[NEA]-Tresen: „Night Will Fall“

tresen_1504_bannerNight Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Film-Abend:
Do, 16.04.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

1945 entdecken die Alliierten bei ihrem Vorstoß über Europa die ersten Konzentrationslager. Aus dem Entsetzen über die Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis alles zu dokumentieren. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen mit ihren Aufnahmen. 1945 sollte aus dem Projekt mit dem nüchternen Titel German Concentration Camps Factual Survey eine Dokumentation über deutsche Gräueltaten entstehen, um sie der deutschen Bevölkerung und deutschen Kriegsgefangenen vorzuführen. Bekannte Regisseure und Produzenten wie Alfred Hitchcock, Billy Wilder und Sidney Bernstein wurden beauftragt, aus dem Rohmaterial schonungslose Dokumente der Todeslager zu erschaffen. Die politischen Vorzeichen ändern sich jedoch und der so gut wie fertig geschnittene Film landet unvollständig in den Archiven des Londoner Imperial War Museum. Vor dem HinterGrund des Kalten Krieges schien es plötzlich nicht mehr opportun, die Bevölkerung nachhaltig mit ihren eigenen Verfehlungen zu konfrontieren. Die Aufnahmen bekommt jedoch nie jemand zu GSesicht.

Der Dokumentarfilm »Night Will Fall« zeigt die Wiederherstellung des Films und rekonstruiert zugleich mit Hilfe von Zeitzeugen die Befreiung der Konzentrationslager 1944/45. »Night Will Fall« erzählt die Geschichte von einem anderen Film, der nie gezeigt wurde – weil er zu grausam war, aber auch weil er dem (taktischen) Antikommunismus der Aliierten weichen musste. „Night Will Fall“ ist ein Weg, sich der Sprachlosigkeit zu nähern, die doch eine Antwort verlangt.

Hinweis: Der Film enthält zahlreiche Aufnahmen aus den befreiten KZ’s, die für manche Zuschauer*innen verstörend wirken können.

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Soli-Party für Hände weg vom Wedding

wedding_soliparty_xb_april2015Soli-Party für Hände weg vom Wedding

Trash-Soli-Party:
Sa, 11.04.2015 | 22:00 Uhr | X-B-Liebig (Liebigstraße 34 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

DJ’s:
Creatures of the Night

Um die anstehenden Aktionen rund um den 30.04.2015 im Wedding zu ermöglichen brauchen wir eure Unterstützung. Darum gibts im XB-Liebig die ganze Nacht den fettesten Trash-Sound der Stadt auf die Ohren, und zwar von den unverwechselbaren Creatures of the Night!

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NEA-Soliparty am 11. April in den BLO Ateliers

party_blo_april_flyer_webSoliparty gegen Randgebietsrepressionen im Berliner Outback.

Soli-Konzert & Party:
Sa, 11.04.2015 | 20:00 Uhr | BLO Ateliers (Kaskelstraße 55 / Lichtenberg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Flyer: [Web] [S/W]

Die BLO-Ateliers sind 10 Minuten Fußweg vom Ostkreuz weg.

Punkrocksause ab 20:00 Uhr mit:
Düb (Funky Hardcore aus Berlin)
Lötfett (Assipunk aus dem Spreewald)
Der Schwund (Punk aus Berlin).

In die Nacht getanzt wird mit 80s, 90s Trash von:
Cordon Bleu (stadtbekannt & elegant)
danach Techno:
Bastian Kurzweil (Dienstagswelt)
Krachtigall spezial (Krachtigall)
Stante Pede (Floorfliegen)

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VOSIFA Trash-Soli-Party

vosifa2015_konzert_schreina_flyer_frontVOSIFA Trash-Soli-Party

Soli-Party:
Fr, 10.04.2015 | 22:00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstraße 47 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: VOSIFA
Fyler: [Front] [Back]

Davor: Info-Veranstaltung der [NEA] zu Nazis in Buch

Wir laden euch herzlich zu unserer nächsten Super-Soli-Sause am 10.04. ein: Dit Rappelt wieder einmal im Friedrichshain! Dieses mal mit geballtem Trash in der Schreina. An den Turntables haben wir für euch mal wieder exorbitant wunderbare DJ-Sahnehäubchen und zwar:

Die Spiritussis (Urban Hits, Trash)
Süss & Niedlich (HipHop, Rap, Dancehall, Reggae)
Kobold#1 Feat. Special Guest (All Times, 80s, 90s, Pop’n’Rock)

Wie immer unterstützt ihr damit das Open Air for Open Minds, das dieses Jahr in Berlin Buch stattfinden wird. Los gehts erstmal also mit einer Infoveranstaltung der [NEA] zu den Machenschaften der Nazis in Buch und warum es wichtig ist, dort antifaschistische Arbeit zu betreiben.

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Info-Veranstaltung: „Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassisten!?“

buch_va_schreina_flyer„Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassisten!?“

Info-Veranstaltung:
Fr, 10.04.2015 | 20:00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstraße 47 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Im Anschluss: VOSIFA Soli-Party

Berlin–Buch liegt am nordöstlichen Stadtrand Berlins. Schlafstadt, Medizinstandort und Familienbezirk im Grünen. Der an Brandenburg angrenzende Pankower Stadtteil fällt aus der Wahrnehmung der meisten Berliner*innen heraus. So verwundert es nicht, dass die zunehmende Dominanz organisierter Neonazis in Buch nur von wenigen wahrgenommen wird. Dieses Problem schwelt schon seit zwei Jahren und wurde bisher nur von wenigen Akteuren und Zuhörer*innen wahrgenommen. Erst die Mobilisierung gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte machte es für die Allgemeinheit sichtbar.
In unserer Veranstaltung zeichnen wir die Entstehung der lokalen Nazistrukturen im Bezirk hin zu Neuformierung der Pankower NPD, dokumentieren rechte Übergriffe und Propaganda, so wie die aktuellen rassistischen Proteste gegen Geflüchtete in Buch. Im Anschluss bieten wir euch die Möglichkeit, Gegenstrategien zu entwickeln und euch an geplanten Aktionen zu beteiligen.

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Achtung: NPD-Kundgebung am 10. April 2015 in Prenzlauer Berg

harry_latteAchtung: NPD-Kundgebung am 10. April 2015 in Prenzlauer Berg

Gegenkundgebung:
Fr, 10.04.2015 | 18:30 Uhr | S/U-Bahnhof Schönhauser Allee / unter der U-Bahn-Trasse (Prenzlauer Berg)

Aufurf von Antifa Berlin:

Freitag: NPD-Kundgebung am S-Bhf Schönhauser Allee

Diesen Freitag will die Berliner NPD ab 19 Uhr eine Kundgebung vor den Schönhauser Allee Arcarden am S-Bhf Schönhauser Allee durchführen. Auf der Suche nach neuen Themen sind die Nazis jetzt auf die Gentrifizierung gestoßen. Dies wirkt jedoch mehr wie ein Vorwand, um im „mitten im Herzen des linken Prenzlauer Bergs“ eine Kundgebung durchzuführen. Es geht wohl in erster Linie darum, durch diese Provokation den Führungsanspruch der NPD in den Berliner Nazistrukturen zu stärken, nachdem sie zuletzt bei den rassistischen Protesten nur am Rande dabei waren. Im April letzten Jahres sind sie mit einem ähnlichem Versuch, einem Aufmarsch durch Kreuzberg, grandios gescheitert.

Ob es ihnen dies mal ähnlich ergeht, liegt in unseren Händen!
Keine Nazis im Prenzlauer Berg! Do it like 1992!
Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Aufruf von Pankow Nazifrei:

Aufruf zum Protest gegen Kundgebung der NPD vor Schönhauser Allee Arcaden

Die NPD Pankow ruft am Freitag, den 10. April, um 19 Uhr zu einer Kundgebung vor der Straßenbahnhaltestelle bei den Schönhauser Allee Arcaden auf. Unter dem Titel „Gentrifizierung stoppen – Mietwucher und Verdrängung stoppen!“ kündigt die NPD Pankow an, dass sie „im Herzen des linken Prenzlauer Berges eine nationale Kundgebung“ durchführen wolle.

SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen, Piratenpartei und antifaschistische Gruppen aus ganz Pankow rufen dazu auf, der NPD lautstark zu zeigen, was Pankower*innen von der menschenverachtenden Ideologie halten. Alle Bürger*innen sind dazu aufgerufen, der NPD zu zeigen, dass für sie kein Platz hier ist.

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Gedenken im Prenzlauer Berg: Dietrich Bonhoeffer zum 70. Todestag

bonhoefferDietrich Bonhoeffer zum 70. Todestag

Gedenkveranstaltung:
Do, 09.04.2015 | 17:00 Uhr | Dietrich-Bonhoeffer-Straße / Bötzowstraße (Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: VVN-BdA Prenzlauer Berg, Pro Kiez Bötzowviertel, Friedensglockengesellschaft Berlin & Antifa Prenzlauer Berg
Redebeiträge: Nils Huchthausen (Pfarrer) & Dr. Joachim Poweleit (Historiker)

Die Bezirksorganisation Prenzlauer Berg des Berliner VVN-BdA e.V., der Bürgerverein Pro Kiez Bötzowviertel e.V., die Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. und die Antifa Prenzlauer Berg erinnern gemeinsam anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung von Dietrich Bonhoeffer in einer Gedenkveranstaltung am Donnerstag, dem 9. April 2015, um 17.00 Uhr an der Dietrich-Bonhoeffer-/Ecke Bötzowstraße an das Leben und Wirken des mutigen Antifaschisten und evangelischen Theologen, der als bekanntester Vertreter der Bekennenden Kirche zusammen mit Überlebenden aus dem Umfeld konservativer und militärischer Kreise und des 20. Juli auf ausdrücklichen Befehl Hitlers nach einem Scheingerichtsprozeß kurz vor Kriegsende am frühen Morgen des 9. April 1945 im KZ Flossenbürg von der SS ermordet wurde.

Wir laden alle Anwohner*innen ein, an der öffentlichen Ehrung teilzunehmen; Blumen sind erwünscht.

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Konferenz: „Kapitalistische Moderne sezieren – Demokratischen Konföderalismus aufbauen“

die_kapitalistische_moderne_herausfordern_plakatDie Kapitalistische Moderne herausfordern II

Konferenz:
Fr, 03. – So, 05.04.2015 | 14:00 Uhr | Universität Hamburg / Audimax (Mittelweg 177 / Hamburg)

Übersetzung: Simultan in Kurdisch, Englisch, Deutsch, Türkisch; evtl. Italienisch oder Spanisch
Essen: Mittagessen 3 € für registrierte Teilnehmer*innen; Tee, Kaffee und Wasser vorhanden
Livestream: Die gesamte Konferenz wird in mehreren Sprachen ins Internet gestreamt
Kulturprogramm: Kulturelle Veranstaltung am Samstagabend
Anmeldegebühr: 10 € für Studierende/Arbeitslose, 20 € für alle anderen
Unterbringung: Hostel für 15 € pro Person und Nacht in Mehrbettzimmer; kostenlose Unterbringung in Familien
Anmeldung: networkaq@gmail.com und gebt die bevorzugte Unterbringung an

Mehr Infos: www.networkaq.net
Material: [Einladung] | [Call For Papers] | [Programmentwurf]

Artikel / Infos:
Kurdistan Report: Interview mit Reimar Heider, Mitorganisator der Konferenz
Civaka Azad: »Die Kapitalistische Moderne herausfordern II: Kapitalistische Moderne sezieren – Demokratischen Konföderalismus aufbauen«
Civaka Azad: Konferenz: Die kapitalistische Moderne herausfordern II
Civaka Azad: Konferenz: »Kapitalistische Moderne sezieren – Demokratischen Konföderalismus aufbauen«

Network for an Alternative Quest: Internationale Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan«  | KURD-AKAD Netzwerk kurdischer AkademikerInnen | YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan • Kurdistan Report | ISKU – Informationsstelle Kurdistan e.V. | Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden | Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit

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Antifa-Debatte: Nicht jammern, Antifa aufbauen!

nea_logoBeitrag der North-East Antifascists [NEA] zur aktuellen Debatte um das Konzept Antifa. In der Tageszeitung Neues Deutschland erscheint dazu zur Zeit eine Artikelreihe unter dem Titel: „Antifa in der Krise?„. Unseren Beitrag, in einer gekürzten Variante gibt es hier.

