Video: Wir übernehmen! Produktion kollektiv organisieren

Video:
‪Wir übernehmen! Produktion kollektiv organisieren‬

Video: #DefendRojava | Wirtschaft in Rojava (feministischer Reisebericht mit 70 Bildern)
Teaser: #DefendRojava | Teaser | Wirtschaft in Rojava (feministischer Reisebericht mit vielen Bildern)

Von: Freundeskreis Videoclips
Ankündigung: Info-Veranstaltung: Wir übernehmen! – Produktion kollektiv organisieren.

‪Reisebericht 1er Delegation der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie“ über die Wirtschaft in Rojava (Nord- & Ostsyrien)‬

‪Der 1. Teil des Reiseberichts (Frauenrevolution in Rojava): www.youtube.com/watch?v=H1RqognqxSI

Berlin, BAIZ, 5.6.19‬

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[Indymedia] Berlin: AfD-Kader geoutet

Berlin: AfD-Kader geoutet

Gestern wurden mehrere Kader der AfD in ihrer Berliner Nachbarschaft durch Plakate geoutet. Alle sind insbesondere durch ihre Nähe zu Identitären Bewegung in Erscheinung getreten.

Kai Laubach wohnt in der Leipziger Straße 55, 10117 Berlin und arbeitet für die AfD. Er engagierte sich aber auch bei deren Jugendorganisation, der Jungen Alternativen (JA). Mal ist er Schatzmeister, dann wieder fällt er als die rechte Hand des Rechtsradikalen Andreas Kalbitz in Brandenburg auf. Nebenbei verkauft er Kleidung für Neonazis unter dem Label „Deutsches Gewand“ und „Culture Élitaire“. Aus seiner faschistischen Gesinnung macht er keinen Hehl, er engagierte sich auch direkt für der Identitären Bewegung und fällt immer wieder durch menschenverachtende Videos auf.

Friedrich Hilse wohnt in der Seydelstraße 7, 10117 Berlin. 2013 hat er den Bezirksverband der AfD in Pankow sowie die Junge Alternative (JA) in Berlin mitgegründet. Für die JA Berlin war er aber auch als Vorstandssprecher und für den AfD-Verband Pankow als Schatzmeister tätig. Außerdem unterstütze er Bernd Lucke als persönlichen Referenten, sowie Beatrix von Storch. Seit Januar 2016 ist der gelernte Diplomvolkswirt wieder in Berlin und arbeitet für die Landesgeschäftsstelle der AfD.

Herbert Otto Heinrich Mohr wohnt in der Brennerstraße 85, 13187 Berlin. Er ist als Mitglied des Abgeordnetenhauses für die AfD kein Unbekannter. In seiner Fraktion ist der gelernte Physiotherapeut Sprecher für Gesundheit und Soziales. Außerdem ist auch er im Vorstand der AfD Pankow. Weiter pflegt er gute Kontakte zur Identitären Bewegung und engagierte sich in der Vergangenheit für die offen faschistische Jugendorganisation der AfD, die Jungen Alternative.

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Filmreihe: Remember Stonewall – start a riot!

Remember Stonewall – start a riot!

Filmreihe:

Before Stonewall
Mi, 26.06.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]

Libertärer CSD
Fr, 28.06.2019 | 18:00 Uhr | An der Apostelkirche 1 (Schöneberg)
[Blog] [Twitter] | [Interview] | Plakat: [deu | eng]

Stonewall
Mi, 03.07.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]
Außerdem: Video-Interview mit Sherry Wolf

Out in Ost-Berlin – Lesben und Schwule in der DDR
Do, 04.07.2019 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
[Trailer] | [Banner]

Pride
Mi, 10.07.2019 | 21:30 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
[Trailer] | [Banner]

Mein wunderbares West-Berlin
Fr, 26.07.2019 | 20:00 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
[Trailer] | [Banner]

Veranstalter*innen: Antifaschistisches Kaffeekränzchen [AKK], Antifaschistische Jugend-Organisation Charlottenburg [AJOC], Antifa West-Berlin, BAIZ, Jugend Antifa Schöneberg [JANOSCH], KuBiZ-Kino, North-East Antifascists [NEA] & Pankower Aktivistische Organisation [PAO]

