Kategoriearchiv: Berichte

Fotos & Kurz-Bericht: Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Demo & Kundgebung gegen die „Freie Linke“ in Weißensee

Danke an alle, die mit uns in Weißensee auf der Straße waren, für eine echte Antwort auf Krieg und Krise und gegen die Verschwörungsideologien und Kriegspropaganda der Corona-Querfront und ihrer Fascho-Freunde! Querdenken, „Freie Linke“ und Dieter Dehm, verpisst euch!
Die „Freie Linke“ demonstrierte in Weißensee neben Dieter Dehm auch mit einem ex-NPD-, Bärgida- und Pro Deutschland Aktivisten und dem ehem. Bowlingbahnbesitzer Sven Streck, der am 30.05.2022 die deutsche Kriegsschuld in Frage stellte und vom „Mord an Rudolf Heß“ sprach.
Bei NS-Vergleichen und antisemitischen Verschwörungsnarrativen auf der Bühne, kuschelte die „Freie Linke“ bei ihrer „Friedenskundgebung“ also auch mit diversen extrem rechten Akteuren. Für uns muss das auch in Zukunft heißen: „Freie Linke“, AfD-Faschos raus aus Weißensee!

Weitere Fotos & ein längerer Bericht folgen…

[Kurz-Video]

Aufruf & Infos: Demo in Weißensee: Gegen Krieg, Faschismus und Querfront!

Fotos:

Fotos: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Am Freitag, 24.06.2022 fand die Demonstration „Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus!“ in Berlin-Wedding statt.
Die Demo richtet sich gegen Strukturen und Orte des Türkischen Ultranationalismus sowie rechter Christen wie dem Mandelzweig e.V..
Im folgenden dokumentieren wir ein paar Fotos.

Ankündigung & Aufruf: Demo im Wedding: Keine netten Nachbarn!

Fotos:

[Indymedia] Erklärung der Roten Hilfe Berlin zu den jüngsten Entwicklungen im Antifa-Ost Verfahren

Erklärung der Roten Hilfe Berlin zu den jüngsten Entwicklungen im Antifa-Ost Verfahren

Am 15. Juni fanden im Kontext des sogenannten Antifa-Ost Verfahrens zwei Hausdurchsuchungen in Berlin und Leipzig statt.

Contentwarning: In diesem Text wird auch sexualisierte Gewalt thematisiert.

Am 15. Juni fanden im Kontext des sogenannten Antifa-Ost Verfahrens zwei Hausdurchsuchungen in Berlin und Leipzig statt.

Das Verfahren wird seit September 2021 vor dem sächsischen Oberlandesgericht in Dresden geführt. Der vermeintlichen Vereinigung werden eine Reihe antifaschistischer Aktionen vorgeworfen. Vier Genoss:innen sind angeklagt, zusammen mit mindestens sechs weiteren Beschuldigten eine „kriminelle Vereinigung“ im Sinne des §129 StGB gebildet zu haben. Eine der angeklagten Genoss:innen, Lina, sitzt seit November 2020 in Untersuchungshaft.

Wie wir erfahren mussten, fanden die letzten Durchsuchungen aufgrund von Kronzeugenaussagen statt. Einer der Beschuldigten, Johannes Domhöver, hatte sich entschieden im Tausch gegen vermeintlichen Schutz und Strafmilderung ausführliche Aussagen bei den Repressionsbehörden zu machen. Allein zum Antifa-Ost Verfahren umfassen die Aussagen mehrere hundert Seiten. Hinzu kommen offenbar weitere Aussagen zu Personen und Strukturen aus der linken Bewegung im ganzen Bundesgebiet, über die Domhöver Kenntnis zu haben vorgibt.

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Liberationweeks 2022: Auswertung & Foto-Dokumentation

Liberationsweeks 2022 – Gedenken an die Befreiung unter schwierigen Vorzeichen

Vom 6. April bis 8. Mai 2022 organisierten wir mit weiteren Gruppen die jährlichen Liberationweeks im Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins vom Faschismus. Wie jedes Jahr haben wir dabei einen inhaltlichen Schwerpunkt gelegt, dieses Jahr war es der antifaschistische Widerstand in Spanien. Durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine hat sich jedoch hier die innen- und außenpolitische Debatte stark verändert und verschärft. Dies hat uns dazu veranlasst einen längeren Auswertungstext zu verfassen, indem wir den Kampf um das antifaschistische Gedenken einbetten und in diesem Kontext diskutieren wollen. Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle Fotos, Videos und Redebeiträge von den Aktionen.

