Schlagwortarchiv: Info-Veranstaltung

[NEA]-Tresen: Antifa in Ostberlin – in den 80ern und 90ern

Antifa in Ostberlin – in den 80ern und 90ern

Info-Veranstaltung:
Fr, 15.06.2018 | 19:00 Uhr | M29 (Malmöer Straße 29 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent: Dietmar Wolf (Zeitschrift Telegraph)

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Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte ost- und westdeutscher Antifaschist*innen wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand. Einer der Hauptauslöser sich zu organisieren waren die zahlreichen Naziübergriffe auf Punkkonzerte, so zum Beispiel der Angriff auf das »Element of Crime«-Konzert in der Zionskirche im Oktober 1987. Kurz danach gründete sich in Potsdam die erste autonome Antifa-Gruppe in der DDR. Ab Sommer 1990 trafen sich linke Jugendliche in der Kirche von Unten (K.v.U.) um die Gründung der Autonome Antifa Ostberlin zu organisieren. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt das 2017 erschienene Buch »30 Jahre Antifa in Ostdeutschland« erstmals diesen Themenkomplex. Wir haben einen Autor des Buches eingeladen, der vor allem in der Nachwendezeit in antifaschistischen Kämpfen in Prenzlauer Berg (FAP-Nazi-Kiez Prenzlauer Berg Ost, Nazishop »Harakiri«) und gegen das Nazizentrum in der Weitlingstraße aktiv war.

Info-Veranstaltung: Spitzel – eine Realität im linken Alltag England und Deutschland

Spitzel – eine Realität im linken Alltag England und Deutschland

Info-Veranstaltung:
Mi, 13.06.2018 | 19:00 Uhr | RegenbogenKino (Lausitzer Straße 22 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Spiedupon, Regenbogenfabrik & Delfina Grundrechte e.V.
Eintritt: Frei (Spenden werden gerne genommen)

Zu den Waffen eines Staates gehören Spitzel. Es ist eine Möglichkeit zu versuchen, die Persönlichkeiten der vom Staat als Gegner*innen Angesehenen auszukundschaften, sich in Debatten und Entscheidungen einzumischen und Misstrauen und Zerwürfnisse in Gruppen und Zusammenhängen zu schüren. Und das alles, ohne dafür öffentlich Rechenschaft ablegen zu müssen. Durch die Enttarnung des international tätigen britischen Polizeispitzels Mark Kennedy 2010 wurde deutlich, wie intensiv und wie international emanzipative Gruppen und Einzelpersonen ausgeforscht wurden. Zudem konnte belegt werden, dass Spitzel immer wieder gezielt sexuelle Beziehungen eingingen, um ihre Position zu stärken – ohne, dass die Betroffenen wissen konnten, worauf sie sich einließen. Im Gegensatz zu den eingesetzten Spitzeln, die eine Rundumbetreuung des Staates genießen, werden Betroffene mit ihren Erfahrungen allein gelassen. Diese Erfahrungen mit Spitzeln machen es Neuen oft schwer, in die Szene zu kommen und sie stehen oft vor einer für sie oft unverständlichen Wand aus Misstrauen.

Es wird Inputs zum Spitzelsystem in England von dem Regisseur des Dokumentarfilms „Spied upon“ Jason Kirkpatrick und zur Sozialgeschichte der Spitzel in Deutschland geben. Zusammen mit Menschen aus unterschiedlichen Zusammenhängen möchten wir das System Spitzel in England und Deutschland ergründen und zusammen diskutieren, wie mit dem Fakt umgegangen werden kann, dass das Gegenüber bei politischer Arbeit eventuell Polizist*in sein kann.

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Info-Veranstaltung zur aktuellen Situation in Efrîn

Aktuelle Situation in Efrîn / Afrin (Rojava)

Info-Veranstaltung:
Mi, 06.06.2018 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Mehr Infos: Civaka Azad, ANF News & BAIZ

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Im Januar griff das türkische Militär und Teile der so genannten FSA die Region Afrin an. Im März wurde die Stadt Afrin von Erdogans Armee und den Djihadisten erobert. Die Bevölkerung, vor allem KurdInnen und Kurden flohen. Die Angreifer mordeten, plünderten, es fanden Menschenrechtsverletzungen sowie die Zerstörung von Infrastruktur Jahrtausende alter Architektur und Symboliken statt. Wie ist die derzeitige Lage in Afrin im Kontext der allgemeinen Situation in Rojava? Welche Perspektiven gibt es für den Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung und dem Projekt des demokratischen Konföderalismus in der Region? Wie wird sich der weitere Widerstand in Afrin und den befreiten Gebieten in Zukunft gestalten? Und welche Rolle spielen deutsche Rüstungsfirmen und Waffendeals in diesem Krieg? Ein Genosse von Civaka Azad, dem kurdischen Öffentlichkeitszentrum berichtet.

