Schlagwortarchiv: BAIZ

06. bis 24. April 2016: Veranstaltungsreihe zu staatlicher Repression

antirepressionWhat to do in case of fire…

Im Kampf gegen jeden emanzipatorischen Widerstand, greift der Staat auf Schikanen, Einschüchterungen, Kriminalisierungen, Observationen durch V-Leute, Unterwanderung durch Spitzel und Razzien zurück. An Einsatzmitteln wird dabei nicht gespart. Repression meint immer uns Alle, auch wenn sie nur den*die Einzelne*n trifft. Wir laden euch an, mit uns gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der staatlichen Strafverfolgung zu werfen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wollen wir einen Überblick über das Thema Repression geben, konkrete Anknüpfpunkte erläutern und Mut dazu machen das Thema bei der Planung von eigenen Aktionen miteinzubeziehen.

Veranstalter*innen: Rote Hilfe Berlin

Info-Veranstaltungen:

Was tun wenn’s in Strausberg brennt
Mi, 06.04.2016 | 19:00 Uhr | Horte (Peter-Göring-Straße 25 / Strausberg)

LKW – der typische Repressionsvowurf unter der Lupe
Fr, 08.04.2016 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Historischer Überblick über Herkunft und Entstehung der Roten Hilfe
Sa, 16.04.2016 | 16:00 Uhr | Anton-Schmaus-Haus (Gutschmidtstraße 37 / Neukölln)

Linke Politik im Stadion und Repression
So, 17.04.2016 | 17:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Was tun, wenn die Polizei klingelt
Mi, 20.04.2016 | 19:00 Uhr | FAU-Lokal (Grüntaler Straße 24 / Wedding)

Im Interesse der Bewegung
Fr, 22.04.2016 | 20:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

1. Mai Antirepressions-Veranstaltung
So, 24.04.2016 | 14:00 Uhr | Mehringhof (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Alle Ankündigungstexte lesen:

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9. April: Info-Veranstaltung zum Verfahren gegen ATIK

va_atik_baiz_bannerGegen die Kriminalisierung von linker migrantischer Selbstorganisation! Weg mit §129a/b!

Info-Veranstaltung:
Sa, 09.04.2016 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Konföderation der Arbeiter*innen aus der Turkei in Europa (ATIK), Rote Hilfe & North-East Antifascists [NEA]

Migrantische Selbstorganisierung- gegen Rassismus, Faschismus und herrschende Klassenverhältnisse, ist seit jeher im Fokus bundesdeutscher Behörden. Vor fast einem Jahr wurden europaweit 13 Aktivist*innen der „Konföderation der Arbeiter*innen aus der Türkei (ATIK)“ festgenommen und letztlich 11 infhaftiert. Wegen angeblicher „Unterstützung terroristischer Vereinigungen“ sind in Deutschland, Frankreich, Griechenland und der Schweiz Menschen verhaftet worden. Das perfide: Der deutsche Staat reagierte damit auf das autoritäre türkische AKP-Regime und unterdrückt mit dem Gesinnungsparagraphen §129a/b als verlängerter Arm nun auch hier die Opposition aus dem Exil. Nach dem PKK-Verbot agiert die EU erneut als politische Handlanger*in der autoritären und hoch repressiven türkischen Regierung.

Während des politischen Zusammenrückens Deutschlands/ der EU sowie der Türkei, möchten wir ein Zeichen der Solidarität mit linken Migrant*innenorganisationen setzen und auf die Problematik der vermeintlichen „Anti-Terrorparagraphen“ hinweisen. Genoss*innen berichten von aktuellen Repressionsschlägen und Perspektiven internationaler Solidarität.

Info-Veranstaltung: In Solidarität mit den politischen Gefangenen in Ägypten

va_ahmedsaid_baizIn Solidarität mit den politischen Gefangenen in Ägypten

Info-Veranstaltung:
Di, 19.01.2016 | 19:30 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Mehr Infos: #FreeAhmedSaid
Unterstützer*innen: North-East Antifascists [NEA]
Eintritt: frei

