Kategoriearchiv: Antifa

Berichte & Fotos: Nazi-Aufmarsch am 1. Feb. durch Weißensee verhindert

fotos_antonplatz_20160201_indexNPD konnte nicht durch Weißensee ziehen – Nazis mussten sich mit Kurz-Demo durch den Prenzlauer Berg zufrieden geben

Aufrufe / Infos:
– [NEA]: 1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!
– [NEA]: Weißensee: Anwohner*innen-Flyer gegen NPD-Aufmarsch
– [NEA]: Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung
– Pankow hilft: 1.2. Unterstützungskreise Weissensee gehen gegen die NPD auf die Straße
– Berlin gegen Nazis: Proteste gegen NPD-Aufmarsch in Berlin-Weißensee angekündigt
– Twitter: #aplatz

Recherche:
– Antifa Berlin: 01.02.2016 – NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg

Fotos:
– left report: 01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg
– Theo Schneider: 16-02-01 NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg
– Igor Netz: NPD Berlin-Prenzlauer Berg 01.02.2016
– Christian Ditsch Photography: 2016/02/01 Berlin | NPD | Demonstration gegen Flüchtlinge

Berichte / Presse:
– Berliner Register: NPD Demonstration im Prenzlauer Berg
– Blick nach rechts: Ein Kilometer für die NPD in Berlin
– Prenzlberger Stimme: NPD droht mit „körperbetontem Wahlkampf“
– Der Tagesspiegel: Störungen bei NPD-Demo, Polizisten angegriffen
– Prenzlauer Berg Nachrichten: Zwei Polizisten bei Demonstrationen verletzt
– Bullen-Ticker: Demonstration gestört – Polizisten angegriffen

01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg

Am 01. Februar wollten Nazis einen Aufmarsch durch Berlin-Weißensee durchführen. Zu der Demonstration sowie einer parallel dazu stattfindenden Kundgebung am Antonplatz hatte die Berliner NPD unter dem Motto „Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben“ aufgerufen. Gegen 18.30 Uhr versammelten sich ca. 80 Nazis am S-Bahnhof Greifswalder Straße, um von dort die Berliner Allee in Richtung Antonplatz herunterzulaufen. Durch Sitzblockaden auf der Greifswalder Straße und erfolgreichen antifaschistischen Protest mussten sich die Nazis nicht nur über eine Stunde die Beine in den Bauch stehen, sondern konnten am Ende ihre geplante Route nicht laufen, sondern wurden von der Polizei umgeleitet und liefen letztendlich nur die etwa einen Kilometer lange Strecke bis zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee auf der Grellstraße herunter, wobei sie von lautstark protestierenden Antifaschist*innen begleitet wurden.

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Antifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im A-Radio Berlin

uneviedelutte_aradio_interviewAntifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im A-Radio Berlin

Danke an die Genoss*innen vom A-Radio Berlin

Den kompletten Audibeitrag vom Dezember 2015 findet ihr unter folgendem Link:
aradio.blogsport.de/2016/01/08/libertaerer-podcast-dezemberrueckblick-2015/

Download:
„Une vie de lutte“

Mehr Infos zum Film:
Filmprojekt zum Mord an Clément Méric: Une vie de lutte | Der Kampf geht weiter

Audio-Beitrag:
Mitschnitt: Veranstaltung „Der französische Rechtsruck“

Update (Februar 2016):

Seit dem 5.2.2016 ist ein Interview mit der NEA über die Antifa-Doku „Une vie de lutte“ online. Alle Downloads und Links findet ihr auf dem Blog des Anarchistischen Radios Berlin. Am 5. Juli 2015 hat die North-East Antifascists (NEA) im Lichtblick-Kino die Premiere ihres lang angekündigten Films „Une vie de lutte“ gefeiert. Inzwischen wurde der Film auch von zahlreichen anderen Gruppen gezeigt. Als Anarchistisches Radio Berlin haben wir uns den halbstündigen Streifen natürlich auch angesehen und den Macher*innen ein paar Fragen gestellt. Im Gespräch geht es natürlich um den Film, aber auch um Gedenkpolitik, den Rechtsruck in Frankreich und die Situation in den Banlieus.

Eine gekürzte Version dieses Interviews erschien im Dezemberrückblick des Libertären Podcasts. Hier also nun die fast doppelt so lange Komplettfassung.

Gekürzte Fassung (Januar 2016):

Antifa-Doku „Une vie de lutte“ | Ein Interview im Ⓐ-Radio Berlin by Antifa Nordost on Mixcloud

Längere Fassung (Februar 2016):

In der 60-minütige Sendung wird auf folgende Themen zurückgeblickt:

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Zweifacher rassistisch motivierter Angriff auf Hausprojekt

m29_transpi_01Zwei rassistisch motivierte Angriffe & Zerstörung von Transparent (Kein Mensch ist illegal) am linken Hausprojekt M29 im Prenzlauer Berg

Mehr Infos: Hausprojekt M29

Die Botschaft bleibt: Kein Mensch ist illegal!

