Kategoriearchiv: Berichte

Fotos & Kurz-Bericht: Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Mit ca. 700 Menschen demonstrierten wir am Samstag, den 9. April 2022 unter dem Motto „No War but Class War! Weder Russland noch NATO!“ gegen den Krieg in der Ukraine, gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung und für die Aufnahme aller geflüchteten Menschen.

Kapitalismus führt zu Krieg. Darum kämpfen wir weiter für eine solidarische, klassen- und herrschaftslose Gesellschaft, in der die Produktion nach den Bedürfnissen aller Menschen ausgerichtet ist. Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Für eine Welt ohne Krieg.

Aufruf & Ankündigung: Antimilitaristische Demo: No War but Class War!

Fotos:

Weitere Fotos:
– 2022.04.09 Berlin – Antimilitaristische Demonstration gegen Krieg und Aufrüstung #B0904 (Presseservice Rathenow)
– No War but class war (Umbruch Bildarchiv)
[Video] (Perspektive Selbstverwaltung)

[Indymedia] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

[B] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

UPDATE Presse:
– Kampfsporttraining von Rechtsextremisten in Berlin-Weißensee (19.05.2022 / Tagesspiegel)

Im Sportkomplex Rennbahn (Rennbahnstr. 62, 13086 Weißensee) trafen sich 2021 Aktivist_innen von AfD, Identitärer Bewegung und NPD regelmäßig zum gemeinsamen Kampfsporttraining.

Ohne behelligt zu werden dürfen Nazis öffentliche Sportanlagen nutzen und sich dort auch unbeschwert vernetzen.

Es nahmen diverse Nazis von der NPD am Training teil. Fabian Knop, früher Freie Nationalisten Buch, heute NPD und JN Pankow, gilt als politischer „Ziehsohn“ von Christian Paul Schmidt, Vorsitzender der Berliner JN. Schmidt ist eine zentrale Figur der Naziszene in Berlin Buch und tritt vor allem durch seine „Anti-Antifa“-Aktivitäten in Erscheinung. Er trainierte mehrfach offen im T-Shirt des Nazi-Kampfsportturniers „Kampf der Nibelungen“. Es ist damit mehr als ersichtlich gewesen, dass hier Neonazis trainieren, die das offen zur Schau stellen.

Zudem nahmen die NPD-Anhänger aus Marzahn-Hellersdorf Lars Niendorf und Kai Milde an den Trainings teil. Beide wurden am 3.10.2020 auf dem Naziaufmarsch vom 3. Weg in Hohenschönhausen gesehen.

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[Indymedia] Die Freedom Parade und die Querdenker*innen Treffpunkte in Berlin Wedding

Die Freedom Parade und die Querdenker*innen Treffpunkte in Berlin Wedding

Der Berliner Norden, speziell Pankow, Wedding und Prenzlauer Berg sind in den letzten Wochen und Monaten zum Hauptschauplatz in der Auseinandersetzung um die, sich von Rechten und Pandemieleugner*innen angeeigneten, sogenannten „Montagsspaziergänge“ und zum beliebten Aufmarschgebiet für die letzten größeren angemeldeten Demonstrationen aus diesem Spektrum, geworden. Besonders aggressiv wird die Auseinandersetzung um den Platz vor der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg geführt. Hier versuchen mit Kameras bewaffnete Aktivist*innen der Gruppe „Freedom Parade“ seit Wochen den Gegenprotest der Anwohner*innen einzuschüchtern. Parallel dazu ruft ein Bündnis verschiedener verschwörungsideologischer Gruppen aus Berlin regelmäßig zu Demonstrationen im Rahmen einer sogenannten „Demo-Tour“ auf. Auffallend häufig führen diese Demonstrationen durch Weißensee, Pankow, Wedding und Prenzlauer Berg. Ein anderes Bündnis aus dem gleichen Spektrum steuert regelmäßig vom Alexanderplatz aus Prenzlauer Berg an. Zusätzlich endet oder startet an verschiedenen Plätzen im Wedding immer wieder ein Autokorso der rechten Gruppe „Freie Geister“, die inzwischen auch für die Aufmärsche ab Alexanderplatz verantwortlich zeichnet. Auch der Weddinger Nettelbeckplatz wird von Gruppen dieses Spektrums, speziell der Partei „Die Basis“ und den sogenannten „Freien Linken“ auffallend häufig für Standkundgebungen genutzt. Warum diese Häufung an Aktionen im Norden? Wer steckt hinter den aggressiven Aktionen der „Freedom Parade“ um die Gethsemanekirche, wer hinter den angemeldeten Demonstrationen des „Wir sind Viele“ Bündnisses? Und warum fokussieren diese sich zunehmend auf den Wedding und Prenzlauer Berg?

