Kategoriearchiv: Bündnisse

#DefendAfrin – Termine in Berlin #2

#DefendAfrin – Termine in Berlin #2

Kundgebung gegen Yıldırım-Besuch:
Do, 15.02.2018 | 12:00 Uhr | Kanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1 / Tiergarten)

Solidaritäts-Demonstration:
Mi, 21.02.2018 | 17:30 Uhr | U-Bahnhof Uhlandstraße (Charlottenburg)

Video-Kundgebung:
Fr, 23.02.2018 | 18:00 Uhr | Breitscheidplatz (Charlottenburg)

Solidaritäts-Demonstration:
So, 25.02.2018 | 15:00 Uhr | Brandenburger Tor (Mitte)

Mehr Infos: Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (Nav-Dem)

Wir rufen daher all jene, die sich mit den Werten dieser Revolution identifizieren können, all jene, für die Rojava in den letzten Jahren zur Hoffnung und Inspiration wurde und all jene, die nicht mehr länger zusehen wollen, wie die Bundesregierung sich erneut vor allen Augen zum Komplizen eines weiteren Massakers macht: Schließt euch in euren Städten und Vierteln zu Internationalistischen Widerstandskomitees zur Verteidigung Afrins zusammen und baut breite Bündnisse über alle ideologischen Grenzen hinweg auf. So wie wir uns während Kobanê in flexiblen Solidaritätskomitees und Bündnissen zusammengefunden, haben müssen wir jetzt den gemeinsamen Widerstand auf diese Weise koordinieren.

Bildet Internationalistische Widerstandskomitees, beteiligt euch an den Aktionen und besucht die kurdischen Vereine in euren Städten. Schließt euch mit den Genoss*innen vor Ort zusammen und tragt euren Protest gegen den Vernichtungskrieg der Türkei und die Beihilfe des deutschen Militarismus gemeinsam auf die Straße.

Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch!

Gegen Rassismus und Sexismus!
AfD-Aufmarsch am 17.02.2018 stören und blockieren!

Proteste gegen rassistischen Aufmarsch:
Sa, 17.02.2018 | 14:00 Uhr | Mehringplatz (Kreuzberg)

Mehr Infos: Berliner Bündnis gegen Rechts, Aufstehen gegen Rassismus, Antifa Koordination (AK 36) & Berlin gegen Nazis

AfD-Demoroutenverlauf (BBgR) | Hintergrundinfos (BBgR) | Material (BBgR) | Pressemitteilung (BBgR) | Einschätzung (mbr)

Flyer (AgR): [Web] [PDF] [JPG] | Flyer (Anwohner*innen): [PDF] [JPG]
Plakat (AgR): [Farbe] [S/W]
Banner: [NEA] [BBgR] [AgR #1] [AgR #2] [AK36] [BgN]
Mobi: [#1] [#2] [#3]

Presse:
– Überall gegen sexualisierte Gewalt (Neues Deutschland / 16.02.2018)
– „Das ist Fake-Feminismus“ (taz / 16.02.2018)
– Rechte Frauen marschieren auf – linke Feministinnen stellen sich entgegen (Neues Deutschland / 08.02.2018)

[NEA-Aufruf]

Gegen Rassismus und Sexismus!
AfD-Aufmarsch am 17.02.2018 stören und blockieren!

Am 17.02.2018 plant die AfD eine provokante Demo mit dem Titel „Marsch der Frauen“, die ausgerechnet in Kreuzberg starten soll. Organisiert wird das Ganze von der selbst ernannten Frauenrechtsaktivistin und AfD- Anhängerin Leyla Bilge. Bilge konvertierte vom Islam zum Christentum und hetzt nun in klassischer neurechter Manier gegen alles was nicht in ihr Weltbild passt – Geflüchtete, Muslim*a, die Antifa und für einen Schlussstrich unter Deutschlands Vergangenheit – alles Themen, die Leyla während ihrer Auftritte bei der Konferenz des rechtsradikalen Compact Magazins oder vor der rassistischen Bürger*inneninitiative Zukunft Heimat aus Cottbus anspricht, um den deutschen Volkskörper in Wallung zu bringen. Leider ist davon auszugehen, dass sich an dieser nationalistischen und rassistischen Demonstration Teilnehmer*innen im drei- bis vierstelligen Bereich beteiligen werden.

