Schlagwortarchiv: Sebastian Schmidtke

PANKOW UPDATE | [Kein Raum] Der blau-braune Sumpf um Link

„Link Security“ sichert dass Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab.

PANKOW UPDATE

Seit der Gründung des Pankower AfD-Verbandes gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der AfD im benachbarten Barnimkreis. Gerade in der Phase als die Pankower AfD’ler noch nicht in der BVV und ihre Führungspersonen noch nicht in hohen Posten im AGH waren, erhielt der Pankower Kreisverband Hilfe beim Plakate hängen oder durch die Lagerung ihrer AfD-Wahlpappen im Barnimkreis. Umgekehrt gab es Hilfe bei den Brandenburgwahlkämpfen beim Plakate hängen oder durch Pankower AGH-Referenten bei AfD-Veranstaltungen im vergangen Brandenburgwahlkampf.
Über einen der Protagonisten der Barnimer AfD, den Boxpromoter und Trainer Hans Link, er schien Mitte November 2019 eine Ausführliche Recherche, die im Folgenden dokumentiert werden soll. Denn die gegenseitige Unterstützung erfolgt nicht nur bei Wahlkämpfen, sondern auch im Bereich Anti-Antifa-Arbeit und Security. So sicherte die “Link Security” das Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab und kümmerte sich um das Abfotografieren von Gegenprotest. Der Selbe Link Security Mitarbeiter half auch bei einem Wahlstand der AfD Pankow am Rathauscenter Pankow Mitte April 2019. Von einer weiteren Kooperation dieser Art ist auszugehen, da verschiedene Eventagenturen, die z.B. in den letzten Jahren Security und Infrstruktur für das 1. Mai-Fest der AfD Pankow stellten, diesen Job in Zukunft warscheinlich nicht mehr machen werden. Mehr Infos

Infos zur Firma „Links Security“ gern per Mail an:
link-recherche[at]riseup.net

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[Indymedia] Die „Schutzzonen“-Kampagne der NPD

Die „Schutzzonen“-Kampagne der NPD

Seit dem 20. Juni 2018 ist die NPD mit einer Kampagne unter dem Titel „Schafft Schutzzonen“ (kurz SS) im Netz aktiv. Mit Merch wie Basecaps, Warnwesten und jeder Menge Propaganda wird zur Bildung von Teams aufgefordert um Orte zu schaffen „an denen Deutsche Sicherheit finden können“. Betrachtet man sich die professionell aufgezogene Kampagne genauer, erscheint sie als nichts weiteres als ein lauwarmer NPD-Aufguss des Bürgerwehrkonzepts.

Im Rahmen der rassistischen Mobilisierungen ab 2014 gründeten sich in etlichen Städten sog. Bürgerwehren, also Menschen, die das Ankommen der Flüchtlinge als Gefahr für Sicherheit und Eigentum empfanden. Aus dieser grundsätzlich rassistischen Annahme und dem Gefühl, dass die staatlichen Behörden keinen Schutz boten, wurde sich selber organisiert, Patrouillen gelaufen und im Extremfall sich auch bewaffnet. In wiefern Bürgerwehren in konkreten Fällen über einen längeren Zeitraum wirkmächtig wurden, kann hier nicht nachvollzogen werden.
Wie auch sonst bei dieser rassistischen Mobilisierung kann aber festgestellt werden, dass die NPD zu spät die Dynamik erkannte und nur sehr partiell eigene Bürgerwehren mit minderem Erfolg praktizierte. In Berlin machte nur die Pankower NPD in den letzten Jahren unregelmäßige Versuche, im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften mit NPD-Westen als „Kiezstreife“ zu provozieren. Nicht selten wurden sie dabei von der Polizei kontrolliert, so dass die Aktion ihren Sinn verlor. Aus dem Kreis um den Pankower Vorsitzenden Christian Schmidt scheint auch der Impuls zu der aktuellen Kampagne gekommen sein.
Die Kampagne „Schafft Schutzzonen“
Die aktuelle Kampagne „Schafft Schutzzonen“ ist so gesehen ein lauwarmer Aufguss eines lauwarmen Aufgusses. Sie zielt nicht in erster Linie auf eine reale Etablierung dieses Konzepts ab, sondern auf eine Skandal und die damit verbundene Öffentlichkeit. Nur wenige Aktivitäten hat die Berliner NPD seit dem Launch der Kampagne entfaltet. Lediglich einzelne Brandenburger NPD-Verbände sind mit Aktionen gefolgt.
Mit etwa einem Monat Verspätung scheint zumindest die Berliner Lokalpresse auch darauf anzuspringen. Mehrere Zeitungen berichteten inzwischen über die Aktion und befragten Polizei und Bahn zu deren Rechtmäßigkeit.