27. Mai: AfD in Berlin – Geht gar nicht!

Chaos statt AfD

Aktionen gegen AfD-Groß-Demo:
So, 27.05.2018 | Berlin-Mitte

Info-Veranstaltungen:
Fr, 27.04.2018 | 19:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg)
Mi, 23.05.2018 | 20:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: Berliner Bündnis gegen Rechts & Chaos statt AfD
Twitter: #chaosb2705

[Route] Stand: 25.05.2018

Plakate: [Chaos statt AfD]
Banner: [BBgR]

Presse:
– Freiheit durch Frauen (taz / 02.05.2018)
– Zu Pfingsten kommt die AfD (taz / 16.03.2018)

Weitere Artikel Chaos statt AfD:
[Aktionskarte] | [Pressemitteilung #2] | [Aktion: Charlottenburg] | [Aktion: Wedding] | [Aktion: Weißensee] | [Aktion: Lichtenberg #2] | [Aktion: Lichtenberg #1] | [Aktion: Friedrichshain] | [Mobi-Video] | [Video #4] | [Route] | [Pressemitteilun #1] | [Termine] | [Video #3] | [Video #2] | [Video #1] | [Plakate] | [Aufruf] | [Ankündigung]

Weitere Artikel BBgR:
[Übersicht] | [Aufruf] | [Pressemitteilung #2] | [Pressemitteilung #1]

2017 schaffte die AfD es als erste offene rassistische, sexistische und rechtsradikale Partei in den Bundestag einzuziehen. 2018 will sie nun den zweiten logischen Schritt tun. Sie hat für den 27.05.2018 in Berlin einen Aufmarsch mit fünfstelliger Teilnehmer*innenzahl angekündigt. Sollte dies gelingen, wäre dies einer der größten deutschen Nazi-Aufmärsche der Bundesrepublik in den letzten Jahren. Die AfD hat angekündigt, dass sie mit diesem Aufmarsch endgültig die Einheit aus einer rechtskonservativen bis nationalistisch völkischen Partei und der extrem rechten Bewegung besiegeln will. Dies würde der AfD dazu verhelfen, sich als Speerspitze der parlamentarischen und außerparlamentarischen Rechten zu etablieren.

Für uns als Teil der radikalen Linken ist klar, dass eine Verhinderung des Nazi-Aufmarsches nicht ohne weiteres zu einer besseren Gesellschaft führen wird, sondern das dies nur durch ein aktives Wirken unsererseits in unseren Kiezen und in unserem Alltag geschehen kann.

Trotzdem ist es mehr als geboten, den AfD-Aufmarsch mit allen notwendigen Mitteln zu sabotieren. Alles andere stärkt AfD, *gidas sowie konservative bis extrem rechte Strukturen.

Nazis, Rassist*innen und deutsche „Wutbürger*innen“ werden nicht aufhören zu hetzen, Menschen zu bedrohen oder anzugreifen. Am Tag des AfD-Aufmarsches werden wir diesem Mob zeigen, was wir von ihm halten.

All our friends are bad kids! Gemeinsam mit euch allen wollen wir den Preis für die AfD sowie für den AfD-Aufmarsch in die Höhe treiben.
Für eine linksradikale Praxis und einen konsequenten Antifaschismus!

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Fahrrad-Demo in Pankow: Kein Raum der AfD!

Kein Raum der AfD!

Fahrrad-Demo gegen rechte Locations in Pankow:
Sa, 12.05.2018 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)

Info-Veranstaltung: »Rechte Läden in Pankow«
Fr, 18.05.2018 | 19:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Aktionen gegen AfD-Groß-Demo:
So, 27.05.2018 | Berlin-Mitte

Veranstalter*innen: Kampagne „Kein Raum der AfD!“

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Für den 27. Mai ruft die AfD bundesweit zu einer Großdemo mit über 10.000 Teilnehmer*innen auf. Diese Show gilt es ihnen mit allen Mitteln zu vermiesen. Zwei Wochen zuvor – am 12. Mai – werden wir einigen AfD-Treffpunkten und rechter Infrastruktur auf die Pelle rücken. Mit einer Fahrraddemo fahren wir von Prenzlauer Berg, vorbei an rechter Infrastruktur, nach Nordpankow. Hier erzielte die AfD bei der Bundestagswahl 2018 zwischen 20 – 30%. Die Gegend verfügt mit dem AfD-Parteibüro in Blankenburg über einen einen rechten Parteistützpunkt als auch über verschiedene rechte Kneipen.

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Info-Veranstaltung: Was tun gegen den AfD-Großaufmarsch?

Was tun gegen den AfD-Großaufmarsch?

Info-Veranstaltung:
Mi, 23.05.2018 | 20:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Gemeinsam gegen Rassismus
Mehr Infos: Chaos statt AfD
Ankündigung: 27. Mai: AfD in Berlin – Geht gar nicht!

Am 27.05 kündigt die AfD an mit 12.000 Teilnehmenden durch Berlin zu marschieren. Bereits jetzt wurden vielfältige Gegenaktivitäten angekündigt, von Kundgebungen und Blockaden bis hin zu kreativen Aktionen.

