Wieder wurde eine Frau ermordet. Genug ist genug!
Gedenkdemonstration:
Sa. 01. Oktober 2022 |15:00 Uhr | S-Bhf. Friedrichsfelde Ost
anschließendes Gedenken:
ca 15:30 Uhr, Nähe Rosenfelder Ring/Löwenberger Straße (Friedrichsfelde)
Anreise:
14:30 Uhr – S-Bhf. Ostkreuz (S 41)
Gemeinsam Flyer stecken und im Viertel über den Mord aufklären:
24. September 2022 | 13:30 Uhr | Alfred-Kowalke-Str. 1 (Tram-Station: Tierpark / Alfred-Kowalke-Str. / Tram: M 17, M 27, M 37)
Material: [Plakat] [Sticker] [Flyer innen] [Flyer außen] [Instagram-Slides: 1 2 3 4 5 6 7 8)
Aufrufende Gruppen:
Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg (AVL), Internationale Jugend, Netzwerk gegen Femizide, Kiezkommune Wedding (Kommission Gewalt gegen FLINTA), North East Antifa (NEA), Young Struggle, ZORA
Wenn ihr den Aufruf unterzeichnen wollt, schreibt an:
nea@riseup.net
Was ist Passiert?
Am Sonntagmorgen, den 06.09, kam es in Lichtenberg zu einem Femizid an einer 27 Jahre alten Frau, der sich im Wohngebiet Rosenfelder Ring ereignete. Sie wurde von einem Mann durch mehrere Etagen des Hochhauses mit einer Axt gejagt und schließlich in einer Wohnung, die an sie untervermietet war, ermordet. In ihrer Verzweiflung rief sie laut um Hilfe, schrie, und klopfte an Türen, wie Nachbar*innen später berichteten. Geholfen hat zunächst niemand, die Türen blieben geschlossen. Erst spät wurden die Bullen gerufen – für die Frau zu spät. Als mögliches Motiv für diesen Mord wird momentan unter den Nachbar*innen von dem unerwiderten Wunsch des Mannes nach einer Beziehung mit der Frau ausgegangen.
Die genauen Umstände der Tat sind unklar. Wir wissen auch bisher nichts über die Ermordete oder den Täter. Wir wissen nur: Eine von uns ist wieder auf grausame Weise aus dem Leben gerissen worden.














