Info-Tresen: Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassist*innen?

buch_va_jup„Berlin-Buch – Wohlfühlkiez für Nazis und Rassisten!?“

Info-Veranstaltung:
Sa, 21.03.2015 | 19:00 Uhr | Lunte (Weisestraße 53 / Neukölln)

Veranstalter*innen: Anarchosyndikalistische Jugend Berlin [ASJ]
Referent*innen: North-East Antifascists [NEA]

Buch liegt am nordöstlichen Stadtrand Berlins. Schlafstadt, Medizinstandort und Familienbezirk im Grünen. Der an Brandenburg angrenzende Pankower Stadtteil fällt aus der Wahrnehmung der meisten Berliner*innen heraus. So verwundert es nicht, dass die zunehmende Dominanz organisierter Neonazis in Buch nur von wenigen wahrgenommen wird.
Das Problem ist nicht neu: Bereits in der Nacht zum 25. Mai 2000 wurde der Sozialempfänger Dieter Eich von Nazis ermordet, der Mord allerdings nicht als rechtsmotiviert anerkannt. Gegen das Vergessen und die Verharmlosung rechter und sozialchauvinistischer Ideologie trat das Bündnis „Niemand ist vergessen“ an, welchem wir angehören. Daneben baut sich seit mindestens 2 Jahren wieder eine aktive Naziszene im Bezirk auf. Erst die Mobilisierung gegen die geplanten Flüchtlingsunterkünfte machte sie für die Allgemeinheit sichtbar. In unserer Veranstaltung zeichnen wir die Entstehung der lokalen Nazistrukturen im Bezirk hin zu Neuformierung der Pankower NPD, dokumentieren rechte Übergriffe und Propaganda, so wie die aktuellen rassistischen Proteste gegen Geflüchtete in Buch.
Anschliessend stellen wir euch geplante Aktionen und Termine vor und bieten die Möglichkeit einer Beteiligung.

Die Veranstaltung wird um ca. 20:00 Uhr beginnen und in Kooperation mit der North-East Antifascists [NEA] umgesetzt.

Ohne Mampf kein Kampf, daher gibt’s natürlich auch wieder was leckeres auf Spendenbasis sowie kühle Getränke. Wir freuen uns auf euch!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2572/info-tresen-berlin-buch-wohlfuehlkiez-fuer-nazis-und-rassistinnen/

Soli-Party: Für mehr blühende Landschaften im Nord-Osten!

soliparty_landschaften_flyer_frontFür mehr blühende Landschaften im Nord-Osten!

DJ-Soli-Party:
Fr, 20.03.2015 | 22:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Flyer: [Front / Back]
Special: Soli-Wackelpudding für 1€

Am 20.03. feiern wir mit Euch mal wieder ’ne geile Soli-Sause, denn wohlgemerkt: Der Kampf gegen Kapitalismus kostet Geld. Auch die staatliche Repressionsmaschinerie versucht sich in einer Kapitalumverteilung von unten nach oben, der wir mit Eurem Soli-Gesaufe entgegenwirken wollen.

Kurzum: Da Antifa angeblich tot ist, brauchen wir jede Menge Kohle für linke, emanzipative Aufbauarbeit im Nordosten. Also kommt zahlreich, trinkt reichlich und lasst Euch unseren veganen Wodka-Wackelpudding schmecken.

LineUp:
TurnTableTölpelz (Punk-Evergreens)
2Drunk2Dance (80er, 90er, Trash & Hits)
Cordon Blau (80er)
DJ Muss man wissen! (Trash, Schlager, Dorfdisco)

Bau auf! Bau auf!
Für mehr blühende Landschaften im Nordosten!
Hashtag: Sogar Helmut Kohl würde hinjehn…

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2378/soli-party-fuer-mehr-bluehende-landschaften-im-nord-osten/

[NEA]-Tresen: Podiumsdiskussion zu rassistischen Mobilisierungen

tresen_1503_plakatPodiumsdiskussion zu den rassistischen Mobilisierungen in den Randbezirken Marzahn, Falkenberg, Köpenick, Buch

Podiumsdiskussion:
Do, 19.03.2015 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: North-East Antifascists [NEA], Antifa Kollektiv Marzahn/Hellersdorf [AKM], Gemeinsam gegen Rassismus & Uffmucken Schöneweide

