Kategoriearchiv: Ankündigung

Monatliches Antira-Infocafe in Buch April/Mai/Juni

va_reihe_buch_bannerZeit für Veränderung – Antifaschistische Veranstaltungsreihe im Pankower Stadtteil Buch

Podiumsdiskussion: „Heime, Lager, Unterbringung“
Mi, 15.04.2015 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Filmvorführung: „The truth lies in Rostock – Dokumentation über das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen“
Mi, 13.05.2015 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Info-Veranstaltung: „Neonazis in Buch – Eine Bestandsaufnahme“
Mi, 10.06.2015 | 19:00 Uhr | Bucher Bürgerhaus (Franz-Schmidt-Straße 8 / Pankow)

Flyer

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Alle Ankündigungstexte lesen: Weiterlesen →

Gedenken an Dieter Eich 2015

DieterEichGedenken an Dieter Eich 2015
So. 24.05.2015 | 15.00 Uhr | S-Bhf. Buch

In der Nacht vom 23. auf den 24.5.2000, feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Im Laufe des Abends beschlossen sie “einen Assi zu klatschen” und verprügelten den im selben Aufgang wohnenden Dieter Eich, den sie anschließend töteten. Eich musste sterben, weil er aufgrund seiner Erwerbslosigkeit nicht in das sozialchauvinistische Weltbild seiner Mörder passte.
Die Täter wurden zwar gefasst und bekamen Haftstrafen, jedoch kann dies die Tat nicht ungeschehen machen. Um solche Taten nicht zu vergessen, wollen wir dem Mord an Dieter Eich gedenken. Das Gedenken ist Teil der antifaschistischen Aktionsreihe „Gemeinsam gegen Rassismus“ gegen die zunhemenden Naziaktivitäten in Buch.

Deshalb kommt am 24.05.2015 nach Buch!
Niemand ist vergessen!

Informationen zum Mord
Artikel (2010) | Video (2010)

Liberationweeks 2015 – Gedenken an die Befreiung Nordostberlins

liberation2015_plakatLiberationweeks 2015
Nordostberliner Veranstaltungsreihe zu Widerstand und Befreiung

SONDERSEITE:
Alle Infos hier:
www.antifa-nordost.org/liberationweeks

Am 21. und 22.April 2015 jährt sich die Befreiung des Berliner Nordostens vom deutschen Faschismus zum 70. Mal. Die Einnahme der Außenbezirke Berlins war im Kampf um das Herz der faschistischen Bestie, eine wichtiger Schritt zur endgültigen Niederringung des Naziregimes.Der mörderische Feldzug der Nationalsozialisten hatten bis zu diesem Zeitpunkt Millionen das Leben gekostet. Die Einnahme der Berliner Außenbezirke bildete damals einen der ersten Schritte im Kampf um die „Reichshauptstadt Berlin“ – das Zentrum der politischen Macht des 3.Reiches – und somit die Beendigung des blutigen Mordens der Nazis. Dies gilt es zu feiern!

Seit 2006 gedenken wir diesem Jahrestag mit Veranstaltungen zur Geschichte des antifaschistischen Widerstandes in den Bezirken Weißensee, Pankow, Hohenschönhausen und Prenzlauer Berg. Wichtig waren uns immer die einzelnen Schicksale derer zu beleuchten, die Haltung bewahrten, in dem sie Sabotage betrieben oder denen halfen, die von den Nazis verfolgt wurden. Sollten die Deutschen sich politisch wieder für die Barbarei entscheiden, ist die Erinnerung an das Wirken dieser Menschen unersetzlich. Ihre Schicksale zeigen, dass es auch unter widrigen Umständen möglich ist sich zu wehren. Mit einer Fahrradtour wollen wir in diesem Jahr ihr Andenken anhand von (Wohn)Orten des Widerstandes erstmals vernetzt darstellen.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
Material: [Plakat] | [Programm] | [Banner]
Text: [26. April – wir erinnern uns an den 70. Todestag von Else Jahn]
Media: [NIGHT WILL FALL – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen (HD)]

Veranstaltungen:

Film-Abend: „Night Will Fall“
Do, 16.04.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)
[Film]

Lesung: 70. Jahrestag der Befreiung Hohenschönhausen
Di, 21.04.2015 | 18:00 Uhr | Schloss Hohenschönhausen (Hauptstraße 44 / Hohenschönhausen)
[Flyer]

Antifaschistsiche Fahrradtour: Weißensee & Prenzlauer Berg
Mi, 22.04.2015 | 17:00 Uhr | Antifa-Mahnmal am Weißensee (Berliner Allee 125 / Weißensee)
[Flyer]

