Schlagwortarchiv: Blankenburg

Antifa-Demo: Ost-Berlin gegen AfD und Rechtsruck!

Ost-Berlin gegen AfD und Rechtsruck!

Antifaschistische Demonstration:
Mi. 22.09.2021 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg

Gemeinsame Anreise: 16:40 Uhr | S-Bahnhof Pankow

Mehr Infos unter: www.twitter.com/noafdberlin & www.twitter.com/antifanordost

Banner: [Twitter] [Instagram] | [Karte] | [Mobi-Video]

Die AfD veranstatet am 22. September eine Wahlkampfkundgebung in Pankow.
Hauptredner ist der AfD-Hetzer Gottfried Curio, der Veranstaltungsort ist der Vorplatz ihres Parteibüros in Blankenburg. Hier hatten sie viele Prozente bei den Wahlen und fühlen sich sicher.

Wer es nicht 17:00 Uhr zur Gegendemo schafft, kann vom S-Bahnhof Blankenburg nachkommen. Wir sind mindestens eine Stunde vorm AfD-Büro. Protest ist bis 20:00 Uhr angemeldet.

Sagt allen Leuten bescheid. Mobilisiert Gruppen und Verbände zur Gegendemo!

Wir sagen: keine Faschos in unseren Vierteln!
Die Rechten sind nicht die Lösung der Krise!

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PANKOW UPDATE | [Kein Raum] Der blau-braune Sumpf um Link

„Link Security“ sichert dass Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab.

PANKOW UPDATE

Seit der Gründung des Pankower AfD-Verbandes gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der AfD im benachbarten Barnimkreis. Gerade in der Phase als die Pankower AfD’ler noch nicht in der BVV und ihre Führungspersonen noch nicht in hohen Posten im AGH waren, erhielt der Pankower Kreisverband Hilfe beim Plakate hängen oder durch die Lagerung ihrer AfD-Wahlpappen im Barnimkreis. Umgekehrt gab es Hilfe bei den Brandenburgwahlkämpfen beim Plakate hängen oder durch Pankower AGH-Referenten bei AfD-Veranstaltungen im vergangen Brandenburgwahlkampf.
Über einen der Protagonisten der Barnimer AfD, den Boxpromoter und Trainer Hans Link, er schien Mitte November 2019 eine Ausführliche Recherche, die im Folgenden dokumentiert werden soll. Denn die gegenseitige Unterstützung erfolgt nicht nur bei Wahlkämpfen, sondern auch im Bereich Anti-Antifa-Arbeit und Security. So sicherte die “Link Security” das Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab und kümmerte sich um das Abfotografieren von Gegenprotest. Der Selbe Link Security Mitarbeiter half auch bei einem Wahlstand der AfD Pankow am Rathauscenter Pankow Mitte April 2019. Von einer weiteren Kooperation dieser Art ist auszugehen, da verschiedene Eventagenturen, die z.B. in den letzten Jahren Security und Infrstruktur für das 1. Mai-Fest der AfD Pankow stellten, diesen Job in Zukunft warscheinlich nicht mehr machen werden. Mehr Infos

Infos zur Firma „Links Security“ gern per Mail an:
link-recherche[at]riseup.net

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Fahrrad-Demo in Pankow: Kein Raum der AfD!

Kein Raum der AfD!

Fahrrad-Demo gegen rechte Locations in Pankow:
Sa, 12.05.2018 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)

Info-Veranstaltung: »Rechte Läden in Pankow«
Fr, 18.05.2018 | 19:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Aktionen gegen AfD-Groß-Demo:
So, 27.05.2018 | Berlin-Mitte

Veranstalter*innen: Kampagne „Kein Raum der AfD!“

Banner: [#1] [#2] | [Flyer]

Für den 27. Mai ruft die AfD bundesweit zu einer Großdemo mit über 10.000 Teilnehmer*innen auf. Diese Show gilt es ihnen mit allen Mitteln zu vermiesen. Zwei Wochen zuvor – am 12. Mai – werden wir einigen AfD-Treffpunkten und rechter Infrastruktur auf die Pelle rücken. Mit einer Fahrraddemo fahren wir von Prenzlauer Berg, vorbei an rechter Infrastruktur, nach Nordpankow. Hier erzielte die AfD bei der Bundestagswahl 2018 zwischen 20 – 30%. Die Gegend verfügt mit dem AfD-Parteibüro in Blankenburg über einen einen rechten Parteistützpunkt als auch über verschiedene rechte Kneipen.