Seitdem bekannt wurde, dass in den Berliner Randbezirken Container-Lager für Refugees eröffnet werden sollen, tobt der deutsch Mob. Rassistische Anwohnende, Rassist*innen und Nazis hetzen dort Hand in Hand gegen Geflüchtete und tragen ihren Hass wöchentlich auf die Straßen. In seiner Breite und Zahlenmäßigkeit weckt die derzeitige rechte Mobilmachung in der BRD Erinnerungenen an die 90er Jahre. Zeitweise konnte die unangenehme Melange aus Anwohner*innen und Neonazis in Marzahn bis zu 1000 Menschen gegen eine vermeintlich drohende „Überfremdung“ auf die Straße bewegen.
Berliner Antifaschist*innen stellen sich Woche für Woche den Rassist*innen entgegen – teilweise mit Erfolg, oft aber verbunden mit Niederlagen und dem Gefühl ausgebrannt zu sein. Mittlerweile haben die Aufmärsche durch kontinuierliche Gegenaktivitäten deutlich an Mobilisierungspotential verloren. Ein guter Moment, wie wir finden, um die letzten Moante auszuwerten.
Wir laden hiermit alle ein, die mit uns in den letzten Monaten auf den Straßen waren und die, die es vielleicht noch sein werden. Antifas aus den Randbezirken werden einen Rückblick geben welche Aktionen bisher gelaufen sind, was funktioniert hat und was beim nächsten mal besser laufen könnte. Gemeinsam wollen wir diskutieren: Welche Praxis brauchen wir? Welche effekiven Möglichkeiten gäbe es jenseits von Blockade und Demo noch? Wie könnten wir eigene Akzente setzen, die über den reinen Anti-Nazi-Kampf hinaus gehen? Und zu guter Letzt: Wie schaffen wir es, mehr Leute in die Außenbezirke zu bewegen?
Read the rest of this entry »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2405/nea-tresen-podiumsdiskussion-zu-rassistischen-mobilisierungen/

14.03.: Selbstorganisiertes antirassistisches Nachbarschaftsturnier

wedding_fussball_flyerWeddings Nachbarschaften

Fussbalturnier:
Sa, 14.03.2015 | Böttgerstraße 8 (Wedding)

Anmeldung: 10:00 – 11:00 Uhr
Mehr Infos: Hände weg vom Wedding & Programm-Flyer

Grenzen entstehen im Kopf

Kriege, Verfolgung, Vertreibung und Flucht sind nur die Spitze der Auswirkungen, eines sich weltweit ständig modernisierenden Kapitalismus. Menschen, die sich aus diesen Gründen von ihren Herkunftsländern verabschieden müssen, haben oft ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um unter schwierigsten Bedingungen, der unerträglichen Situation zu entkommen. Wenn Flüchtlinge, trotz aller Widrigkeiten, die Grenze in die EU überwunden haben, haben sie -allenfalls- das Recht, auf ein einziges Asylverfahren.

Eine >Willkommenskultur< von der derzeit vielerorts gesprochen wird, sieht anders aus. Statt Solidarität erfahren Geflüchtete oft Isolation von der restlichen Gesellschaft, Ausgrenzung, rassistische Stimmungsmache und Diskriminierung. Rassismus und soziale Ausgrenzung kommen dabei nicht nur von Pegida und organisierten Neonazis, sondern sind durchweg in allen Gesellschaftsschichten vertreten.

Thematisiert werden sollen der aktuelle Freiheitskampf der Refugees in Berlin und die Geschichten jener, die in Gesundbrunnen und Wedding untergebracht sind.

Wer es als Flüchtling nach Berlin geschafft hat, muss vor allem Warten können. Nie ist ganz klar, ob der Aufenthaltsstatus genehmigt wird oder eine Abschiebung droht. Stets gibt es nur einen neuen Termin bei der “Ausländerbehörde”. Selten wird eine Aufenthaltsgenehmigung länger als ein paar Monate ausgestellt. Die eigene Zukunft wird zum politischen Spielball.

