Den Menschen, die selbst in prekären Verhältnissen leben, werden Geflüchtete als Ursache für ihre Situation gegenübergestellt. Der Flüchtlingsrat kritisierte die Zustände in der völlig überfüllten ZASt als unmenschlich. Es scheint, als ob die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung die Lage in den Unterkünften bewusst eskalieren lassen, um der Bevölkerung zu suggerieren, dass eine „Flüchtlingswelle“ auf sie zustürze, der Deutschland nicht gewachsen sei. Unterstützen wir Geflüchtete, um sich selbst zu organisieren und sich Gehör zu verschaffen. Beziehen wir Position gegen rassistisches Gelaber und schützen wir uns gegen Übergriffe im Alltag ob nun in Form von staatlicher Abschiebung, sozialer Spaltungsversucher oder rechter Angriffe. Lassen wir nicht zu, dass „Die Rechte“ ihre rassistische Hetze durch Halberstadts Straßen trägt – Blockieren wir den Naziaufmarsch am 31.10.2015!

Gedenkkongress in Leipzig in Erinnerung an alle Opfer rechter Gewalt

gedenkkongress_leipzig_2015NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten

Gedenkkongress:
Fr, 11. – So, 13.09.2015 | Leipzig

Mehr Infos: www.gedenkkongress.de

Veranstaltungen, an denen wir beteiligt sind:

Filmvorführungen: „Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“
Fr, 11.09.2015 | 20:30 Uhr | UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Straße 12A / Leipzig)
Mit: North-East Antifascists [NEA]

Podiumsdiskussion: Institutionalisierung von Gedenken? Ist eine langfristige Erinnerungskultur möglich oder wird jedes Gedenken irgendwann zum inhaltsleeren Ritual?
Sa, 12.09.2015 | 11:00 Uhr | Frauenkultur (Windscheidstraße 51 / Leipzig)
Mit: Niemand ist vergessen! & RE:GUBEN

Podiumsdiskussion: „Rassismus tötet!“ – Rückblick und Reflexion einer bundesweiten Kampagne
Sa, 12.09.2015 | 14:00 Uhr | Similde (Simildenstraße 9 / Leipzig)
Mit: „Rassismus tötet!“ & „Rassismus tötet!“ Leipzig

Von Freitag, den 11. bis Sonntag, den 13. September 2015 findet in Leipzig der „Gedenkkongress 2015“ statt. Dieser trägt den Titel: „NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten“.

Er wird von den beiden Initiativen „Rassismus tötet!“ Leipzig und „Pogrom 91“ organisiert. Dabei werden diese dankenswerterweise von zahlreichen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt.

Der Besuch des Kongresses sowie die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Dennoch freuen wir uns natürlich jederzeit über Spenden.

Antifa Koordination (AK 36): Über deutsche Pogrome, antifaschistische Strafexpeditionen und sinnentleerte Eventpolitik

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Merkel und Naziskins

Unsere Genoss*innen und Freund*innen von der Antifa Koordination (AK 36) haben einen Text zu den aktuellen rassistischen Pogromen in der BRD veröffentlicht. Schwerpunkt ist neben den Entwicklungen, welche diesen Zustand überhaupt erst möglich gemacht haben auch Event- und Symbolpolitik. Diesen wollen wir euch nicht vorenthalten:

Über deutsche Pogrome, antifaschistische Strafexpeditionen und sinnentleerte Eventpolitik

„Der Lynchmob ist krank vor Neid…“ – In Deutschland herrscht wieder Pogrom-Stimmung

