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Zehlendorf: Kundgebung gegen AfD-Lokalität BonVerde

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Kundgebung gegen AfD-Lokalität BonVerde

Kundgebung:
Sa, 29.04.2017 | 14:00 Uhr | Restaurant: »Wannsee Hof« (Kronprinzessinnenweg 251/252 / Zehlendorf)

Direkt am S-Bhf. Wannsee im ehemaligen »Wannsee Hof« im Kronprinzessinnenweg 251/252 befindet sich das Hotel und Restaurant BonVerde. Hier veranstaltet der Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf der AfD zwei mal im Monat seinen Stammtisch, bei welchem auch hochkarätige Parteimitglieder wie Alexander Gauland oder Beatrix von Storch auftreten.

Auch der Landesverband oder die Jugendorganisation Junge Alternative (JA) nutzen die Räumlichkeiten sehr gerne in unregelmäßigen Abständen. Bei einer Saalveranstaltung der Jungen Alternative im September 2016 trat zum Beispiel Bernd Höcke im BonVerde auf. Trotz Protesten besteht weiterhin eine priviligierter Partnerschaft zwischen AfD und dem BonVerde. Dies ist für uns unerträglich, denn bei der AfD handelt es sich in keinster Weise um eine „normale“ Partei. Mit wohl kalkulierter geistiger Brandstiftung bereitet sie den Nährboden für Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und befeuern den schleichenden Rechtsruck der Gesellschaft. Wir fordern deshalb die Geschäftsleitung des BonVerde auf die Unterstützung der AfD unverzüglich zu beenden. Wer seine Räumlichkeiten rechten Hetzern zur Verfügung stellt, macht sich mitschuldig an der Verbreitung von Nationalismus, Rassismus, Antifeminismus und Antisemitismus.

Nach der Störung eines AfD-Stammtisches im September letzten Jahres und der Verteilung von Flyern an Passant*innen und Besucher*innen des Restaurants in den letzten Wochen möchten wir mit einer Kundgebung am Samstag, 29. April um 14 Uhr vor dem Restaurant den Druck auf den Betreiber weiter erhöhen.

Die Kundgebung ist Teil der berlinweiten Kampage „Kein Raum der AfD“. Nach einer Demonstration am 1. April in Weißensee hat ein dortiges Lokal bereits öffentlich erklärt zukünftig nicht mehr mit der AfD zusammenzuarbeiten. Ein Erfolg, an den wir anknüpfen sollten.

Quelle: linksunten.indymedia.org/de/node/209809

Lichtenberg: AfD-Politiker bei der Eröffnung seiner Zeitarbeitsfirma gestört

Arbeit_und_Beratung_LichtenbergVerfasser*innen:

Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative!“

„Arbeit und Beratung“ prangt seit Ende März über dem Ladenbüro in der Möllendorfstraße 74 (Ecke Storkower Straße). Dahinter verbirgt sich eine Filiale der Steglitzer Zeitarbeitsfirma von Andreas Wild, dem Vizevorsitzenden der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Steglitz-Zehlendorf. Wild gilt als einer der rechten Hardliner der AfD in Berlin und versucht, dieser Linie auch im Landesverband immer mehr Raum zu verschaffen [s. „Rechte Gefahr aus Steglitz“]. Seine Zeitarbeits- und Arbeitsvermittlungsfirma ist dabei eine wichtige Stütze seiner politischen Arbeit, da bspw. die Hauptfiliale in Steglitz-Zehlendorf zwar inoffiziell, aber doch sehr offen gekennzeichnet als örtliches AfD-Büro genutzt wird. Damit besteht die Gefahr, dass sich in Lichtenberg ebenfalls ein AfD-Stützpunkt, der vor allem im anstehenden Wahlkampf ein wichtiger parteiinterner Anlaufpunkt werden könnte, etabliert. Außerdem ist die Arbeit von Wild Arbeit die konkrete Umsetzung der unsozialen Leitbilder der AfD in Bezugauf Arbeits- und Sozialpolitik [s. „Sozialbusiness ‚Arbeit und Beratung’“]. Jetzt will also Wild als Vertreter einer Partei, die bundesweit gegen Flüchtlinge hetzt, auch in Lichtenberg mit einer Mischung aus Rassismus und sozialer Kälte punkten.Das können wir nicht unkommentiert zulassen.
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