Gedenken: Otto Schieritz & Widerstand im Prenzlauer Berg
Sa, 02.05.2015 | 10:30 Uhr | Gedenktafel für Otto Schieritz (Senefelderstraße 33 / Prenzlauer Berg)
Sa, 02.05.2015 | 12:00 Uhr | Gedenktafel: Widerstand gegen den Nationalsozialismus (Schönhauser Allee 116A / Prenzlauer Berg)

Zeitzeugengespräch: Lore Diehr
Mi, 06.05.2015 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Befreiungsgedenken: Prenzlauer Berg
Fr, 08.05.2015 | 10:00 Uhr | Gedenkplatte am Ostseeplatz (Ostseeplatz / Prenzlauer Berg)

Befreiungsgedenken: Buch
Fr, 08.05.2015 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)

Info-Veranstaltung: „Braunbuch – NS-Kriegsverbrecher in der BRD“
Mo, 11.05.2015 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Lesung: Befreiung damals und heute
Mi, 13.05.2015 | 19:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)

Mietsteigerung: Solidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

wedding_hausgemeinschaftSolidarische Prozessbegleitung für Weddinger Hausgemeinschaft

Weitere Gerichtstermine zur solidarischen Prozessbegleitung gegen die Zwangssanierung und Mieterhöhung für die Hausgemeinschaft der Bornholmer 50 und Jülicher 30. Kleines Frühstück im Amtsgericht Wedding, Berlin Brunnenplatz 1 gefällig? – kommt zahlreich!

Solidarische Prozessbegleitung:
Do, 16.04.2015 | 09:45 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 363 (Brunnenplatz 1 / Wedding)
Di, 19.05.2015 | 10:00 Uhr | Amtsgericht Wedding / Saal 258 (Brunnenplatz 1 / Wedding)

Chronologie der Ereignisse: www.stiftungedithmaryonklagt.de/chronologie.html

Die Häuser Bornholmer Straße 50 und Jülicher Straße 30 wurden von einer privaten Eigentümerin an die Schweizer Stiftung Edith Maryon vererbt. Obwohl die Stiftung die Häuser geschenkt bekommen hat und die Auflage besteht, „weiterhin günstigen Wohnraum anzubieten und bis auf weiteres 95% der Nettomieteinnahmen ins Gebäude zur reinvestieren”, wird durch Modernisierungsankündigung die Kaltmiete bis auf 7,90 Euro pro qm getrieben. Zum Teil massive Grundrissveränderungen sollen zudem die beste Vermarktung der Wohnungen sicherstellen.  Verhandlungen mit der Stiftung sind bislang an ihrem Beharren auf 11% Modernisierungsumlage gescheitert. So ergeben sich aus den Wohnungen Renditen von bis zu 25,9%. Die Stiftung Edith Maryon, vertreten durch ihren Geschäftsführer Christoph Langscheid, zerrt uns nun vor Gericht, um ihre finanziellen Interessen durchzusetzen. Uns ist klar, daß wir uns gegen eine Stiftung wenden, die viele gute Projekte ermöglicht hat. In diesem Fall läuft jedoch etwas aus dem Ruder, wofür wir keine Erklärung haben und auch nicht bekommen.

So werden wir nach den Worten des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, verfahren: „Wir werden tun, was wir tun müssen…“

Partisanen: Polnische und Jugoslawische Filme

partisanen_filmvareihe_flyer_frontFilm und Vortragsreihe über den polnischen und jugoslawischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland und die Partisanenbewegung

Polnische und Jugoslawische Partisanenfilme:

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], SolidarnOST & PostKomm
Flyer: [Front] [Back]

„Eine Generation“
Mi, 15.04.2015 | 20:00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstraße 86 / Neukölln)

Schicksal von polnischen Jugendlichen während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion.
Andrzej Wajda | 1955 | OmU pl/eng. | 96 Min.

„Tri“
Do, 23.04.2015 | 20:00 Uhr | Kastanienkeller (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Die Auseinandersetzung mit dem Tod aus 3 Perspektiven. Einer der berühmtesten  jugoslawischen Filme aller Zeiten. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion
Aleksandar Petrovic´ | 1965 | OmU Serbo-Kroatisch/eng. | 80 Min.

Kurze Filme und Vortrag
Mi, 06.05.2015 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Über den jugoslawischen und polnischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland, sowie der Partisanenbewegung.