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AfD betreibt Wahlkreisbüro in Blankenburg

Für die AfD ist die dauerhafte oder auch zeitlich begrenzte Nutzung von Räumen von großer Wichtigkeit. Zum Aufbau der Partei ist die Mitgliederwerbung, sowie deren Organisierung, der Hauptbestandteil ihrer politischen Arbeit. Da die AfD ihre Neuzugänge nicht in irgendeine Hinterhofgarage einladen kann, benötigt die sich als bürgerlich inszenierende Partei halbwegs präsentable Räume.

Stammläden und Raumprobleme in Pankow

Die Entwicklung der AfD von einer vermeintlich rechts-liberalen Professor*innenpartei zu einem (proto-)faschistischen Sammelbecken lässt den bürgerlichen Anstrich, den sich die AfD selbst gibt, immer mehr bröckeln. Wie für viele andere AfD-Bezirksverbände gestaltet es sich auch in Pankow zunehmend schwerer Lokalitäten zu finden, die attraktiver und zentraler gelegen sind, als solche, wie der »Heinersdorfer Krug«. Von der Verbandsgründung der AfD-Pankow 2013 bis 2017 war der »Krug« regelmäßiger Treffpunkt für die Ortsmitglieder*innenversammlungen (sogenannte »Stammtische«) (2) – jeden zweiten und vierten Donnerstag des Monats, immer 19.00 Uhr. Die Betreiber des Lokals waren der AfD gegenüber aufgeschlossen und wohlwollend. Dies verwundert kaum. So hat der »Heinersdorfer Krug« auf Grund der engen Verbindung zu den Heinersdorfer Anti-Moschee-Protesten (1) Mitte der 00er Jahre schließlich schon eine längere rechtsoffene Geschichte vorzuweisen. Für Saalveranstaltungen nutzte die AfD das Restaurant »Zum Nudelholz« in Weißensee (3). Das Restaurant bietet laut Eigenangabe bei Veranstaltungen zwischen 50 bis 150 Gästen Platz. Seit April 2017 will das »Nudelholz« der AfD ihre Räume nicht mehr überlassen (4), nachdem dort verschiedene Treffen und Veranstaltungen stattgefunden haben. Ein Grund dafür könnte der sehr vielfältige antifaschistische Protest (5) gegen die Unterstützung der AfD in Form von Raumvermietungen sein.

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Bericht & Fotos: NPD demonstriert schweigend in Blankenburg – BärGiDa läuft nicht in Prenzlauer Berg

NPD demonstriert schweigend in Blankenburg – BärGiDa läuft nicht in Prenzlauer Berg

Ankündigungen:
– 7. September: Aktionen gegen die NPD in Blankenburg und BÄRGIDA (NEA)
– 7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow (NEA)

Presse / Berichte:
– NPD will heute in Blankenburg hetzen (Prenzlberger Stimme / 07.09.2015)
– NPD Kundgebung in Blankenburg (Register Berlin / 07.09.2015)
– Pankower Nazis ohne Zulauf (Prenzlberger Stimme / 08.09.2015)
– Rechte Demos von Polizei durchgesetzt (Neues Deutschland / 09.09.2015)

Für Montag, den 07.09.2015, hatte der NPD-Kreisverband Pankow (KV8), eine “Mahnwache” unter dem Motto “Sicherheit durch Recht und Ordnung – räumt endlich das illegale Z[…]haus im Blankenburger Pflasterweg” angemeldet.
Offiziell beworben wurde diese auch erst am Vormittag des selben Tages über ihre Facebook-Seite. Anlass dafür war eine vermeintlich zugespielte Nachricht einer Anwohnerin aus dem Nordostberliner Stadtteil Blankenburg, welche berichtete, dass ihre Tochter von Roma bedrängt worden wäre. Der Polizei im Großbezirk liegen in diesem Zusammenhang jedoch keine Meldungen o.ä. vor.
Vielmehr reiht sich dies in eine Reihe von rassistischen bzw. anti-romanistischen Aktionen der Pankower NPD ein, wodurch versucht werden soll, Stimmung im Bezirk gegen alles und jede*n, den die Nazis dabei als nicht-weiß oder nicht-deutsch identifizieren, zu schüren und ihre Anti-Asyl-Hetze vor den Kommunalwahlen 2016 weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.
So schwadronieren die lokalen Nazis um Christian Schmidt seit Ende August auf Facebook-Seiten gegen ein leer stehendes Gebäude im Blankenburger Pflasterweg, in welchem sie Roma vermuten. Weiterlesen →

7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow

baergida pberg webMo. 7. Sept. 2015: Nazidemos in Prenzlauer Berg und Pankow

Für Montag planen Neonazis des Berliner PEGIDA-Ablegers einen „geheimen“ Aufmarsch in Prenzlauer Berg. Für den selben Tag ruft die NPD zu einer Kundgebung in Pankow auf.

