Schlagwortarchiv: Gegenproteste

Bericht & Fotos – Entschlossener Protest gegen NPD-Aufmarsch in Hohenschönhausen

fotos_npd_hsh_20160229_09Erneute Schlappe für Berliner NPD bei Aufmarsch in Hohenschönhausen

Aufruf zu den Gegenprotesten:
29. Feb.: Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

Mobi-Video:
Mobi-Video 29.02.2016 | Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

Fotos: Theo Schneider & Igor Netz

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

Aufmarsch und Gegenprotest

Insgesamt konnten die rund 100 Neonazis nicht mal die Hälfte ihrer Strecke laufen und wurden mehrere Male durch antifaschistische Interventionen gestört. Bereits die Zahl der Teilnehmenden dürfte die NPD nicht zufrieden gestellt haben. Bei ihnen handelte es sich größtenteils um bekannte Gesichter aus der Berliner und Brandenburger Neonazi-Szene. Menschen aus dem Kiez blieben, entgegen der Schönfärberei in virtuellen Nazi-Kanälen, der Veranstaltung fern und, dass obwohl im Vorfeld massiv in den Plattenbaugebieten Hohenschönhausens für den Aufmarsch geflyert wurde sowie in den vergangenen Wochen und Tagen verstärkt Nazipropaganda in den Straßen auftauchte. Hier zeigt sich, dass rassistische Vorurteile zwar in der Bevölkerung Hohenschönhausens verbreitet sind, wie die Mobilisierungen gegen Unterkünfte für Geflüchtete in der Vergangenheit bewiesen, aber Anwohner*innen dennoch nicht mit der NPD gesehen werden wollen.

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17. Juni: Identitäre in Berlin

demo_identitaere_17juni2016Patrioten sind Idioten – Europa-Aufmarsch der Identitären stoppen!

Aktionen gegen Demo der Identitären:
Fr, 17.06.2016 | 17:00 Uhr | Neustädtische Kirchstraße / Dorotheenstraße (Mitte)

Mehr Infos: Nationalismus ist keine Alternative

Am 17. Juni 2016 will die neurechte „Identitäre Bewegung“ in Berlin einen europaweit mobilisierten Aufmarsch vom Strausberger Platz zum U-Bhf. Stadtmitte durchführen. Dieser soll Auftakt ihres „Sommers des Widerstandes“ gegen das „EU-Regime“ sein. Sie beziehen sich auf ganz Europa, das sie angeblich befrieden und vor der Geflüchtetenpolitik des „EU-Regimes“ schützen wollen. Mit dem historischen Datum 17. Juni knüpfen sie nahtlos an die Kundgebungen der NPD und ProDeutschland 2012 an gleicher Stelle an.

Die Identitären versuchen mit antifeministischen, rassistischen und Islamfeindlichen Aktionen vor allem in Frankreich und Österreich durch scheinbar „hippe“ und coole Aktionen eine weitere Verschiebung nach Rechts in der Gesellschaft zu bewirken. In Verbindungen mit der AfD und der Jungen Alternativen (JA) scheinen sie auch in Deutschland aktiver zu werden.

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Berichte & Fotos: Nazi-Aufmarsch am 1. Feb. durch Weißensee verhindert

fotos_antonplatz_20160201_indexNPD konnte nicht durch Weißensee ziehen – Nazis mussten sich mit Kurz-Demo durch den Prenzlauer Berg zufrieden geben

Aufrufe / Infos:
– [NEA]: 1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!
– [NEA]: Weißensee: Anwohner*innen-Flyer gegen NPD-Aufmarsch
– [NEA]: Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung
– Pankow hilft: 1.2. Unterstützungskreise Weissensee gehen gegen die NPD auf die Straße
– Berlin gegen Nazis: Proteste gegen NPD-Aufmarsch in Berlin-Weißensee angekündigt
– Twitter: #aplatz

Recherche:
– Antifa Berlin: 01.02.2016 – NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg

Fotos:
– left report: 01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg
– Theo Schneider: 16-02-01 NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg
– Igor Netz: NPD Berlin-Prenzlauer Berg 01.02.2016
– Christian Ditsch Photography: 2016/02/01 Berlin | NPD | Demonstration gegen Flüchtlinge