Ein Aktivist aus Ägypten berichtet über den Ägyptischen Aufstand. Dabei geht es insbesondere um die Menschenrechtssituation der politischen Gefangenen. Der libertäre Aktivist, Chirurg und Dichter Ahmed Said wurde am 13.12.2015 mit vier Mitgefangenen zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Am 19.11. 2015 war er zusammen mit mehreren Aktivist*innen verhaftet worden. Er hatte an einem friedlichen Protest auf der Brücke des 6. Oktober teilgenommen und sich danach in die Innenstadt von Kairo begeben. Anlass der Kundgebung war der 4. Jahrestag der Schlacht von Mohamed Mahmoud, den fast 5 Tage andauernden Straßenkämpfen während der Revolution 2011, bei denen mindestens 47 Menschen ums Leben kamen und Tausende verletzt wurden. Ahmed hat sich durchgängig sowohl in Ägypten, als auch in Deutschland für Menschenrechte in Ägypten und gegen rassistische Tendenzen in Europa politisch eingesetzt. Er war auch aktiv in der Formierung eines kritischen Netzwerkes von ägyptischen Aktivist*innen im Exil und bemüht um den Aufbau internationaler Solidarität. Diese Arbeit ist durch die Haft unterbrochen worden. Wir fühlen uns diesen Zielen jetzt umso mehr verpflichtet und führen zugleich eine Kampagne zur Freilassung von Ahmed und seinen Mitgefangenen und um auf die unmenschlichen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. Durch die Inhaftierung von über 40.000 politischen Gefangenen in Ägypten soll jede Kritik am Regime und ein neuerlicher Aufstand unterdrückt werden. Diese Rechnung darf nicht aufgehen.
Im Anschluss an den Vortrag wird Raum für Diskussionen und Fragen verfügbar sein.

Veranstaltungsreihe zu aktuellen Kriegs- und Friedenprozessen sowie dem Aufbau der demokratischen Autonomie in der Türkei/Nord-Kurdistan

newroz_va_reihe_2015_flyer_01Es Lebe die Freiheit!
Kobanê und der Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan

Veranstaltungsreihe von September bis November 2015:
Do, 03.09.2015 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Berlin-Wedding)
Mo, 07.09.2015 | 19:00 Uhr | Komel (Burgsdorfstraße 1 / Berlin-Wedding)
Do, 17.09.2015 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Berlin-Prenzlauer Berg)
Mo, 28.09.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Berlin-Prenzlauer Berg)
Mo, 05.10.2015 | 20:00 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73 / Berlin-Friedrichshain)
Sa, 17.10.2015 | 19:30 Uhr | Lunte (Weisestraße 53 / Berlin-Neukölln)
Mi, 21.10.2015 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Berlin-Weißensee)
Mo, 26.10.2015 | 19:30 Uhr | QuasiMono (Erich-Weinert-Straße 2 / Cottbus) FÄLLT AUS!
Mi, 28.10.2015 | 19:00 Uhr  | Hochschule für nachhaltige Entwicklung (Schicklerstraße 5 / Eberswalde)
Mi, 04.11.2015 | 18:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule / Raum: 018 (Alice-Salomon-Platz 5 / Berlin-Hellersdorf)
Mi, 11.11.2015 | 18:00 Uhr | Technische Universität / Raum: H0106 (Straße des 17. Juni 135 / Berlin-Charlottenburg)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, North-East Antifascists [NEA] & Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin
Unterstützt durch: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Flyer: [Front / Back]

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4. Juli: Halim Dener Demo 2015 in Hannover – Mobi aus Berlin

halimdener_2015_plakat_demo_webHalim Dener: gefoltert.geflüchtet.verboten.erschossen.

Demo in Hannover:
Sa, 04.07.2015 | 14:00 Uhr | Kröpcke (Hannover)

Zugtreffpunkt Berlin:
Sa, 04.07.2015 | 08:45 Uhr | Alexanderplatz | Gleis 2
Abfahrt: 09:03 Uhr | Ankunft: 14:05 Uhr

Mehr Infos: halimdener.blogsport.eu

Material: [Plakat] | Flyer [Front / Back]
Aufruf (Bündnis): [Flyer]

Vor 20 Jahren wurde der 16-jährige Kurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Die Halim Dener Demo erinnert an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und stellt sie in einen Kontext mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD.
Halim repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier in der BRD und auf der Welt geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, die Frage von Flucht und Bleiberecht, Repression, linken Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt.

Aus Berlin rufen zur Demo auf:
North-East Antifascists [NEA] | Hände weg vom Wedding | Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) Berlin | Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | Ciwanên Azad Berlin

AKTUELLES:

Der Mord an Halim Dener – Die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Info- & Mobi-Veranstaltung:
Mo, 29.06.2015 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
Elmar Millich (Rechtshilfefonds Azadi)
Nick Brauns (Journalist)
Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) Berlin

Veranstalter*innen:
North-East Antifascists [NEA] & Hände weg vom Wedding

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Partisanen: Polnische und Jugoslawische Filme

partisanen_filmvareihe_flyer_frontFilm und Vortragsreihe über den polnischen und jugoslawischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland und die Partisanenbewegung

Polnische und Jugoslawische Partisanenfilme:

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], SolidarnOST & PostKomm
Flyer: [Front] [Back]

„Eine Generation“
Mi, 15.04.2015 | 20:00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstraße 86 / Neukölln)

Schicksal von polnischen Jugendlichen während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion.
Andrzej Wajda | 1955 | OmU pl/eng. | 96 Min.