Anfang November haben wir ein sehr großes weithin sichtbares Transparent an der Vorderseite unseres Hauses angebracht, mit der Aufschrift: Kein Mensch ist illegal. Gestern Abend wurde es abgerissen und gestohlen. Das lassen wir uns nicht bieten: Zwei Stunden später hing ein neues Transparent mit der gleichen Aufschrift an der gleichen Stelle. Wir lassen uns von Rassist*innen nicht einschüchtern.

Nachtrag zum Diebstahl am 17. November

Am Abend des 17. November wurde ein an der Vorderseite des Hauses angebrachtes „Kein Mensch ist illegal“ Transparent mit einem Messer abgeschnitten und gestohlen. Ein Gast des Projektraums verfolgte die Diebe und stoppte einen. Der Dieb zeigte ihn daraufhin wegen Körperverletzung an. Bei der Suche nach dem Transparent wurden in der Nähe weitere vermutlich am Diebstahl beteiligte Personen angesprochen, diese griffen daraufhin mit Pfefferspray an und flohen. Weiterlesen →

Fotos: Antifa-Block auf der LL-Demo 2016

ll_demo_2016_fotos_18Fotos: Antifa-Block auf der LL-Demo 2016

Unter dem Motto: „Solidarisch kämpfen: Antifaschistisch. Antirassistisch. Internationalistisch. Antikapitalistisch.“ hatten die North-East Antifascists [NEA] & die Radikale Linke Berlin zum Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration 2016 aufgerufen, an dem sich ca. 500 Antifaschist*innen aus verschiedenen Spektren beteiligten. An der anschließenden Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof der Sozialist*innen mit dem Historiker Bernd Langer nahmen ca. 70 Menschen teil. Ein ausführlicher Bericht folgt noch, hier zunächst einige Fotos von unseren Freund*innen von Left Report.

Artikel zum Thema:
– Antifa-Block auf der LL-Demo 2016: Solidarisch kämpfen
– Interview in der Jungen Welt: »Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«
– Videobericht von der LL-Demo 2015

Fotos: Weiterlesen →

LL-Demo 2016 – Interview in der Jungen Welt: »Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«

logo_junge_welt»Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«

Für den 10.01.2016 rufen North-East Antifascists [NEA] und Radikale Linke Berlin zur Teilnahme am Antifa-Block auf der diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration auf.

Im Vorfeld der Demonstration und des Blocks unter dem Motto >>Solidarisch kämpfen: Antifaschistisch. Antirassistisch.Internationalistisch. Antikapitalistisch.<< führte die NEA ein Interview mit dem Journalisten Willi Effenberger (u.a. junge welt, Lower Class Magazine)[1]. Jenseits von Revolutionsromantik und unreflektierter Ignoranz gegenüber (inner-linken) Auseinandersetzungen um das „korrekte Gedenken“ an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und alle ermordeten Revolutionär*innen, obliegt es den progressiven gesellschaftlichen Akteur*innen, gegen die Vereinnahmung linker Geschichte durch reaktionäre Parteien und Organisationen anzukämpfen. Die radikale Linke muss dabei stets aus der Geschichte lernen, um solidarische, libertäre Gesellschaftsbilder verwirklichen zu können. Sie darf linke, widerspruchsvolle Geschichte nicht den regressiven Kräften, bspw. CDU-Opferverbänden etc., überlassen. Nichts erscheint in einer Zeit der politischen Marginalität tragischer, als geschichtslos umhergeworfen zu sein.

Wir betrachten die bevorstehende Gedenkdemonstration somit als Arbeitsauftrag für das gerade erst eingeleitete Jahr und laden die fortschrittlichen Kräfte zu unserem gemeinsamen Block ein.

[W.E.] Sie rufen unter dem Motto »Solidarisch kämpfen« zur Teilnahme an der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf. Wofür steht Ihr Motto im Zusammenhang mit der Demonstration?

[NEA] Den Antifablock auf der LL-Demo gibt es jetzt seit drei Jahren, und er setzt sich aus mehreren Antifagruppen und Einzelpersonen zusammen. Durch unsere Teilnahme wollen zeigen, dass die verschiedenen antirassistischen, antifaschistischen und internationalistischen Kämpfe gemeinsam geführt werden müssen. Gerade angesichts des Rechtsrucks in ganz Europa müssen linksradikale Forderungen vertreten werden. Außerdem ist der Antifablock für uns der politische Start ins neue Jahr. Wir werden also auch auf der Demo versuchen, die Leute dazu aufzurufen, 2016 mit uns auf die Straße zu kommen und ihren Protest aus der virtuellen Welt zu lösen, damit wir gemeinsam aktiv werden können.

