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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Ankündigung: Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?
Video-Link: www.youtube.com/watch?v=Zi4Rtbl9f0U

Was ist die „Querfront“?
Eine historische Ableitung und Kontroverse zur Bestimmung aktueller antifaschistischer Positionen

Wenn heute selbsternannte „Freie Linke“ Seite an Seite mit Neonazis gegen Corona-Schutzmassnahmen demonstrieren oder die AfD mit einem Bild des von den Nazis ermordeten Kommunisten Ernst Thälmann wirbt, ist mitunter von einer Querfront zwischen rechts und links die Rede. Die Ursprünge des Querfrontkonzeptes liegen in der Weimarer Republik, wo Strömungen wie die »Konservative Revolution« einen auf »Volksgemeinschaft« beruhenden »nationalen Sozialismus« propagierten. Durch die Trennung des sozialistischen Gedankens von Klassenkampf und Internationalismus sollten Teile der Arbeiterklasse für die Idee eines autoritären Führerstaates gewonnen werden.

Heute wird der Querfrontvorwurf von der bürgerlich-liberalen Presse allerdings auch zur Diffamierung von radikalen Linken und antiimperialistischen Positionen genutzt. Auf unserer Veranstaltung wollen wir uns mit der Geschichte und Gegenwart des Querfrontkonzeptes befassen. Wir wollen fragen, was ist die Querfront und was nicht. Und wir wollen deutlich machen, wie sich antifaschistische Kräfte dabei zu positionieren haben.

Referent*innen: Nick Brauns (Historiker & Journalist) & Bernd Langer (Kunst und Kampf & Historiker)

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Was ist die „Querfront“?

Was ist die „Querfront“?
Eine historische Ableitung und Kontroverse zur Bestimmung aktueller antifaschistischer Positionen

Online-Veranstaltung:
Sa. 18.12.2021 | 16:00 Uhr | Link: www.youtube.com/watch?v=rx5T-JfXC74

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: Nick Brauns (Historiker & Journalist) & Bernd Langer (Kunst und Kampf & Historiker)
Im Anschluss: Moderierte Diskussion (Fragen können gesendet werden)

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Wenn heute selbsternannte „Freie Linke“ Seite an Seite mit Neonazis gegen Corona-Schutzmassnahmen demonstrieren oder die AfD mit einem Bild des von den Nazis ermordeten Kommunisten Ernst Thälmann wirbt, ist mitunter von einer Querfront zwischen rechts und links die Rede. Die Ursprünge des Querfrontkonzeptes liegen in der Weimarer Republik, wo Strömungen wie die »Konservative Revolution« einen auf »Volksgemeinschaft« beruhenden »nationalen Sozialismus« propagierten. Durch die Trennung des sozialistischen Gedankens von Klassenkampf und Internationalismus sollten Teile der Arbeiterklasse für die Idee eines autoritären Führerstaates gewonnen werden.

Heute wird der Querfrontvorwurf von der bürgerlich-liberalen Presse allerdings auch zur Diffamierung von radikalen Linken und antiimperialistischen Positionen genutzt. Auf unserer Veranstaltung wollen wir uns mit der Geschichte und Gegenwart des Querfrontkonzeptes befassen. Wir wollen fragen, was ist die Querfront und was nicht. Und wir wollen deutlich machen, wie sich antifaschistische Kräfte dabei zu positionieren haben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxembrug-Demonstration am 09.01.2022 in Berlin statt: lldemo.fightandremember.org

Perspektive-Tresen: Rojava verteidigen!

Rojava verteidigen!

Tresen & Info-Veranstaltung:
Di, 10.12.2019 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin
Referent*in: Nick Brauns

[Flyer]

Rojava wird seit dem 9. Oktober von der türkischen Armee und dschihadistischen Gruppen angegriffen. Die USA und Russland gaben Erdogan grünes Licht für die Invasion. Mit dem zynischer Weise »Operation Friedensquelle« genannten Angriffskrieg auf Rojava will die Türkei eine 32 Kilometer tiefe und 444 Kilometer breite Region unter Kontrolle bringen. Die türkische Armee hat zusammen mit islamistischen Gruppen nach mehreren Wochen intensiver Kämpfe gegen die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) die Grenzstädte Girê Spî und Serêkaniyê besetzt. Die Bundesregierung unterstützt den Krieg der Türkei gegen die kurdische Freiheitsbewegung politisch, finanziell und militärisch. Die Türkei ist für die deutsche Rüstungsindustrie das wichtigste Ausfuhrland. Bei dem Angriffskrieg gegen Nordsyrien setzt die Türkei, wie bereits 2018 in Afrin, aus Deutschland gelieferte »Leopard-2«-Panzer ein. Das Projekt Rojava steht für demokratische Selbstverwaltung, Frauen*emanzipation und Ökologie und ist existenziell bedroht durch Faschismus, Imperialismus und Krieg.