Plakat: [Web #1 | #2] [Kopiervorlage #1 | #2] | [Banner] | [Terminheft] | [Mobi-Trailer]

50 Jahre Stonewall-Aufstand: In den 1960er-Jahren kam es in den USA immer wieder zu gewalttätigen Razzien in Lokalen mit homosexuellem und Trans-Publikum. Die Besucher*innen wurden verhaftet, ihre Identitäten festgestellt und zum Teil gezielt in der Presse veröffentlicht. Am 27. Juni 1969 wollte die New Yorker Polizei erneut eine Razzia durchführen, dieses Mal im Stonewall Inn. Doch an diesem Abend entlud sich die aufgestaute Wut über die ständigen Misshandlungen und Schikanen in mehrstündigen Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Der Aufstand in der Christopher Street wurde zum Startschuss für eine breite Bewegung von Trans*-Menschen und Homosexuellen, die auf viele andere Länder übergriff. Die Stonewall-Riots jähren sich nun zum 50. Mal. Mit unserer Filmreihe wollen wir an dieses wichtige Ereignis erinnern. Neben Filmen über Stonewall zeigen wir auch Dokus und Spielfilme über die Schulen/Lesbenbewegung in Großbritannien, sowie in Ost- und Westberlin. Außerdem unterstützen wir die Mobilisierung für die Demo »Libertärer CSD« in Schöneberg am 28. Juni 2019. Wir wollen die Geschichte fortschrittlicher Bewegungen sichtbar machen und damit zeigen, dass es sich zu kämpfen lohnt. Dieser Kampf ist, gerade vor dem Hintergrund alltäglicher trans- und homofeindlicher Übergriffe und eines zunehmenden Rechtsrucks, nötiger denn je.

Remembering Stonewall means: Start a riot and fight back!
Werdet aktiv und nutzt die hashtags: #stonewallfightback & #stonewallriot

Veranstaltungstexte:

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Kundgebung: In Gedenken an Beate Fischer

Niemand ist vergessen!
In Gedenken an Beate Fischer – 1994 von Neonazis ermordet

Gedenk-Kundgebung:
Di, 23.07.2019 | 18:00 Uhr | Residenzstraße / Emmentaler Straße (Reinickendorf)

Veranstalter*innen: Niemand ist vergessen! & North-East Antifascists [NEA]

Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer von drei jungen Neonazis nach stundenlanger Vergewaltigung und Folter ermordet. Die zu diesem Zeitpunkt 32 Jahre alte Beate Fischer kam aus Weißensee und war Mutter zweier Kinder. Beate Fischer war zudem Sexarbeiterin. Ihr Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal.

Am Abend des 23. Julis 1994, einem Samstag Abend, traf sie am S-Bahnhof Lichtenberg auf die späteren Täter. Nachdem sie (laut Gericht) zunächst freiwillig mit ihnen in die Wohnung in Reinickendorf fuhr, endete der Abend für sie in stundenlanger Vergewaltigungen, Folter, mehreren Mordversuchen und schließlich ihrem Tod. Die Neonazis legten ihren Körper zu den Mülltonnen vor dem Haus. Die Täter wurde im anschließenden Prozess zu Strafen zwischen 10 und 21 Jahren verurteilt. Trotzdem hat das Gericht die politische Dimension des Falls verkannt. Erst 2018 wurde der Mord an ihr als rechte Tat anerkannt. Die Aburteilung Beate Fischers durch die Neonazis als »minderwertig«, die Brutalität des Mordes, der ideologische Hintergrund der Täter und deren unglaubliche Freude an Gewalt waren die Gründe für diese Anerkennung.

Vor allem der Hintergrund der Neonazis war aber ausschlaggebend: Einer der Täter lebte eine Zeit lang im von Neonazis besetzten Haus in der Lichtenberger Weitlingstraße. Das Haus unterstand der Kontrolle der Neoanziorganisation »Nationale Alternative« (NA). An den Wochenenden fuhr er zusammen mit einer Wehrsportgruppe für militärische Übungen ins Berliner Umland. Auch die anderen Täter bewegten sich in rechten Jugendcliquen, die sich im Fußballhoolmilieu sammelten (v.a. Hertha & BFC Dynamo). Die Neonazis, alle zwischen 18 und 24 Jahren alt, ermordeten sie nicht nur aus Frauen*feindlichkeit heraus, sondern auch aufgrund der Stigmatisierung Beate Fischers als Sexarbeiter*in. Beate Fischer war und ist in beiden Hinsichten nie ein Einzelfall gewesen, weder 1994 noch heute.