Berichte / Presse:
– Berliner Register: NPD Demonstration im Prenzlauer Berg
– Blick nach rechts: Ein Kilometer für die NPD in Berlin
– Prenzlberger Stimme: NPD droht mit „körperbetontem Wahlkampf“
– Der Tagesspiegel: Störungen bei NPD-Demo, Polizisten angegriffen
– Prenzlauer Berg Nachrichten: Zwei Polizisten bei Demonstrationen verletzt
– Bullen-Ticker: Demonstration gestört – Polizisten angegriffen

01.02.2016 – NPD-Demo im Prenzlauer-Berg

Am 01. Februar wollten Nazis einen Aufmarsch durch Berlin-Weißensee durchführen. Zu der Demonstration sowie einer parallel dazu stattfindenden Kundgebung am Antonplatz hatte die Berliner NPD unter dem Motto „Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben“ aufgerufen. Gegen 18.30 Uhr versammelten sich ca. 80 Nazis am S-Bahnhof Greifswalder Straße, um von dort die Berliner Allee in Richtung Antonplatz herunterzulaufen. Durch Sitzblockaden auf der Greifswalder Straße und erfolgreichen antifaschistischen Protest mussten sich die Nazis nicht nur über eine Stunde die Beine in den Bauch stehen, sondern konnten am Ende ihre geplante Route nicht laufen, sondern wurden von der Polizei umgeleitet und liefen letztendlich nur die etwa einen Kilometer lange Strecke bis zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee auf der Grellstraße herunter, wobei sie von lautstark protestierenden Antifaschist*innen begleitet wurden.

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10. April: Demo von türkischen Faschisten in Berlin geplant

handundlogoKein Fußbreit den türkischen Faschisten!

Aktionen:
So, 10.04.2016 | Berlin

Mehr Infos: www.navdem.com
Material: [Aufruf] | [Flyer]

Achtet auf weitere Ankündigungen!

Aufruf zu den Gegenprotesten:

Kein Fußbreit den türkischen Faschisten!

Wir, die unterzeichnenden Organisationen verfolgen mit großer Besorgnis die Umtriebe des türkischen Staates in Deutschland und in Europa. Das despotische AKP-Regime, welches in der Türkei alle demokratischen und rechtstaatlichen Grundlagen de facto aufgehoben hat, djihadistischen Terrorbanden weiter Unterstützung leistet und einen brutalen schmutzigen Krieg gegen das kurdische Volk führt, versucht Zwiespalt und Feindschaft zwischen den kurdischen und türkeistämmigen Migrant*innen in Deutschland zu säen.

Eine bisher unbekannte »Initiative Friedensmarsch für die Türkei-AYTK (Europäische Neue Türken Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi)« hat angekündigt, in den Städten wie Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg, Köln, Nürnberg, München und Wuppertal am 10. April 2016 Demonstrationen durchzuführen, die offensichtlich von der AKP-Regierung zentralgesteuert werden. Für eine unbekannte Gruppe ist es kaum möglich, eine solche Aktion zu starten. Uns ist bekannt, dass verschiedene regierungsnahe nationalistische Organisationen wie UETD oder DITIB, sowie andere nationalistisch-faschistische Gruppen im Hintergrund die Mobilisierung übernehmen. Während auf Deutsch angegeben wird, dass die Demonstrationen ein »Protest gegen den Terror der PKK und des IS« seien, wird auf Türkisch mit der Losung, »Alles für das Vaterland – Märtyrer sterben nicht, das Vaterland kann nicht geteilt werden« mobilisiert.

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3. April: Proteste gegen AfD-Landesparteitag

torting_storchProteste gegen AfD-Landesparteitag

Gegen-Proteste & Kundgebung:
So, 03.04.2016 | 08:30 Uhr | Maritim (Stauffenbergstraße 26 / Tiergarten)

Mehr Infos: „Nationalismus ist keine Alternative“
Karte: [Download]
Twitter: #stoppafd

Auch gegen den zweiten Teil des Programmparteitages der Berliner „Alternative für Deutschland“(AfD) soll an diesem Sonntag protestiert werden. Die Partei wollte diesmal die kritische Öffentlichkeit fernhalten, nachdem beim letzten Parteitag, Mitte März, rund 200 Menschen gegen die AfD demonstriert hatten. Doch nunmehr ist auch der Versammlungsort für diesen Sonntag offengelegt: Das Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße in Tiergarten. Vor dem Hotel wurde eine antifaschistische Kundgebungen (ab 08:30 Uhr) angemeldet, um die AfD-Mitglieder auf ihrem Weg zum Parteitag mit Protest zu begleiten.

