Schlagwortarchiv: Berlin

Video: 8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

8. Mai 1945 – „Erinnern heißt handeln!“ (Esther Bejarano)

In diesen Tagen begehen wir als Antifaschist:innen den 8. Mai, um an die Befreiung vom deutschen Faschismus zu erinnern.

Viele Aktionen rund um den 8. Mai greifen dieser Tage Zitate der bekannten Antifaschistin Esther Bejarano auf. Und das aus gutem Grund. Für Esther war die Ernennung des 8. Mai zum offiziellen Feiertag bis zu ihrem Tod immer einer ihrer Herzenswünsche gewesen. Die gelungene Flucht vom Todesmarsch am 3. Mai und das gemeinsame Feiern der Befreiung am 8. Mai, darüber sagte Esther oft: „Das war meine zweite Geburt!“

Anlässlich des Tages der Befreiung wollen wir darum unser Gedenkvideo (in Zusammenarbeit mit Leftvision) für Esther Bejarano veröffentliche, um eine wichtige Mitstreiterin zu würdigen.

Erinnern heißt handeln! – In Gedenken an Esther Bejarano

Link: www.youtube.com/watch?v=9nTHSPWx2LA

Esther Bejarano starb im vergangenen Jahr am 10. Juli 2021 im Alter von 97 Jahren. Der Tod dieser mutigen Antifaschistin, Aktivistin, Bildungsarbeiterin und Musikerin bewegte viele. Um für uns und andere einen Rahmen des gemeinsamen Erinnerns zu schaffen, organisierten wir als North-East Antifascists [NEA] zusammen mit Freund:innen der VVN-BdA Berlin ein Gedenken. Einzelne Reden und Liedbeiträge folgen im Laufe des Jahres als separate Videobeiträge.

[Ankündigung: Gedenkveranstaltung] | [Bericht & Fotos]
Banner: [#1] [#2]

Interview:
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[Audio] Wo sind die Probleme der Pflege? – Und gehört die Impfpflicht dazu?

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022

Link: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/wo-sind-die-probleme-der-pflege-und-gehört-die-impfpflicht-dazu/

Gedenken: 30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

30. Jahrestag des Mordes an Nguyễn Văn Tú

Gedenkveranstaltung:
So. 24.04.2022 | 15:00 Uhr | Brodowiner Ring 8 (Marzahn)

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net

Artikel:
– Nguyễn Văn Tú wird in Marzahn von einem DVU-Sympathisanten erstochen (Berlin rechtsaußen)

Mobi: [#1] [#2] [#3]

Es ist der 24. April 1992, ein Freitag Nachmittag in Berlin Marzahn. Nguyễn Văn Tú ist bei Freundinnen und Freunden im Brodowiner Ring, die hier an kleinen Ständen Sachen verkaufen. Gegen 17:30 Uhr treten drei angetrunkene Neonazis auf den Plan, die die Stände unvermittelt umtreten und im anliegenden Supermarkt verschwinden, um weiteren Alkohol zu kaufen.

Nachdem die Angreifer den Laden wieder verlassen, spricht Văn Tú die drei an, worauf hin es zu einer Handgreiflichkeit kommt. Mike Lillge, der Hauptangreifer und bekennender DVU-Anhänger, verletzt Nguyễn Văn Tú in der Auseinandersetzung mit einem Messerstich schwer. Freunde fahren Văn Tú in ein nahgelegendes Krankenhaus, wo er gegen 19:30 Uhr an seinen Verletzungen verstirbt.

Sein Tod jährt sich dieses Jahr zum 30. Mal.
Wir wollen am 24. April an Nguyễn Văn Tú gedenken und ein Zeichen gegen rassistische Gewalt setzen.

Wir laden euch ein, am 24. April 2022, um 15:00 Uhr am Brodowiner Ring 8, 12679 Berlin daran teilzunehmen.
(Anreise via Tram 18 / M6 – Brodowiner Ring)

[Indymedia] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

[B] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

UPDATE Presse:
– Kampfsporttraining von Rechtsextremisten in Berlin-Weißensee (19.05.2022 / Tagesspiegel)

Im Sportkomplex Rennbahn (Rennbahnstr. 62, 13086 Weißensee) trafen sich 2021 Aktivist_innen von AfD, Identitärer Bewegung und NPD regelmäßig zum gemeinsamen Kampfsporttraining.

Ohne behelligt zu werden dürfen Nazis öffentliche Sportanlagen nutzen und sich dort auch unbeschwert vernetzen.

