Schlagwortarchiv: naziaufmarsch

Nazi-Aufmärsche am 3. Oktober in Berlin verhindern!

Nazi-Aufmärsche am 3. Oktober in Berlin verhindern!

Aktionen gegen Nazi-Aufmärsche:
Do, 03.10.2019 | Berlin

Mehr Infos: www.antifa-berlin.info

Das extrem rechte Bündnis „Wir für Deutschland“ um Enrico Stubbe und den wegen Volksverhetzung verurteilten Kay Hönicke ruft für den 3. Oktober 2019 zu einem Aufmarsch zum sogenannten „Tag der Nation“ in Berlin auf. Starten soll der rechte Aufmarsch um 14:00 Uhr am Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Die Route der Nazis führt voraussichtlich durch Berlin Mitte zum Alexanderplatz. Für 17:30 gibt es eine zweite Anmeldung für eine Route ab Alexanderplatz, die als Ausweichroute denkbar ist.

Bereits letztes Jahr zog „Wir für Deutschland“ am 3. Oktober mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen aus dem rechten bis extrem rechten Spektrum durch Berlin Mitte. An diesem Tag wurden offen Hitlergrüße gezeigt und es waren Rufe wie „Rein in die Gaskammer“ zu hören. Die Aufmärsche von „Wir für Deutschland“ mobilisieren ein breites rechtes Spektrum von Neonazis und rechten Hooligans bis zu rassistischen Wutbürgern und AfD-Anhänger*innen. Zu den angekündigten Reder*innen gehören dieses Jahr u.A. Sven Lieblich, Carsten Jahn, Ignatz Bearth und Julia Juls. Bis vor Kurzem warb „Wir für Deutschland“ noch mit dem Auftritt von André Poggenburg. Inzwischen soll an dessen Stelle die ehemalige AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein sprechen.

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Am 17. August NS-Verherrlichung stoppen!

NS VERHERR LICHUNG STOPPEN! – DEN HESS-MARSCH IN BERLIN VERHINDERN!

Aktionen gegen das Hess-Gedenken:
Sa, 17.08.2019 | Berlin

Mehr Infos: nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu & www.berlingegenrechts.de

Eindrücke vom letzten Jahr: Activists and neo-Nazis clash in Berlin demonstration

Am 17. August ist der Todestag vom Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß. Nachdem sich in den letzten beiden Jahren die Heß-Märsche in Berlin etablieren konnten, gibt es nun unterschiedliche mögliche Szenarien. Wie auch in den Jahren 2017 und 2018 muss entschieden Widerstand gegen diese neonazistische Großveranstaltung geleistet werden.

Das Revival der geschichtsrevisionistischen Großaufmärsche

Die geschichtsrevisionistischen Märsche in Dresden galten rund zwei Jahrzehnte als das einheitsstiftende Moment der Naziszene und zählten mit einer Teilnehmer*innenzahl von bis zu 5000 Nazis zu den faschistischen Großevents im europäischen Raum. Durch die antifaschistische Gegenmobilisierung konnte die Dynamik der Aufmärsche gebremst und deren Teilnehmer*innenzahlen verkleinert werden. Seitdem ist das faschistische Spektrum auf der Suche nach einer vergleichbaren Veranstaltung, bei der sie demonstrativ den Schulterschluss mit verschiedenen Naziorganisationen üben und die eigenen Reihen stärken können. Schon kurz nach dem Heß-Aufmarsch 2017 wurde die Mobilisierung in der Naziszene als Erfolg verbucht. Der Heß-Aufmarsch, mit 1400 Nazis, hat verdeutlicht, welch enormes Mobilisierungspotential im Mythos Heß für Neonazis aus ganz Europa steckt. Die Wirkung entfaltete sich zu großen Teilen nach innen, als Selbstbestätigung überzeugter Nazis, welche sich von der AfD nicht repräsentiert fühlen. Zugleich wurde deutlich, dass es sich dabei um ein Projekt der bundesweiten Naziszene handelt. So wurde die Organisation des Aufmarsches neben den Strukturen um den Anmelder Christian Häger (NPD/Aktionsbüro Mittelrhein) von Berliner NPD-Nazis um Sebastian Schmidtke getragen. Das Aktionsbüro Mittelrhein ist dem Kamerradschaftsspektrum zu zuordnen und bildete die Verbindung zwischen Der Rechten und der NPD. Beide Parteien stellten Ordner und mobilisierten gemeinsam zu den Heß-Märschen in Berlin. Sie übernahmen auch die Organisation des Heß-Marsches 2018, den sie nach einigem Hin-und-Her schließlich in Friedrichshain und Lichtenberg abhalten konnten. Mit mehreren Anmeldungen schafften sie es die verschiedenen Gegenmobilisierungen hinter das Licht zu führen. Trotz mehrerer militanter Interventionen und einiger größerer Sitzblockaden konnten die Nazis ihren Aufmarsch unter dem Schutz der Bullen weitesgehend ungestört durchführen. Das Laufen durch die vermeintlich linksalternative Hochburg Friedrichshain wurde von den Nazis intern als besonderer Erfolg gewertet, auch wenn nur noch circa 800 Nazis teilnahmen.