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Café Rojava: Krieg & Widerstand in Bakur – Tatort Amed/Sûr

Krieg & Widerstand in Bakur – Tatort Amed/Sûr

Ausstellung, Film & Podium:
Mo, 05.02.2018 | 18:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava

Material: [Banner]

Seit 1988 ist die von einer Festungsmauer umgebene Altstadt Suriçi (Sûr) von Amed (Diyarbakır) in Bakur (Nordkurdistan) unter Denkmalschutz gestellt. Seit Juli 2015 ist diese sowie die anliegende Kulturlandschaft Hevselgärten in die Liste der UNSECO-Welterbstätten eingetragen. Heute ist von Sûr kaum noch etwas übrig.

Die Metropole am Tigris wurde im Juli 2015 im Zuge der erneuten Kriegsoffensive des türkischen Staates unmittelbares Ziel mehrerer Militäroperation, ebenso wie u.a. die Städte Cizîr (Cizre), Silopi, Şirnex (Şirnak) und Nisêbîn (Nusaybin). Der Belagerungszustand bis März 2016 und der Beschuss der Bevölkerung durch die türkische Armee und Polizei stellten einen massiven Angriff auf die basisdemokratischen Selbstverwaltungsstrukturen der kurdischen Freiheitsbewegung dar. Anwohner*innen schlossen sich zu zivilen Volksverteidigungseinheiten (YPS) zusammen und leisteten Widerstand. Die bewaffneten Auseinandersetzungen forderten zahlreiche Opfer. Fast 22 000 vertriebene Menschen haben seit den Kämpfen keine eigene Wohnung mehr. Vertreibung, Verfolgung, Zwangsverwaltung und ein verordneter Ausnahmezustand sind seitdem Alltag in Nordkurdistan.

Die Fotoausstellung „SUR“, der Film „Ververoz“ in Anwesenheit des Regisseurs Piran Baydemir und das anschließende Podium u.a. mit der HDP-Politikerin Nursel Aydoğan sollen eine politische Einordnung vornehmen und einen Eindruck von den Kämpfen und der momentanen Situation in Amed/Sûr und Nordkurdistan vermitteln.

Übersetzungstechnik direkt vor Ort!

Solidarität mit Efrîn in Berlin! Waffenexporte stoppen!

Solidarität mit Efrîn in Berlin! Waffenexporte stoppen!

Antifaschistische-internationalistische Demonstration:
So, 04.02.2018 | 15:00 Uhr | Oranienplatz (Kreuzberg)

Banner: [NEA] [HWVW]

Für den 4. Februar 2018 rufen wir zur Teilnahme an der Demonstration, in Solidarität mit den Menschen im Kanton Efrîn (Rojava) auf! Die Region der Demokratischen Föderation Nordsyriens wird seit dem 19. Januar 2018 massiv von islamistischen Banden und der türkischen Armee angegriffen.

Die Errungenschaften eines basisdemokratischen Gesellschaftsmodell in Nordkurdistan, Rojava und darüber hinaus, basieren auf Frauenbefreiung, Ökologie und selbstbestimmtes Leben. Als stadtteilpolitische Initiative geben uns der Aufbau und Widerstand der Menschen vor Ort täglich Mut, Kraft sowie politische Inspirationen, für eine Lebensperspektive jenseits von Staat, Nationalismus und kapitalistischer Ausbeutung.