Es ist Zeit das hier einiges besser wird. Deshalb kommt am 14.03.2015, in die Böttgerstraße 8, zum Nachbarschafts-Fussballtunier. Eine für Alle – All for One. Neben dem Turnier erwarten euch viele interessante Beiträge in Form von Ausstellungen, Filmen, Vorträgen, Fragerunden, Bands, Künstlerinnen und Theater. Es ist Zeit sich kennen zu lernen.

Die Presseerklärung: Read the rest of this entry »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2305/14-03-selbstorganisiertes-antirassistisches-nachbarschaftsturnier/

Demo: Im Gedenken an Ivana Hoffmann

ivana_hoffmann_gedenkdemoIm Gedenken an Ivana Hoffmann

Gedenk-Demo:
Fr, 13.03.2015 | 20:00 Uhr | U-Bahnhof Kottbusser Tor (Kreuzberg)

Infos zu Ivana Hoffmann:
Demo-Ankündigung: In Gedenken an Ivana Hoffmann
Indymedia: Brief von Genossin Ivana Hoffmann
YouTube: MLKP’li Alman savaşçı İvana Hoffmann Til Temir’de şehit düştü
Gedenk-Seite: Ivana Hoffmann
Material: Stencil & Banner-Vorlagen

Unsere Freundin und Genossin Ivana Hoffmann ist am 7.März bei der Verteidigung des assyrischen Dorfes Til Hemis gegen die Milizien des IS gefallen. Sie kämpfte als Internationalistin in den Reihen der MLKP (Marxistisch Leninistischen Kommunistischen Partei) für die Verteidigung der Errungschaften der Revolution in Rojava/Nordsyrien. Ihr Weg führte sie vom antifaschistischen Engagement in ihrer Heimatstadt Duisburg bis nach Kurdistan, wo sie als Kommunistin für die Befreiung der Menscheit gestorben ist. Sie wurde nur 19 Jahre Alt.

In ihrem letzten Brief schrieb sie: „Ich kann die schönsten Farben nicht mehr auseinander halten, den Wind der Stadt spüre ich nicht mehr auf meiner Haut, das Singen der Vögel hört sich stärker nach dem Ruf der Freiheit an. Ich habe einen Entschluss gefasst, (…) Ich will ein Teil der Revolution in Rojava sein.(…) Ich kann nicht tatenlos zusehen während meine Schwestern, Brüder, Freunde, Mütter, Väter, Genossen um die Freiheit, um die Unabhängigkeit vom Kapitalismus kämpfen.“.

Ivana wird in unseren Herzen und in unseren Kämpfen weiterleben!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2387/demo-im-gedenken-ivana-hoffmann/

Info-Veranstaltung: Perspektiven von Selbstorganisierung in Venezuela

wedding_tresen_201503Wedding-Tresen: Perspektiven von Selbstorganisierung in Venezuela

Info/Mobi-Veranstaltung:
Do, 05.03.2015 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Interbrigadas

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Organize! – weltweite Perspektiven von Selbstorganisierung rund um die Proteste am 30.4. und dem 1. Mai, halten Interbrigadas einen Vortrag zu Ansätzen der politischen Organisation von unten in Venezuela.

Vor 15 Jahren begann in Venezuela ein Prozess in dessen Mittelpunkt u.a. die Inklusion der Bevölkerung steht. Der Aufbau und die Übertragung von staatlicher Macht auf Kommunale Räte und Kommunen ist erklärtes Ziel des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts”. Das interessante Wechselspiel zwischen staatlicher Macht und Basisorganisationen hat den politischen Weg des Bolivarischen Prozesses geprägt, an dessen Ende die Abschaffung des bürgerlichen Staates stehen soll. Wir werden über unsere Erfahrungen mit verschiedenen Stadtteilräten, Fabrikräten und Kollektiven berichten, sowie deren Strukturen, Kämpfe und Erfolge darlegen.

Zusätzlich werden Produkte aus der von Arbeiter*innen besetzten und selbstverwalteten Fabrik in Griechenland Vio.Me. erhätlich sein. Unterstützt durch die Vio.Me. Soligruppe Berlin.