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Fotos & Kurz-Bericht: Demo – No War on Refugees!

Demo & Kundgebung: No War on Refugees!

Starke und wichtige Demonstration gestern! Danke an alle, die mit uns auf der Straße waren – Für Asyl für ALLE, die aus dem Ukraine-Krieg fliehen und Ausreise- und Bewegungsfreiheit für Sinti*zze und Rom*nja, BPoC’s, Deserteure und Transpersonen!

Danke den Redner*innen von u.a. No Border Assembly Berlin, No Nation Truck & Ferat Ali Kocak! Lasst uns weiter antimilitaristische Bündnisse aufbauen. Lasst uns den Druck auf die europäischen und ukrainischen Institutionen erhöhen, um Ausreisen zu ermöglichen.

Für das Leben. Gegen den Tod.

Ankündigung & Aufruf: Demo & Kundgebung: No War on Refugees!

Fotos:

Weitere Fotos:
– 2022.03.19 Berlin – Antifa-Demo „No War on Refugees“ #B1903 (Presseservice Rathenow)

[Kein Raum der AfD] Fotos & Bericht: AfD Veranstaltung am 10. März 2022 im „Mittelpunkt der Erde“

Gunnar Lindemann vor dem Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ am 10.03.2022

Fotos & Bericht: AfD Veranstaltung am 10. März 2022 im „Mittelpunkt der Erde“

Am Abend des 10.März 2022 traf sich die AfD im AfD-Treffpunkt „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow, um den kriegstreiberischen Ausführungen von Gunnar Lindemann, Lars Günther und Jürgen Elsässer unter dem Titel „Keine Waffen an die Ukraine! Neutralität Deutschlands!“ eine Plattform zu bieten. Angekündigt waren zudem weitere Überraschungsäste. Ob damit Birgit Bessin, stellvertretende Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, oder der rechte Liedermacher und ehemalige NPD-Landeschef aus Berlin, Jörg Hähnel, gemeint waren, bleibt ungewiss. Es folgten ca. 30 Veranstaltungsteilnehmende der Einladung. Unter den Teilnehmenden waren Mario Schmidt, Roy Grassmann, Daniel Freiherr von Lützow, Jürgen Schmidt und Rainer Golbik.

Die geringe Anzahl an Gästen zeigt eventuell auch die Ambivalenz der extremen Rechten, was die Positionierung in Bezug auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeht.

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Kundgebung & Demo gegen Krieg & Militarismus in Berlin – Fotos & Redebeitrag der [NEA]

Kundgebung & Demo gegen Krieg & Militarismus in Berlin – Fotos & Redebeitrag der [NEA]

Am Mittwoch, den 02.03. fand eine Kundgebung im Wedding und am Samstag, 05.03.2022 eine Demonstration im Wedding & Prenzlauer Berg gegen Krieg und Militarismus statt. Wir haben diese Veranstaltungen mit vorbereitet und dazu aufgerufen. Im folgenden dokumentieren wir unseren ungekürzten Redebeitrag von Mittwoch und ein paar Fotos von der Demo am Samstag.