Doch hierzulande versuchen die deutsche und türkische Regierung beständig, fortschrittliche Kräfte zu kriminalisieren, um die jeweiligen nationalistischen Interessen durchsetzen zu können. Die aktive Unterstützung der AKP-Regierung durch die Bundesregierung mit Rüstungsgütern stinkt zum Himmel, ist aber nur die Spitze einer Zusammenarbeit, die auf Kapitalinteressen basiert und mittels Krieg ihre Herrschaft absichert. Gehen wir daher gemeinsam auf die Straße! Neben symbolischer Solidarität sind wir hier in der Verantwortung, die Rolle Deutschlands in dieser mörderischen Praxis immer wieder aufzuzeigen und Kriegsprofiteur*innen und politischen Unterstützer*innen keine ruhige Minute zu lassen. Denn Krieg beginnt hier!

Wir solidarisieren uns mit den Verteidigungseinheiten YPG und YPJ, welche Widerstand gegen die Aggressionen des türkischen Staates und ihrer islamistischen Söldner leisten. Defend Afrîn!

Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

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LL-Demo 2018: antifaschistischer-internationalistischer Block

Repression hat Tradition. Widerstand auch!
Mourn for the dead, fight like hell for the living.

Antifa-Block auf der LL-Demo 2018:
So, 14.01.2017 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)
Rundgang über den Friedhof: 12:00 Uhr (nach der LL-Demo)

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], Kollektiv Proletarischer Aufstand (KOPRA), Berlin Leftist Youth (BLY), Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (Nav-Dem), Kurdischer Frauenverein (Dest Dan), Internationalistischer Abend, Fachschaftsinitiative Geschichte der FU Berlin, Café Rojava, Revolutionäre Perspektive Berlin, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen & Roter Aufbau Hamburg

Website: fightandremember.blogsport.eu

Material (Demo): [Plakat] | Banner: [#1] [#2] [#3]
Material (Veranstaltungen): Café Rojava: [#1] [#2] [#3] | Podium: [#1]

Veranstaltungsreihe 2017/2018:

Veranstaltung: »Voneinander lernen, miteinander kämpfen.«
Mo, 04.12.2017 | 20:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Rundgang: das »Rote Berlin«
Sa, 06.01.2018 | 13:00 Uhr | Tram-Station: Am Friedrichshain (Prenzlauer Berg)

Film: »Lied der Matrosen«
Di, 09.01.2018 | 20:00 Uhr | Projektraum H48 (Hermannstraße 48 / Neukölln)

Vortrag: »Die Revolution ist keine Partei!«
Do, 11.01.2018 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Podium: Politisch aktiv 2018 – Solidarisch gegen Überwachung und Repression
Sa, 13.01.2018 | 17:30 Uhr | Jockel Biergarten (Ratiborstraße 14C / Kreuzberg)

Filmreihe zu Revolution und Internationalismus
So, 07.01. / 14.01. / 21.01. / 28.01.2018 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

>>> NEU: [Langer Aufruf] | [Kurz-Aufruf] | [Termine] <<<

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Podium: Politisch aktiv 2018 – Solidarisch gegen Überwachung und Repression

Politisch aktiv 2018 – Solidarisch gegen Überwachung und Repression

Podium:
Sa, 13.01.2018 | 17:30 Uhr | Jockel Biergarten (Ratiborstraße 14C / Kreuzberg)

Mehr Infos: solidarisch2018.noblogs.org

Material: [Plakat] | [Facebook-Event]

Referent*innen:
– Sven Adam (Verteidiger im Linksunten-Indymedia-Verfahren)
– Anna Biselli (netzpolitik.org)
– Martina Renner (MdB, Partei Die Linke)
– Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.)
– Benjamin Derin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Bereichen Kriminologie und Strafprozessrecht)