Der Abend wird abgerundet durch einen un-/alkoholischen Soli-Cocktail um kommende Aktionen im Kiez zu unterstützen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2293/info-veranstaltung-perspektiven-von-selbstorganisierung-venezuela/

Am 04. März nach Hohenschönhausen – Es gibt keen ruhigen Randbezirk!

falkenberg_20150304_bannerAm 04. März nach Hohenschönhausen – Es gibt keen ruhigen Randbezirk!

Antirassistischer Gegenprotest:
Mi, 04.03.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße (Vor dem Bürgeramt / Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt:
Mi, 04.03.2015 | 17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

Weitere Infos: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net
Mobi-Clip: Es gibt keen ruhigen Randbezirk! – Rassist*innen entgegentreten!

Aktuelles zur Thematik:
Rückblick und Einschätzung zu der rassistischen Mobilisierung in Hohenschönhausen im Dezember 2014 und Januar 2015

Die NPD macht jetzt auf familienfreundlich. Am 04. März 2015 planen sie zum siebten Mal durch Hohenschönhausen zu marschieren. Hintergrund der Nazi-Mobilisierungen sind ein geplantes Container-Lager und eine errichtete Notunterkunft für Geflüchtete. In ihrer Ankündigung auf der NPD-nahen Facebook-Seite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” laden sie zu einem “Familienspaziergang gegen Überfremdung” ein.
Diese Einladung lassen wir uns nicht entgehen. Nachdem die sechste geplante Nazi-Demonstration am 11. Februar in Hohenschönhausen nur noch 20 Nasen auf die Straße gelockt hat und auch ihr Auftritt am vergangenen Samstag am S-Lichtenberg ein Griff ins Klo war, ist dies scheinbar der letzte kümmerliche Versuch ihren Menschenhass auf die Straße zu tragen.
Auch wenn den organisierenden Nazis allmählich die Teilnehmer*innen abspringen, ist jede*r Rassist*in auf der Straße eine*r zu viel. Also nutzen wir die Chance, ihnen in Hohenschönhausen ein für alle Mal den Gar auszumachen. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Nazis keinen Meter marschieren können. Deshalb laden wir alle dazu ein, sich dem Nazi-Aufmarsch entschlossen entgegenzustellen.
Rassist*innen-Aufmärsche bleiben unbequem – egal ob in den Randbezirken oder im Szene-Kiez!

„Weil die Politik wird nichts machen. Und die Bullen werden auch nichts machen. Also, liegt es an uns! Tut euch zusammen, auch wenn’s scheiße kalt ist, auch wenn’s nervig ist die ganze Zeit die Nazi-Fratzen zu sehen!“

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2261/04-maerz-nach-hohenschoenhausen-es-gibt-keen-ruhigen-randbezirk/

Berichte & Fotos: 28.01. Falkenberg – 50 Neonazis und eine Blockade

fotos_demo_hsh_20150128_0128.1.: 50 Neonazis und eine Blockade

Nachdem die Antifa-Demonstrationen an den letzten zwei Dienstagen die Rassisten-Demonstration unmöglich machte, wechselte die NPD mit ihrer Anmeldung auf den Mittwoch. Damit konnte sie ihre ursprüngliche Route durch Hohenschönhausen und Falkenberg antreten und sich dabei der Unterstützung der Polizei sicher sein, ganz egal, wie jämmerlich das verbliebene Häufchen inzwischen ist. Zum zweiten Mal ließ der NPD-Anmelder nicht den NPD-Lautsprecherwagen auffahren und begnügte sich mit einem Megaphon. Es nahmen etwa 50-60 Neonazis und Rassist_innen an der Demonstration teil. Bürger_innen, wie noch bei vergangenen Terminen, wurden nicht gesehen. Allein 20 Neonazis aus Marzahn und Lichtenberg hatten sich am S-Bhf. Springpfuhl getroffen. Die Zahl der Hohenschönhausener Rassist_innen ist mit höchstens 40 sicher nicht untertrieben.