Presse:
– Keine Heimatfront bilden (junge Welt / 07.03.2022)

Redebeitrag:

Seit dem 24. Februar marschieren russische Truppen in die Ukraine ein. Ein Krieg, der zu großem Leid auch in der Zivilbevölkerung führt. Auch wenn dies zweifellos eine neue Dimension der Eskalation darstellt, ist es nicht der Beginn des Krieges auf dem Gebiet der Ukraine, sondern ein solcher wird bereits seit 2014 um die separatistischen „Volksrepubliken“ Donezks und Luhanzk geführt. Das Minsker Abkommen 2015, welches eine Waffenruhe zur Folge haben sollte, wurde über die Jahre immer wieder gebrochen. Immer wieder flogen Raketen. Die Menschen in der Ostukraine und den Separatistengebieten leben schon lange nicht im Frieden.

In der Debatte um diesen Krieg war das Wort „Selbstbestimmung“ in aller Munde. Laut den Mächten des Westens ist die Selbstbestimmung Donezks und Luhanzks gegenüber der Ukraine ein Verstoß gegen jedes Völkerrecht. Das die Ukraine ihre reine Existenz dem gleichen Anspruch auf Selbstbestimmung verdankt, als sie vor gerade einmal dreißig Jahren ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärt hat, findet keine Erwähnung. Die gleiche Doppelmoral sehen wir auf der Seite Russlands, wo nun Selbstbestimmung der beiden neuen Republiken als Kriegsgrund dient – Die Selbstbestimmung der Völker Sibiriens und des Kaukasus wird von der gleichen Regierung seit Jahrzehnten mit eiserner Faust unterdrückt.

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Bericht & Fotos – Berlin-Marzahn: Gedenken an Homa und Tajala

Berlin-Marzahn: Gedenken an Homa und Tajala

„Homa und Tajala Aufklärungsinitiative“: www.homa-und-tajala.de
Ankündigung: Gedenken an Homa und Tajala in Berlin-Marzahn

Presse:
– Mord an Mutter und Tochter: Ermittler sicher, dass der Angeklagte der Täter ist (Berliner Zeitung / 30.01.2022)

Bericht:

Am 29. Februar 2020 wurden Homa & Tajala in ihrer Wohnung in Marzahn brutal ermordet. Im vergangenen Jahr wurde ein Gedenkstein errichtet, der wenige Wochen später zerstört wurde.

Am 27. Februar 2022 fand eine Gedenkkundgebung vor ihrem ehemaligen Wohngebäude in der Wörlitzer Straße in Marzahn statt, an dem wir mit Genoss*innen unsrer Gruppe und aus unserem Umfeld teilnahmen.

Organisiert wurde das Gedenken von der „Homa und Tajala Aufklärungsinitiative“ und den Angehörigen der beiden Ermordeten. Von einer Aktivistin der Gedenkinitiative stammt der unten stehende Text zum laufenden Gerichtsprozess.

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Schaut nicht weg! Greift ein! – Erneut rassistischer Angriff im Prenzlauer Berg

#Schautnichtweg: Erneut rassistischer Angriff im Prenzlauer Berg.

Exakt zwei Wochen nach dem Angriff auf Dilan kam es am 25. Februar 2022 erneut zu einem rechten Übergriff. Wieder war es ein älterer Rassist. Die betroffene wieder eine junge Frau.

Der im Folgenden geschilderte Angriff ereignete sich am 25. Februar 2022 um 15 Uhr an der Kreuzung Danziger Straße / Winsstraße, keine 500 Meter von vom S-Bahnhof Greifswalder Straße, wo Dilan angegriffen wurde.

Wir dokumentieren hiermit den Bericht zu den Übergriff, wie ihn die Betroffenen schilderte.

