Kategoriearchiv: Linke Freiräume

NEA-Tresen mit Infoveranstaltung: Gibt es ein richtiges Facebook im Falschen?

Gibt es ein richtiges Facebook im Falschen?

Vortrag: NEA-Tresen
17.11.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A, Prenzlauer Berg)

Über pro und contra, Chancen und Risiken der Nutzung Sozialer Medien durch Linke im Privaten und in der politischen Arbeit. Nicht erst seit den NSA-Enthüllung durch Edward Snowden diskutieren Linke in Deutschland darüber, ob Soziale Medien wie Facebook, Twitter und Co. Gefahr oder Segen für die politische Arbeit sind. Bieten sie doch zum einen die große Chance, mit wenig Aufwand viele Menschen auf Plattformen zu erreichen, auf denen sie sich ohnehin täglich austauschen – auch über politische Themen. Auf der anderen Seite haben Polizei, Verfassungssschutz und politische Gegner über Soziale Medien nie dagewesene Möglichkeiten Freundeskreise, Gruppenstrukturen, politische Standpunkte, Wohnorte und Aktionen auszuforschen. In unserem Vortrag wollen wir uns mit aktuellen Argumenten pro und contra Social Media auseinandersetzen und die gängigsten Standpunkte in der Diskussion um die private und politische Nutzung dieser neuen Medien durch Linke besprechen. Weiterlesen →

Kurz-Bericht, Fotos & Redebeitrag von der Kundgebung vor der JVA Moabit

Kurz-Bericht, Fotos & Redebeitrag von der Kundgebung vor der JVA Moabit

Am Dienstag, dem 11.10.2016 versammelten sich ca. 40 Menschen vor der JVA Moabit. Grund für die Solidaritäts-Kundgebung war der Prozessauftakt gegen Ali Hıdır Doğan & Balu. Auch die beiden Gerichtssäle waren mit Unterstützer*innen gefüllt. Im folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag und stellen ein paar Fotos zu Verfügung. Wir danken den Organisator*innen der gemeinsamen Kundgebung, da dieser Repressionsschlag sich nicht „nur“ gegen die PKK und Rigaer94 sondern gegen unsere gesamte Bewegung.

Hoch die internationale Solidarität!

Mehr Infos: freiheit.blackblogs.org & aaronbalu.blackblogs.org
Ankündigung: Prozessbegleitung von Ali Hıdır Doğan und Kundgebung

Redebeitrag:

Weiterlesen →

14.10.: Demo im Wedding – Freiheit für Aaron, Balu, Cem und Ali!

biji_ypgFreiheit für Aaron, Balu, Cem und Ali!

Demo:
Fr, 14.10.2016 | 17:00 Uhr | U-Bahnhof Bernauer Straße (Mitte)

Veranstalter*innen: Ciwanên Azad Berlin & Organisierte Jugend aus Rojava in Berlin

Wir rufen als Ciwanen Azad Berlin alle kurdischen und internationalistischen Jugendlichen zur Jugenddemo auf! Damit wollen wir unsere Stimme gegen die Kriegspolitik des faschistischen AKP-Regimes und seine europäischen Unterstützer_innen erheben!

Unsere Demonstration ist insbesondere unseren jüngst in Kurdistan gefallenen Freunden Kawa Cekdar, S. Lecwan und S. Cekdar gewidmet. Sie alle stammten aus Deutschland. Lecwan und Cekdar wurden bei Luftangriffen auf das Kandil Gebirge zu Märtyrern. Der YPS- und Guerilla-Kommandeur Kawa Cekdar wurde in Nusaybin zum Märtyrer. Kawa Cekdar stammt wie wir aus der damaligen kurdischen Jugend Berlin und schloss sich 2008 der Guerilla an. Ende 2015 führte er die YPS im Kampf gegen die türkische Besatzermacht in Nusaybin an und erlangte in der Region als Kommandeur große Anerkennung der Menschen.

Die kurdische Freiheitsbewegung hat es in den letzten Jahren geschafft in Rojava [Nord-Syrien] gegen den barbarischen IS anzukämpfen und diesen in vielen Gebieten endgültig zu vertreiben. Die Demokratische Volksverteidigungseinheit (YPG/YPJ) ist zum wichtigsten strategischen Partner des Westens geworden. Ohne die kurdische Freiheitsbewegung und ihrem Streben im Nahen und Mittleren Osten nach einem basisdemokratischen,  ökologischen und geschlechterbefreiten Leben, hätten die westlichen Kräfte es nicht geschafft den gemeinsamen Feind namens ‚Islamischer Staat‘ zu zurückzuschlagen.