2017 war kein gutes Jahr. Rechtsruck wohin das Auge schaut: AfD in den Parlamenten, Tote im Mittelmeer und eine Politik, die immer mehr auf den Ausbau des Polizeistaates setzt. In regelrechter Akkordarbeit wurden 2017 mehrere Gesetze auf den Weg gebracht, die polizeiliche Willkür begünstigen sowie Demonstrationsfreiheit und Privatsphäre aktiv angreifen. Die Repression gegen G20-Gegner*innen, das Verbot des linken Newsportals »Indymedia Linksunten« oder die Ankündigung, dass der Staat künftig Messenger wie »Signal« auslesen wird (neues TKÜ-Gesetz), haben bei der politischen Linken mehr Fragezeichen als Antworten hinterlassen. Vor dem Hintergrund, dass Überwachung oft mit möglichen islamistischen Angriffen gerechtfertigt wird, macht auch das Symboleverbot kurdischer Organisationen, wie der YPG/YPJ sprachlos. Sind sie es doch, die den IS am aktivsten bekämpfen. Um auf all das eine Antwort formulieren zu können, bedarf es als erstes einer Verbildlichung und Entzerrung des Repressions- Kneuels, in das die Linke aktuell verheddert ist. Am 13. Januar laden wir darum zu einem Podium in Berlin, um einen Überblick über die verschiedenen Entwicklungen und Gesetzesverschärfungen zu geben.

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Café Rojava: Jinwar – Dorf der freien Frauen

Jinwar – Dorf der freien Frauen

Info-Veranstaltung:
Mo, 08.01.2018 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava
Referent*innen: Feministische Kampagne: Gemeinsam kämpfen – Für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie!

Material: [Banner]

Artikel: „Wenn die Frauen frei wären, würde die Welt aus den Angeln fallen“* (re:volt / 09.11.2017) | „Antistaatliche Räume müssen ausgeweitet werden – überall“ (Lower Class Magazine / 03.12.2017) | Veranstaltungsreihe zu JINWAR in England (ANF News / 21.12.2017)

Da sich die Bilder des erfolgreichen Widerstandes der militärischen Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) gegen den sog. IS zunehmend auf der ganzen Welt verbreiten, kann die Revolution Rojavas (Westkurdistan/ Nordsyrien) das wahre Potential der Frauen im Kampf gegen das Patriarchat auf allen Ebenen zeigen. Nun sind die Frauen Rojavas erneut zusammen gekommen, um ihren Kampf für ein freies und friedliches Leben durch den Aufbau eines ökologischen Frauendorfs mit dem Namen JINWAR fortzuführen.

In Mitten des syrischen Bürgerkriegs verfolgt JINWAR das Ziel einen alternativen, friedlichen Ort für Frauen aller Ethnien und Religionen zu schaffen, an welchem sie frei von jeglicher Gewalt zusammen leben können. Das Dorf wurde auf dem Prinzip der Selbstversorgung gegründet, um Frauen die Möglichkeit zu geben, für ihre eigenen Grundbedürfnisse aufzukommen.

Im Rahmen der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie“ laden wir euch zu einem Abend ein, an dem wir über feministische Selbstverwaltung diskutieren wollen und eine Freundin zu Besuch haben, die uns von JINWAR berichtet.

Berlin fährt zur Gedenkdemo für Oury Jalloh

Remember Oury Jalloh – Berlin fährt Zug nach Dessau:

Gedenk-Demonstration an Oury Jalloh:
So, 07.01.2018 | 14:00 Uhr | Hauptbahnhof Dessau

Zuganreise aus Berlin & Potsdam: So, 07.01.2018
Berlin-Alexanderplatz | 10:45 Uhr | Gleis: 2 | Abfahrt: 11:07 Uhr
Potsdam-Medienstadt Babelsberg | 11:25 Uhr | Gleis: 1 | Abfahrt. 11:39 Uhr

Mehr Infos: initiativeouryjalloh.wordpress.com
Wichtige Info: Die AfD unter André Poggenburg ruft zur Kundgebung gegen die Oury Jalloh-Demo auf.