Das Maritim hat sich bundesweit zum Zufluchtsort der AfD entwickelt. Während das A&O-Hostel in Hohenschönhausen nunmehr nachgegeben hat und der AfD keine Räume mehr offeriert, ist das Maritim für Rassisten-Treffen immer eine gute Adresse. Schon im Berlin-Wahlkampf 2011 konnte am gleichen Ort der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders für die Partei „Die Freiheit“ auftreten. Ausgerechnet die benachbarte „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ wurde damals stundenlang wegen der rassistischen Veranstaltung abgeriegelt.
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Geplanter Naziaufmarsch am 2. April in Berlin-Hellersdorf

naziaufmarsch_hellersdorf_2apr_flyerNaziaufmarsch in der Platte? – Nicht mit uns!

Aktionen gegen Naziaufmarsch:
Sa, 02.04.2016 | 12:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)

Vorab-Treffpunkte:

Nördliche Bezirke (Pankow, Wedding, Friedrichshain, Lichtenberg und co):
Sa, 02.04.2016 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Frankfurter Allee

Südliche Bezirke (Neukölln, Kreuzberg, Treptow und co)
Sa, 02.04.2016 | 11:00 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz

Aktuelle Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH]
Material: [Plakat] | [Flyer] | [AK36]
Twitter: #mahe #mahe0204
EA: 030 / 69 22 22 2

Aktionskarten

Die Route für den geplanten Naziaufmarsch am 2. April in Berlin-Hellersdorf ist nun endlich bekannt.
Startpunkt ist, wie bereits angekündigt, um 13 Uhr am U-Bhf Hellersdorf. Hier Sammeln sich die Nazis vor der Alice-Salomon-Hochschule und werden dann über die Stendaler Straße zum S-Bhf Marzahn laufen.
Rund um die Alice-Salomon-Hochschule sind mehrere Gegenkundgebungen angemeldet und auch im Umfeld der Wegstrecke. Denkt daran, dass die Cops euch nicht daran hindern dürfen, zwischen den verschiedenen Kundgebungen hin und her zu laufen.

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AfD-Landesparteitag jetzt in Hohenschönhausen – stören!

afd_parteitag_hsh_banner_480x240AfD-Landesparteitag stören!

Gegen-Demo:
So, 13.03.2016 | 07:30 Uhr | Hohenschönhauser Tor (Hohenschönhausen)

Gegen-Kundgebung:
So, 13.03.2016 | 08:30 Uhr | A&O Kolumbus (Genslerstraße 18 / Hohenschönhausen)

Veranstalter*innen & mehr Infos: Berlin Nazifrei & Stopp AfD
Aktionskarte: [PDF] [JPG]
Twitter: #stoppafd
Banner: [851×315] [599×299] [480×240]

Die „Alternative für Deutschland“ in Berlin will ihren für Sonntag, den 13. März geplanten Landesparteitag mit anschließender Wahlparty wohl im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstraße 18) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft veranstalten. In Mitte wurden sie von einem anderen A&O-Hostel letzte Woche wieder ausgeladen. Eingeladen sind 1000 Berliner Mitglieder. Es soll das Wahlprogramm diskutiert und wahrscheinlich auch noch KandidatInnen für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (18. September 2016) benannt werden.

Anders als beim Parteitag im Januar, der nur einen Tag vorher bekannt wurde, sind diesmal Gegenproteste geplant. Vor dem Hostel wurden  antifaschistische Kundgebungen (ab 08:30 Uhr) angemeldet, um die AfD-Mitglieder auf ihrem Weg zum Parteitag mit Protest zu konfrontieren. Außerdem wird es eine Demonstration geben (Start: 07:30 Uhr, Hohenschönhauser Tor), die ebenfalls das Hostel zum Ziel hat. Wenn der Ort nochmal verlegt wird, werden auch die Gegenaktionen verlegt.
Keine Woche vergeht ohne angezündete Wohnheime, ohne Anschläge auf geflüchtete Menschen, und ohne die widerliche Hetze der AfD. In dieser gesellschaftlichen Situation muss klar Kante gegen Rassismus gezeigt werden. Wer denen auch noch Räume zur Verfügung stellt, wie A&O, oder sie sonstwie unterstützt, macht sich mitschuldig. Es ist an der Zeit den Kamp gegen die AfD und ihre Unterstützer zu intensivieren.