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Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Artikel:
– Heß-Marsch 2018: Wie wars?
– 335 Nazis vom Aufmarsch veröffentlicht

Fotos:
– 18.08.2018 – Rudolf-Heß-Marsch in Berlin (Left Report)

Wir schauen auf mehr oder weniger erfolgreiche Proteste gegen den Heß-Marsch in Berlin zurück. Unser Demoticker und der hashtag #B1808 haben euch durch den Tag gebracht und geben ein ganz gutes Bild wie es so war.

Etwa 700 Neonazis, also deutlich weniger als im Vorjahr, haben in weißen Shirts und schwarzen Hosen ihren Gedenkmarsch zur Glorifizierung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf-Heß in Berlin durchführen können. Das gelang nur durch die Unterstützung von 2.300 Polizist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet (Brandenburg, Bremen, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei) und einer Finte des Innensenats, um den Protest möglichst gering zu halten.

Der Protest gegen diese Verherrlichung des Nationalsozialismus konnte zwar die Zahlen vom letzten Jahr erreichen, wurde aber diesmal nicht vom Senat hofiert (unabhängig was die Regierungsparteien so alles geschrieben haben). Die Konsequenzen waren: lange Wege (erst nach Spandau, dort demonstrieren, dann nach Friedrichshain und Lichtenberg), blutige Nasen durch eine militarisierte Polizei, und unzählige Kleinstblockaden, die zwar gut anfingen (danke nochmal an alle die es probiert haben), aber nur in zwei Fällen (Petersburger Ecke Landsberger und später Möllendorfstraße Ecke Storkower), eine gewisse Größe erreichten. Unverholen freuen wir uns über alle Aktionen, die den Neonazis an dem Tag und im Vorfeld geschadet und die Laune vermiest haben.

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NS-Verherrlichung stoppen – Die Rechten zu Boden! Den Hess-Marsch am 18.08. in Spandau verhindern!

NS-Verherrlichung stoppen – Die Rechten zu Boden!
Zusammen gegen den Rudolf Heß-Marsch am 18. August in Berlin.

Aktionen gegen den Heß-Marsch:
Sa, 18.08.2018 | Berlin

Vortreffpunkte:
09:30 Uhr | Alexanderplatz (Mitte)
09:30 Uhr | Hermannplatz (Neukölln)
09:30 Uhr | TU Hauptgebäude (Charlottenburg) | Fahrrad

AKTUELLES:
Mittlerweile häufen sich die Anmeldungen der Nazis. Aktuelle Infos gibt es auf @ns_stopp und der Website. Achtet auf Ankündigungen! Seid am Tag selbst mobil oder bereitet dezentrale Aktionen vor!
Für Samstag liegt laut Berlin gegen Nazis eine Zweitanmeldung in Wedding/Gesundbrunnen/Moabit/Hansaviertel von den Faschos vor. 11:00 – 23:59 Uhr, ohne eine genauere örtliche Eingrenzung. Die Anmeldung in Spandau bleibt jedoch trotzdem. Also: Seit am 18.08.2018 fexibel und mobil! [Mobi-Banner]

Aktionskarte: [PDF] [JPG] Stand: 17.08.2018

[Demoticker] | [Überblick: Gegenaktionen] | [Twitter] [#b1808] [#nsstoppen]

Vorabend-Demo vom SBgR:
Fr, 17.08.2018 | 17:00 Uhr | S-Bahnhof Spandau (Spandau)