Es nahmen diverse Nazis von der NPD am Training teil. Fabian Knop, früher Freie Nationalisten Buch, heute NPD und JN Pankow, gilt als politischer „Ziehsohn“ von Christian Paul Schmidt, Vorsitzender der Berliner JN. Schmidt ist eine zentrale Figur der Naziszene in Berlin Buch und tritt vor allem durch seine „Anti-Antifa“-Aktivitäten in Erscheinung. Er trainierte mehrfach offen im T-Shirt des Nazi-Kampfsportturniers „Kampf der Nibelungen“. Es ist damit mehr als ersichtlich gewesen, dass hier Neonazis trainieren, die das offen zur Schau stellen.

Zudem nahmen die NPD-Anhänger aus Marzahn-Hellersdorf Lars Niendorf und Kai Milde an den Trainings teil. Beide wurden am 3.10.2020 auf dem Naziaufmarsch vom 3. Weg in Hohenschönhausen gesehen.

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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Infotresen: Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Infotresen: Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Ankündigung: Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Die Situation in der Ukraine & im Donbass
Video-Link: www.youtube.com/watch?v=8NWVV73Vvag

Noch vor kurzem war der Donbass im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, die Anerkennung der beiden „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk markierte den Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Doch im Donbass war dies nicht der Beginn des Krieges, in dieser Region tobte schon seit 2014 Krieg. Doch wie kam es dazu? Was hat diesen, seit acht Jahren andauernden Krieg ausgelöst? Warum gibt es dort überhaupt „Pro-russische Separatisten“ und warum ist, nach 22 Jahren ukrainischer Staatlichkeit, 2014 der Konflikt dort eskaliert?
Mit dem Osteuropa-Experte Reinhardt Lauterbach haben wir am Freitag 25.03.2022 um 19:00 Uhr zu diesem Thema gesprochen, den Livestream ist hier nachhörbar.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | Referent: Reinhard Lauterbach (junge Welt)

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Wo sind die Probleme der Pflege?
– Und gehört die Impfpflicht dazu? –

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022 | 18:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Doors: 18:30 Uhr | Veranstaltung: 19:00 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)

Kundgebung: Keine Bühne für Tom Schwarz!

Keine Bühne für Tom Schwarz!

Kundgebung:
Sa. 09.04.2022 | 18:00 Uhr | Stadthalle Falkensee (Scharenbergstraße 15 / Falkensee)

Anreise Berlin:
17:00 Uhr | Alexanderplatz | Gleis: 2 | Abfahrt: 17:15 Uhr

Veranstalter*innen: Kampagne „Keine Bühne für Tom Schwarz!“
Kontakt: keine-buehne-fuer-taeter[at]protonmail.com

Plakat: [A4] [A3] | Aufruf: [Farbe] [S/W]
Banner (Web): [#1] | Banner (Facebook): [#1] [#2] | Banner (Instagram): [#1] [#2] [#3] [#4] [#5] [#6] [#7] [#8] [#9] [#10]

Am 09. April 2022 wird der Ex-Juniorenweltmeister und Boxer Tom Schwarz in der Stadthalle Falkensee wieder in den Ring steigen. Für ein Event der Kuc Boxing Promotion, geleitet vom Promoter Almin Kuc, wird er in einem Aufbaukampf über sechs Runden kämpfen. Das muss verhindert werden! Auf Sportveranstaltungen ist kein Platz für Gewalttäter, die auch außerhalb des Rings zuschlagen und sich ihrer Verantwortung als Sportler und öffentliche Person nicht im Geringsten bewusst sind.

Tom Schwarz ist ein Frauenschläger, gegen den bereits zwei Exfreundinnen, Annemarie Eilfeld und Tessa Schimschar, ihre Stimme erhoben haben: Beide prügelte er krankenhausreif. Als Tessa ihm Ende letzten Jahres in einem Gerichtsverfahren gegenübertrat, zeigte sich nun einmal mehr der verlogene Charakter unserer Klassenjustiz. Die anfänglich verhandelte schwere Körperverletzung (ein dreifacher Kieferbruch, bei dem sich die Betroffene mehreren Operationen unterziehen musste & ihr im kompletten Unterkiefer neue Zähne eingesetzt worden sind) wird mit dem Richterspruch des zuständigen Richters, Winfried Leopold, abgewiegelt: „Der Schlag hätte anders ausgeführt werden können und müssen und als Profiboxer muss man in der Lage sein, das dosieren zu können.“ Dass Leopold nur eine Zeugin, eine Freundin Schwarz‘, anhören ließ, verlauten lässt , auch das Opfer habe „Sich nicht mit Ruhm bekleckert“ und den „Profi“Boxer dann gegen 2500€ für Verfahrenseinstellung laufen lässt, ist eine Zumutung für die Betroffene, die zudem auf den Gerichtskosten sitzen bleibt. Schwarz verlässt das Gericht mit den Worten „Raus aus dem Puff“ und reckt vor dem Gerichtsgebäude siegessicher die Faust in die Luft, mit der er auch Tessa und Annemarie geschlagen hat.

