Schlagwortarchiv: Pankow

[Indymedia] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

[B] Vereint zuschlagen? Gemeinsames Kampfsporttraining von NPD, IB und AfD in Berlin

UPDATE Presse:
– Kampfsporttraining von Rechtsextremisten in Berlin-Weißensee (19.05.2022 / Tagesspiegel)

Im Sportkomplex Rennbahn (Rennbahnstr. 62, 13086 Weißensee) trafen sich 2021 Aktivist_innen von AfD, Identitärer Bewegung und NPD regelmäßig zum gemeinsamen Kampfsporttraining.

Ohne behelligt zu werden dürfen Nazis öffentliche Sportanlagen nutzen und sich dort auch unbeschwert vernetzen.

Es nahmen diverse Nazis von der NPD am Training teil. Fabian Knop, früher Freie Nationalisten Buch, heute NPD und JN Pankow, gilt als politischer „Ziehsohn“ von Christian Paul Schmidt, Vorsitzender der Berliner JN. Schmidt ist eine zentrale Figur der Naziszene in Berlin Buch und tritt vor allem durch seine „Anti-Antifa“-Aktivitäten in Erscheinung. Er trainierte mehrfach offen im T-Shirt des Nazi-Kampfsportturniers „Kampf der Nibelungen“. Es ist damit mehr als ersichtlich gewesen, dass hier Neonazis trainieren, die das offen zur Schau stellen.

Zudem nahmen die NPD-Anhänger aus Marzahn-Hellersdorf Lars Niendorf und Kai Milde an den Trainings teil. Beide wurden am 3.10.2020 auf dem Naziaufmarsch vom 3. Weg in Hohenschönhausen gesehen.

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LICHT AUS! für Faschos, Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

LICHT AUS! für Faschos, Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

Antifaschistische Protestkundgeung:
Mo. 31.01.2022 | 17:30 Uhr | Rathaus Pankow (Breite Straße 24A-26 / Pankow)

Mehr Infos: @antifanordost, #B3101 & #noQuerdenken

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Keinen Platz für rechte und verschwörungsideologische „Montags-Spaziergänge“! Kommt zur antifaschistischen Protestkundgebung!

LICHT AUS! für Faschos, Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

LICHT AUS! für Faschos, Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

Antifaschistische Protestkundgeung:
Mo. 24.01.2022 | 17:30 Uhr | Rathaus Pankow (Breite Straße 24A-26 / Pankow)

Mehr Infos: @antifanordost, #B2401 & #noQuerdenken

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Keinen Platz für rechte und verschwörungsideologische „Montags-Spaziergänge“! Kommt zur antifaschistischen Protestkundgebung!

Auch in 2022: LICHT AUS! für Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

LICHT AUS! für Querdenken und Coronaleugnung in Pankow!

Antifaschistische Protestkundgeung:
Mo. 03.01.2022 | 18:00 Uhr | Rathaus Pankow (Breite Straße 24A-26 / Pankow)

Mehr Infos: @antifanordost, #B0301 & #noQuerdenken

Keinen Platz für rechte und verschwörungsideologische „Montags-Spaziergänge“! Kommt zur antifaschistischen Protestkundgebung!

Auch in Kreuzberg, Wedding und Weißensee wollen Verschwörungsgläubige vor den Rathäusern demonstrieren. Die Gruppe in Weißensee will um 17:30 Uhr am Antonplatz starten. Neben den Gegenprotestkundgebungen gibt es Aufrufe, die Aufzüge dezentral zu stören.

20.12.2021 – Pankow: Licht aus für Querdenken und Coronaleugnung!

Licht aus für Querdenken und Coronaleugnung!

Antifaschistische Protestkundgeung:
Mo. 20.12.2021 | 17:15 Uhr | Rathaus Pankow (Breite Straße 24A-26 / Pankow)

Mehr Infos: @antifanordost & #B2012

Keinen Platz für rechte und verschwörungsideologische „Montags-Spaziergänge“! Kommt zur antifaschistischen Protestkundgebung vor das Rathaus Pankow!

[Antifa Info Blatt] Berlin: Razzia bei Arnulf Priem

Arnulf Priem (mitte) am 20. April 1993 bei einer Neonazi-Feier in Mainz-Gonsenheim.