Wie schon bei vorigen Terminen wurden zwei Gegenkundgebungen organisiert. Dort auf der Falkenberger Chaussee und in der Vincent-van-Gogh-Str. trafen sich etwa 70-80 Menschen, um gegen Rassismus zu protestieren. Die teilweise überfordert wirkende Polizei hatte versucht, im Vorfeld einen Sicherheitsabstand von 50 Metern zwischen der Rassisten-Demonstration und den Protesten durchzusetzen. Warum, zeigte sich vor Ort. Scheinbar waren die Absperrgitter, die die letzten Wochen an mehreren Ecken des Kiezes auf Abruf lagerten inzwischen abtransportiert worden. Und so kam es, dass die Polizist_innen teilweise Probleme hatten, die Antirassist_innen daran zu hindern, der Rassisten-Demonstration nachzulaufen. Read the rest of this entry »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2085/fotos-kurzbericht-falkenberg-blockade-gegen-neonaziaufmarsch/

Kobani ist frei!

kobane_ist_freiKobani ist frei!

Die kurdische Stadt Kobani in Rojava/Nordsyrien ist frei. Nach einer mehrtägigen Offensive der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ wurden Montag Nachmittag die letzten Djihadisten des Islamischen Staates (IS) von kurdischen Kämpfern aus der seit über vier Monaten umkämpften Stadt vertrieben. Das meldete gerade die Nachrichtenagentur Firat. Auf einem Hügel bei der Stadt wurde eine Fahne des Volksrates von Westkurdistan gehisst. Auf der türkischen Seite der Grenze tanzten Flüchtlinge aus Kobani vor Freude. Mehre IS-Kämpfer flohen Augenzeugen zufolge über die türkische Grenze, wo sie von der türkischen Armee in Sicherheit gebracht wurden. „Der Widerstand in Kobanê hat den Mythos der Unbesiegbarkeit des IS nun endgültig gebrochen“, erklärte die Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Union, Asia Abdullah, telefonisch aus Kobani gegenüber dem Kurdischen Büro für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad.

Junge Welt: Mythos gebrochen
Civaka Azad: Asia Abdullah aus Kobanê: Mythos der Unbesiegbarkeit des IS ist gebrochen
Ulla Jelpke: Lasst Kobani nicht alleine! Türkei muss Grenze für Wiederaufbau öffnen!
Mutlu Civiroglu: Der Wiederaufbau der Stadt Kobane
Civaka Azad: Kobanê: Bereits 200 Dörfer befreit – Francois Hollande empfängt PYD und YPJ in Paris

Quelle: kurdistan.blogsport.de/2015/01/26/kobani-ist-frei/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2075/kobani-ist-frei/

250 Menschen bei Antifa-Demo im Prenzlauer Berg und Weißensee

demo_greifswalder_sportsbarFotos und Kurz-Bericht zur Antifa-Demo im Prenzlauer Berg und in Weißensee.

Am Samstag, den 24.01.2015, demonstrierten ca. 250 Antifaschist*innen im Prenzlauer Berg, nachdem am vorherigen Wochenende sich ca. 50 Nazis zu einem „HoGeSa-Kennenlerntreffen“ in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) versammelt hatten und es danach auch zu Angriffen auf Antifaschist*innen kam. Weiterhin wurde die rechte Kneipenlandschaft und Erlebniswelt rund um die Greifswalder Straße und der letzte berliner Thor Steinar-Laden „Tönsberg“ in Weißensee thematisiert. Zu Beginn versuchten zwei Neonazis die Auftakt-Kundgebung zu provozieren. Die Demonstration selbst war laut und offensiv, wobei es zu keinen weiteren Konfrontationen kam. HoGeSa hatte im Vorfeld dazu aufgerufen die Kneipe zu „schützen“.

Alle Hintergründe zur Demo:

[Indymedia]: Recherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!
PM: Antifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!
Sa, 24.01.: Antifa-Demo im Prenzlauer Berg nach HoGeSa-Treffen
Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg
PM: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg
Update: HoGeSa-Treffen mit 70 Nazis in Prenzlauer Berger Kneipe / Kommt alle!
HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg am Samstag 17.01.2015
Mitschnitt: Veranstaltung Was tun gegen HoGeSa?!
Artikel in Neues Deutschland: Paradoxe Folgen des Widerstands

Im folgenden die ersten Fotos zu Demo (weitere Fotos und ein ausführlicher Bericht folgen):

Weiterhin sind auf Indymedia-Linksunten Fotos von einem Mobi-Bombing aufgetaucht:

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://antifa-nordost.org/2070/250-menschen-bei-antifa-demo-im-prenzlauer-berg-und-weissensee/