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ALLE gegen HALLE – IB-Aufmatsch in Halle verhindern!

Auf nach Halle – Identitäre Bewegung versenken! Aktionen gegen Aufmarsch der Identitären Bewegung: Sa, 20.07.2019 | Halle (Saale) Mehr Infos: Black Pond Antifa [BPA] Bustickets für 3-5€: Buchladen zur Schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg) Buchladen Schwarze Risse (Gneisenaustraße 2 / Kreuzberg) Es sind schwere Zeiten für die neofaschistische „Identitäre Bewegung“. Hausdurchsuchungen, laufende Gerichtsverfahren, … Weiterlesen

Soli-Party: Sommer, Sonne, Solidarität

Eine bunte Tüte Musik für die Solidarität

Konzert & Soli-Party:
Sa, 13.07.2019 | 15:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)

Live:
– Alina (PoetrySlam / Oldenburg)
– Jugendstil (Rap / Osnabrück)
– SkaMarley (Ska / Berlin)
– ROi!m- und StrOi!FahrzOi!ge (Oi! / Ostberlin)

Aftershow:
– Schwebedeckel
– Pannix

Wir wollen das Leben und sein Vielfalt feiern!
Demenstprechend bunt ist auch unser Programm. Der Tag startet ab 15 Uhr mit Chillen im Garten. Dort habt Ihr die Möglichkeit zum Malen an der Graffitiwand (bring your own cans), Gammeln in der Sonne oder einfach mit bekannten und fremden Leuten über die Schönheit des Lebens Austauschen. Ab 18 Uhr könnt Ihr euch dann am Eingang den Stempel gegen eine Eintrittsspende holen und um 19 Uhr beginnen die Künstler*innen. Von Poetry Slam über Singer-Songwriter*innen und Rap bis hin zu Oi, Skapunk und Techno wird eine Menge geboten. Als Erstes wird euch Alina (Oldenburg) ein bischen in ihre Welt von Poetry-Slam und ihrer Musik einführen. Weiter geht es dann mit den Jungs von JUGENDSTIL. Ihre Verbindung von Osnabrück und Berlin wird in voller Rapkraft auf der Bühne präsentiert werden. Im Anschluss daran werden Roim und Stroifahrzoige mit Alarm die Bühne rocken, bevor dann Skamarley mit ihrer Skapunk-Mucke die Stimmung zum Überkochen bringen werden. Nach all den verschiedenen Künstler*innen werden Schwebedeckel und danach Pannix (live) mit ihren krachenden Beats und Drops die Bude zum Wackeln bringen und der Nacht zur Eskalation verhelfen!

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Antifa Café: Remember Beate Fischer

Antifa Café: Remember Beate Fischer Banner malen für das Beate Fischer Gedenken Fr. 12.07.2019 | 19.30 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee) für Essen, Getränke und Musik ist gesorgt Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA) & Niemand ist vergessen! Beate Fischer wurde am 23. Juli 1994 von vier Neonazis ermordet. Ihre … Weiterlesen

Soli-Party: Solidaridad Internaciónal!

Solidaridad Internaciónal! Soli-Party: Sa, 06.07.2019 | 21:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain) Eintritt: 5,00€ [Spendenaufruf] Feiern für den gegenkulturellen Widerstand gegen Rechts in Kolumbien! Das eingenommene Geld wird verwendet, um den FreundInnen von RASH Bogotá /// zu ermöglichen nach Deutschland zu kommen und Vorträge zu ihrer Arbeit und zur Situation in Kolumbien … Weiterlesen

Solidarität und Würde – Freiheit für Simón Trinidad

Solidarität und Würde – Freiheit für Simón Trinidad

Veranstaltung zum Kampagnenauftakt:
Fr, 05.07.2019 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Mehr Infos: Kiezhaus Agnes Reinhold

Eine Solidaritätsgruppe veranstaltet am Freitag, 5. Juli 2019 um 19 Uhr einen internationalen Abend mit Übersetzung im Kiezhaus zum Thema Demokratisierungs- und Friedensprozess in Kolumbien. Die Veranstaltung wird gleichzeitig ein Konzept für ein Solidaritätskomitees in den genannten Fragen, vorstellen. Außerdem wird über den politischen Gefangenen und Aktivist Simón Trinidad berichtet werden, hier der Veranstaltungstext (deutsch / español):

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Schwarz und Blau gesellt sich gern! Ex Verfassungsschutzchef Maaßen zu Gast bei der AfD!