Weiterlesen →

NEA-Tresen: Vorstellung unserer neuen Broschüre „Die Qual mit der Wahl“ + Antifa-Bingo

die-qual-der-wahlDo, 15.09.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Download der Broschüre

Es ist wieder so weit: der Wahlkampf läuft! Und für die radikale Linkestellt sich die Frage, was sie damit anstellt. Reaktionäre und rassistische Kräfte präsentieren ihre Menschenverachtung auf Plakaten und an unzähligen Infoständen, so dass wir als radikale Linke mit der „kreativen Umgestaltung“ dieser Plakate und dem Protest gegen jene Wahlkampfstände kaum hinterher kommen. Die Zeit für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Wahlen“ bleibt meist nur bei abendlichen Tresengesprächen. Doch auch im Zusammenhang mit der Frage nach gesellschaftlicher sozialrevolutionärer Veränderung muss die Rolle von Parteien und Parlamenten diskutiert werden.

Gibt es eine Dialektik von Reform und Revolution? Können und sollten revolutionäre Kräfte an bürgerlichen Wahlriten teilnehmen? Und wie sieht unser pragmatisches Verhältnis zu bestehenden linken Parteien/ parlamentarischen Bündnissen aus?

Weiterlesen →

Mietenstopp-Demo: Kampf den Mieten, Zwangsräumungen und Sozialabbau!

berli10.09.2016 | 14 Uhr | Mietenstopp-Demo | Platz der Luftbrücke (U6)

haendewegvomwedding.blogsport.eu/

mietenstopp.blogsport.de/

Für Selbstorganisierung und Selbstverwaltung in unseren Kiezen! Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel. Slogans wie »Berlin bleibt bezahlbar« sind der blanke Hohn, angesichts der massenhaften Verdrängung von Mieter*innen – überall in der Stadt. Kämpferische Mieter*innen sollen isoliert und kriminalisiert werden, wie die Auseinandersetzung um »Law & Order« im Zuge der rechtswidrigen Räumung in der Rigaer Straße 94 durch die Berliner Polizei zeigte. Wer Widerstand gegen existenzbedrohende Räumungen und exorbitant hohe Mieten leistet, läuft Gefahr, von der herrschenden Politik als »Extremist« diffamiert zu werden. Das ist absurd, denn gleichzeitig treibt der Berliner Senat seit Jahren die touristische Vermarktung der Stadt voran und fördert die Verarmung vieler Bewohner*innen weiter. Privatisierungen von Mietwohnungen, Zwangsräumungen, der drohende Verlust zehntausender Sozialwohnungen, die Isolation von Geflüchteten in menschenverachtenden Lagern – der Senat gibt sich Mühe, die Menschen der Stadt zu spalten und weiter an den gesellschaftlichen Rand zu drängen.

Durch Hartz IV und niedrige Löhne bleibt immer weniger zum Leben. Von dem geringen Einkommen geht ein wachsender Teil für die Miete drauf. Die Innenstadtbezirke sind für viele Menschen nicht mehr bezahlbar.

OutBack – Antifa -Tresen

antifatresenMi. 07.09.2016 | 19.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkastelerstr. 78 | 13088 Berlin

Die Berlin OutBack Antifa und der Antifaschistische Schwarz-Rote Aufbau laden zum 4. gemeinsamen Antifatresen. Da es im Wahlkampf langsam in die heiße Phase geht, wollen wir uns mit Euch gemeinsam, praktisch und aktionistisch daran beteiligen. Für Spannung, Spiel und Politik wird also gesorgt. Es wird auch wieder eine vegane Küfa und kalte Getränke an der Bar geben. Kommt in euren Bezugsgruppen vorbei, wir freuen uns auf euch.

Video: #Rigaer94 – Die Geister, die ihr rieft!

#Rigaer94 – Die Geister, die ihr rieft!

Produziert von: Left Report

Am 22.06.16 wurde das Hausprojekt Rigaer Straße 94 unter einem massiven Bullenaufgebot teilgeräumt. Seitdem wird das Haus von Cops und Securities belagert, Bewohner*innen, Nachbar*innen und Unterstützer*innen werden terrorisiert. Drei Menschen aus dem Haus und dessen Umfeld erzählen von ihren Erlebnissen.

Infos: rigaer94.squat.net & www.twitter.com/rigaer94

Spendenkonto:

Netzwerk Selbsthilfe e.V.
KTO: 7403887018
BLZ: 10090000
Berliner Volksbank
Stichwort: R94 2516

Quelle: www.vimeo.com/173254815

Bericht & Fotos – Prenzlauer Berg: R94-Solidemo zum Sommerfest der CDU mit „Stargast“ Frank Henkel

„Bullenschweine raus aus der Rigaer!“

Gestern, am 30.06.2016, versammelten sich etwas mehr als 250 Menschen auf der Eberswalder Straße. Anlass war ein Aufruf, der von verschiedenen antifaschistischen Gruppen und Hausprojekten aus Nordostberlin veröffentlicht wurde.