Ankündigungstext / Announcement text: deutsch / english Weiterlesen →

Anti-Repressions-Soli-Party der [ALJ]

alj_party_k9_2mai„Deutschland vakoofen: Bier is teua!“

Soli-Party:
Sa, 02.05.2015 | 22:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Antifaschistische Linke Jugend [ALJ]
Eintritt: 3-5€

LineUp:
– Petra Pan (Alltimes)
– Henry van der Staart (Deschno)
– Wresker (Drum ’n’ Bass)
– DJ Marx Troublemaker (AntifaHandsUpTrashTechno)

Gegen die rassistischen Demonstrationen in unserem Lieblingskiez Anfang dieses Jahres gab es zum Glück auch antifaschistische Proteste. Und womit gehen diese oft einher? Richtig, mit Anwaltskosten. Um die Betroffenen nicht auf dem Trockenen sitzen zu lassen möchten wir euch herzlich in die wunderbare K9 einladen. Auch wer sich die letzten Monate nicht nach Hellersdorf getraut hat, darf gerne seine schlechtes Gewissen bei uns ertränken.

Wie immer erwarten euch Softgetränke und Cocktails zu komplett unwirtschaftlichen Preisen sowie die feinste Musikauswahl von Berlins schönsten DJanes und DJs. Zur Abrundung des Abends gibt es zudem ein postautonomes Glücksrad und Zuckerwatte.

Auf dieser Tanzveranstaltung ist selbstverständlich überhaupt kein aber auch wirklich gar kein nicht mal ein kleines bisschen Platz für Rassismus, Sexismus, Nationalismus und anderen Dingen, die Menschen die Laune verderben. Apfelmus ist in Ordnung, Zuckerguss auch.
Aber im Ernst: Wir werden u.a. ein Awareness-Team am Start haben, an das ihr euch jederzeit wenden könnt. Näheres dazu später.

Antifa heißt Glücksrad drehen.

Filmvorführung in Weißensee: „Lauffeuer“

lauffeuer_wsee_plakat„Lauffeuer – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges“

Filmvorführung:
Sa, 02.05.2015 | 20:00 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 9 / Weißensee)

Veranstalter*innen: Antifas aus Nord-Ost-Berlin & Leftvision Videokollektiv
Unterstützer*innen: Rote Hilfe Berlin, Bildungsverein Kreuzpfuhl, VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen & Revolutionäre Perspektive Berlin

Flyer: [Front] [Back] | Plakat

Am 2. Mai 2014 flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivisten nach heftigen Auseinandersetzungen mit Faschisten und Anhänger*innen des Euro-Maidan in das Gewerkschaftshaus in Odessa. Die Angreifer*innen werfen Moltow-Cocktails auf das Gebäude, das Feuer fängt. Sie schlagen auf diejenigen ein, die sich aus dem brennenden Gebäude retten können. 48 Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Der Dokumentarfilm „Lauffeuer“ nähert sich diesem schwierigen Thema und versucht, Augenzeug*innen und Angehörige der Opfer ernst zu nehmen. 16 Interviews und zahlreiches Filmmaterial halfen bei der Rekonstruktion der Ereignisse und schaffen zugleich eine kritischen Untersuchung der Rolle von Politik und Polizei. Dem 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus zu gedenken, sollte auch Anlass geben, auf die Ereignisse in der Ukraine zu schauen, wo die geistigen Nachfolger des Nazi-Kollaborateurs und OUN-B Führers Stepan Bandera Gewerkschaftshäuser anzünden, Parteiverbote gegen Kommunist*innen aussprechen und Pogrome gegen Jüd*innen organisieren. Diese Ereignisse sind Warnzeichen, die wir ernst nehmen müssen.

Regisseur Marco Benson wird anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

Proteste in Berlin rund um den 30. April und 1. Mai 2015

1mai2015_plakateSelbstorganisiert. Solidarisch. Antikapitalistisch.

Antikapitalistische Demonstration: „Organize!“
Do, 30.04.2015 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)
Mehr Infos: haendewegvomwedding.blogsport.eu

DGB-Demo: Klassenkämpferischer Block: „Organisieren. Streiken. Besetzen“
Fr, 01.05.2015 | 10:00 Uhr | Hackescher Markt (Mitte)
Mehr Infos: klassenkampfblock.blogsport.de

Revolutionäre 1.Mai-Demo: Block: „Wir sind überall“
Fr, 01.05.2015 | 18:00 Uhr | Spreewaldplatz (Kreuzberg)
Mehr Infos: www.radikale-linke.net

Zur Teilnahme an den Aktionswochen und Demonstrationen rund um den 30.04. und 1.Mai 2015 ruft ein Bündnis aus verschiedensten Gruppen und Initiativen auf. Im Fokus einer gemeinsamen Mobilisierung vom Klassenkampf Block, Radikale Linke Berlin und der Stadtteilgruppe “Hände weg vom Wedding” stehen drei Termine, die den Kampf um Selbstbestimmung in einer antikapitalistischen Perspektive von Selbstorganisierung gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung auf die Straße tragen.