29. Feb.: Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

naziaufmarsch_hsh_20160229_flyer_vorabOb Altbau, ob Platte – Nazis bleiben kacke!
Gemeinsam gegen die NPD-Demo in Hohenschönhausen

Gemeinsame Anreise:
Mo, 29.02.2016 | 17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

Anlaufpunkte / Kundgebungen für die Gegenaktivitäten:
Mo, 29.02.2016 | 18:00 Uhr:
– Hof vom Nachbarschaftshaus (Ribnitzer Straße 1B / Hohenschönhausen)
mit einer Ausstellung zur ehemaligen „Zentralen Aufnahmestelle“ in der Gehrenseestraße und Musikgruppen
– Zingster Straße / Ribnitzer Straße (Hohenschönhausen)
– S-Bahnhof Wartenberg / Egon-Erwin-Kisch-Straße (Hohenschönhausen)

Infokarte

Aktuelle Infos auf: www.antifa-nordost.org, ah.antifa.de & boba.blogsport.eu
Twitter: #hsh #b2902
Flyer: [Vorab]
Banner: [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] | [Mobi-Video]
Mobi-Video: Mobi-Video 29.02.2016 | Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

Für Montag den 29. Februar ruft die Berliner NPD zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen (am S-Bahnhof Wartenberg) auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD- Hetzkampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Die NPD-Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee konnten bereits erfolgreich gestoppt werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt.

Hohenschönhausen – kein gutes Pflaster für die NPD

Am Anfang 2015 versuchte die Partei bereits getarnt als Bürgerinitiative BIKAC („Bügerinitiative Kein Asylanten-Containerdorf“) gegen die Unterbringung von Menschen auf der Flucht im angrenzenden Falkenberg zu mobilisieren. Während anfänglich noch rund 200 Rassist*innen auf die Straße gingen, war dank kontinuierlicher Gegenaktionen bald nur noch ein kleiner Haufen von NPD-Anhänger*innen übrig. Dieser Haufen ist allerdings sehr hartnäckig und veranstaltete 2015 zahlreiche Kleinstkundgebungen vor allem gegen Geflüchtete. Es ist nun an uns, diesem Treiben erneut einen Riegel vorzuschieben.

Wir lassen uns nicht spalten

Die NPD kommt, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Anstatt tragfähige Lösungen aufzuzeigen, brechen sie alle gesellschaftlichen Problemlagen herunter auf die einfache Formel: „Ausländer raus!“. Doch das Problem sind nicht die Menschen, die nach Deutschland kommen. Das Problem ist eine Politik, die sich schon seit Jahren nicht mehr um soziale Schieflagen kümmert. Die Menschen auf der Flucht können nichts für die vielen schlechtbezahlten Arbeitsplätze ohne Festanstellung, den Jobcenter-Terror, die schlechte Versorgung mit Kita- und Schulplätzen oder die fehlenden bezahlbaren Wohnungen. Was die NPD versucht, ist der Aufbau einer künstlichen Konkurrenz. Menschen, die schon länger in Deutschland leben und immer weniger haben, sollen gegen die ausgespielt werden, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind und gar nichts haben. Das wollen wir uns nicht gefallen lassen. Wir erteilen der menschenverachtenden Hetze gegen Geflüchtete eine klare Absage. Egal ob sie heute von der NPD, morgen von der AfD oder übermorgen von anderen kommt. Wir denken, dass alle Menschen ein Recht darauf haben, zu entscheiden, wo sie leben wollen. Deshalb gehen wir nicht nur gegen die NPD auf die Straße, sondern immer auch für ein menschenwürdiges Miteinander in Hohenschönhausen und überall. Es ist wichtig, eine klare Haltung zu zeigen gegen Nazis, Sozialabbau und andere Zumuntungen. Der 29. Februar bietet eine Möglichkeit dafür.

Darum fordern wir alle Nazi-Gegner*innen auf sich der Nazidemo in den Weg zu stellen. Lasst uns versuchen auf ihrer Aufmarschstrecke Platz zu nehmen! Seien wir so laut wie mögich! Bringt Töpfe und andere Lärmgegenstände mit.