Nicht jammern, Antifa aufbauen!

Es wird wieder diskutiert in der radikalen Linken – immerhin. An der Gretchenfrage nach der Aktualität und Sinnhaftigkeit des Konzepts Antifa als Organisationsform scheiden sich die Geister, als Reaktion lösen sich Gruppen auf, treten neue amorphe Gebilde zutage. Das Geschrei ist groß – doch warum eigentlich? Es ist zu hören, die Krise habe die antifaschistische Bewegung tief getroffen, eine Krise ihrer eigenen Unzulänglichkeit, des Scheiterns an den eigenen Ansprüchen und der gesellschaftspolitischen Realität, will mensch denjenigen glauben, die innerhalb der Debatte die Position einnehmen, Antifaschismus als Organisation sei nicht länger zeitgemäß für die radikale Linke. Andere halten dagegen, verweisen auf die Notwendigkeit und Aktualität explizit antifaschistischen Engagements in Zeiten von AfD, PEGIDA und eines Europa heimsuchenden Rechtsrucks.

Mögen die Positionen kontrovers sein, bemerkenswert ist, dass die Gruppen und Personen, die maßgeblich an dieser Debatte beteiligt sind, eine relativ lange Vergangenheit mit und in der Antifa-Szene haben. Sie waren Teil ihrer Erfolge und sind jetzt ebenso hautnah Teil ihrer Krise.

So pathetisch es klingen mag: unser aller „Leben“ innerhalb der radikalen Linken, die Hassliebe zu ihr, der Spagat zwischen den eigenen politischen Utopien und den realen Widersprüchen beim Überführen dieser – als Kritik, als Kämpfe – in die Gesellschaft, prägen die Debatte genauso mit, wie analytisch-pragmatische Überlegungen über die Sinnhaftigkeit des organisierten Antifaschismus heute. Read the rest of this entry »

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Kombinat Fortschritt: Malchow – Waffenfund bei NPD-Politiker in Löcknitz

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Frank Dreblow mit Reichsadler und Hakenkreuz auf der Mütze

Kurzmeldung: Waffenfund bei NPD-Politiker in Löcknitz

Am Montag hat das Landeskriminalamt (LKA) Berlin Razzien wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Berlin und Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) durchgeführt. Die Ermittlungen richten sich gegen den 50-jährigen Geschäftsmann und Gastronom Frank Dreblow, der in Löcknitz für die NPD in der Gemeindevertretung sitzt. Bei den Kommunalwahlen 2009 war er für die Partei angetreten. Bei der Durchsuchung seines Schrottplatzes, zu der die Polizei auch einen Hubschrauber und eine Drohne einsetzte, hatten die Einsatzkräfte offenbar zunächst das falsche Haus gestürmt.

Später – an der richtigen Adresse – wurden dann Waffen, Munition, Übungshandgranaten und mehrere NPD-“Schulhof-CDs“ gefunden. In ersten Meldungen hatte es geheißen, dass auch ein Rohr, das zu einer Flugabwehrkanone gehören soll, beschlagnahmt wurde. Dies wollte der Sprecher der Polizei aber nicht bestätigen. Dreblow ist nicht nur Betreiber des durchsuchten Löcknitzer Schrottplatz, sondern besitzt auch zwei Berliner Restaurants: Die „Volkskammer“ in Friedrichshain und das „Wirtshaus Malchow“ nordöstlich von Berlin.

Quelle: www.kombinat-fortschritt.com/2015/02/25/kurzmeldung-waffenfund-bei-npd-politiker-in-loecknitz/

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