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[RASH Nord-Ost] Paramilitärs stürmen Soziales Zentrum in Bogotá

Paramilitärs stürmen Soziales Zentrum in Bogotá

Vergangenen Donnerstag stürmten vermummte und bewaffnete Unbekannte das Linke Zentrum „Casa Juvenil“ in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

Sie bedrohten anwesende Aktivist*innen der Organisationen Juventud Rebelde Colombia und unserer Genoss*innen von RASH Bogotá /// mit Maschinenpistolen und sprachen sie gezielt mit Namen an.

Dabei wurden sämtliche Handys und Computer gezielt mitgenommen. Die Professionalität der Operation lässt darauf schließen, dass es sich um kolumbianischen Staatsschutz „nicht im Dienst“, d.h. in paramilitärischer Operation gehandelt hat. Die Genoss*innen der Juventud Rebelde sammeln nun Geld, um die Arbeitsmittel zu ersetzen.

In Kolumbien wurden seit dem Abschluss des Friedensvertrags hunderte Aktivist*innen im ganzen Land von genau solchen paramilitärischen Einheiten ermordet.

Zeigen wir Solidarität, indem wir diese Nachricht verbreiten.

Nieder mit dem Staatsterrorismus
und seinen rechtsradikalen Handlangern!

Ob Hannibal oder AUC – Rechte Privatarmeen zerschlagen!

Banner: [#1] [#2]

Quelle: www.facebook.com/RASH-Nordost-Berlin-876607359342876/

Soli-Party für linke Gegenkultur in Kolumbien – Teil II

Solidaridad Internaciónal!
Feiern für den gegenkulturellen Widerstand gegen Rechts in Kolumbien!

Soli-Party:
Sa, 30.11.2019 | 21:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)
Eintritt: 5,00€

[Spendenaufruf] | [Spendenseite]

Das eingenommene Geld wird verwendet, um den FreundInnen von RASH Bogotá /// zu ermöglichen nach Deutschland zu kommen und Vorträge zu ihrer Arbeit und zur Situation in Kolumbien halten zu können. Die Soli-Party ist der Abschluss der Spendenkampagne.

Lineup:

22:00 – 00:00 Uhr: DJ Bipolloi (Ska, 2-Tone, Ska-Punk, Punk, Oi)
00:00 – 02:00 Uhr: North Korean Rude Boys (69, Northern Soul, Rocksteady)
02:00 – 04:00 Uhr: DJ Hölzi (Reggaeton, Pop)

Soli-Party: Sommer, Sonne, Solidarität

Eine bunte Tüte Musik für die Solidarität

Konzert & Soli-Party:
Sa, 13.07.2019 | 15:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)

Live:
– Alina (PoetrySlam / Oldenburg)
– Jugendstil (Rap / Osnabrück)
– SkaMarley (Ska / Berlin)
– ROi!m- und StrOi!FahrzOi!ge (Oi! / Ostberlin)

Aftershow:
– Schwebedeckel
– Pannix

Wir wollen das Leben und sein Vielfalt feiern!
Demenstprechend bunt ist auch unser Programm. Der Tag startet ab 15 Uhr mit Chillen im Garten. Dort habt Ihr die Möglichkeit zum Malen an der Graffitiwand (bring your own cans), Gammeln in der Sonne oder einfach mit bekannten und fremden Leuten über die Schönheit des Lebens Austauschen. Ab 18 Uhr könnt Ihr euch dann am Eingang den Stempel gegen eine Eintrittsspende holen und um 19 Uhr beginnen die Künstler*innen. Von Poetry Slam über Singer-Songwriter*innen und Rap bis hin zu Oi, Skapunk und Techno wird eine Menge geboten. Als Erstes wird euch Alina (Oldenburg) ein bischen in ihre Welt von Poetry-Slam und ihrer Musik einführen. Weiter geht es dann mit den Jungs von JUGENDSTIL. Ihre Verbindung von Osnabrück und Berlin wird in voller Rapkraft auf der Bühne präsentiert werden. Im Anschluss daran werden Roim und Stroifahrzoige mit Alarm die Bühne rocken, bevor dann Skamarley mit ihrer Skapunk-Mucke die Stimmung zum Überkochen bringen werden. Nach all den verschiedenen Künstler*innen werden Schwebedeckel und danach Pannix (live) mit ihren krachenden Beats und Drops die Bude zum Wackeln bringen und der Nacht zur Eskalation verhelfen!

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Soli-Party: Solidaridad Internaciónal!

Solidaridad Internaciónal!

Soli-Party:
Sa, 06.07.2019 | 21:00 Uhr | Lauschangriff (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)
Eintritt: 5,00€

[Spendenaufruf]

Feiern für den gegenkulturellen Widerstand gegen Rechts in Kolumbien!
Das eingenommene Geld wird verwendet, um den FreundInnen von RASH Bogotá /// zu ermöglichen nach Deutschland zu kommen und Vorträge zu ihrer Arbeit und zur Situation in Kolumbien halten zu können.