Interview vom Lower Class Magazin mit Radikale Linke Berlin zum revolutionären 1.Mai und Formen linker Politik in Deutschland.

1. Mai – Hohenschönhausen – NPD aus der Platte jagen

1mai_hsh_plakat_011.Mai Nazifrei – NPD aus der Platte jagen

Antifa-Demo gegen die NPD:
Fr, 01.05.2015 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Hohenschönhausen (Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt für die Innenstadt:
Fr, 01.05.2015 | 10:15 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße / Friedrichshain)

Mehr Infos: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net
Twitter: www.twitter.com/ai_b_bbg (AntiRa Infoportal / @ai_b_bbg)
Hashtag: #hsh_antira
EA: 030 / 6922222

Plakate: [Grün] [Blau]
Flyer: [Front] [Back]
Karte: [Front] [Back]

Live aus dem Lauti:
– Mal Élevé (von Irie Révoltés)
– Filou (von Berlin Boom Orchestra)
– Pyro One

Auch in diesem Jahr versucht die Berliner NPD rund um den 1. Mai auf sich aufmerksam zu machen. Dabei planen sie dieses mal zwei Kundgebungen und eine „Aftershow“. Die Kundgebungen sind für 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr in Hohenschönhausen und von 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr in Marzahn angekündigt. Nicht nur mit den Orten, auch mit dem Motto „Asylbetrug macht uns arm – Soziale Absicherung für das eigene Volk“, schließen die Neonazis an die rassistischen Proteste der letzten Monate in den Berliner Randbezirken an. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn die Nazis ihre rassistische Propaganda auf die Straße tragen.

Deshalb rufen wir dazu auf, am 1. Mai ab 11.00 Uhr nach Hohenschönhausen zu kommen, um der NPD ihre Tour zu vermiesen. Es wird eine antifaschistische Demonstration sowie eine Kundgebung geben. Die Orte dafür könnt ihr der angehängten Karte entnehmen. Lasst uns die kämpferische Stimmung der Tage um den 1.Mai in der linken Szene nutzen, um der NPD und ihren Kadern eine deftige Abfuhr zu verpassen. Kein Fußbreit den Rassisten!

Antikapitalistische Walpurgisnacht 2015: Organize!

walpurgisnacht_2015_vorabflyer_webGegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Antikapitalistische Demonstration:
Do, 30.04.2015 | 18:30 Uhr | Leopoldplatz (Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Plakate: [Weiß] [Lila] [1. Mail & 30. April]
Banner: [487×125] [975×125]
Video: Mobi-Video Organize! – gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung – 30.04.2015

Weitere Veranstaltungen:
Aktionswoche im Wedding

Steigende Mieten? Zwangsräumungen? Rassistische Polizeikontrollen? Olympia-Bewerbung? Eine menschenverachtende Politik gegen Flüchtlinge? Schnauze voll!

Es zeigt sich immer deutlicher, wer über Berlin bestimmt. Es sind nicht die Menschen, die hier wohnen oder leben wollen. Stadtdessen herrschen kapitalistische Verwertungsinteressen und Profitgier, die unsere Stadtpolitik bestimmen. Obwohl viele Menschen mit der Situation unzufrieden sind, richten sie ihre Wut nicht auf die Verantwortlichen. Stattdessen wenden sie sich gegen die, die sie als schwächer ansehen. Bestes Beispiel dafür sind die rassistischen Mobilmachungen in den Randbezirken oder Bewegungen wie „PEGIDA“. Doch diese bedienen nur eine Politik des Rassismus und der sozialen Ausgrenzung. Veränderungen kann es so nicht geben.

Doch es gibt eine Perspektive! Einen wirklichen Wandel der Verhältnisse können nur wir selbst erreichen. Parlamente und Parteien können uns dabei nicht helfen. Deshalb kämpfen wir gemeinsam und solidarisch von unten – in unseren Häusern, unseren Kiezen und Betrieben. Selbstorganisation sollte unsere Antwort auf eine kapitalistische Politik des Teilens und Herrschens sein. Gemeinsame Bündnisse wie Nolympia oder der kollektive Kampf gegen den Ausbau der A100 sind erste kleine Erfolge auf diesem Weg. Doch dabei darf es nicht bleiben!

Der Kampf um die Städte tobt weltweit. Ob in Istanbuls Gecekondus, Barcelonas Barrios oder Berliner Kiezen – lasst und gemeinsam den Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung organisieren. Eine gemeinsame Demonstration kann hierfür ein guter Anfang sein.

Demonstration gegen Kapitalismus, Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Für eine solidarische Gesellschaft.

Aufruf / Call / Çağrı: deutsch | english | türk Weiterlesen →