NS-Szene | AIB 132 / 3.2021 | 08.12.2021
Berlin: Razzia bei Arnulf Priem
Am 2. Juli 2021 stürmte das SEK die Wohnung des bekannten Neonazis Arnulf Priem in der Schönerlinder Straße in Berlin-Buch. Anlass der Durchsuchung war die ARD-Reportage „Der Traum vom Umsturz“ über den Aufbau der militanten Neonaziszene in den 1990er Jahren.

North East Antifascists (NEA)

Priem stellte hier sein Tattoo des SS-Obergruppenführers Eugen Heydrich zur Schau, prahlt mit einer Uhr mit Nazisymbolik und einem Ring, den das Konterfei von Adolf Hitler ziert. Neben dieser Uhr und dem Ring wurden bei der Durchsuchung auch eine Schreckschusswaffe sowie ein Luftdruckgewehr beschlagnahmt. Nicht das eigenständige Interesse der Polizei an der Reportage, sondern deren Zuschauer:innen aus der Bevölkerung gaben den Hinweis auf die zur Schau gestellte NS-Symbolik.

Dabei ist bekannt, dass es der 73-jährige Priem liebt sich vor Pressevertreter:innen genau darüber als ungebrochener Kämpfer zu inszenieren. So tritt er in der Dokumentation „Neonazis gegen Geld“ (Report Mainz, 2013) mit einem SS-Totenkopf am Stirnband vor die Kamera. Auf die Frage „Im Herzen sind sie Nationalsozialist?“ antwortet er „Ja, durch und durch.“

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Info-Veranstaltung in Pankow-Buch: Wer war Dieter Eich?

Wer war Dieter Eich?

Info-Veranstaltung:
Do. 02.09.2021 | 18:30 Uhr | Stadtteilbibliothek Buch (Wiltbergstraße 19-23 / Pankow)

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net
Veranstalter*innen: Gedenktafelkommission Pankow, Museum Pankow & Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“

Flyer: [Front] [Back]

Dieter Eich wurde in der Nacht vom 23. zum 24. Mai 2000 in seiner Wohnung in der Walther-Friedrich-Straße 52 von Neonazis ermordet. Für ihn ist aktuell die Errichtung einer Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnort in Berlin-Buch geplant.

Aus diesem Anlass möchten wir am 2. September in die Stadtteilbibliothek Buch einladen. Bei der Abendveranstaltung wollen wir über die Person Dieter Eich und die Hintergründe seiner Ermordung informieren sowie den Entwurf des Gedenkzeichens diskutieren.

Begrüßung: Bernt Roder & Museum Pankow

Podiumsgespräch: Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“, Fach- und Netzwerkstelle [moskito], Oliver Gaida (Historiker, Berlin) & Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative

anschließend Diskussion

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen ist eine Teilnahme an der Veranstaltung nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an museumsek@ba-pankow.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90295-3917 möglich.

8./9. Mai 2021 in Pankow – Bericht, Fotos & Redebeitrag

8./9. Mai 2021 – Pankow-Nord im Zeichen der Befreiung

Der Pankower Norden stand am 8. und 9. Mai 2021 ganz im Zeichen der Befreiung. Am 8. Mai fand das jährliche Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal in Buch statt. Einen Tag später startete ein antifaschistischer Fahrradkorso am Sowjetischen Ehrenmal Schönholzer Heide in Niederschönhausen. Beide Tage waren gut besucht, mit vielen politischen und kulturellen Beiträgen versehen und verliefen ohne Störung. In Pankow wurde deutlich gemacht, dass diese historischen Daten als Tag der Befreiung bzw. Tag des Sieges gefeiert gehören, aber auch immer als aktuelle Mahnung vor Faschismus und Krieg zu begreifen sind. Im Folgenden möchten wir die Ereignisse beider Tage in einem Bericht zusammenfassen, Fotos von den Aktionen veröffentlichen und den an beiden Tagen verlesenden Redebeitrag dokumentieren.