Der personelle und logistische Aufwand, den die NPD dafür einsetzte hält sich bisher in Grenzen. Dokumentiert sind bisher in Berlin lediglich drei Aktionen:

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[BNR] Prenzlauer Berg: Neonazis huldigen „Märtyrer“ Wessel

Hinterlassenschaften am eingeebneten Wessel-Grab in Berlin; Photo: Th. Schneider

Neonazis huldigen „Märtyrer“ Wessel

Von Theo Schneider
26.02.2018 – Braune Aktivitäten zum Todestag von Horst Wessel blieben in diesem Jahr überschaubar, reichten diesmal aber sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Am Freitag jährte sich der Todestag des Friedrichshainer SA-Führers Horst Wessel zum 88. Mal. Wie in der Vergangenheit auch nutzen Neonazis das Datum, um dem im Nationalsozialismus zum „Märtyrer der Bewegung“ stilisierten Pfarrerssohn zu gedenken. Die Verwaltung des St. Nikolai Friedhofs im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, auf dem Wessel begraben liegt, ließ das Grab 2013 einebnen, um rechten Pilgern den Wallfahrtsort zu nehmen. (bnr.de berichtete) Nichtsdestotrotz fanden sich auch in diesem Jahr an der Stelle wieder Hinterlassenschaften von Neonazis.

Der stellvertretende Berliner Landesvorsitzende und Bundesorganisationsleiter der NPD Sebastian Schmidtke postete am Freitag auf Instagram kommentarlos ein Foto, das ein Bild Wessels neben drei Kerzen und Blumen am ehemaligen Grab zeigt. Scheinbar hat er die Gegenstände dort abgelegt. Im Laufe des Tages ergänzten unter anderem auch Anhänger der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mit ihren Devotionalien die Stelle. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden für Berlin jedoch keine darüberhinausgehenden Aktivitäten bekannt.

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[BNR] Fragliches Aufbruchsignal der Berliner NPD

Der neue NPD-Landeschef Käfer beim Heß-Marsch im August; Photo: Th.S.

Fragliches Aufbruchsignal der Berliner NPD

Von Theo Schneider

14.11.2017 – Die Berliner NPD hat einen neuen Vorstand gewählt. Der Vorsitzende Meenen ist durch den Stellvertreter Käfer ausgetauscht worden. Mit alten Personalien will die Partei nun vermehrt auf der Straße aktiv werden.

Als „Zeichen der Einigkeit und des Aufbruchs“ wird die Neuwahl des Berliner NPD-Vorstands vom Wochenende vollmundig auf den parteieigenen Kanälen bezeichnet. Am Samstag war die neonazistische Partei mit rund 50 Delegierten sowie dem Bundeschef Frank Franz und dem Europaabgeordneten Udo Voigt in ihrer Köpenicker Zentrale zum Landesparteitag zusammengekommen. Von dem soll nun angeblich „ein klares Signal des Aufbruchs“ ausgehen und „den in den letzten Monaten ruhigen Landesverband wieder in aktionistische Gewässer befördern“.