Mehr Infos: nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu
Kontakt: ns-verherrlichung-stoppen@riseup.net

Info-Veranstaltungen (Berlin):
Fr, 27.07.2018 | 20:30 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg) [Banner: #1 | #2]
Sa, 28.07.2018 | 21:00 Uhr | POTSE (Potsdamer Straße 180 / Schöneberg) [Banner]
Do, 02.08.2018 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg) [Banner]
Sa, 04.08.2018 | 18:00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstraße 47 / Friedrichshain)
Mo, 13.08.2018 | 20:00 Uhr | Magda 19 (Magdalenenstraße 19 / Lichtenberg) [Banner]
Mo, 13.08.2018 | 20:00 Uhr | Groni50 (Groninger Straße 50 / Wedding) [Banner]
Mi, 15.08.2018 | 20:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg) [Banner]

>>> Bundesweite Termine

Aktionstraining:
So, 12.08.2018 | 15:00 Uhr | Jahn-Denkmal Hasenheide (Hasenheide 106 / Neukölln)

Aktuelles:
– Aktionskarte ist online!
– Route nach Staaken / Zweitanmeldung Mitte / Drittanmeldung Friedrichshain
– Aktuelles aus Spandau
– Vorabend-Demo in Spandau
– Vorbereitung auf den Marsch: Checkliste
– Rudolf Heß – Mythos und Integrationsfigur der militanten Naziszene

Hintergründe:
– Einschätzung der MBR-Berlin zum Aufmarsch 2018 (Juli 2018)
– Über den Heß-Mythos der Neonaziszene (Video / Left Report / 2017)

Weitere Infos, Videos, Hintergründe & Artikel:
– (B) gegen den rudolf hess-aufmarsch und deren orgastruktur (Indymedia)
– Polizei verweigert Neonazis gewünschte Strecke in Spandau (rbb|24)
– NS(U) – Verherrlichung stoppen, Rudolf-Hess-Marsch in Spandau blockieren! (VVN-BdA)
– Die Rechten zu Boden! Den Hess-Marsch am 18.08.2018 in Spandau verhindern! (NEA)
– Aufmarsch der Untoten (taz)
– Neonazis in Wunsiedel 1990 (YouTube)
– Der letzte von Spandau | ZDF (1987) (YouTube)
– Mobi-Video gegen den Heß-Marsch 2018 – Die Rechten zu Boden! (Left Report)
– TV STOP: Rudolf Hess-march i Roskilde 1995 (YouTube)
– Antifa-Demo gegen Arnulf Priem und Hess-Gedenkmarsch (13.08.1994) (YouTube)
– Videobericht: Heß-Marsch 2017 in Spandau gestoppt! (Left Report)

Material:

Mobi-Videos: [Left Report] | [NEA]

Banner:
„Die rechten zu Boden!“: [Rot]

Plakate:
„NS stopp“: Rot [JPG / PDF] | S/W [JPG / PDF] | W/S [JPG | PDF]
„NS stopp“ & „Die rechten zu Boden!“: Rot [JPG / PDF] | S/W [JPG / PDF] | W/S [JPG | PDF]
Info-Veranstaltung: [Bunt] | [S/W]

Flyer:
Info-Veranstaltung: [Bunt] | [S/W] | Kopiervorlage: [Bunt] | [S/W]

Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7] [#8] [#9]

Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß zu gedenken und den deutschen Faschismus zu verherrlichen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden. Dieses Vorhaben müssen wir verhindern – gemeinsam und mit vielen unterschiedlichen Mitteln.

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Antifa-Demo gegen neue Rechte und Naziaufmarsch

Neue Rechte versenken!

Antifa-Demo gegen die AfD & Nazi-Aufmärsche:
Sa, 26.05.2018 | 12:00 Uhr | U-Bahnhof Hohenzollernplatz (Wilmersdorf)

Vortreffpunkt Nord-Ost:
10:20 Uhr | U-Bahnhof Schönhauser Allee

Mehr Infos: Antifa West-Berlin

Am Wochenende um den 26./27. Mai wollen diverse RassistInnen in Berlin aufmarschieren. Doch es wird Gegenwehr organisiert. Wir möchten dazu aufrufen sich an den Gegenaktionen zu beteiligen.Bereits einen Tag vor der AfD-Großdemonstration wird eine Antifa-Demo gegen neurechte Strukturen in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Am 26. Mai plant die neonazistische Gruppe „Hand in Hand“ einen Aufmarsch unter dem Motto: „Frei-Sozial & Souverän“ durch die City-West. Die City-West ist besonders seit dem islamistischen Anschlag von Anis Amri am Breitscheidplatz ein beliebtes Terrain rechter Mobilisierungen, um die Tat für faschistische Propaganda zu nutzen.