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Antifa-Online-Tresen Nord-Ost: Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Die Situation in der Ukraine & im Donbass

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Fr. 25.03.2022 | 18:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee) & Live-Stream (Link: https://www.youtube.com/watch?v=8NWVV73Vvag)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent: Reinhard Lauterbach (junge Welt)

Noch vor kurzem war der Donbass im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, die Anerkennung der beiden „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk markierte den Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Doch im Donbass war dies nicht der Beginn des Krieges, in dieser Region tobte schon seit 2014 Krieg.
Doch wie kam es dazu? Was hat diesen, seit acht Jahren andauernden Krieg ausgelöst? Warum gibt es dort überhaupt „Pro-russische Separatisten“ und warum ist, nach 22 Jahren ukrainischer Staatlichkeit, 2014 der Konflikt dort eskaliert?
Mit dem Osteuropa-Experte Reinhard Lauterbach werden wir, am Freitag 25.03.2022 um 19:00 Uhr bei einem Infotresen über dieses Thema reden, hoffentlich mit euch als Teilnehmenden und Diskutierenden.

Doors: 18:30 Uhr | Veranstaltung: 19:00 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)
Live-Stream im Internet

Fotos & Kurz-Bericht: Demo – No War on Refugees!

Demo & Kundgebung: No War on Refugees!

Starke und wichtige Demonstration gestern! Danke an alle, die mit uns auf der Straße waren – Für Asyl für ALLE, die aus dem Ukraine-Krieg fliehen und Ausreise- und Bewegungsfreiheit für Sinti*zze und Rom*nja, BPoC’s, Deserteure und Transpersonen!

Danke den Redner*innen von u.a. No Border Assembly Berlin, No Nation Truck & Ferat Ali Kocak! Lasst uns weiter antimilitaristische Bündnisse aufbauen. Lasst uns den Druck auf die europäischen und ukrainischen Institutionen erhöhen, um Ausreisen zu ermöglichen.

Für das Leben. Gegen den Tod.

Ankündigung & Aufruf: Demo & Kundgebung: No War on Refugees!

Fotos:

Weitere Fotos:
– 2022.03.19 Berlin – Antifa-Demo „No War on Refugees“ #B1903 (Presseservice Rathenow)

Demo: Freiheit geht nur solidarisch! Gesundheit bleibt Klassenfrage!

Freiheit geht nur solidarisch!
Gesundheit bleibt Klassenfrage! Die Normalität ist die Krise!

Antikapitalistische Demonstration:
So. 20.03.2022 | 14:00 Uhr | Mehringplatz (U-Bahnhof Hallesches Tor / Kreuzberg)

Mehr Infos: kontrapolis.info/6517/

Am 20.03.2022 ist es soweit: In der laufende Pandemie soll der endemischen Zustand ausgerufen werden, ab dann enden viele Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV19.
Dann soll die Rückkehr in die alte Normalität, die alte „Freiheit“ wieder beginnen. Wenn Politiker*innen und Verschwörungsgläubige zusammen das Ende der Pandemie feiern, wollen wir ein Sammelpunkt für die Stimmen sein, die allzu häufig untergegangen sind im Geschrei von Staat und „Querdenken“. Wir nehmen uns die Freiheit, zwei Dinge zu sagen: Dass die Pandemie eine reale, globale Gefahr ist – und dass Menschen, deren Lebensverhältnisse schon davor prekär waren, am härtesten von der Pandemie und den Maßnahmen betroffen waren. Wir wollen auf die Straße gehen für alle, die gegen die Pandemie gearbeitet haben, die sich eingeschränkt haben. Für alle, die nicht auf den Staat vertraut haben bei der Virusbekämpfung, und die auch nicht den Querdenken-Gurus gefolgt sind.

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