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Videobericht von der LL-Demo 2015

ll_demo_2016_videobericht2015Videobericht von der LL-Demo 2015

Videobericht auf Vimeo: www.vimeo.com/150557324

Am 11.01.2015 fand die Gedenkdemonstration zum 96. Jahrestag der Ermordung der Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Wie jedes Jahr führte die Demonstration vom Frankfurter Tor zum Friedhof Lichtenberg. Teil des Demonstrationszuges war auch ein lautstarker und gut aufgestellter antifaschistischer libertärer Block.

Im Anschluss fand eine Veranstaltung am Gedenkstein für die gefallenen Revolutionär*innen mit Bernd Langer statt, bei der die Geschichte des historischen Antifaschismus beleuchtet wurde.
Hier seht ihr einen Videobericht von der Demo und der anschließenden Friedhofsveranstaltung.

Videobericht auf Vimeo: www.vimeo.com/150557324

Auch dieses Jahr wird zur Teilnahme am Antifa-Block auf der LL-Demo aufgerufen. Das Mobi-Video dazu findet ihr hier: www.youtube.com/watch?v=r_vIuf_0yGM

Antifa-Block auf der LL-Demo 2016:
So, 10.01.2016 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Aufruf & Infos zu allen Aktionen auf www.antifa-nordost.org

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Radikale Linke Berlin
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Info-Veranstaltungen: AfD und die soziale Frage

va_afd_soziale_frage_rlb_flyer_webAfD und die soziale Frage

Info-VA: AfD – ein elitärer Scheissverein?
Mi, 30.03.2016 | 19:00 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190 / Kreuzberg)

Info-VA: „Wir sind das Volk“ Identitätsstiftende Phrasen gewinnen Oberwasser
Di, 19.04.2016 | 19:00 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Radikale Linke Berlin
Referent*innen: Radikale Linke Berlin, Sebastian Friedrich (Publizist) & Helmut Kellershohn (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung)
Flyer: [Front] [Back] [Web]

AfD – ein elitärer Scheissverein?
Aktuell lässt sich eine starke rechte Formierung in Teilen der Gesellschaft feststellen. (Extrem) Rechte Bürgerwehren auf der Straße, unzählige Angriffe auf Geflüchtetenwohnheime und weitere Ekelhaftigkeiten lassen uns erahnen, welche zentralen Themen der erneute Kampf um die Straße seitens der Rechten beinhaltet.
Im selben Zug setzen Parteien wie SPD und CDU, flankiert von den Grünen „neue“ Asylrechtsverschärfungen durch. Im Windschatten dieser Ereignisse wird die AfD zur drittstärksten Partei prognostiziert.
In den immer schärfer werdenden Konflikten innerhalb des kapitalistischen Systems fungiert die AfD sowohl als Motor für die reaktionäre und neoliberale Umstrukturierung der gesellschaftlichen Verhältnisse – Gleichzeitig ist sie aber auch Ausdruck dieser.
Am 18.09.2016 finden in Berlin die Senatwahlen statt. Als (Radikale) Linke müssen wir uns mit der Frage auseinandersetzen wie wir mit dieser Situation umgehen wollen. Wir laden euch ein, gemeinsam mit Sebastian Friedrich (Publizist), einer Referent*in sowie einer Vertreter*in unserer Gruppe Vorschläge zu diskutieren wie wir dies erreichen können, dass am Wahlabend bei der AfD keine Sektkorken knallen.

„Wir sind das Volk“ Identitätsstiftende Phrasen gewinnen Oberwasser
Wenn wir uns die (außer-) parlamentarischen politischen Diskurse der Vergangenheit anschauen, können wir eine immer größere Bezugnahme auf Begriffe wie „Volk“, „Nation“, „Heimat“ und weitere leere Worthülsen feststellen.
Abseits der existieren aber auch Bewegungen, welche den Begriff des „Volks“ sehr klar beschreiben und für sich nutzen.
Wir wollen untersuchen, warum der Bezug auf „Volk“ aktuell wieder stark an Bedeutung gewinnt, welche „völkischen Bewegungen“ es gibt und was der Begriff „Volk“ im Kontext einer globalisierten und kapitalistischen Welt überhaupt bedeuten soll?
Eingeladen haben wir hierzu Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung sowie weitere Referent*innen.

10. April: Demo von türkischen Faschisten in Berlin geplant

handundlogoKein Fußbreit den türkischen Faschisten!

Aktionen:
So, 10.04.2016 | Berlin

Mehr Infos: www.navdem.com
Material: [Aufruf] | [Flyer]

Achtet auf weitere Ankündigungen!