Lineup:

21:00 – 00:00 Uhr:
Ska, Rocksteady, Northern Soul, 69 mit Scortesi
00:00 – 02:00 Uhr:
Punk, Ska-Punk, Oi Classix
02:00 – Ende:
Müllmusik aus 90er und 00er Jahre für Feddische

Mit kühlen Getränken und ganz viel Spaß!

Spendenaufruf: Solidarität mit linker Kulturpolitik in Kolumbien!

Solidarität mit linker Kulturpolitik in Kolumbien!

Solidaridad Internaciónal!
Spendet für den gegenkulturellen Widerstand gegen Rechts in Kolumbien!

Wir wollen Geld sammeln, um den FreundInnen von RASH Bogota zu ermöglichen nach Deutschland zu kommen und Vorträge zu ihrer Arbeit und zur Situation in Kolumbien halten zu können. Das veranschlagte Geld geht dabei nahezu komplett für 2-3 ReferentInnen und deren Flugkosten drauf.

[Spendenseite]

Die politische Situation in Kolumbien bleibt angespannt. Knapp 3 Jahre nachdem die linke Guerilla FARC-EP einen Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung unterzeichnet und ihre Waffen abgegeben hat, droht der Friedensprozess zu scheitern. Der ultrarechte kolumbianische Präsident Iván Duque, Ziehsohn des mit dem rechtsradikalen Paramilitarismus verbundenen Ex-Präsidenten Alvaro Uribe Vélez, hebelt schrittweise sämtliche Vereinbarungen der Friedensverträge von Havanna aus. Der friedlichen Neukultivierung von Kokaplantagen weicht die Rückkehr zu kriegerischer und Bauernfeinlicher Politik, soziale AktivistInnen werden landesweit weiterhin ermordet, darunter zahlreiche Mitglieder der inzwischen legalen Linkspartei FARC, die Kooperation mit der NATO wurde ausgebaut und der Wehretat erhöht. Nun soll, wenn es nach Duque und Uribe geht, auch die Sondergesetzgebung JEP zur Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen während des bewaffneten Konflikts fallen. Ex-Präsident Uribe erklärte kürzlich: „Wenn Autorität, gefasst und stark, ein Massaker bedeutet, dann weil auf der anderen Seite mehr Gewalt und Terror, als Protest herrscht“ und legitimierte damit vergangene, wie kommende Massaker an linken AktivistInnen. In dieser bedrohlichen Atmosphäre linke Politik zu machen bleibt also ein gefährliches Unterfangen – auch nach dem Friedensschluss mit der größten Guerilla des Landes. Die AktivistInnen von RASH Bogotá, einer linken Kulturgruppe, in der linke Punks, Skinheads, Rockabillys, Hardcore-Kids und HipHop-KünstlerInnen, FeministInnen uvm. organisiert sind, machen seit Jahrzehnten linke Kultur- und Bildungsarbeit. Darunter fallen die Organisation von Veranstaltungen, wie Festivals, Bildungsveranstaltungen, Konzerte oder auch das Betreiben von sozialen Zentren und Räumen. Darüber hinaus ist die Gruppe in feministischen Kämpfen und auch in der lokalen Fußballszene organisiert.

23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

tresen_1410Rassismus tötet!
23. Jahrestag des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda

Ausstellung, Diskussion, Kneipe
Do, 16.10.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referet*innen: Initiative „Pogrom 91“
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

Vor 23 Jahren, im September 1991 attackierten Neonazis sowie Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt die in Hoyerswerda lebenden DDR-Vertragsarbeiterinnen und -Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie Asylsuchende. Bei dem rassistischen Pogrom erhielten die Betroffenen kaum Schutz und Unterstützung – schließlich mussten sie die Stadt verlassen. Es folgte eine Welle rassistischer Gewalttaten, die 1992 in Rostock-Lichtenhagen und Mölln ihren Höhepunkt erreichte. Die Auswirkungen spüren Asylsuchende bis heute: Die Politik reagierte 1993 auf die rassistische Gewalt mit der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

An den Jahrestag erinnerte die Initiative “Pogrom 91” in diesem Jahr mit einer bundesweiten Plakataktion. In zahlreichen Städten in ganz Deutschland wurden Gedenkplakate verklebt und Fotos der Plakate eingereicht. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die wir am 16. Oktober ab 20 Uhr im Bandito Rosso zeigen.

Es erwarten euch Infos zur Geschichte des Pogroms und dem lokalen Umgang damit. Weiterhin möchten wir mit euch über die Denkmalsdebatte diskutieren und über den aktuellen Stand zum städtischen Gedenken informieren. Anschließend laden wir zum gemeinsamen Kneipengespräch und -austausch ein.