Real hat sich jedoch wenig an den Personalien im Landesvorstand verändert. Lediglich einige Posten wurden verschoben: So wurde der Landesvorsitzende Uwe Meenen durch seinen bisherigen Stellvertreter Andreas Käfer ausgetauscht. Der im parteiinternen Flügelstreit als Voigt-Gefolgsmann bekannte Meenen hatte erst im vergangenen Jahr den erfolglosen Sebastian Schmidtke in dem Amt beerbt. (bnr.de berichtete) Doch auch Meenen gelang es nicht, an der desolaten Situation des Berliner NPD-Verbands etwas zu ändern und ihn aus der Lethargie nach der Schlappe zur Abgeordnetenhauswahl im vergangenen Jahr herauszuholen. Zur Bundestagswahl war die Hauptstadt-NPD sogar daran gescheitert, mit einer Landesliste anzutreten. (bnr.de berichtete) Am Samstag verkündete Meenen, nicht mehr für den Vorsitz zu Verfügung zu stehen.

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Berichte, Presse & Fotos: NPD-Kundgebung am 10. April im Prenzlauer Berg nach Protesten vorzeitig abgebrochen

bericht_npd_prenzlauer_berg_april15NPD-Kundgebung am 10. April im Prenzlauer Berg nach Protesten vorzeitig abgebrochen

Am Freitag den 10.04.2015 veranstaltete die Pankower NPD am S/U-Bahnhof Schönhauer Allee im Prenzlauer Berg eine Kundgebung unter dem Motto „Gentrifizierung stoppen – Mietwucher und Verdrängung stoppen!“. Ab 19:00 Uhr versammelten sich ca. 20 Neonazis, unter ihnen der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke auf dem Vorplatz des S-Bahnhofes. Diesem lächerlichem Versuch Thematiken wie Getrifizierung für sich zu instrumentalisieren stellten sich mehrere hundert Antifaschist*innen entgegen. Nachdem die Neonazis mit diversen Gegenständen, u.a. Spätzle, beworfen wurden, beendeten diese ihre Kundgebung bereits wieder kurz nach 20:00 Uhr. Im folgenden dokumentieren wie eine Presse-Auswahl, Fotos und Berichte von der NPD-Kundgebung und des Gegenprotesten.

Ankündigung: Achtung: NPD-Kundgebung am 10. April 2015 in Prenzlauer Berg

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250 Menschen bei Antifa-Demo im Prenzlauer Berg und Weißensee

demo_greifswalder_sportsbarFotos und Kurz-Bericht zur Antifa-Demo im Prenzlauer Berg und in Weißensee.

Am Samstag, den 24.01.2015, demonstrierten ca. 250 Antifaschist*innen im Prenzlauer Berg, nachdem am vorherigen Wochenende sich ca. 50 Nazis zu einem „HoGeSa-Kennenlerntreffen“ in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) versammelt hatten und es danach auch zu Angriffen auf Antifaschist*innen kam. Weiterhin wurde die rechte Kneipenlandschaft und Erlebniswelt rund um die Greifswalder Straße und der letzte berliner Thor Steinar-Laden „Tönsberg“ in Weißensee thematisiert. Zu Beginn versuchten zwei Neonazis die Auftakt-Kundgebung zu provozieren. Die Demonstration selbst war laut und offensiv, wobei es zu keinen weiteren Konfrontationen kam. HoGeSa hatte im Vorfeld dazu aufgerufen die Kneipe zu „schützen“.

Alle Hintergründe zur Demo:

– [Indymedia]: Recherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!
– PM: Antifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!
– Sa, 24.01.: Antifa-Demo im Prenzlauer Berg nach HoGeSa-Treffen
– Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg
– PM: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg
– Update: HoGeSa-Treffen mit 70 Nazis in Prenzlauer Berger Kneipe / Kommt alle!
– HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg am Samstag 17.01.2015
– Mitschnitt: Veranstaltung Was tun gegen HoGeSa?!
– Artikel in Neues Deutschland: Paradoxe Folgen des Widerstands

Im folgenden die ersten Fotos zu Demo (weitere Fotos und ein ausführlicher Bericht folgen):

Weiterhin sind auf Indymedia-Linksunten Fotos von einem Mobi-Bombing aufgetaucht:

[Indymedia]: Recherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!

recherche_pberg_kneipenRecherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!