Dieser thematisiert zum einen die Besetzung der Rigaer Straße 94 und Teile des Friedrichshainer Nordkiezes durch Bullen, Securitys sowie Bauarbeiter*innen, zum anderen die Hetze gegenüber Geflüchteten durch die CDU-Maden im Allgemeinen und Frank Henkel im Besonderen.

Die Demonstration startete an der Eberswalder Straße, führte über die Kastanienallee und die Schwedter Straße auf den Senefelderplatz. Dort angekommen gafften die sorgsam ausgewählten Teilnehmer*innen des CDU-Sommerfestes von ihrer Balustrade herab und waren sichtlich genervt von der eintreffenden Demonstration. Einzig der 3-fache Ring, bestehend aus Bullen und Hamburger Gittern um den Pfefferberg beugte Schweißflecken in der Abendgaderobe vor!
Nach circa 30min dauerhafter Beschallung des Sommerfestes durch Parolen löste sich die Demonstration langsam auf. Einige Punks zelebrierten noch längere Zeit durch mitgebrachte Boxen und Bier ein spontanes und gut sichtbares Punkspicknick am Ort des Geschehens.

Weiterlesen →

Soli-Party für Hände weg vom Wedding

flyer_hvwv_sub16_partySoliparty für Organize-Demo

Soli-Party:
Fr, 08.07.2016 | 22:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7 / Mitte)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

LineUp:
– Turtle Rage
– Zerfetzt
– Crucial Point

Vorher: Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding

Am 8. Juli veranstalten wir eine Soliparty im Subversiv für unsere ORGANIZE-Demo im Wedding 65.
Davor wird es noch eine Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen aus den vergangenen Jahren im Wedding geben, von Peter Nowak und Matthias Coers.

Nach der Veranstaltung könnt ihr mit uns zusammen das Tanzbein schwingen.

Wer dann noch nicht genug hat und weiter leckere Cocktails trinken möchte, bleibt noch mit uns da und lässt sich den Bass um die Ohren jagen von unseren bezaubernden DJs.

Kommt zahlreich und bringt eure Leute mit! Wir freuen uns auf euch!

Rigaer 94- Solidemo zum CDU- Sommerfest mit Frank Henkel

demo_cdu_sommerfest_pberg_banner

30. Juni 2016 Demo zum CDU-Sommerfest

Rigaer 94 bleibt! Fight Law and Order!

Demo zum CDU-Sommerfest mit Frank Henkel:
Do, 30.06.2016 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Eberswalder Straße (Prenzlauer Berg)

Am 30. Juni feiert die CDU Pankow ihr jährliches Sommerfest auf dem Pfefferberg in Berlin-Prenzlauer Berg. Als „Stargast“ ist Frank Henkel, der Spitzenkandidat und amtierende Innensenator von Berlin, geladen. Anlässlich der Teilräumung des linken Hausprojektes in der Rigaer Straße 94 und Henkels Rolle als Abschiebe- und Law and Order-Innensenator, wird an diesem Tag eine Demonstration zum Fest stattfinden.

Wahlkampfthema Nummer 1: Law and Order

Am 22. Juni verschafften sich 300 Cops zusammen mit Securitys und Bauarbeiter*innen gewaltsam Zutritt zur Rigaer Straße 94 im Friedrichshainer Nordkiez. Dazu wurden verschiedenste Türen aufgeflext und entfernt. Die Cops und Securitys haben sich danach im Haus, Garten, Innenhof, Dach sowie den Fluren positioniert. Kurze Zeit später wurden sämtliche Gegenstände im Erdgeschoss, Garten und Innenhof von den Bauarbeiter*innen und Bullen zerstört und abtransportiert Die Türrahmen wurden herausgerissen und sämtliche Telefon- und Internetkabel durchgeschnitten.

Laut einer Pressemitteilung der Hausverwaltung Pawel Kapica soll das gesamte Erdgeschoss, inklusive des Gartens zu Wohnungen für Geflüchtete ausgebaut werden. Diese sollen „mit regulären Mietverträgen zu Konditionen des Berliner Mietspiegels als Wohnraum vermietet“ werden. Friedrichshain hilft e.V.i.G. sowie Moabit hilft e.V. haben in einer gemeinsamen Presseerklärung klar gemacht, dass die ortsüblichen Mieten von Trägern wie dem LAGeSo und dem Jobcenter nicht (!) übernommen werden. Trotzdem wird an der Lüge festgehalten, einen neuen Wohnort für Geflüchtete zu realisieren. Das in der Rigaer Straße 94 Geflüchtete immer willkommen und fester Bestandteil des Alltags waren, bleibt gänzlich unerwähnt.

Weiterlesen →