Wir haben den Historiker und Journalisten Nick Brauns eingeladen, um über die aktuelle Situation in Rojava zu sprechen und die Rolle der imperialistischen Mächte zu beleuchten.

Mitschnitt: Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Mitschnitt: Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Antifa Enternasyonal: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Referent*innen: Nick Brauns (Journalist/ Historiker) & Ferat Kocak (HDP/ HDK)

Wer denkt, dass türkische Faschisten keine Relevanz hierzulande spielen, sollte sich die nationalistischen Debatten um den Völkermord an den Armenier*innen sowie die zahlreichen Übergriffe auf türkische und kurdische Linke und Gewerkschafter*innen vor Augen führen. In zahlreichen Städten tummeln sich in sogenannten “Idealistenvereinen” sowie Auslandsorganisationen der faschistischen türkischen Partei “MHP” sowie der türkischen Regierungspartei “AKP”, tausende Personen, die immer wieder versuchen, linke Aktivist*innen und Organisationen verbal und physisch zu attackieren.

Ankündigung: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Quelle: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/mitschnitt-info-veranstaltung-zu-türkischen-faschisten-schulter-an-schulter-gegen-faschismus/

Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

plakat_va_ash_tuerk_faschistenAntifa Enternasyonal: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten:
Mo, 04.07.2016 | 17:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin (Alice-Salomon-Platz 5 / Hellersdorf)

Referent*innen: Nick Brauns (Journalist/ Historiker) & Ferat Kocak (HDP/ HDK)
Raum: MiniMax (018)
Eintritt: Frei

Wer denkt, dass türkische Faschisten keine Relevanz hierzulande spielen, sollte sich die nationalistischen Debatten um den Völkermord an den Armenier*innen sowie die zahlreichen Übergriffe auf türkische und kurdische Linke und Gewerkschafter*innen vor Augen führen. In zahlreichen Städten tummeln sich in sogenannten “Idealistenvereinen” sowie Auslandsorganisationen der faschistischen türkischen Partei “MHP” sowie der türkischen Regierungspartei “AKP”, tausende Personen, die immer wieder versuchen, linke Aktivist*innen und Organisationen verbal und physisch zu attackieren.
Eine internationalistische Solidarität bedeutet somit, auch diese reaktionären Strömungen zu bekämpfen und Solidarität praktisch zu leben.

Dieser Vortrag soll einen Einblick in die zahlreichen Tarn- und offen auftretenden Organisationen faschistischer Mobilisierungen geben.

Audio-Mitschnitt: Veranstaltung mit Nick Brauns zu Rojava

audio_va_rojava_nick_braunsAudiomitschnitt zur Veranstaltung mit Nick Brauns zu Rojava

Mehr Infos: Revolutionäre Perspektive Berlin
Download: MP3 (114 Minuten)

Am 8. Dezember 2015 hat der Journalist und Historiker Nick Brauns einen Vortrag beim Perspektive-Tresen der Revolutionäre Perspektive Berlin zum Thema »Rojava – Realität und Perspektive« gehalten. Es ging bei seinem Beitrag um eine Einschätzung des Projektes Rojava aus marxistischer Sicht. Dabei beleuchtete er zunächst die Geschichte der Revolution in Rojava und analysierte anschließend die aktuelle Situation bezogen auf die Ökonomie und Klassengesellschaft in Rojava. Die Selbstorganisierung in Rätestrukturen, der Aufbau von Kooperativen und der Befreiungskampf der Frauen waren ebenso Thema wie die Rolle der PYD und der Gesellschaftsvertrag. Es wurden Schwierigkeiten und Herausforderungen in Rojava beleuchtet, wie die Frage des Großgrundbesitzes, des Embargos und der taktischen Allianz mit den USA.

4. Juli: Halim Dener Demo 2015 in Hannover – Mobi aus Berlin

halimdener_2015_plakat_demo_webHalim Dener: gefoltert.geflüchtet.verboten.erschossen.

Demo in Hannover:
Sa, 04.07.2015 | 14:00 Uhr | Kröpcke (Hannover)

Zugtreffpunkt Berlin:
Sa, 04.07.2015 | 08:45 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 2
Abfahrt: 09:03 Uhr | Ankunft: 14:05 Uhr

Mehr Infos: halimdener.blogsport.eu

Material: [Plakat] | Flyer [Front / Back]
Aufruf (Bündnis): [Flyer]

Vor 20 Jahren wurde der 16-jährige Kurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Die Halim Dener Demo erinnert an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und stellt sie in einen Kontext mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD.
Halim repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier in der BRD und auf der Welt geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, die Frage von Flucht und Bleiberecht, Repression, linken Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt.