Wenn ihr Informationen zu diesem oder andren rechten Übergriffen habt, kontaktiert:

Antifa Nord-Ost: nea(a)riseup.net
ReachOut: info(a)reachoutberlin.de
Kontakt: schautnichtweg(a)protonmail.com

[Video]
#schautnichtweg #greiftein

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Bericht & Fotos: 1.000 Menschen bei Demo gegen Rassismus in Berlin-Prenzlauer Berg

1.000 Menschen bei Demo gegen Rassismus in Berlin-Prenzlauer Berg

Über 1.000 Menschen waren heute in Berlin trotz Regen auf der Straße und forderten: #Schautnichtweg! Solidarität mit Dilan und allen Betroffenen rassistischer Gewalt! Dilan war am S-Bahnhof Greifswalder Straße rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten worden.
Die Demonstration thematisierte auch die Verbindungen der Täter:innen zur rechten Kneipenszene in Prenzlauer Berg-Ost und die Tatsache, dass die Berliner Polizei nach der Tat den Tathergang falsch darstellte und den rassistischen Hintergrund verschwieg.

Aufruf & weitere Infos: www.antifa-nordost.org/12496/

Presse:
– Blumentopf auf Demonstranten (junge Welt / 22.02.2022)

Bericht:

Mit 1.000 Menschen waren wir am 20. Februar auf der Straße und forderten: „#Schautnichtweg! Solidarität mit Dilan und allen Betroffenen rassistischer Gewalt!“

Dilan war am 5. Februar 2022 am S-Bahnhof Greifswalder Straße rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten worden.

Die Demo thematisierte die Verbindungen der Täter:innen zur rechten Kneipenszene in Prenzlauer Berg-Ost und die Tatsache, dass die Berliner Polizei nach der Tat den Tathergang falsch darstellte und den rassistischen Hintergrund verschwieg.

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Auswertungstext zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2022

Auswertungstext zum antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2022

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Antifa-Block auf der LL-Demo – Eine (selbst)kritische Auswertung
Auch in diesem Jahr gab es wieder wie nun schon seit einigen Jahren einen gemeinsamen antifaschistischen und internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration. Eine gemeinsame Ausrichtung eines Blockes zur Bündelung aller antagonistischen linksradikalen Kräfte jenseits von Parteistrukturen sehen wir weiterhin als Notwendigkeit an. Denn die außerparlamentarischen Mobilisierungen jenseits von LL-Demo zeigen, dass vor allem die autonome, antifaschistische, linksradikale, feministische, migrantische, selbstorganisierte Bewegung am stärksten präsent ist, – auf der Straße und in den Vierteln – an allen anderen Tagen im Jahr – gegen Ausbeutung und Unterdrückung – auch revolutionär. Wir wissen, dass es Teile der autonomen Bewegung gibt, die sich an der traditionellen Ausrichtung der LL-Demo stören oder denen schlicht die Uhrzeit 10:00 (Nein, ist keine Arbeiter:innen-Tradition aus der Weimarer Republik!) zu früh ist. Doch gerade wir als kämpferische Linke sollten uns die Bezugnahme auf unsere revolutionäre Geschichte und Tradition im Sinne von Fight and Remember nicht nehmen lassen. Die bunte Beteiligung am Antifaschistischen und Internationalistischen Block zeigt deutlich, dass sich bei uns all jene einreihen, die sich von Parteien oder parteiähnlichen Formationen nicht präsentiert sehen. Die Gemeinsamkeit in einem Block sehen wir als Notwendigkeit an, denn jenseits aller Beteiligung in den Kämpfen in den verschiedensten Teilbereichen stärkt es uns alle, wenn wir zusammen kämpfen und immer wieder unsere Kräfte als antagonistische Bewegung bündeln. Selbstkritisch muss gesagt werden, dass uns das in der Außendarstellung in diesem Jahr nicht ganz gelungen ist, weil es optisch einen „Block im Block“ gab, was nach außen zu stark als unterschiedliche Blöcke rüberkam. Dies soll im nächsten Jahr überwunden werden. Auch daher werden wir für das nächste Jahr frühzeitiger viel mehr unterschiedliche Gruppen und Zusammenhänge aus dem eher autonomen Spektrum – unserer Szene, egal ob antifaschistisch, internationalistisch, kommunistisch oder anarchistisch – direkt ansprechen um frühzeitig eine noch stärkere gemeinsame Ausrichtung und Mobilisierung für das nächste Jahr hinzubekommen.

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