Auswertungs- & Diskussionstext:

Als wir zum Anfang des Jahres die Liberationweeks geplant haben, rechneten wir noch nicht mit der realen Umsetzung eines Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine. Wie fast jedes Jahr wollten wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Wir verstehen uns als internationalistische Gruppe, was für uns auch heißt, uns global mit der Erinnerungspolitik und Kultur auseinanderzusetzen und diese auch hier sichtbarer zu machen. Dieses Jahr sollte es einerseits die Fortsetzung der Gedenk-Kampagne „Frauen im Widerstand“ geben, andererseits wollten wir an den antifaschistischen Widerstand während des Spanischen Bürgerkriegs erinnern. Das Projekt F*ANTIFA/36-39, ein Kartenspiel mit Verweis auf Biographien von Frauen im Widerstand gegen den spanischen Faschismus, war ebenfalls gerade angelaufen und stellte somit eine ideale Schnittmenge dar. Warum wir letztendlich an dem Thema festhielten, werden wir später noch besprechen.

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[Kein Raum der AfD] Kein Raum der Repression!

Kein Raum der Repression!
Zusammen gegen die Kriminalisierung von AfD-Gegner:innen

In den letzten Monaten ist es etwas stiller geworden um die öffentlichen Aktivitäten der Berliner AfD. Wenn etwas stattfand, dann zumeist in den immer gleichen und unbelehrbaren Lokalitäten: der Landeskongress der JA im „Braunen Haus“ in Blankenburg, der Landestammtisch der Partei im „La Festa“ in Kaulsdorf oder diverse Veranstaltungen im „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow. Dennoch gibt es genug zu tun für das „Kein Raum“-Bündnis. Obwohl die extra für die AfD gegründete „Ermittlungsgruppe Blau“ beim Berliner LKA vor über einem Jahr die Segel streichen musste, reißt die Repression gegen AfD-Gegner:innen nicht ab. Gerade häufen sich die Versuche des Staates, Teilnehmer:innen unserer Versammlungen zu kriminalisieren. In nächster Zeit stehen einige Verfahren wegen unterschiedlicher Aktionen an. Doch wir werden nicht zulassen, dass unser legitimer Protest gegen eine faschistische Partei als „kriminell“ dargestellt wird. Damit die staatlichen Einschüchterungsversuche fehlschlagen, brauchen die Betroffenen solidarische Unterstützung. Jeder Prozess gegen Antifaschist:innen hilft nur der AfD. Nicht mit uns! Achtet auf Ankündigungen für solidarische Prozessbegleitungen oder weitere Aktionen auf keinraumderafd.info oder auf unserem Twitter und Instagram (@noafdberlin).

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Fotos & Kurz-Bericht: Demo gegen Femizide in Pankow

Demo gegen Femizide in Pankow

Am 29.04.2022 wurde Zohra Mohammad Gul in Pankow von ihrem Ex-Mann erstochen. Auch nach 3 Anzeigen gegen den Täter hatten Polizei-Behörden nichts unternommen. Heute demonstrierten 300 Menschen unter dem Motto „Gerechtigkeit für Zohra! Gerechtigkeit für alle!“ gegen Femizide.
Die Demonstration trug, gemeinsam mit Freund*innen und Familie, Wut und Trauer über den Femizid an Zohra und das systematische Versagen von Behörden und Polizei vor die zuständige Polizeiwache in der Hadlichstraße und anschließend zum Tatort an der Maximilianstraße.

Ein ausführlicher Bericht folgt…

Aufruf & Pressemitteilung: Demo gegen Femizide in Pankow: Gerechtigkeit für Zohra!
Video: rbb|24
Presse:
– Alleingelassen (neues deutschland / 27.05.2022)

Fotos:

Fotos & Video: Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde endlich eine Gedenktafel für ihn errichtet. Ca. 40 Menschen kamen heute zu einer würdevollen Einweihung der Gedenktafel vor der Walter-Friedrich-Straße 52 zusammen.

Zusammen mit der Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“ haben wir es geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen und dafür zu sorgen, dass er Teil der Bucher Geschichte wird und Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät.

Danke an alle die mitorganisiert, Reden gehalten oder Musikbeiträge beigesteuert haben. Danke an alle die da waren!

Niemand ist vergessen! Eine Gedenktafel für Dieter Eich

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde am 24.05.2022 eine Gedenktafel für ihn errichtet. Die Initiative „Niemand ist vergessen“ hat es auch ohne eine Gedenktafel geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen, dafür zu sorgen, dass er ein Teil der Bucher Geschichte wird und dass Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät. So bleibt sein Name, sein Gesicht und die Tat auch abseits der Gedenkveranstaltungen an seinem Todestag das ganze Jahr über präsent.