Kurz-Ankündigung:

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Infotelefon & Karte gegen den Naziaufmarsch in Weißensee / NPD läuft durch P’Berg / Route & Einschätzung

banner_antonplatz_20160201_twitter5Ab 17:30 Uhr twittern wir & die Infonummer wird geschaltet: 0174 4527148 | Twitter: #aplatz

Für den 1. Februar hat die NPD einen Aufmarsch in Weißensee angekündigt. Um es vorweg zu nehmen: Ob mit Sitzblockaden oder mit anderen Mitteln – Das Ding soll und muss blockiert werden! Mobilisiert für 18.00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

Aktionskarte von Berlin gegen Nazis als *.pdf Datei.

Kommt zu 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße! Nazis Blockieren!

Weitere Hintergründe und Infos:

Route (Stand: 31.01.2016)

Route: S-Bhf. Greifswalder Straße (18.30 Uhr, Auftakt), Greifswalder Straße, Antonplatz (Kundgebung), Langhansstraße, Prenzlauer Promenade, Prenzlauer Allee, S-Bhf. Prenzlauer Allee (Abschluss)

Die NPD hat für 18:30 Uhr eine „Vorabdemo“ ab S-Bahnhof Greifswalder Straße angemeldet. Sie werden von dort aus über die Greifswalder Straße zum Antonplatz laufen. Am Antonplatz wollen die Nazis eine Kundgebung abhalten. Ab da haben sie einen weiteren Aufmarsch angemeldet, der durch Weißensee zurück nach Prenzlauer Berg, zum S- Bhf. Prenzlauer Allee führen wird.

Aus unserer Sicht beabsichtigt die NPD nicht die komplette Strecke zu laufen. Es ist viel wahrscheinlicher, dass sie eine Demo bis zum Antonplatz machen und dort eine Abschlusskundgebung abhalten. Sicher gäbe es auch für sie die Möglichkeit eine verkürzte Route über die Grellstraße zum S- Bhf. Prenzlauer Alle oder zum S-Bhf. Storkower Straße zu nehmen um den Gegenprotest vollkommen „auszutricksen“. Allerdings bewerben sie die Kundgebung auf dem Antonplatz mit Flyern seit zwei Wochen in verschiedenen Teilen des Großbezirks Pankow. Wenn sie dass anvisierte Vorhaben nicht umgesetzt bekommen und unorganisierte Anhänger dort mit den Antifaschist*innen allein rumstehen, wäre das eine Niederlage. Da in der Greifswalder Straße 80B eine neue Unterkunft für Geflüchtete entstehen soll, bietet sich für die NPD dadurch ein inhaltlicher Anknüpfungspunkt. Wahrscheinlich ist also ein Kurzaufmarsch über die Greifswalder Straße zum Antonplatz.

Mobilisierung und Mobilisierungspotential der NPD

Laut der Facebook-Präsenz der NPD Pankow wurde in Weißensee und an der Prenzlauer Promenade in den Briefkästen geflyert. Die Flugblätter tauchten auch in Buch auf. Wenn es um Mobilisierungen außerhalb Buchs ging, klebte die NPD in „ihrer Homezone“ nur Material für allgemeinpolitische Themen wie das Dresden- Gedenken u.a. In Buch werben sie sonst eher selten für Aktionen außerhalb der heimischen Scholle.  Die Kundgebung am Antonplatz ist als Auftaktveranstaltung der Pankower NPD zu werten, für die sie auch intern wahrscheinlich schon länger mobiliseren. Aus dem Nordosten ist darum mit einem Personenpotential von rund 30 bis 40 Nazis und Alltagsrassist*innen zu rechnen. Als Auftaktveranstaltung einen Aufmarsch zu wählen und diesen in Weißensee und Prenzlauer Berg durchführen zu wollen ist als Versuch einer Machtdemonstration zu verstehen. Die Aufmärsche der „Asylbetrüger“-Kampagne der Berliner NPD brachten im letzten Jahr immer 150 bis 200 Nazis zusammen. Hierfür spannt die NPD die Reste ihrer meist brach liegenden Lokalverbände ein und mobilisiert ihr Umfeld aus den „Nein zum Heim“-Initiativen. Auch für die Berliner NPD macht es Sinn ihren Jahresauftakt in Pankow zu starten, da es der einzige noch funktionierende lokale Verband der Nazipartei ist. Der lokale NPD- Vorsitzende Christian Schmidt ist seit Oktober als Mitarbeiter bei Udo Voigt angestellt. Schmidts kündigungssicheres Arbeitsverhältnis stärkt zusätzlich die Nähe zu den Berliner NPD-Strukturen. So administriert er unter anderem die Facebook Präsenz des Landesverbandes.