Aus Berlin rufen zur Demo auf:
North-East Antifascists [NEA] | Hände weg vom Wedding | Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin | Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | Ciwanên Azad Berlin

AKTUELLES:

Der Mord an Halim Dener – Die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Mo, 29.06.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
Elmar Millich (Rechtshilfefonds Azadi)
Nick Brauns (Journalist)
Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Berlin

Veranstalter*innen:
North-East Antifascists [NEA] & Hände weg vom Wedding

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Lesung: Sakine Cansız: „Mein ganzes Leben war ein Kampf“

lesung_sakine_jwBuchvorstellung und Erinnern an Sakine Cansiz (Sara)

Lesung:
Mi, 29.04.2015 | 19:00 Uhr | Junge Welt Ladengalerie (Torstraße 6 / Mitte)

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin, Junge Welt & Kurdischer Frauenverein Dest Dan e.V. Berlin
Referent*innen: Kurdischer Frauenverein Dest Dan e.V. Berlin
Moderation: Nick Brauns
Eintritt: 5,00 € ermäßigt: 3,00 €

Am 9. Januar 2013 wurde die Mitbegründerin der Arbeiterpartei Kurdistans PKK und Symbolfigur der kurdischen Frauenbewegung Sakine Cansiz (Parteiname Sara) gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Dogan und Leyla Saylemez bei einem politischen Attentat in Paris ermordet. Auf Deutsch ist jetzt der erste Band ihrer Lebenserinnerungen „Mein ganzes Leben war ein Kampf“ erschienen. Darin schildert die 1958 in Dersim geborene Sakine Cansiz ihre Jugendjahre, erste politischen Schritte vor dem Hintergrund gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen revolutionären Linken, Faschisten und dem Staat aber auch ihre Flucht aus familiären Zwängen…

Mord an kurdischer Alevitin Özgecan Aslan durch MHP-Sympathisanten

yxk_jin_bannerErklärung der YXK-Jin: Vergewaltigt und verbrannt – Frauenverachtende AKP Politik ist mitverantwortlich für den bestialischen Mord an Özgecan Aslan

Weitere Erklärungen / Presse:
Cenî: Erklärung von Cenî-Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. zum Mord an Özgecan Aslan
Komalên Jinên Kurdistan: KJK ruft Frauen auf, mit Selbstverteidigung gegen das Morden vorzugehen
Junge Welt: Protest gegen Männergewalt (18.02.2015)
Junge Welt: Männer solidarisch in Miniröcken (23.02.2015)

Am 14. Februar 2015 wurde der Leichnam der zuvor vermissten Psychologiestudentin Özgecan Aslan gefunden. Sie wurde vergewaltigt, erstochen, mit Benzin übergossen und verbrannt. So verliefen die letzten Stunden im Leben der 20-jährigen alevitischen Kurdin Özgecan Aslan aus der türkischen Provinz Mersin. Der Fall Özgecan ist nur einer von vielen Vergewaltigungsfällen, die sich weltweit zutragen, sei es in Kurdistan, der Türkei, Deutschland, Indien etc. Hierbei handelt es sich um keine individuellen Einzelschicksale, sondern um ein gesellschaftliches Phänomen, welches durch patriarchale Strukturen aufrechterhalten wird. Vergewaltigung ist immer eine Form männlicher Machtausübung und Kontrolle, die uns tagtäglich die sexistischen Gesellschaftsstrukturen vor Augen führen.

Am 11. Februar 2015 befand sich Özgecan und ihre Freundin in einem Omnibus auf dem Weg nach Hause. Der Fahrer und gleichzeitig Haupttäter Suphi Altindöken, welcher in Begleitung seines 50-jährigen Vaters Necmettin Altindöken und seines 20-jährigen Freundes Fatih Gökce war, fuhr seine abendliche Route. Die Freundin stieg als Erste aus, Özgecan war somit der letzte Fahrgast. An einer abgelegenen Nebenstraße außerhalb der Stadt hielten die drei Männer an und vergewaltigten sie. Özgecan setzte sich zur Wehr. Sie wurde kaltblütig erstochen und verbrannt. Der Leichnam der Studentin wurde in der Nähe des Dorfes „Camalan“ an einem Flußbett gefunden. Wenige Tage später wurden die Täter festgenommen. Weiterlesen →

Mitschnitt: Veranstaltung “Islamic State” Fuck You!

Der Mitschnitt der Veranstaltungen „Islamic State – Fuck you!“ zur Terror-Bewegung “IS“.

IS-Infoveranstaltung vom 6.10.2014 by Antifa Nordost on Mixcloud