Aufruf zu den Gegenprotesten:

Kein Fußbreit den türkischen Faschisten!

Wir, die unterzeichnenden Organisationen verfolgen mit großer Besorgnis die Umtriebe des türkischen Staates in Deutschland und in Europa. Das despotische AKP-Regime, welches in der Türkei alle demokratischen und rechtstaatlichen Grundlagen de facto aufgehoben hat, djihadistischen Terrorbanden weiter Unterstützung leistet und einen brutalen schmutzigen Krieg gegen das kurdische Volk führt, versucht Zwiespalt und Feindschaft zwischen den kurdischen und türkeistämmigen Migrant*innen in Deutschland zu säen.

Eine bisher unbekannte »Initiative Friedensmarsch für die Türkei-AYTK (Europäische Neue Türken Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi)« hat angekündigt, in den Städten wie Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg, Köln, Nürnberg, München und Wuppertal am 10. April 2016 Demonstrationen durchzuführen, die offensichtlich von der AKP-Regierung zentralgesteuert werden. Für eine unbekannte Gruppe ist es kaum möglich, eine solche Aktion zu starten. Uns ist bekannt, dass verschiedene regierungsnahe nationalistische Organisationen wie UETD oder DITIB, sowie andere nationalistisch-faschistische Gruppen im Hintergrund die Mobilisierung übernehmen. Während auf Deutsch angegeben wird, dass die Demonstrationen ein »Protest gegen den Terror der PKK und des IS« seien, wird auf Türkisch mit der Losung, »Alles für das Vaterland – Märtyrer sterben nicht, das Vaterland kann nicht geteilt werden« mobilisiert.

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3. April: Proteste gegen AfD-Landesparteitag

torting_storchProteste gegen AfD-Landesparteitag

Gegen-Proteste & Kundgebung:
So, 03.04.2016 | 08:30 Uhr | Maritim (Stauffenbergstraße 26 / Tiergarten)

Mehr Infos: „Nationalismus ist keine Alternative“
Karte: [Download]
Twitter: #stoppafd

Auch gegen den zweiten Teil des Programmparteitages der Berliner „Alternative für Deutschland“(AfD) soll an diesem Sonntag protestiert werden. Die Partei wollte diesmal die kritische Öffentlichkeit fernhalten, nachdem beim letzten Parteitag, Mitte März, rund 200 Menschen gegen die AfD demonstriert hatten. Doch nunmehr ist auch der Versammlungsort für diesen Sonntag offengelegt: Das Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße in Tiergarten. Vor dem Hotel wurde eine antifaschistische Kundgebungen (ab 08:30 Uhr) angemeldet, um die AfD-Mitglieder auf ihrem Weg zum Parteitag mit Protest zu begleiten.

Das Maritim hat sich bundesweit zum Zufluchtsort der AfD entwickelt. Während das A&O-Hostel in Hohenschönhausen nunmehr nachgegeben hat und der AfD keine Räume mehr offeriert, ist das Maritim für Rassisten-Treffen immer eine gute Adresse. Schon im Berlin-Wahlkampf 2011 konnte am gleichen Ort der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders für die Partei „Die Freiheit“ auftreten. Ausgerechnet die benachbarte „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ wurde damals stundenlang wegen der rassistischen Veranstaltung abgeriegelt.
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Geplanter Naziaufmarsch am 2. April in Berlin-Hellersdorf

naziaufmarsch_hellersdorf_2apr_flyerNaziaufmarsch in der Platte? – Nicht mit uns!

Aktionen gegen Naziaufmarsch:
Sa, 02.04.2016 | 12:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)

Vorab-Treffpunkte:

Nördliche Bezirke (Pankow, Wedding, Friedrichshain, Lichtenberg und co):
Sa, 02.04.2016 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Frankfurter Allee

Südliche Bezirke (Neukölln, Kreuzberg, Treptow und co)
Sa, 02.04.2016 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz

Aktuelle Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH]
Material: [Plakat] | [Flyer] | [AK36]
Twitter: #mahe #mahe0204
EA: 030 / 69 22 22 2

Aktionskarten

Die Route für den geplanten Naziaufmarsch am 2. April in Berlin-Hellersdorf ist nun endlich bekannt.
Startpunkt ist, wie bereits angekündigt, um 13 Uhr am U-Bhf Hellersdorf. Hier Sammeln sich die Nazis vor der Alice-Salomon-Hochschule und werden dann über die Stendaler Straße zum S-Bhf Marzahn laufen.
Rund um die Alice-Salomon-Hochschule sind mehrere Gegenkundgebungen angemeldet und auch im Umfeld der Wegstrecke. Denkt daran, dass die Cops euch nicht daran hindern dürfen, zwischen den verschiedenen Kundgebungen hin und her zu laufen.

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