200 Menschen auf Demo wegen Brandanschlag
Am Sonntag, den 14.08.2016, demonstrierten ca. 200 Menschen durch Berlin-Buch, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und seine lebensgefährlichen Folgen zu setzen. Anlass war ein Brandanschlag auf das „Refugium Buch“, eine Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Groscurthstrasse, der sich in der Nacht vom 07. auf den 08.08. ereignete.
Der Brandanschlag und die Folgen
Durch den Brandanschlag wurde ein Großteil einer Containerwohneinheit zerstört, in der auch 160 Menschen untergebracht sind. Sie alle mussten von einem Moment auf den anderen ihren Wohnraum verlassen. Sie wurden in einer Turnhalle in Treptow-Köpenick untergebracht, die zur provisorischen Notunterkunft umfunktioniert wurde. Für die betroffenen Menschen bedeutet dies neben dem traumatisierenden Schock der Branderfahrung vor allem den Verlust ihrer gewohnten Lebensumgebung und eine enorme Verschlechterung des bisherigen Lebensstandards. Momentan sieht es so aus, als würden diese untragbaren Umstände noch mehrere Monate andauern, da eine zeitnahe Instandsetzung des Containerkomplexes nicht möglich ist.
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Veranstaltung: Die AfD-Strukturen im Großbezirk “Pankow”
Antimuslimischer Rassismus & muslimischer Feminismus