Weitere Infos auf: berlin.niemandistvergessen.net

Link: www.youtube.com/watch?v=kSAMgyGT3wQ

[Kontrapolis & Indymedia] Statements zur Zwangsräumung im KuBiZ in Weißensee

[Kontrapolis & Indymedia] Statements zur Zwangsräumung im KuBiZ in Weißensee

Foto-Strecke:
– 17. Mai 2022 – Zwangsräumung im „linken“ Hausprojekt Kubiz (Kim Winkler)

Kontrapolis: Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in Weißensee

Zwangsräumung im Hausprojekt KUBIZ in Weißensee

Am 17. Mai 2022 wurde eine WG im Hausprojekt KUBIZ (Bernkasteler Straße 78, 13088 Berlin-Weißensee) zwangsgeräumt. In diesem Text wollen wir kurz erklären, wie es zu der Räumung gekommen ist.
Im August 2021 haben sich einige Menschen dazu entschlossen, die WG in der obersten Etage des KUBIZ zu „besetzen“. Das war der vorläufige Höhepunkt von vielen Auseinandersetzungen zwischen den damaligen Bewohner:innen der WG und dem Hausprojekt (s.u.). Seitdem sind mehrere Menschen neu in die WG eingezogen. Andere zogen hingegen aus, weil sie die Zustände im Hausprojekt nicht länger ertragen konnten. Trotz der vielen personellen Wechsel in der WG hat sich das KUBIZ dagegen gewehrt, mit den neuen Bewohner:innen, die zum Zeitpunkt der Zwangsräumung in der WG lebten, in Dialog zu treten und bestehende Konflikte aus der Welt zu schaffen. Stattdessen haben sie die WG mit Hilfe von Bullen und Gerichtsvollzieher unter fadenscheinigen Gründen zwangsgeräumt.

Der Ausgangspunkt – Streitigkeiten im KUBIZ

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Video: 8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

In diesen Tagen begehen wir als Antifaschist:innen den 8. Mai, um an die Befreiung vom deutschen Faschismus zu erinnern.

Viele Aktionen rund um den 8. Mai greifen dieser Tage Zitate der bekannten Antifaschistin Esther Bejarano auf. Und das aus gutem Grund. Für Esther war die Ernennung des 8. Mai zum offiziellen Feiertag bis zu ihrem Tod immer einer ihrer Herzenswünsche gewesen. Die gelungene Flucht vom Todesmarsch am 3. Mai und das gemeinsame Feiern der Befreiung am 8. Mai, darüber sagte Esther oft: „Das war meine zweite Geburt!“

Anlässlich des Tages der Befreiung wollen wir darum unser Gedenkvideo (in Zusammenarbeit mit Leftvision) für Esther Bejarano veröffentliche, um eine wichtige Mitstreiterin zu würdigen.

Erinnern heißt handeln! – In Gedenken an Esther Bejarano

Link: www.youtube.com/watch?v=9nTHSPWx2LA

Esther Bejarano starb im vergangenen Jahr am 10. Juli 2021 im Alter von 97 Jahren. Der Tod dieser mutigen Antifaschistin, Aktivistin, Bildungsarbeiterin und Musikerin bewegte viele. Um für uns und andere einen Rahmen des gemeinsamen Erinnerns zu schaffen, organisierten wir als North-East Antifascists [NEA] zusammen mit Freund:innen der VVN-BdA Berlin ein Gedenken. Einzelne Reden und Liedbeiträge folgen im Laufe des Jahres als separate Videobeiträge.

[Ankündigung: Gedenkveranstaltung] | [Bericht & Fotos]
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Interview:
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[Kein Raum der AfD] Pressemitteilung: Antifaschistische Kampagne gegen die AfD verklagt Berliner Polizei

Pressemitteilung: Antifaschistische Kampagne gegen die AfD verklagt Berliner Polizei

Die antifaschistische Kampagne „Kein Raum der AfD“ hat am 27. April beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Berliner Polizei eingereicht. Hintergrund sind die gewaltsamen Angriffe von Polizeikräften auf eine Kundgebung gegen den AfD-Landesparteitag am 6. Juni 2021 in Berlin-Biesdorf. Mehrfach stürmte die 11. Hundertschaft die friedliche Versammlung, die von der Kampagne organisiert wurde. Anlass waren vermeintliche Beleidigungen gegen den SPD-Politiker Tom Schreiber, der an diesem Tag bei der Einheit hospitierte. Bei den Polizei-Maßnahmen wurden massiv Unbeteiligte angegriffen. Festgenommene Personen wurden derart misshandelt, dass sie anschließend im Krankenhaus versorgt werden mussten. Danach wurde die Versammlung abgebrochen, weil der Schutz der Teilnehmenden vor Polizeigewalt nicht mehr zu gewährleisten war. Eine teilnehmende Person berichtet: „Es war ein sonniger Tag. Wir saßen friedlich auf der Kundgebung als auf einmal mehrere Gruppen Polizist:innen auf uns zugerannt kamen. Ohne Kommentar stießen sie uns um und schleiften Menschen brutal mit. Eine Person verlor unter den Schlägen der Polizei das Bewusstsein.“

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