„Tri“
Do, 23.04.2015 | 20:00 Uhr | Kastanienkeller (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Die Auseinandersetzung mit dem Tod aus 3 Perspektiven. Einer der berühmtesten  jugoslawischen Filme aller Zeiten. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion
Aleksandar Petrovic´ | 1965 | OmU Serbo-Kroatisch/eng. | 80 Min.

Kurze Filme und Vortrag
Mi, 06.05.2015 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Über den jugoslawischen und polnischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland, sowie der Partisanenbewegung.

Ankündigungstext / Announcement text: deutsch / english Weiterlesen →

Soli-Shirt: Antifa Criminals United!

antifa_criminalsAntifa Criminals United!

Unsere Solidarität gegen staatliche Repression kommt nun endlich zum Tragen.
Unsere schicken Shirts könnt ihr bereits beim Red Stuff und in Kürze in der BAIZ erwerben:

BAIZ | Schönhauser Allee 26, Berlin-Prenzlauer Berg
www.baiz.info

Red Stuff | Waldemarstraße 110, Berlin-Kreuzberg
www.antifa-versand.de

Material: Web-Anzeige

Alle Einnahmen gegen komplett in die Antirepressionsarbeit und den antifaschistischen/ antirassistischen Aufbau. Uns freut es natürlich, dass sich das einige bekannte Personen zu Herzen genommen haben:

Video:

Matondo: Kein Mensch ist illegal

Foto:

Disarstar:

Info-Veranstaltung: Rassistische Mobilmachung

info_va_pegida_baizEine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegnern in Dresden und Umland

Info-Veranstaltung:
Sa, 07.02.2015 | 18:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Vortrag von: Antifa Recherche Team Dresden
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

*AKTUELLES:*
Diskussionsbeitrag der [NEA]:
PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

BÄRGIDA, PEGIDA, MAGIDA… das “neue” bundesweite kulturrassistische Phänomen gegen eine vermeintliche Islamisierung bekommt nach den Anschlägen gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo neuen Diskurswind. Eine der “Hotspots” der rassistischen Bewegung ist die sächsische Landeshauptstadt.
Dresden reiht sich damit in eine lange Liste sächsischer Orte ein, in denen Bürger immer dann den Arsch vom Sofa bekommen, wenn es gegen Ausländer geht. Mit PEGIDA und ihren Massendemonstrationen besitzt Dresden darüber hinaus aber ein Alleinstellungsmerkmal. Erste Erklärungsansätze aus Politik und Dresdner Wissenschaft sprechen von “besorgten Bürgern”, “Rechtsextremisten” oder “Wutbürgern”, zeigen Verständnis und plädieren für das Ernstnehmen der Sorgen und Ängste. Manche suchen den offenen Dialog, andere kommen mit Sondereinheiten gegen “kriminelle Asylbewerber”. Keinen der Ansätze halten wir für ausreichend, die meisten für falsch.
Den folgenden Fragestellungen wird sich der Vortrag annehmen: Wer protestiert da eigentlich? Welche Gemeinsamkeiten in den Argumentationen sind erkennbar, wo bestehen aber auch gravierende Unterschiede? Und was hat das Geschehen mit 1989 zu schaffen?

Soli-Banner für Mieter*innenkämpfe am ehm. BAIZ-Standort

BAIZ_solibanner_30.12.2014_web2Soli-Banner für Mieter*innenkämpfe am ehm. BAIZ-Standort

In Berlin-Mitte haben Aktivist_innen die Feiertrage offensichlich genutzt, um ihre Solidarität mit den Mieter_innenkämpfen in der Stadt zu zeigen. In der Torstraße/Ecke Christinenstraße hängt seit einigen Tagen ein großes Transparent: Wohnraum ist keine Ware! Wir bleiben alle! Das Haus wurde in den vergangenen zwei Jahren teilweise entmietet durch die Immobilienfirmen/verwaltungen Ziegert/Zelos, das Baiz musste umziehen, einige Mieter_innen wehren sich weiter, andere Wohnungen sind schon in Eigentum umgewandelt.

Auf ein entschlossenes 2015! Unsere Kämpfe gehen weiter!

Quelle: linksunten.indymedia.org/de/node/130640

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