In der Veranstaltung gibt es aktuelle Infos zum rechten Aufmarsch. Außerdem soll es um folgende Fragen gehen: Was sind Anlaufpunkte am 27.05.? Wer sind die Initiatoren der Demonstration? Was können wir dem AfD-Großaufmarsch und auch längerfristig dem Rechtsruck entgegensetzen?

Antifa Info-Café: Rechte Läden in Pankow, Weißensee & Prenzlauer Berg

Rechte Läden in Pankow, Weißensee & Prenzlauer Berg

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Fr, 18.05.2018 | 19:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Referent*innen: Kein Kiez für Nazis

[Flyer] | Banner: [#1] [#2] [#besetzen Soli]

Konzerte von rechten und rechtsoffenen Bands in Prenzlauer Berg, »Thor Steinar«-Outlet in Weißensee, ein AfD-Büro und ein NPD-Treffpunkt in Nord-Pankow. Hinzu kommt eine Kneipenlandschaft in Prenzlauer Berg, in der sich auch etliche Nazis zu Hause fühlen und Pankower Gaststätten, die der AfD das Hinterzimmer für Veranstaltungen bereitstellen. Der »Großbezirk Pankow« hat ein breit aufgestelltes Repertoire an rechten Treffpunkten, die vielen größtenteils unbekannt sind. Mit dem Vortrag soll ein Überblick über die rechte Infrastruktur im Kiez gegeben werden.

Wedding-Tresen: Allein machen sie dich ein!

Allein machen sie dich ein! Kiezsolidarität ist notwendig.

Info-Veranstaltung & Diskussion:
Do, 03.05.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Rote Hilfe Berlin

Unbequem und doch gerechtfertigt! Wir als Nachbar*innen im Kiez wissen nur zu gut, wo der Schuh drückt. Mieterhöhung durch die Hausverwaltung, Kündigung wegen Eigenbedarf, Rechtsstreit mit Eigentümer*innen, Kaputtsanierung, Stress mit HartzIV, Stress im Job, rassistische Pöbelleien, Polizeikontrollen am Bahnsteig… usw.

Diese Zustände erfordern gemeinsames Handeln und natürlich praktische Solidarität! Doch es ist darüber zu reden, warum laute Proteste, kritische Kiezveranstaltungen und langfristige Nachbarschaftsarbeit im Alltag von Polizei & Co kriminalisiert werden. Daher laden wir euch zu einem Gespräch und Erfahrungsaustausch ein.

Gemeinsam reden wir über die offene und verdeckte Kriminalisierung unserer Proteste für eine solidarische Stadt von unten sowie Ansätze nachbarschaftlicher Organisierungen. Welche Methoden und Strategien wenden Strafverfolgungsbehörden aber auch die Bezirkspolitik an, um uns klein zu machen, einzuschüchtern und zu spalten?! Erzählt von euren letzten Erfahrungen und Beobachtungen!

Ihr wollt außerdem Rückmeldung, Kritik und Anregungen zu den vergangenen Aktionen und Protesten loswerden? Der Abend gehört uns allen, kommt vorbei und lasst uns reden!

Kiezhaus Agnes Reinhold – Unterwegs: Veranstaltung im Kalabal!k in Kreuzberg

Ein „Kiezhaus Agnes Reinhold“ für den Wedding!

Info-Veranstaltung:
Fr, 06.04.2018 | 20:00 Uhr | Anarchistische Bibliothek Kalabal!k (Reichenberger Straße 63A / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Kiezhaus Agnes Reinhold

Rebellische Kieze brauchen Räume, in denen sich ausgetauscht, vernetzt und organisiert werden kann. In der kapitalistisch verwalteten Stadt werden genau diese Räume immer seltener. Immer stärker werden sie vom Staat unter Druck gesetzt und zwangsgeräumt, wenn sie der Profit- und Renditegier von Eigentümer*innen im Weg stehen.

Wir wollen im Wedding einen Raum aufbauen, der kollektiv verwaltet wird und einer starken stadtteilpolitischen Bewegung zuarbeiten kann. Noch in diesem Jahr ist geplant, das „Kiezhaus Agnes Reinhold“ zu eröffnen.

Also verlieren wir keine Zeit und gehen es an: ein „Kiezladen“ für Weddinger*innen, die ihre Kieze lieber basisverwaltet sehen wollen, anstatt verdrängt, rassistisch ausgegrenzt oder mit hohen Mieten konfrontiert zu werden. Kommt vorbei und lasst uns am Abend gemeinsam Perspektiven der Unterstützung für dieses Projekt ausloten. Gemeinsam schaffen wir Räume des Widerstandes.

Wedding-Tresen: Info-Veranstaltung zur Demo am 30. April

„Widerständig und Solidarisch im Alltag“

Info-Veranstaltung:
Do, 05.04.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Das Orga-Bündnis informiert zur diesjährigen Demo am 30.April im Wedding unter dem Motto: „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!“. Dabei wollen wir euch über die Ideen und den Organisierungsprozess hinter der Demo informieren und auch ganz konkret das diesjährige Motto und die Route vorstellen. Verschiedene Gruppen werden dabei ihre jeweiligen Themen präsentieren und praktische Ideen zum Mitmachen vorschlagen.