Auf Indymedia-Linksunten ist ein Recherche-Artikel erschienen, welcher die Verbindungen von HoGeSa und der rechten Kneipenlandschaft rund um die Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg thematisert, auf den wir hiermit verweisen wollen.

Den gesamten Artikel lesen:
linksunten.indymedia.org/de/node/133149

PM: Antifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!

hogesa_pberg_pm_antifademoAntifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!

Pressemitteilung vom 22.01.2015
North-East Antifascists [NEA]
www.antifa-nordost.org |nea@riseup.net

Am Samstag, den 17. Januar hatten sich mehr als 50 Nazis aus dem militantem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zu einem “Kennlerntreffen” in die Kneipe “Stumpfe Ecke” (Naugarder Straße 15) in Berlin-Prenzlauer Berg getroffen. Während die Berliner Polizei es den rassistischen Akteuren ermöglichte, sich zu vernetzen und kommende neonazistische Aktionen zu planen, wurden Teilnehmer*innen des Gegenprotestes angegriffen.

Am Samstag findet darum eine antifaschistische Demonstration statt, denn die Kieze um den S-Bhf. Greifwalder Straße und dem Antonplatz sind bekannt für seine alt-eingesessenen rechten Strukturen. Eine seit vielen Jahren bestehende rechte Infrastruktur an Kneipen und Berlins letzter Thor-Steinar-Laden (“Tönsberg”) bieten kontinuierlich eine rechte Erlebniswelt. Damit verbunden sind immer wieder rassistische und rechte Pöbeleien und Angriffe- vor allem an den Wochenenden.
Diese Verhältnisse und Strukturen gilt es aufzudecken und aufzubrechen- damit die Akteure der rassistischen Anti-Asyl-Proteste von Buch, Falkenberg, Marzahn, Hellersdorf bis nach Köpenick und dem zugrunde liegenden Alltagsrassismus thematisiert und gestört werden.

Wir rufen zum entschlossenen antifaschistischen Widerstand auf!

Antifa-Demo:
24.01.2015 | 17:00 Uhr | Prenzlauer Berg | S-Bahnhof Greifswalder Straße
www.antifa-nordost.org

davor:
Antirassistische Fahrradtour
24.01.2015 | 12:00 Uhr | Hohenschönhausen | Prerower Platz
www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg

hogesa_pberg_presse_fotosAm Samstag, den 17.01.2015 trafen sich ca. 50 Nazis, unter einem massivem Polizeiaufgebot, zu einem „HoGeSa-Kennenlerntreffen“ in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) im Prenzlauer Berg. Neben Pöbeleien gegen einen spontane Gegenkundgebung und einem Angriff auf Antifaschist*innen, konnten diese ungestört bis in die Nacht feiern. Als Reaktion darauf, veranstalten wir am Samstag, den 24.01.2015 um 17:00 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg) eine Antifa-Demo. Für weitere Hintergründe und zur Dokumentation gibt es an dieser Stelle eine Foto- und Presse-Auswahl zum Thema.

Alle Presse-Artikel und Fotos anzeigen:

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PM: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg

stumpe ecke_pmBerlin: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg.
Nazigegner von Rechten angegriffen.

Für den 17. Januar luden Nazis in Berlin zu einem „Kennenlerntreffen“ der sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ ( HoGeSa). Eine halbe Stunde nach angekündigter Uhrzeit hatten sich gegen 20.30 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße rund 50 Rechte versammelt. Die Polizei begleitete sie von hier aus zur Kneipe „Stumpfe Ecke“ in der Naugarder Straße 15, wo sie sich unter Polizeischutz bis in die Morgenstunden ungestört versammeln konnten.

Rund 40 Nazigegner*innen waren im Viertel unterwegs, nur wenige wurden durch die anwesenden Polizeieinsatzkräfte in die Nähe des Geschehens gelassen. Gelegentlich kam es zu Bedrohungen gegen anwesende Antifaschist*innen, die sich in der Nähe der Kneipe versammelten. Laut Anwohner*innen, die sich am Gegenprotest beteiligten kam es von Teilen des Publikums der „Stumpfen Ecke“ bereits in der Vergangenheit zu rechten Pöbeleien.
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