Seit einiger Zeit spitzen sich die rassistisch motivierten Ereignisse im gesamten Bundesgebiet zu. Allein in den vergangenen Tagen wurden wieder zahlreiche zukünftige sogenannte „Asylbewerberunterkünfte“ in Brand gesteckt, beispielsweise in Nauen, Weissach, Leipzig, Berlin und Döbeln…. Die rassistische Hetze deutscher Natur hat in Form der Pogrome im sächsischen Heidenau zudem ein neues Level erreicht. Nazis, besoffene Hooligans und dummdeutsche „Asylkritiker“ (sic!) belagern seit Freitag, von den Bullen ungestört, eine neu eingerichtete Unterkunft für Geflüchtete.
Wir waren erschrocken, aber nicht überrascht, über die seit Freitagnacht eintreffenden Nachrichten aus Sachsens Hinterland. Während der letzten Monate spitzte sich die Lage immer weiter zu, bereits durch Schneeberg und den massenhaften Zulauf bei „Pegida“, spätestens aber durch die Ereignisse in Freital und den Angriff durch Nazis auf das Zeltlager in Dresden, war die Frage nicht mehr, ob sich ein Pogrom in deutscher Tradition wiederholen wird, sondern wann… Weiterlesen →

Fotos & Bericht: Antifa-Demo in Heidenau – 23.08.2015

fotos_heidenau_20150823_01Demobericht Heidenau:

Seit Freitag, 21.08.15, gab es im sächsischen Heidenau heftige Ausschreitungen von Rechten wegen einer Geflüchtetenunterkunft, die kurzfristig in einem umgebauten Baumarkt entstand. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Rassist*innen warfen unter dem Jubel und dem Applaus der Menge Steine, Flaschen, Feuerwerkskörper und Brandsätze in Richtung des Heims, in dem seit Freitagnacht Geflüchtete untergebracht sind.

Die Polizei konnte oder wollte die Lage nicht unter Kontrolle bringen und ließ den rassistischen Mob sowohl Freitag- als auch Samstagnacht weitgehend gewähren.
Eine linke Gegendemo wurde am Freitag untersagt. Bei einer weiteren Demo und Kundgebung am Samstag kam es zu massiven Polizeikontrollen. Die Kundgebung, die bis in die späten Abendstunden andauerte, wurde durch Polizeistrahler komplett ausgeleuchtet und überwacht, während den Rassist*innen erneut freie Hand gelassen wurde. Weiterlesen →

4. Juli: Halim Dener Demo 2015 in Hannover – Mobi aus Berlin

halimdener_2015_plakat_demo_webHalim Dener: gefoltert.geflüchtet.verboten.erschossen.

Demo in Hannover:
Sa, 04.07.2015 | 14:00 Uhr | Kröpcke (Hannover)

Zugtreffpunkt Berlin:
Sa, 04.07.2015 | 08:45 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 2
Abfahrt: 09:03 Uhr | Ankunft: 14:05 Uhr

Mehr Infos: halimdener.blogsport.eu

Material: [Plakat] | Flyer [Front / Back]
Aufruf (Bündnis): [Flyer]

Vor 20 Jahren wurde der 16-jährige Kurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Die Halim Dener Demo erinnert an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und stellt sie in einen Kontext mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD.
Halim repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier in der BRD und auf der Welt geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, die Frage von Flucht und Bleiberecht, Repression, linken Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt.

Aus Berlin rufen zur Demo auf:
North-East Antifascists [NEA] | Hände weg vom Wedding | Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin | Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | Ciwanên Azad Berlin

AKTUELLES:

Der Mord an Halim Dener – Die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Mo, 29.06.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
Elmar Millich (Rechtshilfefonds Azadi)
Nick Brauns (Journalist)
Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Berlin

Veranstalter*innen:
North-East Antifascists [NEA] & Hände weg vom Wedding

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Fotos: 28. Februar Dreden – Demo: Solidarität mit den geflüchteten Menschen!

feb28_foto_01Fotos: 28. Februar Dreden – Demo: Solidarität mit den geflüchteten Menschen!

Rund 5000 Menschen auf Demo gegen PEGIDA, danach erreichtung Refugee-Soli-Camps, inzwischen nach Angriff von PEGIDA-Anhänger*innen geräumt.

Weitere Infos auf: www.feb28.net & www.antifa-nordost.org
Aufruf: Ganz Berlin fährt nach Dresden! Solidarity with Refugees!

Diskursbeitrag der [NEA] zu PEGIDA:
PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

Fotos:

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