In den vergangenen zwei Jahren fanden bereits Demonstrationen von „Hand in Hand“ durch die City-West statt – ohne nennenswerten Erfolg. Sowohl die TeilnehmerInnenzahl, als auch die skurille Aussenwirkung liesen die Ansprüche der Nazis ins Leere laufen.
Und dennoch ist der Aufmarsch welcher überwiegend von NPD nahen Strukturen aus dem Havelland getragen wird nicht zu verharmlosen. Die transportierten Inhalte sind rassistisch, die Darstellung in Ausdruck und Form mit NS-Bezug. Die personellen Verbindungen und das mobilisierte Spektrum reicht von Bärgida bis hin zu Kameradschaftsstrukturen, sowie überregionalen Nazi-Kadern wie z.B. Alexander Kurth (Die Rechte).

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1. Mai – Kein Raum der AfD! Nein zum AfD-Fest in Berlin Pankow

1. Mai – Kein Raum der AfD! Nein zum AfD-Fest in Berlin Pankow

Gegen-Proteste & Kundgebungen:
Di, 01.05.2018 | 11:00 Uhr | Bleichröderpark (Pankow)
Anreise: 11:00 Uhr | S-Bahnhof Gesundbrunnen

Mehr Infos: keinraumderafd.blogsport.eu & www.antifa-nordost.org
Twitter: #1maipa

[Aktionskarte]

Material: [Banner]

Für den 1.Mai 2018 plant die AfD ein Fest im im Bleichröderpark, im Zentrum von Pankow. Bratwurststände, Hüpfburg und Bühnenprogramm mit Reden der AfD-Prominenz sollen die Parteibasis einschwören. Wir werden dies nicht unkommentiert lassen und rufen dazu auf am 1. Mai gegen die Rechten zu protestieren.

Empfehlung für alle, die am 1. Mai nicht in Berlin sind:
Am 1.Mai 2018 mobilisiert der III. Weg nach Chemnitz. Die Neonazi-Partei versucht den größten rechten Aufmarsch am 1.Mai in Deutschland zu veranstalten. Erwartet wird eine mindestens vierstellige Teilnehmendenzahl.
Weitere Infos findet ihr weiter unten im Beitrag.

Aufruf:

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Soli-Hardcore-Konzert gegen Repression und Nazis

Die Suppe zusammen auslöffeln! #2

Soli-Hardcore-Konzert:
Sa, 03.03.2018 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: buntekuh.blogsport.eu

Material: [Plakat] [Banner]

Bands:
– Keep it alive (161 Hardcore)
– Ivan Stalingrad (Stalincore)
– Scheisskind

Am 1. Februar 2016 wollte die NPD durch Weißensee und Prenzlauer Berg marschieren. Auf Grund des breiten Gegenprotestes vieler Pankower*innen und Berliner*innen kamen die Nazis nicht nach Weißensee und mußten eine verkürzte Strecke durch die Grellstraße latschen. Menschen, die sich an den Gegenprotesten beteiligten, haben nun Repressionskosten zu stemmen. Wie auch schon bei der ersten Soliparty im Dezember, die von insgesamt 200 Gästen besucht wurde, heisst es: DIE SUPPE ZUSAMMEN AUSLÖFFELN!

[Left Report] Video & Bericht: Rudolf-Heß-Aufmarsch in Spandau gestoppt!

Video-Bericht vom 19.08.2017 – Rudolf-Heß-Aufmarsch in Berlin-Spandau gestoppt!

Am 19.08.2017 wollten mehrere hundert Neonazis dem NS-Verbrecher Rudolf Heß in Berlin-Spandau „gedenken“.

Ankündigung: Auf nach Spandau! Den Hess-Marsch am 19.08. verhindern!
Video: Berlin – 19.08.2017 | Rudolf-Heß-Aufmarsch in Spandau gestoppt! | [Banner]

Heß war als Stellvertreter Hitlers eine der führenden Figuren des nationalsozialistischen Regimes. 1941 wurde er in Großbritannien gefangengenommen und später bei den Nürnberger Prozessen zu lebenslanger Haft verurteilt, in Zuge derer er sich 1987 im Alter von 93 Jahren das Leben nahm.

