Schlagwortarchiv: Uffmucken Schöneweide

Demo in Treptow-Köpenick: Reclaim your Kiez!

Reclaim your Kiez! Kein Raum für Rassismus in Treptow-Köpenick!

Antifaschistische Demonstration:
Sa. 07.08.2021 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Köpenick

Mehr Infos: Uffmucken Schöneweide

Ein*e junge*r Antifaschist*in wird in Köpenick mit dem Hitlergruß angepöbelt und bedroht. Eine Frau mit Kopftuch ist mit ihrem Kind im Kinderwagen unterwegs und wird am S-Bahnhof rassistisch beleidigt und angeschrien. Ein Journalist wird an seiner Wohnadresse von Nazis belagert. Ein Imbisswagen in der Dörpfeldstraße wird mit Gewaltphantasien besprüht und mit Säure beschädigt. Am S-Bahnhof Adlershof wird eine Schwarze Person mit dem N-Wort beschimpft und geschlagen.

Solche Vorfälle sind Alltag in Treptow-Köpenick. Nazis und Rassist*innen machen sich wie selbstverständlich im öffentlichen Raum breit. Die höchsten Wahlergebnisse der NPD in ganz Berlin wurden in der Köllnischen Vorstadt erzielt, jetzt hält ein AfDler das Direktmandat für Adlershof im Berliner Abgeordnetenhaus. Dazu kommt ein gesellschaftlich tief verwurzelter Rassismus. Denn rassistische Gewalt geht nicht nur vom rechten Rand aus, rassistische Gewalt ist deutsche Normalität.

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Antifa-Demo: Kein Raum für rechte Hetze!

Kein Raum für rechte Hetze! – Weg mit dem AfD-Büro in Berlin-Johannisthal!

Antifa-Demo gegen AfD-Büro in Johannisthal:
Sa, 24.03.2018 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Schöneweide (Treptow)

Mehr Infos: Kampagne „Kein Raum der AfD!“ & Uffmucken Schöneweide

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Zwei Jahre AfD-Büro in Johannisthal, wieder und wieder rassistische und diskriminierende Vorfälle, ein sich ausbreitendes Klima, das nicht alle Menschen hier willkommen heißt: Das ist erschreckend viel Raum für braun-blaue Gesinnung! Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Johannisthal ist unser Kiez!

In der Winckelmannstraße 31 in Johannisthal haben die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses der AfD Martin Trefzer und Frank Scholtysek offiziell ihr Büro. Genutzt wird das Büro aber hauptsächlich vom Treptow-Köpenicker AfD-Verband, um von dort Hass und Hetze gegen alle zu verbreiten, die nicht in dessen menschverachtende Ideologie passen. Die Räume werden ihnen von der R&W Immobilienanlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Von dort aus versuchen sie, neue Anhänger*innen zu gewinnen und ihre Politik der Ausgrenzung voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice des AfD-Mitglieds Oliver Lamprecht fand sich die lokale AfD dort schon vor der offiziellen Nutzung zusammen. Über diese Zweckentfremdung wurde R&W informiert, jedoch haben sie nichts dagegen unternommen. Nach mehreren Versuchen R&W zu überzeugen, das Mietverhältnis zu beenden, um menschenverachtenden Einstellungen keinen Raum zu bieten, ist bis heute nichts passiert. Stattdessen verteidigte die R&W ihre Vermietung an die rechtsradikale AfD. Damit geben wir uns nicht zufrieden!

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[NEA]-Tresen: Podiumsdiskussion zu rassistischen Mobilisierungen

tresen_1503_plakatPodiumsdiskussion zu den rassistischen Mobilisierungen in den Randbezirken Marzahn, Falkenberg, Köpenick, Buch

Podiumsdiskussion:
Do, 19.03.2015 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*innen: North-East Antifascists [NEA], Antifa Kollektiv Marzahn/Hellersdorf [AKM], Gemeinsam gegen Rassismus & Uffmucken Schöneweide

Seitdem bekannt wurde, dass in den Berliner Randbezirken Container-Lager für Refugees eröffnet werden sollen, tobt der deutsch Mob. Rassistische Anwohnende, Rassist*innen und Nazis hetzen dort Hand in Hand gegen Geflüchtete und tragen ihren Hass wöchentlich auf die Straßen. In seiner Breite und Zahlenmäßigkeit weckt die derzeitige rechte Mobilmachung in der BRD Erinnerungenen an die 90er Jahre. Zeitweise konnte die unangenehme Melange aus Anwohner*innen und Neonazis in Marzahn bis zu 1000 Menschen gegen eine vermeintlich drohende „Überfremdung“ auf die Straße bewegen.
Berliner Antifaschist*innen stellen sich Woche für Woche den Rassist*innen entgegen – teilweise mit Erfolg, oft aber verbunden mit Niederlagen und dem Gefühl ausgebrannt zu sein. Mittlerweile haben die Aufmärsche durch kontinuierliche Gegenaktivitäten deutlich an Mobilisierungspotential verloren. Ein guter Moment, wie wir finden, um die letzten Moante auszuwerten.
Wir laden hiermit alle ein, die mit uns in den letzten Monaten auf den Straßen waren und die, die es vielleicht noch sein werden. Antifas aus den Randbezirken werden einen Rückblick geben welche Aktionen bisher gelaufen sind, was funktioniert hat und was beim nächsten mal besser laufen könnte. Gemeinsam wollen wir diskutieren: Welche Praxis brauchen wir? Welche effekiven Möglichkeiten gäbe es jenseits von Blockade und Demo noch? Wie könnten wir eigene Akzente setzen, die über den reinen Anti-Nazi-Kampf hinaus gehen? Und zu guter Letzt: Wie schaffen wir es, mehr Leute in die Außenbezirke zu bewegen?
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