Schwarz und Blau gesellt sich gern! Ex Verfassungsschutzchef Maaßen zu Gast bei der AfD!

Und wieder haben wir Wind bekommen von einem Restaurant, was darauf setzt sein Geld mit der Bewirtung von NationalistInnen und völkischen RassistInnen zu verdienen. Die AfD-Desiderius-Erasmus Stiftung möchte im Restaurant Habel am Reichstag am Sonntag den 2.6. ab 18:30 Uhr eine Veranstaltung mit niemand geringerem als Ex-Schlapphutführer Hans Georg Maaßen durchführen. Thema: Freiheitsrechte vs. Verfassungsschutz. Dazu hätten auch wir einiges beizutragen, ist es doch gerade der Verfassungsschutz der uns kontinuierlich bespitzelt, überwacht und unsere Ideen, Träume, Ziele und Aktionsformen als „extremistisch“ brandmarkt.

Die rechte Laufbahn des H.G. Maaßen
Dass Maaßen es nicht scheut nun in der breiten Öffentlichkeit mit der AfD anzubandeln verwundert uns nicht im Geringsten. Er war es der den Aufstieg der AfD mitbereitet hat und der seine Hand stets schützend über die rechte Partei hielt. Immer wieder führte er Beratungsgespräche mit hochrangigen FunktionärInnen, darunter Frauke Petry, Alexander Gauland und Stephan Brandner. Laut Medienberichten ging es bei diesen Gesprächen unter anderem auch darum, wie eine zukünftige Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst zu vermeiden sei. Diese privaten Beratungen gerieten zum Glück in den Fokus der Öffentlichkeit und im Zuge der Aufarbeitung äußerten VS-Behörden anderer Bundesländer bereits, man habe „Maaßens Haus zum Jagen tragen müssen“. Dass Maaßen nicht nur Befehlsausführender ist, sondern selbst eine politische Agenda verfolgt, hätte in seiner Laufbahn mehrmals deutlich werden können. So galt er stets als harter Kritiker der Migrationspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Maaßens vorzeitiges Karriereende läutete dann im August 2018 die Causa Chemnitz ein. In der sächsischen Stadt kam es zu tagelangen Ausschreitungen von tausenden Neonazis und RassistInnen, die Jagd auf Migrant*innen und politische Gegner*innen machten. Als die Bundesregierung dies treffend mit dem Wort „Hetzjagd“ beschrieb, sprang Maaßen sofort dem deutschen Volksmob zur Seite und bestritt, dass es Hetzjagden gegeben habe. Ebenso zweifelte er an einem Videobeweis, der zeigt wie Migrant*innen von Neonazis verfolgt werden. Zu diesem Zeitpunkt war Maaßen unter der deutschsprachigen neuen Rechten bereits zu einer Art Superstar avanciert. Endlich hatte die Rechte ein prominentes, mächtiges und politisch als seriös geltendes Gesicht, dass den Chemnitzer Volksaufstand als gerechtfertigt ansah. Durch Druck der anderen Parteien gelang es letztendlich Maaßen in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen, nachdem er im Vorhinein sogar noch von Innenminister Horst Seehofer befördert worden war.
Ganz im Stile der neuen Rechten sah Maaßen sich im Anschluss als Opfer einer Art politischen Verschwörung zu der auch „linksradikale Kräfte in der SPD“ beigetragen hätten. AfD Chef Meuthen unterbreitete dem gescheiterten Verfassungsschutzchef das Angebot in seiner Partei mitzuarbeiten. Er sei „ein vorbildlicher Beamter, der die Wahrheit benennt“ und „zu Unrecht sehr viel Prügel“ eingesteckt habe. Ausgerechnet im ungarischen Staatsfernsehen kritisierte Maaßen im April 2019 erneut den großen „Einwanderungsdruck“ nach Europa und Deutschland.

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