Rudolf Heß zeigte sich während des Prozesses gegen ihn und bis zu seinem Tode als überzeugter Nationalsozialist, weshalb er von Neonazis als „unbeugsamer Held“ verehrt wird. Um seine Person und insbesondere seine Selbsttötung ranken sich zahlreiche rechte Verschwörungstheorien.

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Soli-Punk-Konzert gegen Repression und Nazis

Soli-Punk-Konzert gegen Repression und Nazis

Soli-Punk-Konzert:
Sa, 02.12.2017 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: buntekuh.blogsport.eu

Material: [Plakat / Flyer]

Bands:
– Abbruch (Punk, Berlin)
– Scarred Running Stones (Rock’n’Roll, Berlin)
– B.o.B. (Punk, Berlin)
– Engagiert (Punk, Berlin)

Am 1. Februar 2016 wollte die NPD durch Weissensee und Prenzlauer Berg marschieren. Auf Grund des breiten Gegenprotestes vieler Pankower*innen und Berliner*innen kamen die Nazis nicht nach Weißensee und mußten eine verkürzte Strecke laufen. Menschen, die sich am Gegenprotesten beteiligten, haben nun Repressionskosten, obwohol sie sich der NPD friedlich in den Weg stellten. Darum heißt es jetzt: DIE SUPPE ZUSAMMEN AUSLÖFFELN! Kommt zum Punk-Soli-Konzert in die Bunte Kuh und unterstützt die Leute.

02.09.: Naziaufmarsch in Hellersdorf stoppen!

Raus auf die Straße gegen den Naziaufmarsch am 2. September in Hellersdorf

AKTUELLES:
Der Aufmarsch wurde von den Nazis abgesagt!

Gegen-Kundgebung:
Sa, 02.09.2017 | 13:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
VORTREFFPUNKT: Frankfurter Allee

Nazi-Demo: 14:00 Uhr | U-Bahnhof Hellersdorf

Plakat: [Web] [Kopiervorlage]
Banner: [BgN]

Mehr Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH] & Berlin gegen Nazis
Twitter: [#b0209]

Presse: Berlin: Prozess als Rückblick in die Zeiten der Angst (Störungsmelder / 11.08.2017) | Marzahner Neonazi verurteilt (taz / 16.08.2017)

Das große Nazi-Quiz von Marzahn-Hellersdorf:
Mi, 30.08.2017 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Am 2. September wollen wieder Nazis durch unseren Kiez marschieren und ihr faschistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Wir rufen euch dazu auf, mit uns gemeinsam den Naziaufmarsch in Hellersdorf zu stören.

Neonazistische Entwicklung im Bezirk

Marzahn-Hellersdorf ist in den letzten Jahren erneut zu einem Sinnbild rassistischer Mobilisierungen geworden. Angefangen mit den hinlänglich beschriebenen „Nein zum Heim“-Protesten gegen Geflüchtetenunterkünfte 2013 bis 2015, begleitet von bis dato beispielloser Internethetze und riesen Aufmarschgröße (bis zu 1000 in Marzahn) sowie einer Vielzahl von rassistisch motivierten Angriffen. auf Geflüchtete und politische Gegner*innen. In den letzten zwei Jahren hat sich aus „Bürgerbewegung“, Teilnehmer*innen der Proteste und ehemaligen „NW-Berlin“ Mitgliedern ein fester Kern von Neonazis gebildet, der sich hauptsächlich in den Parteien NPD und Dritter Weg, sowie dem im Stil der „Autonomen Nationalisten“ auftretenden „Antikapitalistischen Kollektivs“ organisiert hat.Durch die Mobilisierungen der letzten Jahre ist eine ideologisch gefestigte und bundesweit gut eingebundene Naziszene entstanden. Die Zeit der Großdemonstrationen von Nazis mit Bürgeranschluss ist zwar vorbei. Die weit verbreiteten rassistischen Einstellungen in der Bevölkerung spiegeln sich jedoch im Wahlerfolg der AfD im Bezirk wieder, die bei den letzten Wahlen 2016 23% erreichte.

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