Schlagwortarchiv: Pflege

[Audio] Wo sind die Probleme der Pflege? – Und gehört die Impfpflicht dazu?

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022

Link: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/wo-sind-die-probleme-der-pflege-und-gehört-die-impfpflicht-dazu/

Antifa-Tresen Nord-Ost: Wo sind die Probleme der Pflege?

Wo sind die Probleme der Pflege?
– Und gehört die Impfpflicht dazu? –

Info-Veranstaltung & Antifa-Tresen:
Sa. 16.04.2022 | 18:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Seit Beginn der Pandemie hört man immer wieder vom Notstand in der Pflege und vom fast Unmöglichen, das dort geleistet wird. Applaudiert wird viel, nennenswert verbessert wird weniger. Zynischerweise inszeniert sich seit neuestem ausgerechnet „Querdenken“ als Unterstützer*innen der Pflegekräfte, die „berufsbezogene Impfpflicht“ ist ein großes Thema.

In Talkshows werden dazu gerne Spahn und Lauterbach eingeladen, bei Bedarf nach Abstrusem auch mal Richard David Precht. Doch die paar Lichtblicke am Horizont kommen nicht vom Gesundheitsministerium, sondern werden von der Pflegebewegung selbst erkämpft.

Darum laden wir euch ein, auf unserer Infoveranstaltung direkt von Aktiven aus der Pflege zu erfahren, wo die Probleme des Gesundheitssektors liegen und was sinnvollere Ideen sein könnten, als zu applaudieren oder die Pfleger*innen vor Impfungen zu „schützen“.

Doors: 18:30 Uhr | Veranstaltung: 19:00 Uhr
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen (+ Test)

Diskussionstreffen: Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen:
Sa, 29.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, Vogliamo Tutto & Union Communiste Libertaire Bruxelles

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen mit einem libertär-kommunistischen Krankenpfleger aus Brüssel.

Unsere öffentliche Gesundheitsversorgung als integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge steht seit Jahren unter dem Dauerfeuer kapitalistischer Zwänge und Rationalisierungsprogramme. Die Vorgabe der Bosse ist das „marktgerechte“ Krankenhaus. Unter künstlichen geschaffenen Konkurrenzsituationen, dem Sparzwang und der Privatisierung, leiden nicht nur die Arbeiter*innen in ganz Europa in den verschiedenen, meist ausgegliederten Sparten dieser „Krankenfabriken“, sondern auch die Patient*innen.

Gewerkschaftlicher Widerstand bleibt in Deutschland, bis auf die Kämpfe linker Basisgewerkschaften, häufig zahnlos. Positive Beispiele sind in Berlin z.B. die kämpfenden Therapeut*innen der Charité sowie die angegliederten Kämpfe der Kolleg*innen in der Logistik und Reinigung. In belgischen Krankenhäusern regt sich vor allem in der Krankenpflege Widerstand.

Die Krankenpfleger*innen schließen sich etwa in der Brüsseler Platform „La santé en lutte“ oder „Collectif Hôpital en Résistance“ zusammen. Solche Organisierungsansätze sind hier bisher allerdings kaum bekannt. In einem solidarischen Rahmen wollen wir einen Austausch mit einem Kollegen, der sowohl in der Basisorganisierung „Collectif Hôpital en Résistance“ als auch in der Gruppe „Union Communiste Libertaire Bruxelles“ aktiv ist, ermöglichen. Darüber hinaus diskutieren wir, wie wir soziale Kämpfe im Stadtteil und in den Betrieben miteinander verknüpfen können. Es geht um die Erfahrungen der Kolleg*innen aus den Kämpfen vor Ort und um die konkreten Erfahrungen von Basisbewegungen in Berlin und Brüssel.

Es wird auf Französisch berichtet und direkt ins Deutsche übersetzt.