Berichte:
– 200 Menschen am 8. Mai in Pankow-Buch. Rede von Kurt Hillmann (VVN-BdA Pankow)
– Stilles Gedenken am Tag der Befreiung (DIE LINKE. Pankow)

Pressemitteilung:
– Berliner Antifa-Bündnis dankt am 8. Mai in Pankow-Buch den Befreier*innen (VVN-BdA Pankow)

Ankündigung: 8. Mai – Pankow-Buch: Ganztägiges Gedenken an die Befreiung

Der 8. Mai in Pankow-Buch: Würdiges Gedenken im (ehemaligen) „Nazi-Kiez“

Das Gedenken am 8. Mai am Sowjetischen Ehrenmal in Pankow-Buch wird bereits seit vielen Jahren von einem kontinuierlich arbeitenden antifaschistischen Bündnis organisiert. Das Bündnis, ursprünglich bestehend aus DIE LINKE. Pankow, den North-East Antifascists [NEA], der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) Pankow und der Kommission für Bürgerarbeit Pankow, wurde dieses Jahr vom Sportverein Roter Stern Berlin, der Pankower Aktivistischen Organisation (PAO) und den Pankower Frauen* gegen Rechts in den Vorbereitungen und der inhaltlichen und praktischen Ausgestaltung unterstützt. Das Gedenken fand wieder ganztägig statt, mit einer Kundgebung am Nachmittag. Die Veranstaltung so auszurichten, hat auch konkrete Ursachen, die in der Geschichte des Gedenkens begründet sind.

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Gedenken zum 21. Todestag von Dieter Eich in Pankow-Buch – Gedenktafel kommt

Gedenken zum 21. Todestag von Dieter Eich in Pankow-Buch – Gedenktafel kommt

Am Sonntag, dem 23. Mai 2021 versammelten sich ca. 30 Menschen in der Walter-Friedrich-Straße in Pankow-Buch am nord-östlichen Rand von Berlin. Sie gedachten Dieter Eich, der in der Nacht zum 24. Mai 2000 an diesem Ort von einer vierköpfigen Gruppe Nazis ermordet wurde. Seine Mörder waren getrieben von einem Hass auf vermeintliche „Sozialschmarotzer“, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen würden. Da Dieter Eich zu diesem Zeitpunkt erwerbslos war, wurde er zu ihrer Zielscheibe.

In einem Redebeitrag die Hintergründe der Tat näher beleuchtet. Anschließend wurden Blumen abgelegt. Im Viertel aufgefundene Plakate des faschistischen „III. Weg“ wurden von Antifaschist*innen entfernt.

In der Rede wurde auch darauf hingewiesen, dass ein kontinuierliches Wachhalten der Erinnerung an Dieter Eich und alle Opfer rechter Gewalt wichtig ist, damit die Erzählung der Rechten zurückgedrängt werden kann. Um dies zu erreichen, ist momentan die Errichtung einer Gedenktafel beim ehemaligen Haus Dieter Eichs in der Walter-Friedrich-Straße 52 in aktiver Planung, nachdem sie vom Bezirk bewilligt wurde.

Dieter Eich, das war Mord!
Erinnern heißt Kämpfen!

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20 Jahre Dieter Eich-Gedenken (Aftervideo)

20 Jahre Dieter Eich-Gedenken (Aftervideo)

In der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2000 wurde Dieter Eich in seiner Wohnung in Berlin-Buch von Nazis ermordet. Anlässlich des 20. Todestages im Jahr 2020 hat Leftvision ein Video vom Gedenken erstellt.

VIDEO ANSEHEN: www.youtube.com/watch?v=ysRMV-rG27c

Mehr Infos: berlin.niemandistvergessen.net

Das Video dokumentiert nicht nur das Gedenken sebst, sondern auch die Plakat- und Banneraktionen, die im April und Mai des letzten Jahres durchgeführt wurden.D das Bündnis „Niemand ist vergessen!“ hatte dazu aufgerufen Dieter Eich auf diese Art zu gedenken. Denn auf Grund des Pandemieausbruchs war es unklar ob mögliche Versammlungsrechtseinschränkungen wohlmöglich das Gedenken unterbinden.

Es gibt gute Neuigkeiten: in diesem Jahr wurde nun die Gedenktafel für Dieter Eich bewilligt. Anlässlich der Einweihung plant die „Niemand ist vergessen“-Initiative ein großen Gedenken. Zum diesjährigen Todestag ruft die Initiative zum dezentralen Gedenken auf.

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