Antifa-Demo:
Mo, 07.09.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg (Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Blockade des Hauptbahnhofes:
Mo, 07.09.2015 | 18:30 Uhr | Hauptbahnhof (Washingtonplatz / Tiergarten)
Veranstalter*innen: Bündnis #NoBärgida

Vortreff gegen Spontanaufmärsche:
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Alexanderplatz (Weltzeituhr /Mitte)

Am 7. September ruft der Berliner PEGIDA-Ableger BärGiDa erneut zu einem rassistischen Aufmarsch um 18.30Uhr vom Berliner Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor auf. Der rechte Aufzug konnte vergangenen Montag seit langem wieder blockiert werden. Um eine erneute Niederlage zu vermeiden, kündigen Teile des BärGiDa-Bündnisses an, am Spontanaufmärsche durchzuführen. Auf der Facebookseite „Wir Für Berlin & Wir Für Deutschland“ heißt es „Wir werden geschlossen am Montag Bärgida verlassen nah ihrer Kundgebung am Hbf!“.
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7. September: Aktionen gegen die NPD in Blankenburg und BÄRGIDA

banner_npd_baergida_pankowAm 7. September auf die Straße – Gegen NPD und BÄRGIDA!

Antifa-Demo gegen NPD-Kundgebung:
Mo, 07.09.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Blankenburg (Weißensee)

Vortreffpunkt für Aktionen gegen BÄRGIDA:
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Alexanderplatz / Weltzeituhr (Mitte)

Material: [Banner] | [Karte Blankenburg]
Mehr Infos zu BÄRGIDA: Antifa Koordination (AK 36)

Für Montag mobilisiert die NPD in den Pankower Stadtteil Blankenburg. Anlass ihrer Kundgebung sind laut ihrer eigenen Aussage in Blankenburg lebende Roma. Als vermeintlich nicht-Deutsche in Blankenburg aufzufallen, ist aufgrund der wenigen Migrant*innen im Stadtteil allerdings keine große Kunst. Für die Nazipartei ist die Anwesenheit einiger Roma jedoch Grund genug in „Überfremdungs“-Paranoia zu verfallen. Mit der Veröffentlichung von Facebook und Handy-Nachrichten über vermeintlich „kriminelle Roma“ schafft sich die Pankower NPD die Fakten, um zu tun, was sie immer tut: rassistisch zu hetzen.

Später am selben Tag marschiert auch das Konglomerat aus „Die Identitären“, Pro Deutschland und rechten „Hooligans“ erneut im Berliner Stadtzentrum auf. Der wöchentlich stattfindenede BärGiDa-Aufmarsch konnte letzte Woche im Hauptbahnhof erstmalig von Gegenprotestant*innen umzingelt und damit blockiert werden. Das Bündnis #NoBärgida ruft für Montag erneut zur Blockade des Hauptbahnhofes auf. Wenn BärGiDa wiederholt ausgebremst wird, könnte dies ihren wöchentlich Aufmarsch deutlich unattraktiver machen und somit die Zahl der Teilnehmenden reduzieren. Um eine erneute Schlappe zu umgehen, kündigt BärGiDa für den 7. September an, Spontanaufmärsche durchzuführen. Bereits Ende Juli war es ihnen gelungen, aufgrund des geringen Gegenprotestes einen Aufmarsch nach Friedrichshain durchzuführen. Es ist darum davon auszugehen, dass den Nazis wieder eine Geheimroute durch die Berliner Schweine in Uniform ermöglicht wird.

Ob BärGiDa oder NPD – dem Vorhaben, das vorherrschende rassistische Klima in der Gesellschaft öffentlich weiter zu befeuern, muss Einhalt geboten werden. Die Bilder brennender Asylunterkünfte und rassistischer Bürgermobs verlangen nach Gegenwehr. Fangen wir am 7. September vor der eigenen Haustür damit an. Wir werden euch am Tag selbst mit News über @antifanordost und dem Hashtag #nobaergida versorgen.

Faschisten bekämpfen – Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!
Mobilisiert eure Freund*innen und euer Umfeld!
Organisiert euch in Bezugsgruppen!

North-East Antifascists [NEA] – September 2015