Veranstaltungen:

Film: „Tod in der Zelle“
Do, 04.01.2018 | 18:00 Uhr | AStA Beuth Hochschule (Luxemburger Straße 10 / Wedding)

Info-Veranstaltung mit der Oury Jalloh-Gedenkinitiative
Fr, 05.01.2018 | 18:30 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Hintergrundinfos: [Text zur Mitschuld der Presse an der Vertuschung des Morddes / Gruppe Polar] | [Video von Oury Jalloh-Demo 2017] | [Film: „Tod in der Zelle“] | [Interview mit „Tod in der Zelle“-Regisseur]

Im Januar jährt sich der Mord an Oury Jalloh zum 13. mal. Er wurde Tod in einer Zelle im Polizeirevier Dessau aufgefunden – an eine Matratze gefesselt und am lebendigen Leib verbrannt. Die Behauptung der Polizisten, Oury Jalloh habe sich mit einem Feuerzeug selbst angezündet, wurde von der Staatsanwaltschaft erst im November 2017 als falsch anerkannt. Bisher wurden zwei angeklagte Beamte freigesprochen und ein zweiter Prozess endete mit einer Geldstrafe. Nach 13 Jahren ist der Fall immer noch unaufgeklärt. Deshalb wollen wir zusammen nach Dessau fahren, um an der Gedenkdemo für Oury Jalloh teilzunehmen. Fahrt mit uns am 07. Januar 2018 gemeinsam mit dem Zug nach Dessau.

Oury Jalloh – Das war Mord!

[Left Report] Bericht & Fotos: Soli-Essen für Iñigo & Mikel

Soli-Essen für Iñigo & Mikel

Am 16.12.2017 wurde im Clash Berlin ein Soli-Essen für die baskischen Aktivisten Iñigo Gulina und Mikel Barrios veranstaltet.

Die beiden Genossen wurden am 27.10.2017 von der deutschen Polizei in Zusammenarbeit mit der spanischen Guardia Civil in Berlin festgenommen, nachdem sie zuvor per europäischem Haftbefehl gesucht wurden. Ihnen wird Mitgliedschaft in der baskischen Befreiungsorganisation ETA vorgeworfen. Eine Unterstützer*innengruppe versucht seitdem, Öffentlichkeit für den Fall zu schaffen und die Auslieferung der Inhaftierten zu verhindern.

Zwischenzeitlich hat das Berliner Kammergericht die Abschiebung von Mikel nach Frankreich für zulässig erklärt.

Bei dem Essen wurden Spendengelder zur Unterstützung der Gefangenen gesammelt. In kurzen Redebeiträgen wurde über die Situation der Aktivisten berichtet. Es konnte sogar eine Telefonverbindung zu Iñigo hergestellt werden, der somit aus dem Gefängnis Moabit heraus ein persönliches Grußwort an die Anwesenden richten konnte.

Aktuelle Informationen zu dem Fall und zu Möglichkeiten, Iñigo und Mikel zu unterstützen, finden sich unter www.info-baskenland.de.

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

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11.11.2017 – CARLOS VIVE, LA LUCHA SIGUE!

11.11.2017 – CARLOS VIVE, LA LUCHA SIGUE!

Video: 11.11.2017 – CARLOS VIVE, LA LUCHA SIGUE | [Banner]

Am 11.11.2017 fand in Madrid die Gedenkdemonstration zum 10. Todestag von Carlos Palomino statt. Der junge Antifascist Carlos wurde 2007 in der Metrostation Legazpi von einem Nazi erstochen. Die Demonstration, an der sich weit über 2500 Menschen beteiligten, zog am Abend von Usera nach Legazpi, wo Genoss*innen von Carlos eine Gedenktafel anbrachten. In Redebeiträgen und auf zahlreichen Transparenten wurde Carlos und weiteren von Nazis Ermordeten gedacht. In der ersten Reihe liefen die Mütter ermordeter und inhaftierter Antifaschist*innen. Die Stimmung war geprägt von Trauer und Wut, jedoch auch von der Entschlossenheit, Faschist*innen zu bekämpfen, wo es nur geht.

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