Straße dicht für Nazis!

Die Erfahrungen der letzten Monate und Jahre zeigt in Berlin ein immer gleiches Bild: Antifa-Gruppen stehen sich mit den Piraten und der Linkspartei zusammen die Beine in den Bauch. Da „Zivilgesellschaft“ und Parteien sich nicht immer um die Anmeldung von Gegenkundgebungen kümmern, aber auch weil es mittlerweile einer Beteiligung aus allen politischen Spektren bedarf, um bei einer Anti-Nazi-Kundgebung mal 50 Teilnehmer*innen zu versammeln, sind Antifa-Strukturen mittlerweile vor allem durch die Organisierung symbolischer Gegenproteste gebunden.

Wir wollen uns nicht mit den Nazis „verabreden“, um sie aus sicherer Distanz anbrüllen zu können. Vielmehr muss es darum gehen den Naziaufmarsch am 1. Februar so gut es geht in seinem Ablauf zu stören! Da das nur zusammen zu schaffen ist laden wir alle Menschen ein, die dieses Ziel mit uns teilen.

Die Kundgebungspunkte werden sich noch bis Montag ändern.
– Aktuelle Routen/Kundgebungsinfos  bei: „Berlin gegen Nazis“
– Ticker am 1. Februar: www.twitter.com/antifanordost | Hastag: #aplatz

Mobilisiert für 18:00 Uhr, rund um die Greifswalder Straße!

North-East Antifascists [NEA], Berlin, 31. Januar 2015

1. Feb.: Schluss mit der Hetze! Keine NPD-Demo in Weißensee!

banner_antonplatz_20160201Schluss mit der Hetze! Wir lassen uns nicht spalten!
NPD-Demo am Antonplatz stören und verhindern!

Aktionen & Gegen-Kundgebungen:
Mo, 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz (Weißensee)

Twitter: #aplatz
Weitere Infos: Berlin gegen Nazis
Weitere Texte: Anwohner*innen-Mobi
Karten (vorab!): [Farbe] [S/W]
Banner: [Web] | [Twitter #1] [Twitter #2] [Twitter #3] [Twitter #4] [Twitter #5] [Twitter #6] | [U-Kreis/Frei-Zeit-Haus]
Material: [Plakat] | [Flyer]
Kopiervorlagen: [Flyer A5] | [Plakat A4]

Für Montag den 01.02.2016, ruft die Pankower NPD zu einer Demonstration auf dem Antonplatz in Weißensee auf. Dies reiht sich ein in eine rassistische Hetzkampagne, welche die NPD-Pankow seit Monaten im Bezirk fährt. Bisher waren sie vornehmlich in den äußeren Stadtteilen wie Blankenburg, Karow und Buch aktiv. Neben dem Aufspielen als „Bürger*innen-Wehr“ und dem Verteilen von Pfefferspray, um die Lage völlig eskalieren zu lassen, macht die NPD-Pankow regelmäßig mit Falschmeldungen auf sich aufmerksam. Nun wollen sie eine Demonstration in Weißensee veranstalten, um auch dort ihre rassistische Hetze zu verbreiten. Die katastrophale Lage für die Geflüchteten in den völlig überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften muss hierbei als Aufhänger für eine überzogene Panikmache vor einer angeblichen Islamisierung herhalten. Die NPD ist somit geistige und reale Brandstifterin. Bereits im Sommer setzte sich die Hetze in die Tat um, als es in der Hansastraße zu mehreren rassistischen Übergriffen auf vermeintlich Geflüchtete kam.  Nachdem sie schon 2014 in der Rennbahnstraße und am Hamburger Platz keinen Erfolg hatten, versuchen sie es nun am zentralen Antonplatz. Wir rufen dazu auf, die Demo zu stören und zu verhindern. Beteiligt euch an den Protesten!

Und nicht vergessen: im September folgen die Berlin-Wahlen: achtete auf weitere Ankündigungen! CDU, SPD, AfD, NPD die rassistischen Mäuler stopfen!

Weißensee bleibt stabil gegen Nazis und Rassismus!
Es bleibt dabei: kein Mensch ist illegal!